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Ein leistungsfähiges Pferd dank gesundem Stoffwechsel

Der Stoffwechsel umfasst alle interzellulären und extrazellulären Prozesse der Energiegewinnung. Darunter versteht man alle chemischen Reaktionen, welche im Körper ablaufen. Der Stoffwechsel ist ebenfalls Verantwortlich für die Verwertung von Nährstoffen zum Aufbau der Muskeln, die Regeneration aller Zellen sowie Prozesse der Entgiftung. Dies geschieht durch die Beteiligung von Enzymen, Spurenelementen, Enzymen, Lipiden und Aminosäurebausteinen. Eine Störung im Stoffwechselsystem bringt meist unweigerlich gesundheitliche Konsequenzen für ein Pferd mit sich.

Stoffwechselerkrankungen, die sogenannten Zivilisationskrankheiten, treten bei Pferden immer häufiger auf. So wie auch beim Menschen die Ernährung und Bewegung das Wohlbefinden und die Entstehung gewisser Erkrankungen beeinflussen, so spielen auch Fütterung und Haltungsbedingungen eine entscheidende Rolle für die Gesundheit unserer Pferde.

Während Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ 2 bei Menschen im Vordergrund stehen, kommt es bei Pferden zunehmend zu Stoffwechselstörungen, welche sich in unterschiedlichen Krankheitsbildern manifestieren.

Gesunde Pferde durch artgerechte Haltung und Fütterung

Artgerechte Haltung und Fütterung stehen in engem Zusammenhang mit dem Wohlbefinden und der Gesundheit der Pferde. Viele Erkrankungen können zudem durch ungünstige Haltungsbedingungen oder nicht bedarfsgerechter Fütterung negativ beeinflusst werden. Insbesondere die notwendigen Nährstoffmengen müssen auf die Bedürfnisse des Pferdes abgestimmt werden und in Abhängigkeit von Jahreszeit, Alter und Grad an Aktivität regelmäßig überprüft werden.

Einflüsse auf den Stoffwechsel und daraus resultierende Erkrankungen

Die meisten Stoffwechselstörungen werden durch falsche Fütterung, Haltung oder anhaltenden Stress verursacht. Zu den am häufigsten auftretenden Erkrankungen gehören unter anderem:

  • Das Sommerekzem
    Dabei handelt es sich um eine bei Pferden weit verbreitete allergische Hauterkrankung. Bei betroffenen Tieren reagiert das Immunsystem übermäßig stark auf Stiche, insbesondere der Kriebelmücke. Die Haut reagiert mit starkem Juckreiz, Rötung und Schuppen. Durch das Scheuern kommt es zu Fellschäden und Hautwunden, die Sekundärinfektionen begünstigen.
  • Das Nesselfieber
    Nesselfieber ist ein Hautausschlag, bei dem es zur Bildung von flüssigkeitsgefüllten Quaddeln kommt. Die Quaddeln können auf einige Areale begrenzt auftreten, aber auch den gesamten Körper des Pferdes betreffen. Im Gegensatz zum Ekzem jucken die Quaddeln meist jedoch nicht.
  • Die Mauke oder Raspe
    Mauke ist eine entzündliche Hauterkrankung, welche meist in der Fesselbeuge beginnt, sich dann aber weiter ausbreiten kann, wenn keine Behandlung erfolgt. Pferde mit dichtem Behang sind besonders häufig von dieser oft chronisch verlaufenden Erkrankung betroffen.
  • Die Hufrehe
    Hufrehe ist eine hochgradig schmerzhafte, oft chronisch verlaufende Entzündung der Huflederhaut. Dabei kann sich die Hufkapsel, bis hin zum Ausschuhen, von der Huflederhaut trennen. Auch Rotationen des Hufbeins sind häufig. Diese können bis hin zum Sohlendurchbruch fortschreiten.
  • Das Equine Metabolische Syndrom (EMS)
    EMS wird durch Übergewicht und Bewegungsmangel ausgelöst und führt zu erhöhten Blutfettwerten und Insulinresistenz. Die Pferde können schlecht ihr Gewicht reduzieren und bekommen langfristig in vielen Fällen eine Hufrehe, welche zudem alle vier Hufe gleichzeitig betrifft. Außerdem belastet das Übergewicht den Bewegungsapparat.
  • Das Equine Cushing Syndrom (ECS)
    Equines Cushing Syndrom bei Pferden ist eine durch Fehlfunktion der Hirnanhangdrüse ausgelöste Störung des Hormonhaushaltes. Der Körper bildet zu viel vom Stresshormon Cortisol. Dadurch kommt es zu Störungen im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel. Die Pferde haben schlechtes Fell und Hufhorn, wenig Energie und verfetten auch ohne übermäßige Futtermengen.

Optimierte Haltungsbedingungen und Fütterung unterstützen die Therapie

So vielfältig und unterschiedlich die möglichen Krankheitsbilder sind, so umfangreich sind auch die vorherrschenden Symptome des Pferdes. Während das eine Pferd mit einer Hufrehe reagiert, zeigt ein anderes Hautentzündungen mit starkem Juckreiz. In der ganzheitlichen Betrachtung, geben Experten jedoch zu bedenken, dass die Gründe dafür identisch sein können. Auch das individuelle Verhalten des Pferdes ist bei der Anamnese zu beachten. Daher empfiehlt sich ein gründlicher Blick auf Fütterung und Haltung. Selbst wenn Fütterung und Haltung nicht im kausalen Zusammenhang mit der Erkrankung stehen, kann eine fachkundige Optimierung dennoch einen positiven Einfluss auf die Genesung nehmen.

Frühzeitiges Handeln dank guter Beobachtung des Pferdes

Wer das eigene Pferd gut beobachtet und kennt, kann schon lange vor dem Auftreten von charakteristischen Krankheitssymptomen erste Veränderungen im Fell oder an Haut und Hufen erkennen. Dieses wird oftmals zu Zeiten des Fellwechsels besonders deutlich. Wer dann sofort reagiert, kann größere Schäden oft noch verhindern.

Themenbereiche: Ernährung, Gesundheit, Vorbeugung
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