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    <updated>2026-04-05T16:05:08+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Die richtige Fellpflege für gesundes und glänzendes Katzenfell</title>
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                                            Katzen sind sehr reinlich und verbringen mehrere Stunden am Tag damit, sich zu putzen. Das dichte und glänzende Fell gilt bei Katzen als Zeichen für Gesundheit. Schönes Fell durch Fellpflege und gute Fütterung unterstützen.
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 Katzen sind für ihren Sauberkeitssinn bekannt. Sie verbringen mehrere Stunden am Tag damit sich zu putzen. Das dichte und glänzende Fell gilt als Zeichen für Gesundheit. Damit das Fell der Katze so schön bleibt, kann durch Fellpflege und gute Fütterung unterstützt werden. 
 Die Katze bei der Fellpflege unterstützen 
 Durch regelmäßiges Bürsten, kann man die Katze bei der Fellpflege unterstützen. Lose Haare können so entfernt werden bevor die Katze sie beim Putzen über die Zunge aufnimmt und abschluckt. Das reduziert die Menge an Haarballen im Verdauungstrakt. Gleichzeitig wird die  Durchblutung der Haut angeregt .  Daher wird besonders während des Fellwechsels das Bürsten und Kämmen empfohlen . 
 Für jede Fellbeschaffenheit gibt es passende Kämme und Bürsten. Wichtig ist vor allem, dass diese Utensilien über abgerundete Zinken verfügen, damit die empfindliche Haut nicht gereizt wird. Durch einen speziellen Zinkenabstand, wie bei unserer  Auskämmhilfe , können sogar  Hautschuppen  und  Ektoparasiten  ausgebürstet werden. 
 Einen speziellen „Haarschutz“ produziert die Katze sogar selbst.  Talgdrüsen  in der Haut sondern eine fettige Substanz ( Talg ) ab. Dieser wird beim Bürsten verteilt und sorgt für Geschmeidigkeit und Glanz von Haut und Haar. Außerdem bekommt die Katze durch den Talg ein  leicht wasserabweisendes Fell . 
 Häufiges Baden schadet dem Katzenfell 
 Mit „ Katzenwäsche “ ist umgangssprachlich zwar eine sehr kurze, ungenügende Körperreinigung gemeint, in Wahrheit sind Katzen jedoch sehr reinliche Tiere. Sie verbringen mehrere Stunden am Tag damit sich zu putzen. Dazu verwenden sie zwar kein Wasser, haben dank ihrer Zunge aber ein hervorragendes Werkzeug zum Putzen zur Verfügung. 
 
 Grundsätzlich müssen Katzen nicht gebadet werden. Die Prozedur bedeutet für die meisten Katzen großen Stress. Daher sollte das Baden der Katze nur in Ausnahmefällen erfolgen. 
 
 Viele Verunreinigungen im Katzenfell lassen sich auch  durch Bürsten  oder mit einem  feuchten Tuch  entfernen. 
 Parasiten im Katzenfell 
 Ein Befall mit Ektoparasiten, wie zum Beispiel Milben und  Haarlinge , können die Beschaffenheit des Fells verschlechtern. Durch den starken  Juckreiz  und die  gereizte Haut  beginnen die Katzen sich vermehrt zu kratzen und zu benagen.  Kahle Stellen  und  stumpfes Fell  können die Folge sein. Durch eine milde Hautpflege, zum Beispiel mit  noJuck noSchupp - milde Hautformel , kann der Juckreiz gelindert und gleichzeitig Hautschuppen und Verkrustungen sanft abgelöst werden. 
 Das Fell durch bedarfsgerechte Fütterung unterstützen 
 Ein Mangel an Nährstoffen kann zu einem stumpfen Haarkleid der Katze führen. Eine  ausgewogene und bedarfsgerechte Fütterung  trägt maßgeblich zu einem glänzenden Fell bei. 
 Auch ein  Wassermangel  kann sich negativ auf Haut- und Fellbeschaffenheit auswirken. Die Haut wird trocken und schuppig, das Fell wird spröde. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Katze jederzeit Zugang zu sauberem Trinkwasser hat. 
  Weitere interessante Artikel in unserem Magazin/Ratgeber:  
 
  Haarlinge bei Katzen  
  Fellwechsel bei Katzen – eine haarige Angelegenheit  
  Die richtige Fellpflege bei Langhaarkatzen - Ein Erfahrungsbericht  
 
 
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                            <updated>2020-06-15T08:42:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Erbrechen bei Katzen - Ursachen und was dagegen getan werden kann</title>
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                                            Die Gründe für das Hochwürgen des Mageninhaltes können bei Katzen vielseitig und unterschiedlich schwerwiegend sein. Mögliche Ursachen dafür, dass die Katze erbricht und was dagegen getan werden kann.
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 Auch wenn es manchmal eine etwas eklige Angelegenheit ist, wenn sich die Katze in der Wohnung übergibt, so ist es für das Tier doch häufig eine Erleichterung. Wie Husten und Niesen gehört das Erbrechen grundsätzlich zu den  Schutzreaktionen des Körpers  um Fremdkörper oder Krankheitserreger loszuwerden, diese Reflexhandlung kann die Katze deshalb nicht kontrollieren. 
 Gründe für das Erbrechen bei Katzen 
 Gründe für das Hochwürgen des Mageninhaltes gibt es viele, einige sind eher harmlos, andere können jedoch auch schwerwiegendere Ursachen haben, auf die der Halter entsprechend reagieren sollte. 
 Ist sich der Halter nich sicher, was die Ursache des Erbrechens der Katze ist, sollte immer der Weg zum Tierarzt gewählt werden, um die schwerwiegenderen Ursachen auszuschließen. 
 
  Haarballen nach dem Putzen des Fells  
 Eine der eher harmlosen Gründe für Erbrechen bei Katzen ist das  Hochwürgen von Haarballen . Katzen verwenden täglich viel Zeit für ihre Fellpflege und verschlucken dabei sehr viele Haare, welche sich im Magen zusammenballen und anschließend wieder ausgespuckt werden. Zu große Mengen verschluckter Haare können jedoch zu  Verstopfungen  führen und die  Tätigkeit des Verdauungstraktes einschränken . Um die Menge an verschluckten Haaren zu reduzieren, ist es hilfreich, die Katze besonders während des Fellwechsels regelmäßig zu bürsten und sie so gleichzeitig bei der Fellpflege zu unterstützen. 
 
 
  Unverdauliche Überreste eines Beutetieres  
 Katzen verschlingen ihre Beutetiere meistens im Ganzen.  Die unverdaulichen Bestandteile wie Haare, Federn und Knochen werden anschließend wieder hochgewürgt und ausgespuckt . Auch diese Form des Erbrechens ist bei Katzen im Grunde ein natürliches Verhalten und daher meist harmlos. 
 
 
  Zu schnelles Fressen von großen Futterportionen  
 Schlingt eine Katze ihr Futter zu schnell herunter oder frisst zu viel auf einmal, kann dies zum Erbrechen der Futterportion führen. Meist geschieht dies dann einmalig unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme. 
 Um eine zu schnelle Aufnahme des Futters zu vermeiden, können  Anti-Schling-Näpfe  genutzt werden, welche der Katze das hastige Fressen erschweren. Durch eine  Verteilung der Tagesration auf mehrere kleine Mahlzeiten  am Tag kann verhindert werden, dass die Katze sich überfrisst und deshalb erbricht. 
 Ist  Futterneid  die Ursache für das Herunterschlingen der Nahrung, sollten die Tiere in einem Mehrkatzenhaushalt bei der Fütterung in verschiedene Räume gebracht und die Türen geschlossen werden, bis jede Katze ihre Portion in Ruhe aufgefressen hat. Auf diese Weise geraten die Tiere nicht unter Stress, weil sie fürchten müssen, dass die andere Katze das Futter wegschnappt. 
 
 
  Futtermittelallergie oder Futterumstellung  
 Auch eine Allergie gegenüber einiger Bestandteile der Futterration oder eine plötzliche Futterumstellung kann bei Katzen zu Erbrechen führen. Besteht der Verdacht auf eine Futtermittelallergie, sollte mit dem Tierarzt eine  Anpassung der Futterration  besprochen werden. 
 Erbrechen durch eine Futterumstellung kann meist durch ein  langsames Untermischen des neuen Futters  unter das Alte vermieden werden. Der Anteil des neuen Futters an der Tagesration wird dabei nur langsam erhöht, sodass die Umstellung weniger abrupt und somit  schonender für die Verdauung  der Katze verläuft. 
 
 
  Vergiftung  
 Erbrechen kann auch ein Hinweis auf eine Vergiftung sein. Neben Erbrechen können bei einer Vergiftung auch weitere Symptome wie Durchfall, Benommenheit, Zittern, Krämpfe oder Lähmungen auftreten. 
 Es gibt unter anderem viele Pflanzen, die für Katzen zu Vergiftungserscheinungen führen können. Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung, sollte unbedingt sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. 
 
 
  Erkrankung  
 Unter anderem können beispielsweise auch eine  Infektion, Störungen des Magen-Darm-Traktes, Nierenleiden, Leberkrankheiten oder eine Schilddrüsenerkrankung  die Ursache für Erbrechen bei Katzen sein. Nicht selten kommt auch ein Befall mit  Würmern  als Ursache infrage. Ist das Erbrochene weiß und schaumig, ist dies oft ein Anzeichen für einen Befall mit  Band- oder Spulwürmern . 
 
 
  Psychische Ursachen  
  Stress  kann Katzen sprichwörtlich auf den Magen schlagen. So kann ein  seelisches Ungleichgewicht  zu Erbrechen führen. Mögliche Ursachen für Stress bei Katzen können ein kürzlicher Umzug, der Verlust eines tierischen Partners oder auch Einsamkeit sein. 
 
 Was tun wenn die Katze erbricht? 
 Auch wenn Erbrechen bei Katzen teilweise harmlose Gründe haben kann, sollte das  Tier danach genau beobachtet werden, um gesundheitliche Probleme rechtzeitig zu erkennen . Besonders wenn sich das Verhalten der Katze plötzlich ändert, indem sie beispielsweise mehr als sonst schläft, nicht mehr trinkt, nicht mehr frisst, nervös und unruhig ist, sie anders läuft oder sich der Stuhlgang verändert hat, kann dies ein Hinweis auf ein ernst zu nehmendes Problem sein. 
  Bei Unsicherheit über den Grund des Erbrechens sollte deshalb immer ein Tierarzt aufgesucht werden . Spätestens wenn unter anderem folgende Symptome auftreten, wird dringend empfohlen, den Rat eines Tierarztes einzuholen: 
 
 Glasige Augen, Fieber oder Schmerzen. 
 Austrocknung oder Entkräftung. 
 Teilnahmslosigkeit oder Bewusstseinstrübung. 
 Blut im Erbrochenem oder mehrmaliges Erbrechen. 
 Blasses oder gelbliches Zahnfleisch. 
 Die Katze versucht vergeblich zu Erbrechen oder das Erbrochene riecht nach Fäkalien. 
 Es besteht der Verdacht, dass eine giftige Substanz gefressen, oder einen Fremdkörper verschluckt wurde. 
 
 Futterentzug nach Erbrechen 
 Häufig wird empfohlen eine Katze, nachdem sie erbrochen hat  24 Stunden nicht zu füttern , damit sich die  Magenschleimhaut beruhigen  kann. Ist diese gereizt, kann sich zudem durch die zu frühe Aufnahme von Futter eine Unverträglichkeit gegenüber des Futtermittels ausbilden. Wasser sollte bei einem Futterentzug jedoch immer zur Verfügung stehen. 
 Für sehr junge oder besonders alte Katzen kann es jedoch gefährlich sein, wenn das Futter über längere Zeit entzogen wird.  Auch bei chronisch kranken Tieren ist ein Futterentzug unter Umständen problematisch . Bei übergewichtigen Tieren besteht zudem die Gefahr einer lebensbedrohlichen hepatischen Lipidose. Daher sollte ein  Futterentzug nur nach Rücksprache mit einem Tierarzt  erfolgen. Dieser wird unter Umständen statt eines Futterentzuges eine  magenschonende Kost  für die Katze empfehlen und den Tierhalter entsprechend beraten. 
 
  Hinweis  
 Dieser Beitrag stellt lediglich eine kleine Übersicht über die Thematik dar. Da Erbrechen bei Katzen ein Anzeichen für eine lebensbedrohliche Situation sein kann, ist immer der Rat eines Tierarztes einzuholen! Die hier bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die Beratung und Behandlung der Katze durch einen Tierarzt! Dieser Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und alle Angaben werden ohne Gewähr gemacht. 
 
 
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                            <updated>2020-04-09T10:31:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Übergewicht oder Fettleibigkeit bei Katzen - wenn Stubentiger auf Diät müssen</title>
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                                            Übergewicht kann auch bei Katzen zu erheblichen gesundheiten Problemen führen und die Lebensqualität &amp; Beweglichkeit einschränken. Wie Sie erkennen, ob Ihre Katze auf Diät muss, erfahren Sie hier.
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 Übergewicht oder gar Fettleibigkeit ( Adipositas ) kann bei einer Katze nicht nur die Beweglichkeit einschränken, sondern auch zu erheblichen Folgeerkrankungen führen. Um die Gesundheit und Lebensqualität von Katzen zu erhalten ist die regelmäßige Kontrolle des Körpergewichtes ein wichtiger Punkt. Katzen leiden heute unter denselben Zivilisationskrankheiten, die durch Über- und Fehlernährung entstehen, wie ihre Halter. 
 Ab wann eine Katze als übergewichtig gilt 
 Eine Katze, deren tatsächliches Körpergewicht 15 bis 20 % über ihrem Idealgewicht liegt, gilt als übergewichtig. Sind es 30 % oder mehr, gilt die Katze als fettleibig ( adipös ). 
 Ob eine Katze Übergewicht hat, hängt demnach davon ab, wie weit ihr tatsächliches Körpergewicht über ihrem Idealgewicht liegt. Derzeit gibt es jedoch  keine verlässliche Formel zur Berechnung des Idealgewichtes  einer Katze. Die vielen verschiedenen Katzenrassen, deren Körperbau von zierlich bis imposant reichen, sowie die individuellen Unterschiede, erschweren die genaue Bestimmung. So darf ein groß gewachsenes Tier, wie beispielsweise eine Maine Coon, deutlich mehr wiegen als eine kleine, zierliche Siamkatze, ohne dass sie als übergewichtig gilt. Deshalb sind Tabellen mit Angaben zu den durchschnittlichen Idealgewichten von verschiedenen Katzenrassen nicht immer hilfreich. 
 Aus diesem Grund findet bei Katzen das System des  Body Condition Score (BCS)  seine Anwendung. Hierbei wird jede Katze individuell betrachtet und in eine der fünf Kategorien eingeordnet: 
 
  BCS 1 (Starkes Untergewicht)   Die Katze ist sehr mager. Rippen, Rückenwirbel und Beckenknochen sind deutlich sichtbar (bei Kurzhaarkatzen) und die Taille ist sehr schmal. Es ist ein deutlicher Verlust der Muskelmasse vorhanden. Auf dem Brustkorb ist keine Fettschicht zu fühlen. Die Bauchlinie ist sehr stark eingezogen. 
  BCS 2 (Untergewicht)   Die Katze ist dünn. Ihre Rippen sind sichtbar (bei Kurzhaarkatzen). Die Taille ist deutlich zu erkennen. Es ist kaum Bauchfett vorhanden und auf dem Brustkorb ist nur eine sehr dünne Fettschicht zu fühlen. 
  BCS 3 (Idealgewicht)   Die Katze hat gute Proportionen. Die Rippen sind nicht sichtbar, aber problemlos unter einer dünnen Fettschicht zu fühlen. Die Katze hat eine sichtbare Taille. Auf dem Brustkorb ist eine dünne Fettschicht zu fühlen. Es ist wenig Bauchfett vorhanden. 
  BCS 4 (Übergewicht)   Die Rippen unter dem Fett sind schwer zu ertasten. Die Taille ist kaum auszumachen. Der Bauchumfang ist vergrößert. Auf dem Brustkorb, dem Rückgrat und am Schwanzansatz ist eine Fettgewebeschicht fühlbar. 
  BCS 5 (Fettleibigkeit)   Die Rippen unter der dicken Fettschicht sind nur noch mit großer Mühe oder gar nicht mehr zu ertasten. Die Katze hat keine erkennbare Taille. Der Bauchumfang ist massiv vergrößert. Es sind umfangreiche Fettablagerungen vorhanden. 
 
 Die Einteilung des Body Condition Scores erfolgt teilweise auch in neun Stufen. Dadurch wird die Unterscheidung der einzelnen Stufen noch etwas feiner. 
 Die Beurteilung des Idealgewichtes einer Katze wird durch die Einteilung des BCS einfacher.  Dennoch handelt es sich um eine subjektive Bewertungsmethode . Aus diesem Grund sollte das Tier möglichst immer von der gleichen Person untersucht werden. Zusätzlich ist das  regelmäßige Wiegen während einer Diät  ein guter Anhaltspunkt zur Kontrolle des Erfolges. 
 Liegt eine ausgewachsene Katze aktuell bei einem BCS von 3, so kann das Gewicht ermittelt und als Idealgewicht festgelegt werden. So kann in Zukunft auch über das einfache Wiegen der Katze festgestellt werden, ob sie zu viel oder zu wenig auf den Rippen hat. Wurde das Gewicht während dieser Phase nie ermittelt, kann über die Stufen zurückgerechnet werden, indem für jede höhere Stufe etwa 15 % Übergewicht veranschlagt werden. Liegt eine Katze beispielsweise mit aktuell 6 kg Körpergewicht 1 Stufe über dem idealen BCS, dann entsprechen die 6 kg 115 % des Idealgewichtes. Dementsprechend ist das Idealgewicht für diese Katze etwa 5,2 kg. 
 Was bei Katzen zu Übergewicht führen kann 
 Übergewicht entsteht vereinfacht gesagt dann, wenn die Katze eine  überhöhte Energieaufnahme bei gleichzeitig ungenügendem Energieverbrauch  hat. Die Katze nimmt mehr Energie auf, als sie verbraucht und lagert die überschüssige Energie in Form von Fett ein. 
 Eine Gewichtszunahme bei Katzen wird durch folgende Faktoren begünstigt 
 
  Alter   Im hohen Alter bewegen sich viele Katzen deutlich weniger als früher, verbrauchen dadurch weniger Energie und legen dadurch an Gewicht zu. Ein speziell an den Stoffwechsel von Seniorkatzen angepasstes Futter kann hier eine Unterstützung sein. 
  Bewegungsmangel   Ein Mangel an Bewegung tritt eher bei  reinen Wohnungskatzen  als bei Freigängern auf. Hier ist es wichtig, den Stubentigern Anreize zu schaffen, sich mehr zu bewegen.  Freigänger  laufen auf ihren Streifzügen meist ausreichend weite Strecken, um körperlich ausgelastet zu sein. 
  Geschlecht   Oft neigen Kater eher zu Übergewicht als weibliche Katzen. 
  Kastration   Durch die Kastration verändert sich der Stoffwechsel einer Katze. Dies kann dazu führen, dass Katzen mehr fressen und Übergewicht entwickeln. 
  Krankheiten   Gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise Gelenkschmerzen, können dazu führen, dass sich die Katze weniger bewegt, dadurch weniger Energie verbraucht und an Gewicht zulegt. Auch  Stoffwechselerkrankungen  oder  Medikamente  können zu einer Zunahme des Körpergewichtes führen. Aus diesem Grund sollte vor einer Diät eine Untersuchung durch einen Tierarzt erfolgen. 
  Rasse   Einige Tiere bestimmter Katzenrassen, wie beispielsweise die Britisch Kurzhaar, können eher zu Übergewicht neigen als andere. 
  Überfütterung   Frisst die Katze zu viel Futter und erhält dadurch mehr Energie als sie verbraucht, nimmt sie an Körpergewicht zu, da die  überschüssige Energie als Körperfett gespeichert  wird. Bei der Abmessung der richtigen Futtermenge müssen vor allem auch die  Leckerlis und Snacks  für zwischendurch berücksichtigt werden, da diese zum Teil  viele Kalorien  enthalten können. 
 
 Als besonders anfällig für Übergewicht gelten demnach ältere, kastrierte Katzen in reiner Wohnungshaltung, die sich wenig bewegen und dabei reichlich gefüttert werden. 
 Die Folgen von Übergewicht bei Katzen 
 Übergewicht kann die Lebensqualität einer Katze einschränken. Durch die Fettpolster sind die Tiere  in ihren Bewegungen eingeschränkt . Laufen, Springen und Klettern fällt ihnen deutlich schwerer. Auch das Putzen des Fells kann zum Problem werden. Besonders der Rücken wird nur noch schwer erreicht. Durch die  mangelnde Fellpflege  können unter anderem  schuppige Haut  und struppiges Fell entstehen. 
 Das zu hohe Körpergewicht kann zudem die  Lebenserwartung einer Katze verkürzen  und die  Entstehung von Krankheiten fördern . Zu diesen gehören beispielsweise folgende: 
 
 Atemwegserkrankungen. 
 Bandscheibenprobleme. 
 Fettlebersyndrom ( hepatische Lipidose ). 
 Harnwegserkrankungen. 
 Herz-Kreislauf-Probleme. 
 Hüftgelenksveränderungen. 
 Gelenkerkrankungen (zum Beispiel Arthrose). 
 Verstopfungen. 
 Zuckerkrankheit ( Diabetes mellitus ). 
 
 Zusätzlich haben übergewichtige Katzen ein  höheres Narkoserisiko  als normalgewichtige Tiere. Sie können außerdem eine  schlechtere Immunabwehr  besitzen und dadurch  anfälliger für Infektionen  sein. Ihre Hitzetoleranz ist durch die Fettpolster schlechter, sodass ihnen besonders im Sommer die Wärme zu schaffen macht. 
 Was gegen Übergewicht der Katze getan werden kann 
 Um die Ursache für das entstandene Übergewicht bei einer Katze herauszufinden und gesundheitliche Probleme auszuschließen, sollte  vor Beginn einer Diät Rücksprache mit einem Tierarzt  gehalten werden. Danach kann gemeinsam mit dem Tierarzt ein  Diätplan zur Gewichtsreduktion  aufgestellt werden. Dieser beinhaltet neben einer Anpassung des Futters und der Futtermenge meist auch ein Bewegungskonzept, um die körperliche Aktivität der Katze zu erhöhen. 
 Wichtig bei der Durchführung einer Diät ist,  dass die Reduktion des Körpergewichtes der Katze langsam erfolgen muss . Hat die Katze auf einmal ein zu großes Energiedefizit, mobilisiert der Körper zu viel Körperfett auf einmal, um dem Stoffwechsel wieder Energie zur Verfügung zu stellen. Ein zusätzlicher Mangel an Proteinen im Futter führt dazu, dass das Fett nicht schnell genug verarbeitet werden kann und sich in der Leber anlagert. Dies führt zu einer  Leberverfettung  ( hepatische Lipidose ), was zu  Leberversagen  führen kann. Aus diesem Grund darf einer übergewichtigen Katze das Futter für eine Diät auch niemals für längere Zeit komplett entzogen werden. 
 Um eine Fettleber bei Katzen zu vermeiden und das Gewicht in einem adäquaten Tempo zu reduzieren, ohne dass die Katze hungern muss, empfiehlt ein Tierarzt häufig  spezielle Diätfuttermittel . Diese zeichnen sich durch einen  hohen Ballaststoffgehalt  aus, der trotz geringerer Energiedichte zu einem gewissen Füllungsgrad im Verdauungstrakt und dadurch zu einem Sättigungsgefühl führt. Auch wenn das Futter einen geringeren Kaloriengehalt hat, muss die Katze jedoch stets mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden, da es sonst zu  Mangelerscheinungen  kommen kann. 
 Die  Umstellung auf ein anderes Katzenfutter  sollte immer langsam erfolgen,  um Verdauungsprobleme zu vermeiden . Deshalb wird das Futter „verschnitten“. Dies bedeutet, dass zunächst eine kleine Menge des neuen Futters unter das alte Futter gemischt wird. Die Gesamtfuttermenge bleibt, wenn vom Tierarzt nicht anders verordnet, dabei immer die gleiche. Der Anteil des neuen Futters an der Ration wird dann Stück für Stück gesteigert, bis das alte Futter irgendwann komplett gegen das Neue ausgetauscht wurde. 
 
  Wichtig  
 Für die Durchführung der gesamten Diät wird empfohlen, besonders bei extrem übergewichtigen Tieren, stets Rücksprache mit einem Tierarzt zu halten, um gesundheitliche Probleme durch die Gewichtsreduktion zu vermeiden. 
 
  Hinweis: Dieser Beitrag stellt lediglich eine kleine Übersicht über die Thematik dar. Die hier bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die Beratung und Behandlung der Katze durch einen Tierarzt. Dieser Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und alle Angaben werden ohne Gewähr gemacht.  
 
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                            <updated>2019-12-23T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Katzenminze - Warum Katzen die Pflanze so lieben</title>
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                                            Katzen haben einen feineren Geruchssinn als wir Menschen und der aromatische Duft der Katzenminze hat eine starke Wirkung auf sie. Welche Wirkung das ist und wie Sie diese nutzen können, erfahren Sie hier.
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 Katzen haben einen feineren Geruchssinn als wir Menschen und nehmen Gerüche dadurch viel intensiver wahr. So kann der Duft einiger Pflanzen auf Katzen eine besondere Wirkung haben. Zu diesen Pflanzen gehört unter anderem die Katzenminze. 
 Der aromatische Duft der Katzenminze wirkt auf Katzen sehr stark und kann verschiedene Auswirkungen auf das Verhalten haben. Er kann beruhigend, entspannend oder gar anregend wirken. Doch nicht jede Katze reagiert gleich auf diesen starken Duft. Viele Katzen lieben ihn, manche Katzen reagieren gar nicht darauf, andere können sogar aggressiv reagieren. 
 Was ist Katzenminze? 
 Katzenminze ( lat. Nepeta cataria ) ist eine krautige Pflanze aus der  Familie der Lippenblütler . Sie wird umgangssprachlich auch als  Katzenkraut, Katzenmelisse oder Steinmelisse  bezeichnet. Im deutschen Sprachgebrauch wird sogar häufig die englische Bezeichnung „ Catnip “ verwendet. 
 Katzenminze erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 100 cm. Am behaarten Stängel sitzen kleine, herz-eiförmige, gezahnte, filzig behaarte Blätter. In der Zeit von Juli bis September trägt die Pflanze lila-blaue, teilweise auch weiße oder rosafarbene Blüten. Die Pflanze ist unter anderem in Europa, Asien und Afrika verbreitet. 
 Der Geruch der Katzenminze kann, aus menschlicher Sicht, als aromatisch und pfefferminzartig beschrieben werden. 
 Katzenminze - Warum und wie sie auf Katzen wirkt 
 
  Warum Katzenminze für Katzen so anziehend ist  
 Katzenminze enthält unter anderem die Stoffe  Actinidin  und  Nepetalacton . Diese sind den Sexuallockstoffen ( Pheromonen ) sehr ähnlich, die eine rollige Katze verströmt. 
 Trotzdem reagieren nur ungefähr 50% der Katzen überhaupt auf den Geruch von Katzenminze. Besonders junge oder sehr alte Katzen zeigen häufig kein Interesse an der Pflanze. Obwohl die Stoffe, denen eine anziehende Wirkung auf unsere Stubentiger nachgesagt wird, mit den Sexuallockstoffen von Katzen vergleichbar sind, zeigen jedoch auch viele  kastrierte Katzen  eine Reaktion auf Katzenminze. 
 
 
  Wirkung der Katzenminze auf Katzen  
 Die genaue Wirkung von Katzenminze auf Katzen konnte wissenschaftlich noch nicht im Detail geklärt werden. Katzenminze scheint jedoch meist eine  beruhigende ,  entspannende , oft auch eine  euphorisierende Wirkung  auf Katzen zu haben. Sie wälzen sich teilweise verträumt darin herum oder reiben ihren Kopf an der Pflanze. 
 Dennoch kann es vorkommen, dass eine Katze auf Katzenminze gar nicht oder sogar mit  aggressiven Verhalten  reagiert. Im letzteren Fall sollte auf die Verwendung von Katzenminze verzichtet werden. 
 
 Wie kann Katzenminze angewendet werden? 
     Aufgrund der beruhigenden Wirkung wird Katzenminze beispielsweise genutzt, um  Stress zu reduzieren . Dies kann ein Vorteil sein, wenn die Gemüter bei einer Katzenzusammenführung beruhigt werden müssen. Der Duft kann für eine entspannte Atmosphäre sorgen. 
 Scheue Katzen sollen durch den Duft von Katzenminze schneller zutraulich werden und die Gewöhnung von Katzen an eine furchteinflößende Transportbox kann mit Katzenminze etwas entspannter vorangehen. 
 Auch zur  Umlenkung der Aufmerksamkeit  wird Katzenminze genutzt. Kratzt die Katze beispielsweise gerne an Möbeln, kann der Kratzbaum für eine Katze durch das Verstreuen von Katzenminze oft wesentlich attraktiver werden, sodass sie das Mobiliar dadurch vermutlich in Zukunft verschont. 
 Ungeliebtes Spielzeug kann durch Katzenminze interessanter gestaltet werden und den  Spieltrieb fördern . 
 Katzenminze ist unter anderem als  Topfpflanze , zum Streuen in getrockneter Form, als Spray oder als Füllung in einem Spielzeug erhältlich. 
 Ob Katzenminze schädlich für Katzen ist 
 Katzenminze wird, genau wie Baldrian, als „ Katzendroge “ bezeichnet. Auch wenn die Verwendung von Katzenminze im Allgemeinen keine gesundheitliche Gefahr darstellt, wird von einer Dauernutzung abgeraten. 
 Wird eine Katze ständig dem betörenden Duft der Pflanze ausgesetzt, kann dies  Stress und Unruhe  auslösen. Zudem kann ein  Gewöhnungseffekt  eintreten, der zu einer Art Entzugserscheinung führt, wenn die Katzenminze zu einem späteren Zeitpunkt doch aus der Umgebung der Katze entfernt wird. Durch den zeitlich begrenzten Einsatz von Katzenminze bleibt die Pflanze hingegen etwas Besonderes. 
 Bei längerer Anwendung von Katzenminze ist es sogar möglich, dass die Katzen in die Wohnung urinieren, um so den Geruch der Pflanze zu überdecken. Sie versuchen so, auf ihre Art, die Wohnung geruchsmäßig wieder in Ordnung zu bringen. 
 Katzenminze ist im Grunde für Katzen  nicht giftig . Das gelegentliche Knabbern an der Pflanze ist deshalb meistens unbedenklich. Die Tiere versuchen selten die Pflanze zu fressen, da der Geruch, nicht aber der Geschmack, für Katzen anziehend ist. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere nicht zu viel davon aufnehmen, sondern es bei einem zeitlich und mengenmäßig, begrenzten „Knabberspaß“ bleibt. Frisst die Katze zu viel Katzenminze, kann es sonst unter Umständen zu  gesundheitlichen Problemen  führen. 
 
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                            <updated>2019-11-05T15:09:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Seniorkatzen - Alterserscheinungen und mögliche Unterstützung</title>
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                                            Ab wann gilt eine Katze als Seniorkatze? Hier finden Sie Informationen darüber, wie alt Katzen eigentlich werden, welche Bedürfnisse im Alter ändern und wie Sie Ihre Seniorenkatze unterstützen können.
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 Mit zunehmendem Alter verändern sich bei einigen Katzen das Verhalten, die körperlichen Fähigkeiten und dadurch auch die Bedürfnisse. Um der Katze das Leben als Senior zu erleichtern, kann der Mensch manchmal schon durch kleine Maßnahmen den vierbeinigen Mitbewohner unterstützen. 
 Ob, wann, wie stark und welche Alterserscheinungen bei Seniorkatzen auftreten sind bei jeder Katze unterschiedlich. Daher sollte natürlich auch die Art der Unterstützung auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres abgestimmt werden. Wir können hier lediglich einige der häufigsten Alterserscheinungen auflisten und einige Maßnahmen nennen, mit denen sie ihre Katze unterstützen können. 
 Ab wann eine Katze als Seniorkatze gilt 
 Eine alte Faustregel besagt, dass ein Katzenjahr sieben Menschenjahren entspricht. Diese Umrechnung des Katzenalters in Menschenjahre gilt mittlerweile als veraltet und wurde durch ein anderes Modell ersetzt. 
 
 1-jährige Katze = 15 Menschenjahre 
 2-jährige Katze = 24 Menschenjahre 
 4-jährige Katze = 32 Menschenjahre 
 7-jährige Katze = 44 Menschenjahre 
 10-jährige Katze = 56 Menschenjahre 
 12-jährige Katze = 64 Menschenjahre 
 14-jährige Katze = 72 Menschenjahre 
 16-jährige Katze = 80 Menschenjahre 
 18-jährige Katze = 88 Menschenjahre 
 20-jährige Katze = 96 Menschenjahre 
 
  Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Katze liegt bei ca. 15 Jahren . In Einzelfällen wird auch ein höheres Alter erreicht. Bei Freigängern hingegen wird, zumindest statistisch gesehen, von einer kürzeren Lebenserwartung ausgegangen, da das Risiko für einen Unfall deutlich höher ist. 
 Allgemein gilt eine Katze im Alter zwischen 1 bis 7 Jahren als ausgewachsene Katze. Ab 7 Jahren wird sie als „ ältere Katze “ betitelt und ab 12 Jahren wird der Begriff „ Seniorkatze “ verwendet. 
 Auch wenn dieses Modell nicht immer zutreffen mag und jede Katze individuell betrachtet werden muss, so können wir dadurch jedoch vielleicht etwas besser einschätzen, in welcher Lebensphase sich unsere Katze gerade befindet. Wenn sich 12 Jahre erstmal nicht alt anhören, man die Katze dann jedoch mit einem etwa 64-jährigen Menschen vergleicht, wird es einem eher bewusst, warum sich die Bedürfnisse der Katze nun verändern. 
 Wie Katzen sich im Alter verändern 
     Ab einem Alter von ca. 7 Jahren setzen bei einer Katze die  ersten Alterserscheinungen  ein. Diese können sich von Tier zu Tier unterscheiden und sind auch nicht immer sofort durch den Tierhalter zu erkennen. Viele dieser Veränderungen schleichen sich über Jahre hinweg langsam ein. 
 Es treten nicht nur körperliche Veränderungen auf. Auch das Verhalten der älteren Katzen kann sich deutlich von dem Verhalten in jüngeren Jahren unterscheiden. Was die Katze als Jungtier zu ausgelassenem herumrennen und jagen veranlasst hat, kann die gleiche Katze in späteren Jahren beispielsweise völlig kalt lassen. 
 Hier finden sie einige Dinge, die sich bei vielen Katzen mit höherem Alter verändern. 
 
  Aktivität  
 Mit höherem Alter lässt oft der Bewegungsdrang einer Katze nach. Sie wird verschmuster und sucht vermehrt die Nähe des Menschen. Spielphasen und die Streifzüge durch ihr Revier fallen nun kürzer aus. Seniorkatzen  schlafen häufig mehr  als junge Tiere. Sie bevorzugen dafür einen  warmen, weichen und erhöhten Schlafplatz , von dem aus sie ihre Umgebung im Blick haben. 
 
 
  Allgemeines Verhalten  
  Altersstarrsinn  und eine gewisse  Verwirrtheit  können bei Seniorkatzen auftreten. Sie kommen mit einer veränderten Tagesroutine weniger gut zurecht, als in jungen Jahren. 
 
 
  Beweglichkeit  
 Alte Katzen sind meist  nicht mehr so agil und beweglich  wie ihre jüngeren Artgenossen. Ihnen fällt beispielsweise das Springen auf Fensterbänke deutlich schwerer und beim Putzen des Fells erreichen sie nicht mehr alle Stellen so problemlos wie früher. Das Fell kann dadurch etwas struppiger wirken und die Haut neigt dazu  trocken und schuppig  zu sein. 
 
 
  Fress- und Trinkverhalten  
 Wird der Geruchssinn schlechter, können Katzen ihr Futter nicht mehr so gut zuordnen. Da auch  Zahnprobleme  und eine generell  empfindlichere Maulhöhle  im Alter nicht selten sind, fressen sie infolgedessen häufig weniger. Seniorkatzen trinken zudem oft sehr wenig. 
 
 
  Gesundheit  
 Häufige Krankheiten, die besonders bei alten Katzen auftreten können, sind beispielsweise  Arthrose , eine gestörte Nierenfunktion, Herzerkrankungen,  Diabetes mellitus  oder Schilddrüsenfehlfunktionen. 
 
 
  Sinnesorgane  
 Die Leistung der Sinnesorgane nimmt im Alter ab. So können Katzen teilweise  schlechter Sehen, Hören oder Riechen . 
 
 So kann man eine alte Katze unterstützen 
 Nicht bei allen Tieren treten die oben genannten Punkte ein. Jede Katze ist individuell. Einige bleiben bis ins hohe Alter körperlich sehr fit und haben kaum gesundheitliche Probleme. 
 Sollte man bei seiner Katze  Anzeichen von Alterserscheinungen  feststellen, gibt es  verschiedene Maßnahmen , mit denen das Tier unterstützt werden kann. Einige davon können beispielsweise die Folgenden sein. 
 
 Auch wenn die Beweglichkeit und Kondition von Seniorkatzen sinkt, brauchen sie  Abwechslung und Bewegung  um die  geistige und körperliche Fitness  zu fördern. Tägliche Spieleinheiten sind daher immer noch wichtig und sollten nicht gänzlich wegfallen, jedoch  der gesundheitlichen Verfassung angepasst  werden. Statt wildem Jagdspiel mit der Katzenangel können beispielsweise Fummelbretter zur Beschäftigung der Katze genutzt werden. 
 Sollte die Katze Anzeichen von Altersstarrsinn oder Verwirrtheit zeigen, kann sich die  Einhaltung einer Tagesroutine  oft positiv auswirken. Ältere Katzen kommen manchmal weniger gut mit Veränderungen klar. Aus diesem Grund sollte zudem in der Wohnung so wenig wie möglich verändert werden. 
 Ist die Beweglichkeit so eingeschränkt, dass der Katze das Putzen ihres Fells schwerfällt, kann mit einem  feuchten Lappen  (nicht nass) etwas nachgeholfen werden. Das Erklimmen von Kratzbäumen, Fensterbänken und Co. kann mit einer  Aufstiegshilfe  erleichtert werden. Eine  Katzentreppe oder mehrere Hocker , damit aus einem großen Sprung mehrere kleine werden, werden besonders von  Katzen mit Arthrose  gerne angenommen. Auch ein kleiner Schemel vor dem Katzenklo oder das Wegschneiden der Umrandung des Katzenklos an einer Stelle, kann bei einigen Katzen nötig sein, damit sie ihr Geschäft noch im Katzenklo verrichten können. 
 Da sich das Muskel-Fett-Verhältnis im hohen Katzenalter verschiebt und der Energiebedarf sinkt, während gleichzeitig der Bedarf an Proteinen und Vitaminen steigt, kann ein  spezielles Seniorfutter für Katzen  die Gesundheit des Tieres unterstützen. Das Futter für ältere Katzen ist zudem meist intensiver im Geruch, damit bei den Tieren trotz schlechterem Geruchssinn der Appetit angeregt wird. 
 Da alte Katzen häufig  zu wenig trinken , ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Durch beispielsweise das Aufstellen von mehreren Trinkschalen, einem Katzenbrunnen oder das Anreichern des Trinkwassers mit Fleischsud, kann die Katze  zum Trinken animiert  werden. 
  Regelmäßige veterinärmedizinische Untersuchungen  zur Kontrolle der Gesundheit werden für alle Katzen empfohlen. Bei Seniorkatzen kommt diesem Punkt durch das  erhöhte Risiko für altersbedingter Erkrankungen  eine noch größere Bedeutung zu. Da das Immunsystem bei älteren Katzen zudem geschwächt sein kann, sind Impfungen und die Kontrolle auf Parasiten, wie beispielsweise Würmer,  Haarlinge oder Milben , ein wichtiges Thema, welches mit dem Tierarzt besprochen werden sollte. 
 Leidet die Seniorkatze unter schlechter werdenden Sehvermögen ist es, ähnlich wie bei auftretender Verwirrtheit, für das Tier hilfreich, wenn sich ihre  Umgebung nicht verändert , das Umstellen von Möbeln beispielsweise kann die Katze in dieser Situation verunsichern. Ein kleines  Nachtlicht  kann der Katze in der Dunkelheit helfen, sich trotz eingeschränkter Sehkraft besser zurechtzufinden. 
 
 
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                            <updated>2019-09-16T09:13:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Warum Katzen hecheln - Ursachen und Erklärungen</title>
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                                            Hecheln kann bei Katzen verschiedene Ursachen haben. Meistens ist es harmlos. Es kann aber manchmal auch Anzeichen für ernstere gesundheitliche Problme sein.
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 Katzen hecheln, im Vergleich zu Hunden, sehr selten. Wenn sie es doch einmal tun, werden viele Katzenbesitzer schnell nervös. Ist die Katze krank? Muss ich sofort mit ihr zum Tierarzt? 
 In den meisten Fällen ist kurzzeitiges Hecheln bei Katzen kein Anzeichen für ein gesundheitliches Problem, sondern hat ganz einfache, natürliche Gründe. Ist dies der Fall, beruhigt sich die Atmung nach kurzer Zeit wieder und die Katze hört auf zu hecheln. 
 Hecheln kann jedoch auch ein Hinweis beziehungsweise ein  Symptom für eine Erkrankung  sein. Daher ist Hecheln bei Katzen nicht grundsätzlich auf die leichte Schulter zu nehmen. Besteht der Verdacht auf eine Erkrankung oder hat die Katze gar richtige Atemnot, sollte schnellstmöglich tierärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. 
 Harmlose Ursachen für das Hecheln bei Katzen 
 Auch wenn Katzen, im Gegensatz zu Hunden, nur selten Hecheln, ist dies nicht unbedingt ein Zeichen für eine Krankheit oder ein anderes gesundheitliches Problem. Wenn die Katze nur über einen kurzen Zeitraum hinweg hechelt und sich schnell wieder beruhigt liegen meist ganz harmlose Gründe, wie körperliche Anstrengung oder Aufregung vor. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für harmloses Hecheln bei Katzen und deren Ursachen. 
  Körperliche Anstrengung  
    Bei starker körperlicher Anstrengung hängt auch einer Katze sprichwörtlich die „Zunge zum Hals heraus“. Nach ausgiebigem Toben oder einem anstrengenden Sprint auf der Jagd nach einer Maus gerät auch sie außer Atem. Durch das Hecheln, also der schnelleren Atemfrequenz, wird bei körperlicher Anstrengung  mehr Sauerstoff ins Blut  aufgenommen. 
 Sobald die Katze sich wieder erholt hat, sollte die  Atemfrequenz schnell wieder sinken . Im Ruhezustand sind  20 bis 40 Atemzüge pro Minute  normal. Bei Belastung steigt die Zahl der Atemzüge pro Minute um ein Vielfaches an. 
 Sollte die Katze nach nur sehr leichter, körperlicher Belastung bereits anfangen zu hecheln, kann dies jedoch ein  Anzeichen für ein gesundheitliches Problem  sein, welches von einem Tierarzt abgeklärt werden sollte. 
 Besonders  übergewichtige Katzen , neigen dazu, schnell „außer Atem“ zu sein. Übergewicht kann jedoch nicht nur zu  Kurzatmigkeit  führen, sondern kann auch viele weitere gesundheitliche Folgen haben. Hier wäre ein mit dem Tierarzt abgestimmtes  Futter- und Bewegungsmanagement  ratsam. 
  Angst und Stress  
 Auch Angst oder Stress ist eine  Form der Belastung  für den Körper. Aus diesem Grund hecheln viele Katzen, wenn sie sich in einer unbekannten oder unangenehmen Situation befinden. Diese können beispielsweise folgende sein. 
 
 Autofahrt 
 Umzug 
 Tierarztbesuch 
 Eingesperrtsein in einer Transportbox 
 Fremde Menschen oder Tiere im Haus 
 Ärger mit einer anderen Katze im Revier (Revierkampf) 
 
 Nicht jede Katze reagiert auf diese Situationen gleich. Das Angst- oder Stresslevel ist bei jeder Katze und je nach Situation unterschiedlich hoch. 
 Durch Angst oder Stress wird der Körper in  erhöhte Alarmbereitschaft  versetzt. Muskeln werden vermehrt mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, um bei Gefahr schneller flüchten oder angreifen zu können. Dies hat nicht nur eine  erhöhte Herzschlagfrequenz  zur Folge, sondern auch eine  erhöhte Atemfrequenz , sodass genügend Sauerstoff an das Blut abgeben werden kann. Dadurch beginnen Katzen zu hecheln. 
 Wie auch bei der körperlichen Anstrengung in Form von Bewegung, sollte sich die Atmung der Katze nach kurzer Zeit wieder beruhigen, spätestens dann, wenn der Stress vorüber ist oder die Katze sich an die Situation gewöhnt hat. 
  Hitze  
 Katzen haben fast ausschließlich zwischen den Zehen- und Sohlenballen Schweißdrüsen. Diese dienen jedoch weniger der  Thermoregulation , sondern viel mehr als Möglichkeit eine Duftbotschaft für Artgenossen beim Laufen zu hinterlassen. 
 Die Thermoregulation bei Hitze erfolgt bei Katzen einerseits durch das  Belecken des Fells  und andererseits durch Hecheln. Beim Belecken des Fells werden die Haare befeuchtet. Wenn die Feuchtigkeit dann verdunstet, kühlt dies den Körper der Katze ab. Beim Hecheln sorgt die  Verdunstung des Speichels  auf der Zunge für Kühlung. 
 Um Katzen bei Hitze zu unterstützen, können Katzenhalter ihren Tieren  feuchte Handtücher  hinlegen. Diese bieten einen angenehmen  Kühleffekt , wenn die Katze sich darauf legt. Falls die Katze es zulässt, kann das Fell auch direkt mit einem feuchten Tuch befeuchtet werden. Zusätzlich sollten immer  Schattenplätze  und ausreichend  frisches Wasser  zur Verfügung gestellt werden. 
  Flehmen  
 Das Hecheln der Katze ist vom Flehmen zu unterscheiden. Katzen besitzen in der Maulhöhle ein zusätzliches Riechorgan – das  Jacobson´sche Organ . Dieses dient der Analyse von Geruchsstoffen, die über die Zunge aus der Luft oder der Nahrung aufgenommen werden. Beim Flehmen öffnet die Katze das Maul leicht, rümpft die Nase, zieht die Oberlippe hoch und zieht den Maulwinkel nach hinten. So sitzt oder steht sie regungslos da und macht einen leicht abwesenden Eindruck. Es wird angenommen, dass das Jacobson´sche Organ vor allem der Wahrnehmung von Pheromonen dient. Durch intensive Bewegungen mit der Zunge kann die Katze die Geruchswahrnehmung noch verstärken, da die Duftstoffe dadurch besser das Sinnepithel im Jacobson´schen Organ erreichen. 
  Geburt  
 Wenn Katzen Junge zur Welt bringen, ist dies immer eine sehr große  körperliche Anstrengung . Zusätzlich kommt teilweise auch noch  Stress , verursacht durch die Geburtsschmerzen und die unbekannte Situation, dazu. Auch hier beginnen einige Katzenmütter dann zu hecheln, um ihr Blut mit mehr Sauerstoff anzureichern. 
 Hecheln als Anzeichen für Krankheiten 
 Hecheln kann in einigen Fällen auch ein  Symptom für eine Erkrankung  sein. Die Atemfrequenz sinkt dann meist nicht nach kurzer Zeit wieder ab, sondern bleibt erhöht. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Ursache für das Hecheln genau zu ermitteln. 
 Einige Erkrankungen, bei denen Hecheln als Symptom auftreten kann, sind unter anderem Folgende 
 
  Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)  
 Der Überschuss an Schilddrüsenhormonen bringt den Stoffwechsel auf Hochtouren. Mögliche Symptome dafür können Ruhelosigkeit, Heißhunger bei gleichzeitigem Gewichtsverlust, starker Durst, häufiger Urinabsatz, Fellveränderungen, Erbrechen, Durchfall, Aggressivität, Schwäche oder Appetitlosigkeit sein. Der erhöhte Energieumsatz führt zu einer Erhöhung der Körperwärme, was dann wiederum zu hecheln führen kann. 
 
 
  Herzerkrankungen  
 Es gibt viele verschiedene Herzerkrankungen, die zu Hecheln führen können. Eine dieser Krankheiten ist die  Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) . Hierbei handelt es sich um eine Herzmuskelerkrankung, bei der sich der Herzmuskel verdickt. Das Herz wird nicht mehr mit ausreichend Blut gefüllt, wodurch zu wenig Blut durch den Körper gepumpt wird. Wasseransammlungen in der Lunge (Lungenödem) und in der Brusthöhle (Thoraxerguss) sind möglich. Katzen mit HCM beginnen meist schon nach geringer Anstrengung zu hecheln (Maulatmung). Weitere Symptome für HCM können beschleunigte Atmung, Appetitlosigkeit, Apathie, Ohnmachtsanfälle, Atemnot oder bläulich verfärbe Schleimhäute sein. 
 
 
  Bauchfellentzündung (FIP)  
 Die  Feline Infektiöse Peritonitis  (FIP) ist eine Viruserkrankung. Katzen die unter dieser Krankheit leiden, hecheln aufgrund von Atembeschwerden, die manchmal mit der Infektion einhergehen. Die Symptome sind vielfältig und können je nach Verlauf sehr unterschiedlich ausfallen. Einige dieser Symptome können Niesen, laufende Nase, Durchfall, aufgeblähter Bauch durch Flüssigkeitsansammlung, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Fieber und Müdigkeit sein. 
 
 
  Atemwegserkrankungen  
 Generell führen Erkrankungen der Atemwege meist zu einer erschwerten oder schmerzhaften Atmung, was oft dazu führt, dass Katzen hecheln. Atemwegserkrankungen sind, wie viele andere Krankheiten, vielseitig und immer ernst zu nehmen. 
 
 Vorsicht bei Atemnot 
 Wenn eine Katze hechelt, sollte es, wenn gesundheitliche Probleme nicht ausgeschlossen werden können, immer ein  Alarmsignal  sein. Steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter, kann dies für die Katze lebensbedrohlich werden. Einige Fragen die geklärt werden sollten sind beispielsweise: 
 
 Hechelt die Katze häufig? 
 Führen bereits geringste körperliche Anstrengungen zum Hecheln der Katze? 
 Hört die Katze, nachdem eine bestimmte Situation vorbei ist, nach wenigen Minuten wieder auf zu Hecheln oder beliebt die Atemfrequenz erhöht? 
 Treten neben dem Hecheln noch andere Symptome auf, die vielleicht auf eine Erkrankung hindeuten? 
 
 Bei Atemnot wird die Atmung oft sehr angestrengt ausgeführt. Sie kann sehr schnell und  hektisch  sein,  keuchend ,  flach  oder auch mit  starken Pumpbewegungen  von Bauch und Brust. Die Zungen- und Schleimhautfarbe wird bei mangelnder Sauerstoffzufuhr  bläulich . Teilweise kommt es zu  Hustenanfällen  oder ungewöhnlichen  Atemgeräuschen  wie beispielsweise  Pfeifen, Stöhnen oder Röcheln . Die Tiere zeigen in dieser Situation oft  Symptome der Angst  und reisen die Augen weit auf. Nicht immer ist das Maul bei erhöhter Atemfrequenz oder angestrengter Atmung geöffnet. 
 Spätestens, wenn das Hecheln zur akuten Atemnot wird, ist ein sofortiger Besuch beim Tierarzt dringend erforderlich. 
 
  Achtung:  
 Verschluckte Fremdkörper, ein Insektenstich im Hals oder ein Schockzustand können sehr schnell zum Erstickungstod des Tieres führen. 
 
  Dieser Artikel stellt lediglich eine kleine Übersicht über die Thematik dar. Solltet ihr bei eurem Tier eine abnorme Atmung feststellen oder euch nicht sicher sein, warum die Katze gerade hechelt, keucht oder ähnliches, empfehlen wir euch, die Katze bei einem Tierarzt vorzustellen.  
 
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                            <updated>2019-06-25T08:26:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Freigängerkatzen - Wichtige Informationen zu Katzen mit Freigang</title>
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                                             Was ist alles zu beachten, wenn die Katze ein Freigänger werden soll? Hier finden Sie wichtige Information zu den Vor- und Nachteilen des Freigangs, sowie zu Impfroutine, Parasitenschutz und vielem mehr.
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 Jeder Katzenbesitzer ist bestrebt, seinem Liebling ein gutes Leben zu ermöglichen. Der  Freigang im Garten  gehört für viele Katzenhalter einfach dazu. Leider ist es jedoch nicht immer möglich, der Katze ein Leben als sogenannter „Freigänger“ zu erlauben. 
 Bei der Entscheidung, ob die Katze ein  Freigänger  werden kann oder darf, müssen oft verschiedene Faktoren miteinander abgewogen werden. Denn sowohl Freigang als auch Wohnungshaltung kann für eine Katze Vor- und Nachteile haben. 
 In manchen Fällen entscheidet schon die Wohnlage oder der Gesundheitszustand der Katze, ob es überhaupt möglich ist, die Katze sicher nach draußen zu lassen. Aber auch viele andere Faktoren können die Entscheidung für oder gegen den Freigang der Katze beeinflussen. 
 Vor- und Nachteile für Katzen mit Freigang 
 
  Pro  
 Der freie Zugang zur Natur ist für viele Katzenbesitzer die  natürlichste Haltungsform . Nur so können die kleinen Tiger ihren  Jagdinstinkt  ausleben, denn Spuren verfolgen, anschleichen und klettern liegt ihnen einfach im Blut. Sie bewegen sich dadurch mehr und neigen weniger zu Übergewicht. Auch soziale Kontakte mit weiteren Artgenossen, die sie auf ihren Streifzügen treffen und interessante Gerüche bieten jede Menge Abwechslung.  Freigänger sollen dadurch geistig und körperlich ausgeglichener und fitter sein als reine Wohnungskatzen . 
 
 
  Kontra  
 Der große Punkt, der den Vorteilen des Freigangs entgegensteht ,  ist die  Gefahr durch Fahrzeuge . Besonders an stark befahrenen Straßen wird die Haltung der Katzen im Haus daher bevorzugt. Die Lebenserwartung ist statistisch gesehen bei Wohnungskatzen deutlich höher. 
 Doch nicht nur Autos können für eine Katze gefährlich werden. Auch andere Tiere wie Hunde, Füchse oder Marder können eine Katze verletzen. Ferner ist die  Infektionsgefahr für einige Katzenkrankheiten  größer, wenn das Tier draußen umherstreift. 
 Weiterhin befürchten viele Katzenbesitzer, dass ihre Samtpfote von anderen Menschen unwissentlich als Streuner wahrgenommen und adoptiert wird. Das regelmäßige Hinstellen von Futter reicht manchmal schon, um eine Katze dazu zu verleiten, nicht mehr zu ihrem richtigen Zuhause zurückzukehren. 
 
 Die Freigängerkatze ans neue Zuhause gewöhnen 
 Nach dem Umzug in ein neues Zuhause oder nach dem Kauf einer neuen Katze ist es sinnvoll, diese erst einmal für einige Wochen im Haus zu behalten. Da Katzen anders als Hunde sehr  umgebungsbezogen  sind, brauchen sie Zeit, ihr neues Heim als ihr Zuhause zu akzeptieren. 
 Lässt man die Katze zu früh aus dem Haus, kann es passieren, dass sie versucht, zu ihrem alten Zuhause zurückzulaufen. Liegt die alte Heimat sehr weit weg, können sich die Tiere schnell verlaufen und haben Probleme zurückzufinden. 
 Als Richtwert werden meist  4-6 Wochen zur Eingewöhnung im neuen Zuhause  empfohlen. Andere Quellen geben sogar bis zu 8 Wochen als Richtwert an. Dies ist vor allem für ganz neue Katzen sinnvoll, die sich nicht nur an die neue Wohnung, sondern auch noch an ihren neuen Besitzer gewöhnen müssen. 
 Am besten ist es wohl, die Katze zu beobachten. Oft kann man gut erkennen, ob sich der vierbeinige Mitbewohner wohlfühlt und die neue Umgebung als Heimatort akzeptiert hat. Solange die Katze nervös und ängstlich erscheint, sollte man mit dem Freigang lieber noch etwas warten. 
 Was bei einer Freigängerkatze zu beachten ist 
 Hat man sich dazu entschlossen, dass die Katze ein Freigänger wird, gibt es einige Dinge, über die ein Katzenhalter sich Gedanken machen sollte, um  Sicherheit  und Gesundheit der Katze zu gewährleisten. 
 Identifikation der Katze ermöglichen 
 Ist die Katze täglich draußen unterwegs, besteht immer die Gefahr, dass sie von einem Streifzug nicht zurückkommt. Wird sie von jemandem gefunden ist es hilfreich, einen  Anhaltspunkt über die Herkunft  des Tieres zu haben. 
 Für die Identifikation von Katzen gibt es drei Möglichkeiten. 
 
 Transponder-Chip 
 Tätowierung im Ohr 
 Halsband mit Adressanhänger 
 
 Am häufigsten wird das  Chippen der Katze  wird empfohlen, da die Identifizierung darüber ein Leben lang möglich ist. Der Katzenhalter kann die  Chipnummer beim Tierregister eintragen  lassen. Wird die Katze gefunden und der Chip ausgelesen, kann der Eigentümer so problemlos ausfindig gemacht werden. 
 Nicht jeder weiß jedoch, dass viele Katzen so einen Chip besitzen. Der Vorteil der  Tätowierung im Ohr  ist daher, dass jeder sie von außen erkennen kann. So können auch Laien feststellen, dass das Tier vermutlich jemandem gehört. 
  Halsbänder mit Adressanhänger  sind eine weitere Variante zur Identifikation. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die Katze in Gebüsch, Zäunen oder ähnlichem mit dem Halsband verhakt und sich so stranguliert. Wenn man ein Halsband wählt, sollte deshalb darauf geachtet werden, dass es einen  Sicherheitsverschluss  hat, der sich öffnet, wenn die Katze damit irgendwo hängenbleibt. Geht das Halsband jedoch verloren, besteht keine Möglichkeit mehr, das Tier und den Besitzer zu identifizieren. 
 Impfroutine und Parasitenschutz 
 In Deutschland besteht für Katzen bisher keine gesetzliche Impfpflicht. Trotzdem wird  eine regelmäßige Impfung gegen einige Krankheiten dringend empfohlen . 
 Bei Freigänger Katzen ist zum Beispiel neben der Impfung gegen  Katzenseuche  und  Katzenschnupfen  eine Impfung gegen  Tollwut  sehr wichtig. In regelmäßigen Abständen müssen diese Impfungen wiederholt werden (Impfroutine). Die  Grundimmunisierung  wird bereits ab der 8. Lebenswoche empfohlen. Die empfohlenen Impfungen und die Impfroutine sprechen Sie am besten mit ihrem Tierarzt ab. 
 Da Freigänger vermehrt Kontakt zu Parasiten haben können, ist ein regelmäßiger  Schutz gegen Parasiten  wie beispielsweise Flöhe, Zecken und Würmer sinnvoll. Auch Haarlinge und Ohrmilben können bei Katzen zum Problem werden. 
 Mehr zum Thema  Haarlinge bei Katzen  und  Milben bei Katzen  finden Sie in unserem Ratgeber. 
 Kastration 
 Es wird dringend empfohlen, jede Freigängerkatze zu kastrieren. Egal ob es sich um ein weibliches oder männliches Tier handelt.  Auf diese Weise wird eine unkontrollierte Vermehrung von Katzen verhindert . 
 Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass kastrierte Katzen weniger ausgedehnte Streifzüge unternehmen und näher am Haus bleiben, da sie nicht mehr jeder Duftspur eines Artgenossen folgen. 
 Rückzugsort bieten 
 Ist die Katze für mehrere Stunden täglich draußen, ist es wichtig, ihr einen  Rückzugsort  zu bieten, der vor Kälte und vor allem aber vor Regen schützt. Hat die Katze einen Mikrochip zur Identifizierung, kann auch eine  spezielle Katzenklappe  die ins Haus führt über diesen Chip gesteuert werden. So wird sichergestellt, dass nur die eigene Katze ins Haus gelangt. Auch der Gartenschuppen kann ein Rückzugsort sein. Ein kleiner Durchschlupf in der Tür und eine warme Decke zum Einkuscheln reichen da meist schön völlig aus. 
 Wenn sie regelmäßig im Freien unterwegs sind, sind die meisten Katzen recht unempfindlich gegenüber Kälte, da Sie sich im Winter ein  dichtes Fell  zulegen. Doch in Verbindung mit Regen wird es für die kleinen Jäger dann doch schwer ihre Körperwärme zu halten. Das durchnässte Fell bietet  keine gute Isolation . 
 Wasser zur Verfügung stellen 
 Wenn die Katze den ganzen Tag über im Freien unterwegs ist, muss vor allem in den heißen Sommermonaten ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Ist kein Gartenteich oder ähnliches vorhanden, wird die Katze für eine Wasserschale an einem schattigen Plätzchen dankbar sein. 
 
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                            <updated>2019-05-15T08:21:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Drohung oder Stretching - Die Bedeutung des Katzenbuckels</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Tiere kommunizieren viel mehr über Körpersprache und weniger über Lautäußerungen als wir Menschen. Auch das Aufwölben des Rückens für den typischen Katzenbuckel ist ein wichtiger Bestandteil der Körpersprache von Katzen.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 
 Tiere kommunizieren viel mehr über  Körpersprache  und weniger über  Lautäußerungen  als wir Menschen. 
 Um das Verhalten unserer vierbeinigen Stubentiger besser zu verstehen, hilft es sich deswegen die Körpersprache der Tiere genau anzusehen. So kann ein nach oben gewölbter Rücken, genannt „ Katzenbuckel “, nicht nur eine, sondern sogar mehrere Bedeutungen haben. 
 Je nach Situation kann es für den Tierhalter also nützlich sein, diese Körperhaltung richtig zu interpretieren, um besser auf die Bedürfnisse der Katze eingehen zu können. 
 Revier markieren 
 Bei unkastrierten Katern und Katzen kann man das Aufwölben des Rückens beobachten, wenn sie ihr  Revier mit Duftmarken markieren . Sie platzieren ihr Hinterteil vor einem Objekt, recken den Schwanz in die Höhe, machen einen leichten Buckel und setzen ihre  Urinmarkierung  ab. 
 Paarungsbereitschaft 
 Ähnlich wie beim Markieren des Reviers, setzen paarungsbereite Kater und Katzen ihre  Duftspuren aus Urin  ab. Die Körperhaltung ist die gleiche, das Ziel der Markierung ist hier jedoch, die  Aufmerksam von anderen Artgenossen  zu erlangen. 
 Angst / Drohung 
     Der Katzenbuckel kann auch eine  Drohgebärde  sein. 
 Wenn eine Katze z.B. von einem Artgenossen bedroht wird und Angst hat, wölbt sie den Rücken stark nach oben. Gleichzeitig werden die Haare aufgestellt, die Ohren angelegt und manchmal sogar geknurrt. 
 Durch den Buckel und das Aufrichten der Haare versucht die Katze größer und furchteinflößender zu wirken, als sie tatsächlich ist, um damit den  Gegner abzuschrecken  und einen  Kampf zu vermeiden . 
 Katzen fixieren ihren Gegenüber während der Drohgebärde mit ihrem Blick und zeigen ihren Unmut gleichzeitig häufig auch mit  Fauchen  deutlich an. 
 Spielzeit 
 Auch beim Spielen mit der Katze kann man manchmal beobachten, dass der Rücken nach oben gewölbt wird. Je mehr man die Katze, z.B. mit einem  Jagdspielzeug  anstachelt, desto mehr begibt sich die Katze oft in eine ähnliche  Angriffshaltung , wie vor einem richtigen Gegner. Sie droht ihrem Spielzeug spielerisch. 
 Typisch ist auch der  seitliche Gang , den eine Katze im Spielmodus mit aufgerichtetem Buckel an den Tag legt. Vorsichtig wird an das Spielmaus-Opfer herangetippelt, um es dann zu attackieren. 
 Die Katze macht den Buckel hier jedoch  nicht aus Angst . Da sie jedoch auf „Spielzeug-Jagd“ ist, nimmt sie automatisch ihre Körperhaltung ein, die sie auch bei einem Angriff auf einen realen Gegner einnehmen würde. 
 Kuschelzeit 
     Eine Katze, die  Aufmerksamkeit  möchte, streicht gerne um die Beine, um zu signalisieren: „Hey, ich bin hier und ich möchte gestreichelt werden!“ 
 Wenn einer Katze die Streicheleinheiten gefallen reckt sie sogar den Kopf in Richtung Hand und wölbt den Rücken auf, wenn man darüber streichelt. 
 Strecken 
 Nach einem schönen Nickerchen erstmal richtig strecken und dehnen!  Das tun viele Katzen nach dem Aufstehen gern. Hierbei werden nicht nur die Beine lang ausgestreckt, sondern auch der Rücken als Buckel nach oben gewölbt und somit gedehnt. 
 Sogar beim  Yoga  wurde eine Übung nach dem Katzenbuckel benannt.  Sie dient der Dehnung des Rückens, der Stärkung des Wirbelsäulenbereichs und soll gegen Verspannungen im Nacken helfen. 
 Katzen scheinen wohl zu wissen, wie sie sich locker und beweglich halten. 
 
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                            <updated>2019-02-06T10:04:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Jahreswechsel - 10 Tipps für eine entspannte Katze an Silvester</title>
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                                            Die Silvesternacht bedeutet für viele Katzen eine Menge Stress. Doch es gibt einige Möglichkeiten, die Situation für Katzen an Silvester etwas entspannter zu gestalten und somit den Jahreswechsel gut zu meistern.
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 Die Silvesternacht bedeutet für viele Katzen eine Menge  Stress . Die  lauten Geräusche und hellen Lichtblitze  können besonders sensible Tiere sehr verängstigen. Deshalb hilft es, sich als Katzenbesitzer im Vorwege Gedanken zu machen, wie man die Situation für seine Lieblinge etwas angenehmer gestalten kann. 
 Je nach Charakter der Katze ist die Vorbereitung für Silvester immer eine individuelle Sache.  Einige Katzen reagieren sensibler auf ungewohnte Geräusche als andere.  Diese 10 Tipps zur Stressreduzierung können dafür eine kleine Hilfe sein: 
 Tipp 1 - Der Katze einen Rückzugsort bieten 
 Jede Katze benötigt einen Rückzugsort, an dem sie sich verkriechen kann, wenn sie ihre Ruhe haben möchte. Dies gilt nicht nur an Silvester. Ein Rückzugsort sollte immer zur Verfügung stehen. Wenn Katzen gestresst sind benötigen sie diesen besonderen Platz jedoch umso dringender. 
 Der Rückzugsort kann je nach Vorliebe der Katze ein  gemütlicher Korb  in einer ruhigen Ecke der Wohnung,  ein Platz auf der Fensterbank  oder sogar  ein ganzer Raum  sein. Viele Katzen nutzen zum Beispiel gerne das  Schlafzimmer , um sich zurückzuziehen, da dieser Raum tagsüber meist ungenutzt und dementsprechend ruhig ist. 
 Tipp 2 - Die Katze vor Lärm und Licht schützen 
 Da der Lärm und die Lichtblitze des Feuerwerks eine Katze verängstigen kann, sollten diese Stressauslöser so gut es geht ausgeblendet werden.  Geschlossene Fenster und Türen  dämpfen die Geräusche.  Heruntergefahrene Rollläden und Jalousien  vermeiden, dass die Katze bei jedem Lichtblitz hochschreckt. Stattdessen kann mit gedämpften Licht und Musik im Hintergrund eine entspannte Atmosphäre geschaffen werden und vom draußen stattfindendem Trubel ablenken. 
 Zusätzlich kann man mit einem einfachen Karton und einigen Decken selbst eine Art  Schallschutzhöhle  für die Katze basteln. Dazu werden in den Karton zwei Löcher geschnitten, damit die Katze jederzeit rein- und rausgehen kann und sich nicht in die Ecke gedrängt fühlt. Eine Decke wird als Polsterung in den Karton gelegt, die andere wird als Isolierung außen um den Karton gewickelt. Dieser Karton kann generell für Katzen, die sensibel auf Geräusche reagieren, eine gute Rückzugsmöglichkeit sein. 
 Tipp 3 - Stubenarrest für die Katze 
 Bei Katzen, die auf ungewohnte Geräusche schnell mit Angst reagieren, kann es sinnvoll sein, sie an Silvester in der Wohnung zu behalten. 
 Da Silvesterknaller oft auch schon einige Tage vor dem Jahreswechsel verkauft werden, sollte dieser „Stubenarrest“ zur Sicherheit ebenfalls einige Tage vorher beginnen. Somit hat die Katze zudem genug Zeit, sich daran zu gewöhnen, dass es keinen Freigang im Garten gibt. Dadurch ist das „Eingesperrtsein“  kein zusätzlicher Stressfaktor  mehr, wenn das Feuerwerk an Silvester erst richtig losgeht und sowieso genug Stress auslöst. 
 Tipp 4 - Stressübungen mit der Katze durchführen 
 Bei sehr ängstlichen Katzen kann es helfen, diese bereits mehrere Wochen vor Silvester mit Stressübungen vorzubereiten. Hier können zum Beispiel „Silvester-Soundtracks“ mit  Feuerwerkgeräuschen  abspielt werden, um die Katze daran zu gewöhnen. 
 Tipp 5 - Positive Verstärkung 
     Ein wichtiger Faktor bei der Stressreduzierung ist die positive Verstärkung. Ist die Katze ruhig und entspannt darf es auch mal ein Leckerchen geben. 
 Andersherum gilt das natürlich auch.  Ist die Katze nervös und angespannt, darf dies durch permanente Zuwendung und Fütterung nicht noch verstärkt werden.  Dies zeigt der Katze eigentlich nur noch mehr, dass ihre Anspannung und ihr Gemautze gerechtfertigt ist. 
 Das bedeutet natürlich nicht, dass eine gestresste Katze an Silvester komplett ignoriert werden soll. Vielmehr ist es wichtig,  so viel Routine wie möglich  beizubehalten. Gibt es feste Fresszeiten oder Spielzeiten, sollten diese möglichst auch an Silvester eingehalten werden. Streicheleinheiten sollten genauso Bestandteil des Tages sein, wie sonst auch. 
 Kurz gesagt, die Katze sollte nicht auf einmal mehr „betüddelt“ werden als sonst. Sonst verstärkt dies das Gefühl der Katze, dass heute wirklich irgendetwas anders ist. 
 Tipp 6 - Dekoration für Katzen unzugänglich anbringen 
 Bunte Dekoration gehört an Silvester einfach dazu. Doch was hübsch glitzert und blinkt ist für Katzen die ideale Einladung, um damit zu spielen. Damit sich die Stubentiger nicht  an der Dekoration verletzen  oder Teile davon verschlucken, sollten Luftschlangen und Co. möglichst an für Katzen unerreichbaren Stellen platziert werden. Wenn man sich beim Schmücken außerdem nur auf den Raum beschränkt, in dem man sich beim Feiern aufhält, hat man gleichzeitig immer im Auge, ob sich die Samtpfote daran zu schaffen macht. 
 Tipp 7 - Silvester-Traditionen verträglich für Katzen gestalten 
 Für so manche gehört, neben der Silvesterdekoration, auch  Tischfeuerwerk  oder  Bleigießen  zur Feier dazu. Auch ein  festliches Essen  darf nicht fehlen. 
 Katzen halten vom Lärm des Tischfeuerwerks jedoch sicher nicht viel. Daher sollte in ihrer Gegenwart lieber darauf verzichtet werden.  Bleigießen geht zwar leiser zu, doch hier muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Stubentiger keine Bleiklumpen stibitzt und diese womöglich verschluckt. Auch das Wasser, in dem das Blei abgekühlt wurde, muss von der Katze ferngehalten werden. 
 Gleiches gilt für das Festessen, vieles (wenn nicht sogar alles) davon, gehört nicht in einen Katzenmagen. 
 Tipp 8 - Katzenklo bereitstellen 
 Durch den fehlenden Freigang während der Tage vor und an Silvester, fallen natürlich auch mehr Toilettengänge an, die in der Wohnung verrichtet werden müssen. Genügend zur Verfügung stehende Katzenklos sind daher unerlässlich. 
 Tipp 9 - Der Katze Gesellschaft leisten 
 Eine durch Silvesterlärm  verängstigte und gestresste Katze sollte möglichst nicht alleine gelassen werden . Die Anwesenheit eines Menschen, der Ruhe ausstrahlt und die tägliche Routine aufrechterhält vermittelt der Katze Sicherheit. 
 Ist dies nicht möglich, sind die bereits weiter oben beschriebenen Tipps umso wichtiger, damit die Katze das Gefühl hat, sich in einem  sicheren Umfeld  zu befinden. 
 Tip 10 - Einsatz von Beruhigungsmittel 
 In sehr extremen Fällen kann es sinnvoll sein, ein  Beruhigungsmittel  für die Silvesternacht zu verabreichen. Dies sollte jedoch  immer nur nach Rücksprache mit einem Tierarzt  erfolgen. 
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  Wir wünschen euch und euren Tieren einen guten Rutsch ins neue Jahr!  
 
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                            <updated>2018-12-14T11:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Exzellenter Orientierungssinn - Das Revier einer Katze</title>
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                                            Das Revier einer Katze kann eine beträchtliche Größe haben. Hier ist ein guter Orientierungssinn gefragt, damit die Katze auch wieder nach Hause zurück findet. Doch wie orientieren sich Katzen in der Natur überhaupt?
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 Katzen verfügen über einen sehr guten Orientierungssinn. Sie legen in ihrem großen Revier weite Strecken zurück. Manche Katzen sind sogar tagelang unterwegs und finden dennoch den Weg zurück nach Hause. Doch wie schaffen es Katzen sich auch in unbekanntem Gebiet nicht zu verlaufen? 
 Wie Katzen immer wieder nach Hause finden 
 Was genau den guten Orientierungssinn einer Katze ausmacht, ist immer noch nicht genau geklärt. Wissenschaftler sind sich jedoch einig, dass eine  gute Prägung auf den Heimatort  die Basis ist. Die Katze muss ihr Revier als Zuhause ansehen, welches ihr einen Rückzugsort bietet, zu dem sie zurückkehren möchte. Aus diesem Grund sollte eine neue Katze nach ihrem Einzug anfangs nur im Haus gehalten werden (ca. 4-6 Wochen). So kann sie diesen in Ruhe erkunden und als neues Zuhause anerkennen. 
 Nimmt man den Bezug zum Revier als Grundlage, ergeben sich verschiedene Theorien, wie eine Katze den Weg nach Hause immer wiederfindet: 
 Die Magnetfeld-Theorie 
 Bei dieser Theorie gehen Wissenschaftler davon aus, dass sich  Katzen an den Magnetfeldern der Erde orientieren . Dieses Verhalten („Magnetsinn“) hat man bei Vögeln, einigen Fischarten und bei Schnecken bereits nachgewiesen. 
 Die Hörbilder-Theorie 
 Bei dieser Theorie sehen Wissenschaftler den hervorragenden Hör-, Geruchs- und Sehsinn der Katze als Ursache für die gute Orientierung. Sie gehen davon aus, dass Katzen sich die Geräusche, Gerüche und Bilder ihrer Heimat genau einprägen und sich sogenannte „ Hörbilder “ abspeichern. Sind sie weit von ihrem Revier entfernt, können sie gezielt auf die abgespeicherten Eindrücke, wie beispielsweise das Geräusch der Kirchenglocken oder den Duft des Blumenbeetes vor dem Haus, zulaufen. 
 Die Sonnen-Theorie 
 Hier existiert die Annahme, dass  Katzen sich am Stand der Sonne orientieren . Dabei merken sie sich den Stand der Sonne in ihrer Heimat zu verschiedenen Tageszeiten. Diese Fähigkeit wird „Astronavigation“ genannt und wurde bei Vögeln beobachtet. 
 Die Morphisches Feld-Theorie 
 Bei dieser Theorie spielt die Prägung auf das Zuhause eine besonders große Rolle. Es wird angenommen, dass die Katzen eine enge Vertrautheit und Verbindung zum Heimatort aufbaut, ein sogenanntes „ morphisches Feld “. Dieses Feld ermöglicht eine Art  telepathische Kommunikation  mit ihrem Zuhause. So wird ihnen der Weg nach Hause geleitet. 
 Die Reviergröße einer Katze 
 Wie groß das Revier einer Katze wirklich ist, kann mithilfe eines kleinen GPS-Trackers, der an einem Halsband befestigt wird, ermittelt werden. Viele Besitzer sind erstaunt, wie weit ihre kleinen Tiger teilweise tatsächlich laufen. 
 Der Radius einer normalen kleinen Runde rund ums Haus beträgt meist nur  knapp 50 Meter . Während einer ausgedehnten Jagd- und Erkundungsrunde entfernen sich einige Katzen aber auch gerne mal  0,5 bis 1 Kilometer  vom Zuhause. 
 Unkastrierte Kater besitzen meist ein größeres Revier als Katzen, da sie auf der Suche nach paarungsbereiten Weibchen sind. Zudem gibt es Unterschiede zwischen Stadt- und Landkatzen. Durch die dichtere Bebauung haben Katzen in Städten meist nur  ein kleines Revier von 1.500 bis 2.000 Quadratmetern . Ländlich wohnende Katzen können schon mal  ein Revier von 60.000 Quadratmeter  ihr Eigen nennen und laufen in einer Nacht teilweise auch mal  10 Kilometer Wegstrecke  ab. 
 Wie weit die maximale Entfernung vom Zuhause sein darf, damit eine Katze noch zurückfindet, ist unbekannt. In einem Experiment wurde eine Katze 30 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt ausgesetzt und fand in nur wenigen Stunden den Weg zurück. In einigen Presseschlagzeilen findet man jedoch auch immer mal wieder Geschichten, wo von Katzen berichtet wird, die mehrere tausend Kilometer zurückgelegt haben, um wieder nach Hause zu kommen. 
 Wenn meine Katze nicht nach Hause findet 
 Trotz des guten Orientierungssinns finden Katzen leider nicht immer den Weg zurück nach Hause. Es besteht immer die Gefahr, dass eine Katze während ihres Streifzuges verletzt oder versehentlich irgendwo eingesperrt wird. 
 Ausgebüxte Stubenkatzen haben es besonders schwer, da sie nicht mal die Umgebung direkt am Haus kennen und die ungewohnte Situation ihnen Stress bereitet. 
 Sollte Ihre Katze verschwunden sein, ist es immer wichtig, erstmal Ruhe zu bewahren. Bevor sie die Umgebung draußen auf den Kopf stellen, beginnen sie erstmal damit das Haus innen abzusuchen. Selbst in Räumen, die man bereits abgesucht hatte, gibt es meistens noch immer ein Versteck, in das eine Katze hineingekrochen sein könnte. Sie finden in den winzigsten Löchern Platz und stehlen sich unbemerkt an einem vorbei. Beliebt sind oft Verstecke unter Möbeln, in Schränken oder sogar hinter dem Schrank einer Einbauküche! Suchen Sie vor allem auch  Kellerräume , den  Dachboden  und  Geräteschuppen  ab. Diese Orte bieten ideale Versteckmöglichkeiten für die kleinen Tiger. 
 Ist die Samtpfote dort nicht zu finden, kann die Suche auf den Außenbereich ausgedehnt werden: 
 
 suchen sie die  Umgebung im Umkreis von maximal 500 Metern  ab (meist laufen Katzen nicht sofort weit weg). 
 kontrollieren sie  Garagen  und  Gartenhütten  (auch die der Nachbarn), denn nicht selten werden Katzen versehentlich eingesperrt. 
 suchen sie die  Bäume  ab. Viele Katzen klettern in Panik hinauf, kommen aber nicht von alleine wieder herunter. 
 klappern sie mit der  Futterschale , rufen sie ihre Katze und machen sie  vertraute Geräusche , die die Katze wiedererkennt. 
 suchen sie auch  nachts , wenn mehr Ruhe herrscht und ihre Rufe besser zu hören sind. 
 verängstigte Katzen sitzen oft still in ihrem Versteck und  miauen oft nicht , um auf sich aufmerksam zu machen. Suchen sie daher auch  sehr kleine Schlupflöcher  ab. 
 ist die Katze kurz nach einem Umzug entlaufen, hilft es, zum  alten Wohnsitz  zu fahren, wenn dieser weniger als 5 km entfernt liegt, und dort die Gegend abzusuchen. (Viele Katzen zieht es in ihr altes Revier, wenn sie das neue Zuhause noch nicht akzeptiert haben.) 
 fragen Sie in den umliegenden  Tierheimen  nach, ob ihre Katze dort abgegeben wurde. Auch beim örtlichen  Tierarzt  werden hin und wieder entlaufene Tiere kurzzeitig aufgenommen. 
 bleibt die eigene Suche erfolglos, kann das Aufhängen von  Suchzetteln  (Steckbriefe) helfen. 
 
 
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                            <updated>2018-08-08T13:10:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sanfte Pfoten &amp; scharfe Krallen - Warum sie die Katzen zu effektiven Jägern m...</title>
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                                            Katzen können sich fast lautlos an ihre Beute heranpirschen. Der Aufbau der Pfoten in Verbindung mit scharfen Krallen macht die Katzen zu effektiven Jägern. Doch auch bei der Thermoregulation spielen sie eine Rolle.
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 Katzen gehören zu den „Zehengängern“ und können sich als sogenannte „Schleichjäger“ fast lautlos an ihre Beute heranpirschen. Grund dafür sind nicht nur die weichen Ballen unter den Pfoten, sondern auch die Fähigkeit die Krallen einzuziehen. Warum der Aufbau der Pfoten die Katzen zu so effektiven Jägern macht, soll in diesem Beitrag näher erläutert werden. 
 Katzen – kleine Jäger mit scharfen Krallen 
 Katzen besitzen an den hinteren Pfoten je vier Krallen. An den Vorderpfoten haben sie zusätzlich eine  Daumenkralle , sodass insgesamt je fünf Krallen zur Verfügung stehen. Die Krallen der Vorderpfoten sind stärker gekrümmt. Die Sichelform ermöglicht es der Katze ihre Beute bei der Jagd besser zu packen und erhöht die Griffigkeit beim Klettern. 
 Im Ruhezustand halten elastische Bänder die Krallen in den Krallenscheiden. Die einzelnen Krallen sind wiederum in der Lederhaut verankert. Sie wird von einer hornbildenden Epidermis überzogen, die die ineinander liegenden Hornkegel produziert, aus der die Krallen bestehen. Ein elastisches Band hält die Kralle in ihrer zurückgezogenen Position. Durch die tiefe Beugesehne kann die Katze die Krallen dann aktiv ausfahren. 
 Damit die Krallen immer scharf sind, muss die Katze sie regelmäßig wetzen. Dadurch wird die äußere Hornschicht abgestreift (Krallenhülse) und die Kralle dolchartig angespitzt. Zum Wetzen der Krallen benutzen Katzen in der Natur am liebsten Bäume. Wohnungskatzen sollte ein  Kratzbaum  zur Verfügung stehen, damit die Möbel verschont bleiben. Um die Krallen an den Hinterläufen zu schärfen, benutzen Katzen ihre Zähne. 
 Pfotenballen 
 An der Pfotenunterseite befinden sich je Pfote  vier kleine Zehenballen  und  ein großer Sohlenballen . An den Vorderpfoten sitzt jeweils noch ein  Daumenballen  und etwas weiter oben am Bein ein  Karpalballen  (auch Handwurzelballen genannt). 
 Die Ballen (Torus) sind unbehaarte, verdickte Hautareale. Dort ist die Epidermis verhornt und mit verdickter Unterhaut unterlagert, in der die  Schweißdrüsen  sitzen. Die Farbe der Ballen kann unterschiedlich ausfallen. 
 Beim Laufen hat die Pfote eine schlanke Form um den Reibungswiderstand zu verringern und weniger Energie zu verbrauchen. Durch das Laufen auf den Zehenspitzen ist es der Katze möglich, hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. 
 Für abrupte Richtungswechsel und starkes Abbremsen wird die Form der Pfoten breiter. So hat die Katze eine größere Standfläche zur Verfügung und erhöht den Reibungswiderstand, um auch bei hoher Geschwindigkeit einen sicheren Halt zu haben. Außerdem wirkt das  Fettpolster  in den Ballen als eine Art Stoßdämpfer. 
 Das Prinzip der Formveränderung wurde sogar für die Entwicklung von Autoreifen aufgegriffen, um Sprit zu sparen und bei einer Gefahrensituation eine gute Bremswirkung zu erzielen. 
 Der feine Tastsinn 
 Die Pfotenballen einer Katze sind sehr sensibel. Sie können über spezielle Druckrezeptoren (Mechanorezeptoren), wie Pacini-Körperchen oder Meissner-Körperchen, die in der Haut sitzen, selbst  feine Bodenvibrationen wahrnehmen . So ist die Katze in der Lage die Bewegungen von Mäusen in ihren Gängen zu „erfühlen“. Die Ballen an den Pfoten sind daher die ideale Ergänzung zu den Schnurrhaaren, die ebenfalls ein sensibler Teil des Tastsinns sind. 
 Das Karpalorgan 
 Etwa drei Zentimeter über dem Karpalballen entspringen drei bis sechs pigmentlose  Sinushaare . Diese sind sehr berührungsempfindlich und mit den  Schnurrhaaren (Vibrissen)  vergleichbar. Sie dienen als zusätzliche Rezeptorem um Schwingungen wahrzunehmen. Man nennt sie auch  Karpalvibrissen . Neben diesen speziellen Haaren sitzen einige Duftdrüsen, deren Sekret beim Klettern verteilt wird. Gemeinsam mit den Duftdrüsen bilden die Karpalvibrissen das  Karpalorgan . 
 Kleine Schweißfüße 
 Da Katzen nicht am ganzen Körper Schweißdrüsen besitzen, können sie nicht wie wir Menschen schwitzen. Die kleinen Tiger besitzen hauptsächlich zwischen den Zehen- und Sohlenballen Schweißdrüsen. Die Flüssigkeitsabsonderung dient jedoch mehr als  Duftbotschaft  an Artgenossen, statt der  Thermoregulation . Beim Laufen wird so permanent eine Duftbotschaft gelegt. Auch durch das Wetzen der Krallen an Bäumen werden Duftnoten als Markierung gesetzt und so das Revier abgesteckt. Die Thermoregulation erfolgt bei Katzen über das Hecheln und das Belecken des Fells. Wenn der Speichel verdunstet, werden das Fell und die Haut gekühlt. 
 Erkrankungen im Pfotenbereich 
     Besonders bei Freigängern kann es immer mal wieder zu kleinen Verletzungen der Pfote durch spitze Steine oder Äste kommen. Im Winter sind es meist die  rissigen Ballen , die der Katze zu schaffen machen. Streusalz auf den Straßen trocknet die Haut aus. Bei manchen Katzen müssen die Pfotenballen dann mit einer speziellen Pflegesalbe eingerieben werden, um die Haut wieder geschmeidig zu machen. 
 Pododermatitis 
 Bei der Pododermatitis handelt es sich um eine Entzündung der Zwischenzehenhaut. Sie kann durch verschiedene Dinge ausgelöst werden:  Allergien ,  Bakterien , eingetretene  Fremdkörper ,  Parasiten  wie  Milben  oder eine  Pilzinfektion . 
 Eine Pododermatitis äußert sich durch starken  Juckreiz , sodass die betroffene Katze ihre Pfote häufig beleckt und benagt. Die Haut zwischen den Zehen ist gerötet und kann bei ausbleibender Behandlung anschwellen und bluten. Teilweise kann es zum Ausfall von Fell an der betroffenen Stelle kommen. 
 Die  Zwischenzehenentzündung  kann an allen vier Pfoten auftreten. In den meisten Fällen sind jedoch nur die Vorderpfoten betroffen. 
 Pfotenverband 
 Eine verletzte Pfote gehört in  tierärztliche Behandlung . Die  Erstversorgung  obliegt jedoch meist dem Katzenbesitzer. Für die Fahrt zum Tierarzt kann eine Verletzung der Ballen oder im Zehenzwischenbereich mit einem  Pfotenverband  geschützt werden. Folgende Utensilien dafür sollten in einer guten Hausapotheke für Haustiere zu finden sein: 
 
 Pinzette 
 Desinfektionsmittel 
 Sterile Wundauflage 
 Watte zum Polstern 
 Verband mit Klebestreifen oder Klemmen zum Fixieren (oder selbstklebende Bandage) 
 
  Vorgehensweise:  
 Reinigen sie die Wunde vorsichtig mit sauberem Wasser und entfernen sie vorhandene Fremdkörper (nur wenn möglich). Lassen sie zu große oder zu tief steckende Fremdkörper lieber vom Tierarzt entfernen. 
 In die Wunde ragende Haare dürfen mit einer Schere vorsichtig gekürzt werden. 
 Wenn die Wunde sauber ist, kann diese mit einem geeigneten Mittel desinfiziert werden. Anschließend wird die Wunde mit einer sterilen Wundauflage abgedeckt, damit sie mit der Polster-Watte nicht in Berührung kommt. 
 Die Watte wird als kleine Streifen zwischen die Zehen gelegt, damit sich diese nicht gegenseitig aufreiben. Danach wird die gesamte Pfote mit einer Schicht Watte umhüllt. Damit die Watte hält, umwickeln sie die Pfote zum Schluss mit einem Verband und fixieren das Ende mit einer Klemme oder einem Streifen Tape. Alternativ kann auch eine selbstklebende Bandage benutzt werden. 
 
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                            <updated>2018-06-27T11:34:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Schnurrhaare (Vibrissen) - der 6. Sinn der Katze</title>
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                                            Die Schnurrhaare (Vibrissen) einer Katze sind ein wichtiger Bestandteil des Tastsinns. Ihre hohe Sensibilität gegenüber kleinsten Luftbewegungen machen sie zu einer idealen Orientierungshilfe.
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 Die Schnurrhaare einer Katze sind ein  wichtiger Bestandteil des Tastsinns . Ihre einzigartige Sensibilität gegenüber kleinsten Luftbewegungen machen sie für die Katze zu einer optimalen Orientierungshilfe. Was die Schnurrhaare gegenüber den normalen Haaren des Fells so besonders macht, lässt sich über den Aufbau bzw. die Verankerung der Haare erklären. 
 Aufbau und Beschaffenheit 
 Die Schnurrhaare werden in der Fachsprache  Vibrissen  genannt (lat.  vibrissae ). Die Vibrissen sind länger, dicker und fester als die normalen Haare des Fells. Zudem sind sie 3x so tief in der Haut verankert und dort in einem speziellen Haarbalg (Follikel) eingebettet. Dieser Follikel besitzt eine blutgefüllte Kapsel ( Blutsinus ) und viele Nervenenden. Wird das Haar bewegt, wird das Blut in der Kapsel zur Seite gedrückt. Dadurch wird der Reiz verstärkt und über die Nervenenden als elektrischer Impuls an das Gehirn weitergeleitet. Die Reizintensivierung macht es der Katze so möglich, selbst kleinste Bewegungen wahrzunehmen. Durch die einzigartige Funktionsweise der Schnurrhaare, gelten sie daher auch als  6. Sinn der Katze . 
 Links und rechts der Schnauze befinden sich jeweils 4 übereinander liegende Reihen von Vibrissen. Diese werden aufgrund ihrer Länge auch  Makrovibrissen  genannt. Pro Seite besitzt eine Katze etwa 12 Stück. Eine Katze ist in der Lage die oberen Vibrissenreihen unabhängig von den unteren zu bewegen. Nager können die einzelnen Tasthaare sogar unabhängig voneinander rhythmisch bewegen und erhöhen beim Abtasten von Gegenständen die Frequenz. Diese Fähigkeit besitzen Katzen nicht. 
 Zusätzlich zu den Vibrissen neben der Schnauze haben Katzen kurze  Mikrovibrissen  an der Oberlippe, dem Kinn, über den Augen und an den Vorderläufen. Die Gesamtanzahl an Vibrissen kann individuell unterschiedlich sein. Es gibt sogar Unterschiede zwischen den einzelnen Rassen. Da auch Vibrissen manchmal ausfallen oder beschädigt werden, sind meist nie alle vollständig sichtbar. Die Farbe der Schnurrhaare ist fast immer weiß. Bei schwarzen Katzen kann man jedoch manchmal auch schwarze Schnurrhaare entdecken. 
 Nicht nur Katzen besitzen Vibrissen. Auch andere Säugetiere wie Hunde, Nager, Pferde, Robben, Tiger oder Waschbären verfügen über Schnurrhaare. 
 Was Schnurrhaare mit Schnurren zu tun haben 
 Der Name Schnurrhaare steht  nicht in Verbindung mit dem Schnurren der Katze . Es wird vermutet, dass der Begriff im 18. Jahrhundert vom niederdeutschen Wort „snurbaard“ abgeleitet wurde. Darin enthalten sind die Wörter „snurre“ = Schnauze und „baard“ = Bart. Übersetzt bedeutet das Ganze dann etwa „Bart um die Schnauze“. 
 Schnurrhaare und die Orientierung 
      Die Tasthaare sind für die räumliche Orientierung überlebenswichtig . Mit ihnen können Katze selbst  kleinste Luftzüge wahrnehmen  und sich auch bei schlechten Sichtverhältnissen problemlos zurechtfinden. Sie überwachen ihre Umwelt und sich nähernde Feinde können so schnell bemerkt werden. 
 Auch bei der Jagd auf Mäuse sind ihnen die Vibrissen eine Hilfe. Sie können durch die Luftbewegungen genau ausmachen, wo und wohin sich etwas bewegt. Außerdem erspüren sie mit den „feinen Antennen“ das pulsierende Blut der Maus um die ideale Stelle für den tödlichen Biss zu finden und merken sofort, ob ihre Beute im Maul noch lebendig ist. 
 Beim Erkunden ihrer Umgebung können Katzen mit den Schnurrhaaren zudem einschätzen, ob eine schmale Öffnung oder ein Spalt groß genug für sie ist. Die kleinen Räuber verlassen sich also nicht immer nur auf ihre hervorragenden Augen. 
 Nur  vollständig intakte Vibrissen  haben einen Nutzen für die Katze. Beschädigte oder abgebrochene Haare sind als „Orientierungsfühler“ unbrauchbar. Die große Anzahl der Vibrissen am Kopf zeigt, wie wichtig sie für die Wahrnehmung von Reizen im empfindlichen Gesichtsbereich sind. Aus diesem Grund sollte man sie auch niemals kürzen oder gar vollständig abschneiden. 
 Schnurrhaare und Kommunikation 
 Auch bei der Kommunikation spielen die Schnurrhaare eine Rolle. Sie sind ein wichtiger Teil der Körpersprache um Gefühlslagen besser darzustellen. 
 
  Ruhe, Gelassenheit, Entspannung   Seitlich ausgerichtete, kaum aufgefächerte Schnurrhaare 
  Angst, Angriff   Nach hinten gebogene, eng an den Körper anliegende Schnurrhaare 
  Aufmerksamkeit, Aktionsbereitschaft   Nach vorne gerichtete, weit aufgefächerte Schnurrhaare 
 
 Verlust der Schnurrhaare 
 Sollte man ein verlorenes Schnurrhaar finden, ist dies kein Grund zur Sorge. Obwohl Schnurrhaare wesentlich dicker sind und tiefer in der Haut sitzen, können sie trotzdem manchmal ausfallen. Sie wachsen aber genauso nach, wie die normalen Haare des Katzenfells. 
 
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            <title type="text">Das Katzenauge - gute Sicht auch bei wenig Licht</title>
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                                            Der spezielle Aufbau des Katzenauges ermöglicht eine optimale Sicht auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Doch wie ist dies möglich? Wissenswertes zum Aufbau und den Besonderheiten des Katzenauges gibt es hier.
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 Der spezielle Aufbau des Katzenauges ermöglicht eine optimale Sicht auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Da Katzen von Natur aus Jäger sind, führen sie ihre Streifgänge auch gerne bei Dämmerung aus. Hier kommt ihnen ihre  gute Sehkraft  sehr gelegen. 
 Aufbau und Besonderheiten des Katzenauges 
  Katzenaugen  sind wie beim Menschen nach vorne ausgerichtet. Dies ermöglicht den kleinen Jägern eine gute räumliche Wahrnehmung. Ihr Blickwinkel beträgt dabei etwa 200-220° (Mensch 180°). Besonders schnelle Bewegungen können Katzen sehr gut wahrnehmen. Das bietet ihnen bei der Jagd einen Vorteil. 
 Das Auge der Katze wird durch  3 Augenlider  umrahmt. Während die Katze das obere Lid bewegen kann, ist das Untere nicht beweglich. Die  Nickhaut , wie das dritte Augenlid genannt wird, besteht aus einer dünnen Membran im Augenwinkel. Die Nickhaut bietet nicht nur Schutz vor Fremdkörpern, sondern sorgt auch für ausreichend Feuchtigkeit in Form von Tränenflüssigkeit für den Augapfel. Daher müssen Katzen nicht blinzeln. 
 Durch die enorme Verformbarkeit der Pupille können Katzen sogar bei sehr schlechten Lichtverhältnissen noch um 50-60% besser sehen als Menschen. Ihre Linse ist  multifokal . Das bedeutet, dass sich die Pupille bei viel Licht zu einem dünnen senkrechten „Schlitz“ verengen kann und bei wenig Licht stark ausdehnt. Diese Eigenschaft besitzen nur Katzen, Schlangen und Geckos. Zum guten Sehvermögen bei wenig Licht trägt auch die  reflektierende Pigmentschicht  (lat.  Tapetum lucidum ) hinter der Netzhaut bei. Einfallendes Licht, welches nicht absorbiert wurde, wird durch diese Schicht nochmal zur Netzhaut zurückgeworfen. Diese spiegelnde Schicht bewirkt auch das „leuchten“ der Katzenaugen, wenn diese angestrahlt werden. 
 
 Bei vollständiger Dunkelheit können aber auch Katzen nichts mehr sehen. 
 
 Die Lichtempfindlichkeit des Katzenauges ist auch wegen der höheren Anzahl an Stäbchen auf der Netzhaut, besser als die des Menschen. Stäbchen sind Sinneszellen, die auf Lichtimpulse reagieren und die Informationen ans Gehirn weitergeben. Bei der Farbwahrnehmung ist der Mensch jedoch der Katze voraus. Katzen haben auf der Netzhaut lediglich Zapfen (Sinneszellen zur Farbwahrnehmung), die auf kurz- und mittelwelliges Licht reagieren, jedoch nicht auf langwelliges Licht.  Deshalb sind Katzen nicht in der Lage die Farbe Rot zu sehen.  Nur Blau, Gelb und ihre Mischfarben können Katzen wahrnehmen. 
 Augenfarben von Katzen 
 Die häufigste Augenfarbe bei Katzen ist  grün , in allen Schattierungen.  Schokobraune Augen  kommen bei Katzen gar nicht vor. Stattdessen gibt es sie in  dunklen Kupferfarben . 
 Auch  blaue Augen  können bei ausgewachsenen Katzen auftreten. Sie sind unter anderem bei folgenden Katzenrassen zu sehen: 
 
 American Curl 
 Birma 
 Britisch Kurzhaar 
 Javanese 
 Ragdoll 
 Siam 
 Snow Bengal 
 Tonkanese 
 Türkisch Angora 
 
 Rote Augen bei Katzen treten beim  Albinismus  auf. Hier fehlen die Farbpigmente sowohl im hinteren Epithel der Iris, als auch auf der Netzhaut. Die Blutgefäße im Augenhintergrund scheinen so durch die Iris durch und lassen das Auge rot wirken. Beim Albinismus sind die Melanozyten zwar vorhanden, sind aber nicht in der Lage Melanin zu produzieren. 
  Albinismus bedeutet jedoch nicht immer rote Augen. Bei schwächeren Formen des Albinismus können auch blaue Augen auftreten.  
 Warum Babykatzen blaue Augen haben 
     Katzenbabys kommen wie viele Tiere  blind und mit geschlossenen Augen  auf die Welt. Erst nach etwa 5-10 Tagen öffnen sie die Augen. Ihre volle Sehfähigkeit erhalten die Kitten jedoch erst nach etwa 3 Wochen.  Alle Katzenbabys kommen mit blauen Augen zur Welt.  Die Umfärbung zu ihrer endgültigen Augenfarbe beginnt nach ca. 3 Monaten. Grund für die blauen Augen ist die  Regenbogenhaut (Iris) . Diese ist bei Katzen anfangs noch nicht voll entwickelt. Das  Melanin , welches den Augen ihre Farbe gibt, wird erst nach der Geburt von den  Melanozyten  produziert und lagert sich auf der Regenbogenhaut an. Die Augen erscheinen Anfangs blau, da noch kein Melanin auf der Regenbogenhaut vorhanden ist. Das Auge ist eigentlich farblos, durch das im Auge gebrochene Licht wirken sie jedoch blau. 
 Augenkrankheiten bei Katzen 
 Augenerkrankungen sind vielfältig und nicht immer leicht zu bestimmen. So kann ein Symptom bei verschiedenen Augenerkrankungen auftreten, die jedoch eine völlig andere Ursache haben. Eine Trübung des Auges kann beispielsweise sowohl auf grauen Star, als auch auf eine Erkrankung an Diabetes mellitus hindeuten. Bei jeder Augenkrankheit ist jedoch ein schnelles Eingreifen wichtig. So kann eine mögliche Verschlechterung der Sehleistung manchmal noch verhindern werden. 
 
 Wenn sich am Auge der Katze Veränderungen zeigen, sollte deshalb immer rechtzeitig ein Tierarzt zurate gezogen werden. 
 
 Einige Beispiele für häufig vorkommende Erkrankungen des Auges sind: 
 
  Bindehautentzündung   Eine Bindehautentzündung äußert sich meist durch vermehrten  Sekretausfluss aus dem Auge , häufiges Blinzeln und Rötung des Auges. Die Katze reibt sich häufig das Auge und ist lichtscheu. Auslöser können Staub und Schmutz im Auge sein. Auch eine bakterielle oder virale Infektion, sowie eine allergische Reaktion können eine Bindehautentzündung nach sich ziehen. 
  Nickhautvorfall   Die Nickhaut ist eine Bindehautfalte im inneren Augenlid die im Normalfall nur leicht im Bereich der Nase das Auge bedeckt. Beim Nickhautvorfall verschiebt sich die Nickhaut und bedeckt einen großen Teil des Auges. Häufig ist dieser Vorfall eine Begleiterscheinung der Bindehautentzündung oder des Katzenschnupfens. Er kann aber auch das Resultat eines Revierkampfes unter Katzen sein. 
  Grüner Star (Glaukom)   Durch einen erhöhten Augeninnendruck wird die Pupille geweitet. Auch bei Lichteinfall zieht sich die Pupille nicht wie sonst zusammen. Der erhöhte Druck im Auge führt nicht nur zu einem geminderten Sehvermögen, sondern verursacht auch starke Schmerzen. Bei fortgeschrittener Krankheit gibt die Hülle dem permanenten Druck nach, der Augapfel ist stark vergrößert, die Hornhaut trüb und das Auge erblindet. Beim grünen Star wird zwischen Primär- und Sekundärglaukom unterschieden. Sekundärglaukome entstehen durch eine Vorerkrankung, wie beispielsweise Entzündungen. Primärglaukome sind erblich- und rassebedingt. 
  Grauer Star (Katarakten)   Der graue Star äußert sich durch eine gräuliche Trübung der Linse, die bei fortschreitender Erkrankung fast weiß werden kann. Die betroffene Katze kann zwar immer schlechter sehen, hat dabei jedoch keine Schmerzen. Der graue Star ist meist eine Alterserscheinung. Eine Trübung der Linse kann jedoch auch auf eine Erkrankung an Diabetes mellitus hindeuten und wird deshalb oft verwechselt. 
 
 
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                            <updated>2017-12-13T08:24:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Katzenzunge - ein hoch spezialisiertes Werkzeug - anatomisch einzigartig</title>
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                                            Die Zunge von Katzen ist in ihrem Aufbau und ihrer Funktion einzigartig. Jeder Katzenfreund weiß, dass sich eine Katzenzunge ganz anders anfühlt, als jede andere Zunge. Hier gibts Hintergründe zu diesen Besonderheiten.
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 Von einer Katze abgeschleckt zu werden fühlt sich an, als würde sie einem Schmirgelpapier über die Haut ziehen. Schon daran erkennt man, dass die Katzenzunge sich deutlich von denen anderer Haustiere unterscheidet. 
 Die Zunge von Katzen ist in ihrem Aufbau und ihrer Funktion einzigartig. Was sie auszeichnet, ist jedoch kein überragender Geschmackssinn. Ganz im Gegenteil, der Geschmackssinn von Katzen ist nicht besonders stark ausgeprägt. Süßes können sie sogar gar nicht schmecken. 
 Der spezielle Aufbau der Katzenzunge 
 Die Zunge einer Katze ist lang und muskulös. Man findet auf ihr jedoch nur sehr wenige Geschmacksknospen, pilzförmige Papillen findet man lediglich am äußeren Rand und an der Spitze der Zunge, sowie einige tassenförmige Papillen an der Zungenwurzel. Deren Rezeptoren übermitteln die Informationen ans Gehirn. 
  Katzen können bitter, salzig, sauer und umami schmecken . Umami ist japanisch und bedeutet fleischig, herzhaft, wohlschmeckend. Es ist die  5. Geschmacksrichtung  und wird vor allem durch die Aminosäure „ Glutaminsäure “ hervorgerufen. Typisch für einen Fleischfresser, ist der Geschmackssinn einer Katze in erster Linie darauf ausgerichtet, die Aminosäuren im Fleisch zu erkennen. Auch auf Wasser und chemische Verbindungen, die Stickstoff und Schwefel enthalten, reagieren die Rezeptoren.  Süßes hingegen können Katzen, durch einen Gendefekt, gar nicht schmecken . Die Schmackhaftigkeit ihres Futters beurteilen Katzen daher auch sehr stark anhand des Geruches. 
 Die gesamte Zungenmitte ist überzogen mit  Fadenpapillen . Diese bestehen aus nach hinten gebogenen Hornzähnen und machen die Katzenzunge so rau. 
  Die kleinen Hornzähne der Katzenzunge erfüllen verschiedene Funktionen.  
 Funktionsweise der Katzenzunge 
 Die kleinen Hornzähne richten sich leicht auf, wenn die Katze ihre Zunge streckt. Dadurch dienen sie der Katze wie eine Art Raspel als Werkzeug. Beim Fressen sind Katzen so in der Lage, auch kleinste Fleischreste von einem Knochen runter zu schlecken. 
 Trinkverhalten 
 Auch das Trinkverhalten unserer Stubentiger ist durch die Beschaffenheit ihrer Zunge geprägt. Die Zunge wird leicht nach hinten gebogen und die Zungenspitze mit schnellen Bewegungen immer wieder ganz leicht auf die Wasseroberfläche gesetzt. Durch die Auf- und Abwärtsbewegung entsteht eine kleine  Wassersäule , die die Katze im richtigen Moment „abbeißt“ und herunterschluckt. Die kleinen Hornzähne begünstigen den Aufbau der Wassersäule, da sich winzige Tropfen zwischen ihnen halten können und mit nach oben gezogen werden. 
     
 Fellpflege 
 Die wohl größte Bedeutung hat der spezielle Aufbau der Zunge bei der Fellpflege. Durch die nach hinten gerichteten Hornzähne lassen sich verfilzte Stellen im Fell wie mit einem Kamm herausbürsten. Lose Haare und Hautschuppen bleiben hängen und werden abgeschluckt. Sogar  Parasiten  im Fell können mit der rauen Zunge entfernt werden. 
  Schon gewusst? Katzen sind täglich etwa 3,5 Stunden mit der Fellpflege beschäftigt und bauen dadurch sogar Stress ab.  
 Nur in den Ohren können sich Katzen nicht selbst putzen. Schwarze Krusten im Ohr sind daher kein Zeichen von Unsauberkeit ihres Tieres, sondern können durch einen Befall mit  Ohrmilben  entstehen. Daher sollte jeder Katzenbesitzer regelmäßig die Ohren seines Stubentigers kontrollieren. 
 Da Katzen lediglich an den Pfotenballen, am Nasenspiegel, im Kinnbereich und am After Schweißdrüsen besitzen, sorgt die Fellpflege mit der Zunge nicht nur für Sauberkeit, sondern auch für  Kühlung , wenn die Feuchtigkeit verdunstet. 
  Schon gewusst? Bei der täglichen Fellpflege verliert eine Katze genauso viel Flüssigkeit, wie beim Wasserlassen.  
 Durch das Belecken des Fells entfernt die Katze zudem fremde Gerüche und regt die Durchblutung der Haut an. Dadurch werden die  Talgdrüsen  stimuliert Fett ( Talg ) abzusondern, welches das Fell  geschmeidig und wetterfest  macht. Das Fett wird mit der Zunge gleichmäßig im Fell verteilt. 
 Das Jacobson´sche Organ 
 Können Katzen mithilfe Ihrer Zunge auch Riechen? 
 Nein - Katzen besitzen jedoch, wie fast alle Wirbeltiere, ein  zusätzliches Riechorgan in der Maulhöhle . Es dient dazu, über die Zunge aufgenommene Geruchstoffe, zu analysieren und die Geschmackswahrnehmung zu unterstützen. Die Öffnung zum sogenannten  Jacobson´sche Organ  ( oder Vomeronasal Organ ) ist bei Katzen als kleine Papille am Gaumen hinter den oberen Schneidezähnen zu erkennen. 
 Das Riechorgan besteht aus einer  winzigen, schlauchartigen Einbuchtung  und steht in direkter Verbindung zum Jacobson’schen Knorpel, welches die Kontaktstelle zu einem schwellkörperartigen Venengeflecht und Muskelzellen bildet. Nimmt eine Katze einen besonders interessanten Geruch wahr, zeigt sie das sogenannte „ Flehmen “. Dabei wird das Maul leicht geöffnet, die Nase gerümpft, die Oberlippe hoch und die Maulwinkel nach hinten gezogen. So verharren sie meist regungslos. Die genaue Funktion des Flehmens ist noch umstritten, jedoch soll das Jacobson´sche Organ vor allem der  Wahrnehmung von Pheromonen  dienen. Durch intensive Bewegungen der Zunge kann die Katze die Geruchswahrnehmung noch verstärken, da die Duftstoffe schneller das Sinnesepithel im Jacobson´schen Organ erreichen. Dadurch entsteht fälschlicherweise der Eindruck, dass Katzen auch über die Zunge riechen können. 
 
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                            <updated>2017-09-27T09:28:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Eine Katze soll es sein - Wichtige Grundregeln für den ersten Tag im neuen Zu...</title>
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                                            Eine Katze an ein neues Zuhause zu gewöhnen ist nicht immer leicht. Durch die richtige Vorbereitung kann man es der Katze jedoch etwas einfacher machen, sich im neuen Zuhause schnell zurecht zu finden.
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 Jeder Katzenbesitzer erinnert sich wahrscheinlich genau an den Tag, an dem er seine Samtpfote abholen und nach Hause bringen durfte. Je nach Charakter der Katze verlief dieser Tag vermutlich etwas anders. Die einen reagieren ängstlich und scheu, andere wiederum sind mutig und erkunden gleich drauflos. Für jede Katze wird der erste Tag im neuen Zuhause aber gewiss aufregend sein. Dabei ist es egal, ob es sich dabei noch um eine Babykatze oder um ein bereits erwachsenes Tier handelt und woher diese stammt. 
 Sollten auch Sie sich dazu entschlossen haben ihr Leben mit einer schnurrenden Samtpfote zu bereichern, können Sie es Ihrem neuen Mitbewohner am ersten Tag mit einigen Tipps und Tricks etwas einfacher machen. 
 Einkaufsliste für angehende Katzenbesitzer 
 Bevor Sie Ihre Katze abholen, empfiehlt es sich, einige Dinge einzukaufen. Zur Grundausstattung eines jeden Katzenbesitzers gehören neben einem  Futter- und einem Wassernapf  auch  ein Katzenklo pro Tier inklusive Katzenstreu und Kotschaufel . Wichtig dabei ist immer, dass alles leicht zu reinigen ist. Dies gilt auch für den Schlafplatz Ihrer Katze. Am besten eignen sich daher  waschmaschinenfeste Kissen und leicht auswaschbare Körbe . 
 
  Tipp  
 Bei vielen Katzen hilft es, den neuen Schlafplatz mit Material aus ihrem alten Zuhause auszulegen. Viele Züchter geben deshalb gerne ein Stück der Decke mit, auf dem Ihre Katze zuvor geschlafen hat. Ist Ihre Katze auf einem Heuboden groß geworden, hilft es Ihren neuen Korb mit Heu und Stroh auszukleiden. 
 
 Natürlich ist auch die  Wahl eines geeigneten Futters  wichtig. Nicht nur bei Babykatzen ist eine angepasste Fütterung essenziell für ein gesundes Leben. Sprechen Sie dafür mit einem Tierarzt oder lassen Sie sich in einem Tierfachgeschäft beraten. 
 
  Tipp  
 Damit das Futter besser angenommen wird, hilft es oftmals es mit dem bekannten Futter des Vorbesitzers zu mischen, um die Umstellung zu erleichtern. Dasselbe gilt übrigens auch für die Katzenstreu. 
 
 Für Abwechslung und Spaß ist eine  kleine Auswahl an Spielzeug  praktisch. Dafür eignen sich auch simple Dinge wie Tischtennisbälle oder leere Kartons. Zusätzlich ist ein  Kratzbaum  hilfreich, um Ihre Möbel vor den Krallen ihres Tigers zu bewahren. 
 Um Ihren Liebling abholen oder sicher zu Tierarztbesuchen bringen zu können, ist die Anschaffung einer  Transportkiste  sinnvoll. Auch diese kann mit einer Decke aus dem alten Zuhause ausgelegt werden. Da viele Katzen vor Aufregung Wasser lassen, ist zusätzliches Zeitungspapier als Unterlage nützlich. 
 Ein katzensicheres Zimmer 
 Um Ihre Katze behutsam an die neue Umgebung zu gewöhnen, sollten Sie sie vorerst, wenn möglich, nur in einem Zimmer unterbringen. Dieses muss  frei von giftigen Pflanzen  sein und darf  kein Verletzungsrisiko  bieten. Scharfe und spitze Gegenstände sind deshalb zu entfernen. 
 Futter- und Wassernapf werden fern vom Katzenklo aufgestellt. Die feinen Katzennasen stört sonst der Geruch bei der Nahrungsaufnahme. Idealerweise wird der Wassernapf nicht direkt neben dem Futter platziert. Katzen trinken nicht gerne an dem Ort wo sie auch fressen. Das rührt daher, dass sie in der freien Natur auch eher selten direkt neben der Stelle Wasser finden, wo sie ihre Beute erlegt haben. Außerdem überdeckt der Duft des Futters den des Wassers. Deshalb nimmt die Katze die Aromen des Wassers nicht wahr und findet es nicht mehr anziehend. 
 Je nachdem woher die Katze stammt, ist es manchmal nötig sie von  Flöhen  zu befreien und sie zu  Entwurmen . Ein Besuch beim Tierarzt ist daher am Anfang ratsam. Dieser berät sie auch zum Thema Impfroutine. 
 Zum Thema  Ohrmilben  und  Haarlinge , finden Sie auf unserer Homepage noch weitere Informationen. 
 Der erste Tag im neuen Heim - Wie sich Katzenbesitzer richtig verhalten 
 Wenn Sie Ihren neuen Stubentiger sicher nach Hause gebracht haben, stellen Sie ihn vorsichtig im Zimmer ab. Am besten platzieren Sie die Transportbox in Sichtweite zum Katzenklo und der Futterstelle. Sprechen Sie beruhigend auf das Tier ein, machen Sie keine hektischen Bewegungen und vermeiden Sie laute Geräusche. Kinder und andere Haustiere sollten erstmal keinen Zutritt in das Katzenzimmer haben. Besonders bei weiteren Katzen im Haushalt ist es wichtig, dass „die Neue“ den Geruch aus ihrer alten Umgebung verliert, um besser akzeptiert zu werden. 
 Sollte Ihr Neuankömmling keine Anstalten machen aus der Kiste heraus zu kommen, bedrängen Sie ihn nicht. Besonders schüchterne Katzen brauchen manchmal etwas länger um den Mut aufzubringen, ihre neue Umgebung zu erkunden. Setzen Sie sich in einiger Entfernung zur Transportkiste auf den Boden um ihre Körpergröße zu minimieren. Auf keinen Fall sollten Sie Ihre Katze anstarren. Dies kommt einer Bedrohung gleich. 
 
  Tipp  
 Bei vielen Tieren ist Wegsehen und Ignorieren wesentlich effektiver. Wecken Sie die Neugier ihrer Katze, indem sie geräuschvoll Futter und Wasser in die Fressnäpfe füllen oder sich mit einem Katzenspielzeug beschäftigen. Wichtig dabei ist, dass sie Sie dabei die ganze Zeit von ihrer Kiste aus sehen kann. Katzen finden nichts schlimmer, als eine vermeintliche Gefahr nicht mehr im Auge zu haben. 
 
 Der erste Freigang der Katze im Garten 
 Wenn Ihre Katze kein Stubentiger, sondern ein  Freigänger  werden soll, ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, an dem Sie ihr das erste Mal die Haustür nach draußen öffnen müssen. Dies sollte auf keinen Fall passieren, solange Ihr neues Familienmitglied sich nicht richtig eingelebt hat. Eine gute Bindung zu ihren Menschen ist wichtig, damit sie Ihr Haus als ihr Zuhause ansieht und wieder dahin zurückkehrt. Eine Faustzahl ist  6 Wochen Eingewöhnungszeit . Bei besonders scheuen Tieren sollte diese aber individuell verlängert werden. 
 
  Tipp  
 Gewöhnen Sie Ihre Katze an eine mit Leckerlis gefüllte Futterbox. Immer wenn Sie mit dieser klappern und sie zu Ihnen kommt, erhält sie daraus eine Belohnung. Dieses Kommando hilft Ihnen bei Freigängern später weiter, wenn sie ihre Katze ins Haus holen wollen. Ihre Katze verknüpft das nach Hause kommen mit einem positiven Erlebnis. 
 
 Sollten Sie dennoch Angst haben, dass Ihre Fellnase sofort über alle Berge ist, gibt es verschiedene  Halsbänder , an denen man in einem kleinen Anhänger die Adresse hinterlegen kann. Der Einsatz ist allerdings nicht ungefährlich. Oftmals besitzen diese Bänder keine Sollbruchstelle und die Katze kann hängen bleiben und sich strangulieren. 
 
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                            <updated>2017-05-23T09:58:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fellwechsel bei Katzen – eine haarige Angelegenheit</title>
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                                            Zweimal im Jahr findet bei Katzen der Fellwechsel statt. Woran Katzen erkennen, dass sie mit dem Fellwechsel beginnen müssen und wie man Katzen beim Fellwechsel unterstützen kann, wird in diesem Beitrag erläutert.
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 Zweimal im Jahr findet bei Katzen der Fellwechsel statt. Dieser  hormonell bedingte Vorgang  führt besonders im Frühjahr zu einer wahren Fell-Flut. Es muss mehr Fell abgestoßen werden als im Herbst, um die dichte Unterwolle loszuwerden. Viele Katzenliebhaber sagen zwar, dass Sie ohne ein paar Katzenhaare sowieso nicht richtig angezogen wären, allerdings möchte aber dann doch niemand ganze Fellknäule auf seinem Frühstücksbrot. 
 Wie Katzen merken, dass sie mit dem Fellwechsel beginnen müssen 
 Den primären Einfluss auf den Beginn des Fellwechsels hat die  Tageslichtlänge . Der  Melatoninspiegel  im Organismus ist im Winter dauerhaft erhöht. Werden die Tage im Frühjahr wieder länger, wird die Bildung von Melatonin, umgangssprachlich auch „Schlafhormon“ genannt, gemindert. Durch den sinkenden Melatoningehalt im Frühjahr, wird dem Körper der Startschuss für den Fellwechsel gegeben. Die  Temperatur  hat lediglich auf die  Dauer des Fellwechsels  und auf die  Dichte des Haarkleides  einen Einfluss. 
 Welche Unterschiede es zwischen Freigängern und reinen Wohnungskatzen beim Fellwechsel gibt 
 Reine Wohnungskatzen haaren oftmals das ganze Jahr über leicht. Grund dafür ist, dass ihre Tageslichtdauer sich durch das künstliche Licht kaum verändert. Auch die Temperatur bleibt in der Wohnung meist nahezu gleich. Sie sind  keinen klimatischen Veränderungen  ausgesetzt, wie Katzen, die täglichen Freigang bekommen. Trotzdem haaren sie im Sommer etwas mehr als sonst. Die einfallende Sonne bringt die Wohnung auf höhere Temperaturen, als unsere Heizung es tun würde. 
 Wie ich meine Katze beim Fellwechsel unterstützen kann 
 Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Katze während des Fellwechsels zu unterstützen. Einige davon sind beispielsweise die Folgenden: 
 
 Um dem Fell-Chaos Herr zu werden, ist regelmäßiges Bürsten der Katze unumgänglich. Es gibt für jede Fellbeschaffenheit spezielle  feinzinkige Kämme  und Bürsten mit abgerundeten Zinken. 
 Das Ausbürsten der losen Haare verhindert auch, dass Ihre Katze diese beim Putzen verschluckt und große  Haarballen den Verdauungstrakt verstopfen  oder wieder hochgewürgt werden müssen. 
 Besonders das Fell langhaariger Katzen neigt dazu, schnell zu verfilzen. Dies führt häufig zu  Juckreiz , da  Ektoparasiten  sich leicht einnisten können. Deswegen ist die  stetige Fellpflege  hier besonders wichtig,  nicht nur während des Fellwechsels.  
 Regelmäßiges Bürsten entfernt nicht nur lose Haare, es regt auch die  Durchblutung der Haut und den Kreislauf  an und unterstützt Ihren Liebling auf natürliche Weise beim Fellwechsel. Hier eignen sich vor allem Massagehandschuhe mit weichen Noppen. 
 
 Die richtige Ernährung während des Fellwechsels 
 Die Ergänzung des Futters durch  ausgewählte Öle mit hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren  fördert den Stoffwechsel der Haut und erleichtert den Fellwechsel. Ein  erhöhter Faseranteil  im Futter ist hilfreich, um verschluckte Haare besser ausscheiden zu können. Durch das Bereitstellen von Katzengras kann Ihre Fellnase diesen Bedarf individuell abdecken. Malzprodukte sorgen ähnlich wie Katzengras dafür, dass verschluckte Haare besser ausgeschieden werden können bevor sie verkleben und  gefährliche Haarballen im Verdauungstrakt  formen. Während des Fellwechsels steigt der Bedarf an  Proteinen , Kupfer, Zink und Vitaminen.  Sprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt, ob Ihre Katze durch ihr Futter optimal versorgt wird.  
 Heuschnupfen im Frühling 
 Neben dem Fell-Chaos plagt einige Katzen während des Fellwechsels noch was ganz anderes –  Heuschnupfen . Ja, auch Katzen können Heuschnupfen bekommen. Wie Menschen, sind auch sie besonders im Frühling davon betroffen. Wenn Sie bei Ihrem kleinen Tiger häufiges Niesen und  tränende, rote Augen  beobachten sollte eine Vorstellung beim Tierarzt erfolgen. Dieser kann durch einen Bluttest ermitteln, ob es sich um eine  Pollenallergie  handelt. 
 
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            <title type="text">Ein blinder Kater erobert die Welt - Die Geschichte vom kleinen Elvis</title>
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                                            Trotz seiner Erblindung durch den grünen Star führt der kleine Kater Elvis ein aktives Katzenleben. Seine Einschränkung hindert ihn nicht daran mit seinem Kumpel Mickey zu spielen und zu toben.
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 Mein Freund und ich wollten gerne zwei ältere Katzen aus dem  Tierheim  oder einer  Katzenrettung  adoptieren. Nachdem wir vorerst keinen Erfolg bei unserer Suche hatten, beendeten wir diese erst einmal auf unbestimmte Zeit. 
 Durch einen Facebook Beitrag wurden wir auf einige Katzenbabys aufmerksam, die keine Katzenmutter mehr hatten. Die Tierarztpraxis, in der diese abgegeben wurden, sucht nun ein neues Zuhause für die Katzenbabys. 
 Bei einem kurzfristigen Kennenlernen haben wir uns direkt für zwei der Katzenbabys entschieden. Als  Elvis und Mickey  acht Wochen alt waren, konnten wir sie in ihr neues Leben abholen. Die beiden Katzenbabys wurden in der Tierarztpraxis mit der Flasche aufgezogen und waren daher dem Menschen gegenüber schon sehr zutraulich. 
 Wir hatten das Gefühl, dass sich die beiden Katzenbabys in ihrem neuen Zuhause schnell eingelebt haben. 
 Die ersten Anzeichen der Erblindung 
     Wir gehen nicht davon aus, dass Elvis bereits blind geboren wurde, da er anfangs noch wild aber immer kontrolliert durch unsere Wohnung tobte und diese erkundete. In dieser Zeit muss er sich die Wohnung sehr gut eingeprägt haben. 
 Nach einiger Zeit fielen uns seine  grünen Augen  auf, die gerade beim Fotografieren noch mehr zum Vorschein kamen. Zusätzlich verhielt er sich immer vorsichtiger und tastete sich häufiger vorsichtig auf dem Sofa heran, um sich seine Streicheleinheiten bei uns abzuholen. Wenn Gegenstände an Orten in der Wohnung standen, wo diese normalerweise nicht stehen, konnten wir beobachten, dass er diesen nicht sah und so dagegen lief. 
 Für uns war es nicht sofort offensichtlich, dass unser Elvis blind ist, da er weiterhin mit unserer zweiten Katze durch die Wohnung tobte und sogar vom höchsten Punkt seines Kratzbaumes sprang. Da das meiste  Spielzeug unserer Katzen mit einer Glocke ausgestattet  war, konnte er immer noch hören wo sich das Spielzeug befand und spielte so ganz normal weiter. 
 Diagnose „Grüner Star“ – Ihre Katze ist blind 
 Als sich die Vorfälle häuften, dass er gegen beliebige Gegenstände lief, haben wir beschlossen einen  tierärztlichen Rat  hinzuzuziehen. Unser Haustierarzt fand nichts Auffälliges und beruhigte uns, dass mit Elvis Augen alles in Ordnung sei. So vergingen weitere Wochen, bis wir uns entschieden mit Elvis zu einem Augenspezialisten zu gehen. Dort erhielten wir die Diagnose, dass Elvis ein  Glaukom  (grüner Star) hat und sein Augeninnendruck so stark erhöht war, dass der Sehnerv komplett geschädigt war und er  völlig erblindet  ist. Zu einem früheren Zeitpunkt hätte man vielleicht noch eine eingeschränkte Sehkraft erhalten können. Die traurige Nachricht war, dass wir leider nichts mehr für ihn tun konnten. Elvis wurden vom Tierarzt Augentropfen verschrieben, um den  Augeninnendruck  zu senken, da dies auch  Kopfschmerzen bei Katzen  verursachen kann. 
 Trotz Blindheit voll im Leben 
     Auch nach der Diagnose wurde in der Wohnung nicht viel verändert oder angepasst, da er im Alltag immer gut zurechtkam. Trotzdem  vermeiden wir es Möbel zu verschieben oder woanders zu platzieren , um Elvis alles möglichst leicht zu gestalten. Die Futterstelle sowie das Katzenklo werden auch zukünftig am selben Ort in der Wohnung bleiben. 
 Wir haben jedoch das Gefühl, dass er mit kleinen Veränderungen in der Wohnung keine Probleme hat. Trotzdem verhält sich Elvis vorsichtig beim Rennen und Toben und orientiert sich dabei meist an Mickey. Gelegentlich verfehlt er den Durchgang oder läuft gegen Gegenstände, wenn er gerade zu stürmisch und hektisch ist. Problematisch sind eher die Wege zum Tierarzt, die er in seiner Transportbox verbringen muss. Aufgrund der Blindheit kann er nicht sehen, was mit ihm passiert und das hat seine Angst zur Folge. 
 
 „Für uns ist und bleibt er ein ganz normaler Kater. Er spielt gerne mit seinem Spielzeug, er liebt alles, was Geräusche macht und natürlich seine Leckerlis.“   Martina Schempp  
 
 Ich kann mir gut vorstellen, dass es gerade bei blinden Katzen wichtig ist eine  möglichst gleichbleibende Umgebung  zu schaffen.  Zusätzlich ist es wichtig seine Stimme im Umgang mit der betroffenen Katze einzusetzen  und generell  Spielzeuge einzusetzen, die Geräusche machen . Unser Kater hat wahrscheinlich den Vorteil, dass er sich die Wohnung anfangs noch einprägen konnte und wir auch weiterhin sein Umfeld nicht verändert haben durch einen Umzug oder ähnliches. Zukünftig würden wir wahrscheinlich schneller einen spezialisierten Tierarzt aufsuchen, als wir es getan haben. 
 Trotz seiner Blindheit ist Elvis ein glücklicher, verschmuster und verspielter Kater. 
 Gastautorin: Martina Schempp 
 
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                            <updated>2017-03-16T07:31:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Frühlingsgefühle bei Katzen - Wie die Sonne das Verhalten beeinflusst</title>
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                                            Wenn die Sonne im Frühling wieder länger scheint, nimmt dies nicht nur auf uns Menschen, sondern auch auf Katzen einen Einfluss. Müde Wintermuffel kommen wieder in Schwung und Frühlingsgefühle machen sich breit.
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 Sobald die Tage wieder länger werden, die Temperaturen steigen und die Sonne wieder öfter scheint, kommen müde Wintermuffel wieder in Schwung. Das geht nicht nur uns Menschen so, sondern auch unseren schnurrenden Mitbewohnern. Nur zu gerne verkriechen sich diese bei kaltem, dunklem Wetter vor dem Ofen und verschlafen den Tag. Doch mit Beginn des Frühlings werden sie wieder munter. 
 Wie sich Frühlingsgefühle bei Katzen äußern 
 Nun ist Schluss mit der Wintermüdigkeit. Katzen werden, genau wie Menschen, von neuer Energie gepackt. Sie rennen umher und drängen nach draußen. Ihr  Spiel- und Jagdtrieb  ist meist deutlich verstärkt. Es wird wieder geklettert, getobt und die Krallen gewetzt. Des Öfteren hört man draußen wieder Katzengejammer, wenn wieder Raufereien und Rangkämpfe mit Artgenossen um das eigene Revier ausgetragen werden. Im Gegensatz dazu sind Katzen zu Beginn des Frühlings nicht nur  wild und energiegeladen , sondern meist auch  anhänglicher und verschmuster  als sonst. Sie suchen vermehrt den Kontakt zu ihren Menschen und Artgenossen. 
 Warum Katzen Frühlingsgefühle bekommen 
 Grund für das veränderte Verhalten zu Beginn des Frühlings ist zum einen die  vermehrte Sonneneinstrahlung . Dies veranlasst den Körper weniger  „Schlafhormone“ , also  Melatonin , auszuschütten. Zudem wird die Produktion von  Serotonin , umgangssprachlich auch  Glückshormon  genannt, angekurbelt. Der erhöhte Serotoninspiegel hebt die Laune und steigert die Aktivität, welche wir als Frühlingsgefühle interpretieren. 
 Ein weiterer Grund ist der  ureigene Instinkt der Katzen . Mit dem Frühling beginnt auch die  Paarungszeit . Besonders bei Freigänger-Katzen, die dem natürlichen Licht und jahreszeitlichen Wetterveränderungen ausgesetzt sind, ist das gesteigerte Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu beobachten. Weibliche, paarungsbereite Katzen werden dann „rollig“. Sie stoßen gurrende Laute aus und recken ihr Hinterteil in die Höhe, sobald man sie berührt. Um ungeplanten Katzennachwuchs zu vermeiden, sollte deshalb  bei Freigängern über eine Kastration oder Sterilisation nachgedacht werden . 
 Was tun, wenn die Katze Frühlingsgefühle hat 
 Für Katzen, die Zugang zu Gärten und Feldern haben, ist das Ausleben der neugewonnenen Energie recht leicht. Sie haben genug Möglichkeiten sich auszutoben. Anders sieht es da bei reinen Wohnungskatzen aus. Hier ist es wichtig Ihnen  ausreichend Beschäftigung  zu bieten. Das Angebot von Spielzeug, sowie Kratz- und Klettermöglichkeiten sollte vorhanden sein. Auch Clickertraining oder das Verstecken des Futters kann dazu beitragen, Ihre Katze mehr auszulasten. Nach dem Toben und Spielen freuen sich dann die meisten Stubentiger über einen weichen Platz am Fenster, wo sie die Sonne genießen können. 
 
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                            <updated>2017-02-20T13:10:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Fütterung von Katzen - Tipps zu Auswahl und Umstellung des Futters</title>
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                                            Bei der Umstellung der Katze auf ein anderes Futter sind einige Punkte zu beachten. Zunächst steht die Auswahl des Katzenfutters an. Ob Nass- oder Trockenfutter ist hierbei nur eine der Fragen, die sich Katzenhalter stellen.
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 Der Frühling steht vor der Tür und viele Katzenbesitzer fragen sich, ob sie das Katzenfutter umstellen sollten. Haben unsere Samtpfoten in den wärmeren Monaten einen anderen Nährstoffverbrauch? Welches Katzenfutter ist empfehlenswert und wo genau liegen die Vor-oder Nachteile zwischen Nass-und Trockenfutter? Lesen Sie in unserem Beitrag, was Sie bei einer Futterumstellung unbedingt beachten sollten, damit Ihre Katze vital und gesund bleibt. 
 Unsere Stubentiger sind sehr  wählerisch in ihrer Menüauswahl . Zudem bevorzugen sie das Futter, welches sie schon als Kitten bekommen haben. Das macht es umso schwerer, wenn man als Besitzer das Futter umstellen möchte. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, vielleicht ist man selber von einer anderen Futtersorte oder Zusammenstellung überzeugt worden oder der Tierarzt hat Erkrankungen des Tieres festgestellt, die bestimmtes Futter oder Diäten unerlässlich machen. Eines ist gewiss,  eine Futterumstellung gelingt, wenn überhaupt, nur mit Geduld und Konsequenz . Bewährt hat sich das  langsame Ausschleichen des bekannten Futters , indem das Neue portionsweise untergemischt wird und so über mehrere Tage hinweg langsam aber sicher die alte Futter ersetzt. 
 Wieviel Futter Katzen benötigen 
 Der Nährstoffbedarf oder besser gesagt ein veränderter Bedarf, angepasst an die verschiedenen Jahreszeiten, ist ein umfangreiches Thema, das nicht so einfach zu beantworten ist. Es hängt von vielen Faktoren ab. Ist Ihre Katze ein  Freigänger  und streift im Sommer nächtelang auf Beutejagd durch die Nachbarschaft, kann es selbstverständlich sein, dass sich der Bedarf entsprechend der benötigten Energie ändert. Zudem muss aber auch berücksichtigt werden, dass ein Freigänger von uns Menschen nicht kontrollierbare Nahrung aufnehmen könnte. Wenn Sie Ihr Tier beobachten, werden Sie schnell feststellen, ob  Nahrungsangebot, Gewicht und Zufriedenheit im Einklang  stehen. 
 Im Sommer sollte natürlich auf ein  reichhaltiges Angebot an Flüssigkeit  geachtet werden. Hierbei sind die Vorlieben der Katze ebenso vielfältig wie individuell. Grundsätzlich sollte Flüssigkeit und Nahrung aber nicht aus dem Kühlschrank angeboten werden, auch nicht bei steigender Außentemperatur. 
 Weitere Faktoren wie  Alter, Geschlecht und insbesondere Erkrankungen  kommen hinzu. 
  Ist die Katze sehr aktiv oder eher ruhig, ist das Tier kastriert oder möglicherweise trächtig?  Wie sieht es mit der Kotbeschaffenheit aus und wurden bereits bei einer Blutuntersuchung Mängel festgestellt?  
 Daher ist eine mögliche Bedarfsanalyse immer individuell zu sehen und sollte in Zusammenarbeit mit Ihnen und einem Experten erstellt werden. Unabhängig davon gibt es jedoch Empfehlungen, die aufgrund der Physiologie der Katze allgemein gültig sind. 
 Welches Katzenfutter das Beste ist 
    Die Katze ist ein Fleischfresser und benötigt zum Überleben die  wichtige Aminosäure Taurin . Das ist Fakt und dementsprechend sollten verantwortungsvolle Besitzer das Katzenfutter darauf abstimmen. 
 Verlässt man sich auf das Urteil der Stiftung Warentest, wägt man sich in trügerischer Sicherheit, obwohl Aspekte, die einem möglicherweise sehr wichtig sind, gar nicht in die Bewertung miteinfließen oder schlichtweg keine Angaben gemacht werden. So kann ein vermeintlicher Testsieger zwar einen  hohen Fleischanteil  des Futters beinhalten, welches ausdrücklich gewünscht ist, doch wird gleichzeitig das Preis-Leistungsverhältnis mit ein 21 Cent gelobt. Dass dieses Fleisch somit keine hohe Qualität aufweisen kann, ist für den Betrachter zwar einleuchtend, jedoch auf den ersten Blick nicht unbedingt sichtbar. Teure und/oder Bioprodukte sind dagegen nicht automatisch besser. Durch  zu hohe Vitaminanteile oder fehlende Nährstoffe  stehen sie im Verdacht,  Organschäden  zu begünstigen. Für den Endverbraucher eine große Herausforderung. Schließlich möchte doch jeder nur das Beste für seinen Liebling! 
 Bei Erkrankungen Ihrer Katze wie beispielsweise  Diabetes  oder  Nierenerkrankungen , können Sie  in Absprache mit Ihrem Veterinär die benötigte Nahrung gezielt auf Ihre Katze abstimmen  und sind so auf der sicheren Seite. Immer mehr findet das  Barfen  (frei übersetzt bedeutet es eine biologisch, artgerechte Rohfütterung) auch bei unseren Stubentigern Anwendung. Da Sie diese Nahrung meist selber herstellen, haben Sie auch die genaue Kontrolle, was drin ist.  Rohfleisch in Verbindung mit notwendigen Supplementen , kann aber auch bei einem Anbieter Ihres Vertrauens bestellt und entsprechend eingefroren werden. Bei  Fertigfutter  bleibt nur die  Kontrolle der Inhaltsstoffe , um das für sein Tier geeignete Futter herauszufinden. Dafür ist es wichtig, zu wissen, was eine Katze überhaupt benötigt und welche Inhaltsstoffe eher schädlich sind. 
 Für die Variante Nassfutter vs. Trockenfutter spricht eindeutig der Flüssigkeitsanteil, welcher im Nassfutter deutlich höher und verwertbarer für die Katze ist. 
 Das würde Ihre Katze bestellen: 
 
 In der Nahrung sollten vornehmlich Fleisch und hochwertige tierische Nebenerzeugnisse enthalten sein, natürlich roh. 
 Einige Katzen lieben rohen Fisch. 
 Zur optimalen Nährstoffverwertung benötigt die Katze Fette/ hochwertige Öle. 
 Der pflanzliche Anteil (Ballaststoffe) sollte nur bei ca. 5% liegen. 
 Für Katzen ist die Aminosäure Taurin essentiell und muss, je nach Futtervariante, gegebenenfalls zusätzlich verabreicht werden. 
 Zur Reinigung von Magen und Darm benötigen Katzen Grasfasern. Durch das Putzen können aufgenommene Haare so besser verdaut oder der Mageninhalt gereinigt werden. Hauskatzen kann Katzengras oder Katzenminze angeboten werden. 
 
 Dementsprechend sind die ganzen Zusätze wie beispielsweise  Getreide, Zucker und andere Konservierungsstoffe und Zusätze  nicht nur unnötig, sondern können auch gesundheitsschädlich sein. 
 
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                            <updated>2017-01-30T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Tipps &amp; Tricks um das Trinkverhalten von Katzen zu verbessern</title>
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                                            Das Trinkverhalten von Katzen ist oft seltsam und sehr viele Katzenfreunde befürchten, dass ihre Katze zu wenig trinkt. Doch es gibt einfache Tipps, die Sie sofort anwenden können, um das zu ändern.
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 Katzen gehören zu den Tieren, die mit sehr wenig Wasser auskommen. Dennoch ist es bei den Hauskatzen oft problematisch, diese auch zu ausreichender Flüssigkeitsaufnahme zu motivieren.  Dieses Verhalten hat seinen Ursprung bei den Vorfahren unserer Hauskatzen  und deren Trinkverhalten. Sie waren  Steppen- und Savannenbewohner  und haben ihren  Wasserbedarf hauptsächlich durch ihre Beutetiere  gedeckt. 
 Auch unsere Hauskatzen, die als Freigänger Mäuse und andere kleine Beutetiere fressen, nehmen in der Regel auf diese Weise ausreichend Flüssigkeit auf. Immerhin besteht eine Maus aus bis zu 70 % Wasser und der Rest ist Eiweiß, Fett, Knochen- und Knorpelsubstanz sowie Eingeweide samt Inhalt. Um sagen zu können, dass eine Katze zu wenig trinkt, müssen wir allerdings zuerst einmal wissen, in welcher Größenordnung der tägliche Flüssigkeitsbedarf überhaupt liegt: 
 
 Eine Katze benötigt etwa  50 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht am Tag . Das ergibt für eine ausgewachsene Katze mit einem Körpergewicht von 5 kg rund 250 ml Flüssigkeit. 
 
 Eine zu geringe Trinkmenge bei Katzen erkennen 
 Folgen von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme können auf lange Sicht  Nierenprobleme und andere Folgeschäden  sein. Daher ist es für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Katze sehr wichtig, auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu achten.  Hinweise auf eine zu geringe Trinkmenge  können Sie bei reinen Wohnungskatzen auch gut bei der täglichen Reinigung der  Katzentoilette  finden. Sehr fester bröckeliger Kot oder sehr wenige und eher kleine Urinbälle im Klumpstreu sollten Sie alarmieren. 
  Wissenswert  ist auch, dass  Milch kein geeignetes Katzengetränk  ist. Mal ganz abgesehen von ihrem hohen Kaloriengehalt, wird die aufgenommene Milch durch die hoch konzentrierten Magensäfte der Katze schlagartig zu festen Brocken im Magen und so schwer verdaubar. Außerdem können Katzen die in Milch enthaltene  Laktose  ( Milchzucker)  nicht verdauen und bekommen oft Durchfall. 
 Wasserhaushalt bei reinen Wohnungskatzen – das Futter ist entscheidend 
 Bekommt die Katze ausschließlich  Nassfutter , dann ist der Wasserbedarf in der Regel zum größten Teil gedeckt. Das meiste  Nass- oder Feuchtfutter  im Handel besteht zu etwa 80 % aus Feuchtigkeit.  Geben Sie der Katze  Trockenfutter oder Leckerlis , so entziehen diese dem Körper Wasser, da solches Futter im Magen aufquillt. Die Katze muss also zusätzlich Wasser aufnehmen. 
 Da Stubentiger eigenständig nicht unbedingt gerne oder freiwillig aus einer im Zimmer stehenden  Wasserschale  trinken, muss diese bestimmte Kriterien erfüllen, damit sie für Katzen interessanter wird. 
 8 Tipps &amp;amp; Tricks zu Trinkstelle und Trinkverhalten: 
 
  Katzen trinken grundsätzlich nicht da, wo sie fressen   Ebenso fressen sie nicht da, wo sie gejagt bzw. die Beute erlegt haben. Das heißt für unsere Wohnungskatzen, dass ihre  Wasserstellen so Weit es geht von der Futterstelle entfernt  sein müssen. Dies lässt sich in jeder Wohnung leicht umsetzen, indem man einfach den Futternapf und den Wassernapf getrennt voneinander in der Wohnung aufstellt. 
  Katzen sind Gelegenheitstrinker   Das heißt,  je öfter sie an einer Wasserschüssel vorbeigehen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie etwas trinken . Wer mehrere kleine Schalen mit Wasser in seiner Wohnung verteilt, der kann sicherlich das ein oder andere Mal öfter beobachten, wie der Stubentiger sich einen Schluck genehmigt. 
  Katzen sind verspielt   Katzen pföteln oft nach allem, was sich bewegt, deshalb kann man beispielsweise einen  Zimmerbrunnen aufstellen, der vor sich hin sprudelt . Viele Katzen finden das sich bewegende Wasser sehr interessant und fangen an damit zu spielen. Haben sie jetzt nasse Pfoten, werden diese abgeleckt und schon hat unser Stubentiger wieder eine kleine Menge Flüssigkeit zu sich genommen. Dieser Trick klappt auch sehr gut bei einem  Wasserhahn, den man nur ein klein wenig aufdrehen muss, sodass es tropft oder ganz eben läuft . Doch es gibt noch einen weiteren Grund für diese Besonderheit beim Trinkverhalten: Katzen bevorzugen fließende Gewässer, wie Flüsse und keine stehenden Wasserstellen. 
  Ausnahmen bestätigen die Regel   Scheue oder zurückhaltende Katzen beobachten tröpfelndes Wasser gerne, sind aber viel zu ängstlich, es zu trinken. Einige Katzenliebhaber haben berichtet, dass ihre Samtpfoten am liebsten das schon lange abgestandene Wasser aus dem Garten genießen. 
  Trinkwasser interessanter gestalten   Beispielsweise, indem man es mit verschiedenen Kräutertees mischt oder ein paar Tropfen laktosefreie Milch unterrührt. Weitere Möglichkeiten sind  salzfreie Hühnerbrühe, Wasser aus Thunfischdosen, oder ein Eiswürfel zum Trinken oder Essen geben , an dem die Katze lutschen kann. 
  Wasser mehrmals täglich wechseln   Bleibt die Trinkschale den ganzen Tag über unberührt, sollte das Wasser mehrmals täglich ausgetauscht werden. So ist das angebotene Wasser immer frisch und wie wir alle wissen, sind Katzen nun einmal sehr wählerisch. 
  Futter anreichern   Wenn die Katze einfach nicht trinken möchte, mischen Sie dem  Nassfutter 2-3 Esslöffel Wasser  bei. 
  Kein gechlortes Leitungswasser   In manchen Regionen kommt gechlortes Wasser aus den Leitungen. Verwenden Sie dann lieber stilles Wasser aus der Flasche. Sie können gechlortes Leitungswasser aber auch zwei Stunden stehen lassen, bevor Sie es der Katze geben. Dann verflüchtigt sich das Chlor in der Luft. 
 
 Gastautorin: Madeline Streubel 
 
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                            <updated>2017-01-26T11:14:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Tipps &amp; Tricks für ein harmonisches Zusammenleben von Hund und Katze</title>
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                                            Was gilt es zu beachten, wenn man Hunde und Katzen in einem Haushalt gemeinsam halten möchte und wie gelingt eine erfolgreiche Zusammenführung?
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 Ist das nur eine idyllische Vorstellung oder Realität? Können sich  Hunde und Katzen aneinander gewöhnen , ja sogar Freundschaften schließen und was gilt es bei der Zusammenführung zu beachten? Welche Missverständnisse könnten auftreten und wie können Tierliebhaber dem am besten vorbeugen? 
 Aus eigener Überzeugung plädiere ich für ein  Zusammenleben mit Hund und Katze . Unter Berücksichtigung beider Rassen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen ist ein harmonisches Miteinander durchaus möglich. In meiner Familie ist dies seit Generationen so gehandhabt worden und die Frage nach möglichen Problemen stellte sich mir somit auch nicht. Ich habe noch immer das Bild vor Augen, wie die Boxerhündin meiner Großmutter und unsere Siamkatze eng aneinander gekuschelt auf dem Sofa lagen. 
 Hund und Katze in einem Haushalt - was es zu beachten gilt 
 Bevor eine Freundschaft zwischen Hund und Katze entstehen kann, müssen einige Dinge bedacht werden. So können etwaige Schwierigkeiten im Keim erstickt werden und die Zeit des Kennenlernens verläuft normalerweise schneller und ohne Rückschläge ab.  Hund und Katze sprechen nun mal eine unterschiedliche Sprache  und das Erlernen der Fremdsprache benötigt ein wenig Zeit. Das laute Schnarchen der alten Hundedame hatte glücklicherweise eine beruhigende Wirkung auf unsere Katze, verstand sie es doch als versöhnliches Schnurren. Umgekehrt könnte der Hund im Schnurren aber auch ein bösartiges Knurren sehen. In diesem Fall müssten die guten Absichten der Katze durch den Besitzer positiv verstärkt werden. Auch das Wedeln mit dem Schwanz könnte zu Missverständnissen führen. Beim Hund ist das Schwanzwedeln Ausdruck freudiger Erwartung, bei der Katze zeugt es jedoch eher vom Wunsch nach Ruhe und ist ein deutliches Zeichen des Unbehagens. 
 Hund und Katze zusammenbringen 
 Je nach Alter der Tiere sind unterschiedliche Konstellationen der Zusammenführung von Hund und Katze möglich. 
 
  Zwei Jungtiere   Am leichtesten ist die Integration zweier Jungtiere. Sie können gemeinsam aufwachsen und lernen so das Verhalten des Anderen zu deuten und wurden noch von keinen negativen Erfahrungen beeinflusst. 
  Ausgewachsener Hund und Katzenbaby   Trifft ein ausgewachsener Hund auf ein Katzenbaby, so ist auch diese Situation noch leicht zu handhaben. Der Hund ist ein Rudeltier und wird das Katzenbaby schnell in seinem Rudel aufnehmen. Handelt es sich um eine Hündin, wird sie vielleicht sogar Mutterinstinkte entwickeln und das kleine Wesen in ihre Obhut nehmen. 
  Welpe und ältere Katze   Das Kennenlernen eines tollpatschigen Welpen mit einer älteren Katzendame wird wahrscheinlich dadurch geprägt sein, dass die erfahrene Katze den Neuankömmling erst einmal als Eindringling ansieht und ihr Revier verteidigt. 
 
 Egal welche Konstellation, das Kennenlernen sollte  grundsätzlich immer unter Beobachtung  erfolgen. Der Hund, darf die Katze niemals jagen und als Beutetier betrachten. Aber auch die Katze, besonders in Anbetracht ihrer Eigenständigkeit, darf den Hund nicht mit ihren Krallen verletzen. Eine Katze zu erziehen stellt natürlich eine Herausforderung dar, aber auch sie muss lernen, das neue Familienmitglied zu akzeptieren. 
 Bei älteren Tieren spielen die jeweiligen Erfahrungen in ihrem Leben eine entscheidende Rolle. Hier ist zum Teil sehr  viel Geduld und Einfühlungsvermögen  gefragt, denn manchmal weiß man schlichtweg nicht, wie das eigene Tier reagieren könnte und welche Erfahrungen, ob gut oder schlecht, bereits gemacht worden sind. Aber mit Feingefühl lässt sich auch das in den allermeisten Fällen regeln und einem friedlichen Zusammenleben steht nichts mehr im Wege. 
 Was bei der Eingewöhnung von Hund und Katze zu beachten ist 
 Ein erstes Zusammentreffen der beiden Hausbewohner sollte in einer  ruhigen und entspannten Atmosphäre  stattfinden. Dies gilt für die Tiere ebenso wie für die Menschen, denn unser eigenes Auftreten hat ebenfalls Konsequenzen und kann die Zusammenführung entsprechend beeinflussen.  Unruhe, Ängstlichkeit und Nervosität, wenn auch unbewusst, überträgt sich auf die Tiere . Auch Leckerlis als Bestätigung für gutes Benehmen haben sich in diesem Zusammenhang bewährt. Zur besseren Eingewöhnung sollte die Zusammenführung immer nur für kurze Zeit geschehen. Dabei muss sich die Katze jederzeit zurückziehen oder beispielsweise auf den Katzenbaum flüchten können. Der Hund wird in der ersten Phase angeleint, was je nach Erfolg der Annäherung schrittweise gelockert werden kann. Das Füttern der Katze erfolgt ab sofort in einer Höhe, welche der Hund nicht erreichen kann, beispielsweise auf der Fensterbank und auch das Katzenklo ist für den Hund tabu. Trotz aller Liebe für den Hund ist die Privatsphäre der Katze unbedingt zu respektieren. 
 
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                            <updated>2016-11-30T10:43:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Meine Katze ist plötzlich unsauber - Gründe dafür und was man tun kann</title>
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                                            Die Katze wird plötzlich unsauber. Davor sind weder Hauskatzen noch wilde Katzen gefeit. Was die Ursachen dafür sind, wie man Katzen die Unsauberkeit abgewöhnen und dagegen vorbeugen kann, erfahren Sie hier.
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 Nasse Flecken auf dem Teppich, stinkende Hinterlassenschaften auf dem Parkett: Wenn Katzen plötzlich unsaubere Katzen werden, sind viele Besitzer erst mal hilflos. Wie sollte man reagieren, was kann man tun? Grundsätzlich zuerst die Ruhe bewahren und natürlich sauber machen – und dabei gut nachdenken. Die  Ursachenforschung  bei der Katze kann einige Zeit in Anspruch nehmen, denn diese können von  körperlichen Problemen , über  psychische Belastung  bis hin zu  fehlerhafter Raumplanung  reichen. Das Schöne ist aber, dass viele Auslöser sich leicht beheben lassen, wenn man schnell eingreift und die  Katzenhaltung  entsprechend anpasst. Und die Schnelligkeit spielt hierbei tatsächlich eine Rolle, denn toleriert man  die Unsauberkeit bei Hauskatzen  zu lange, gewöhnt sich die Katze das neue Verhalten nicht mehr so einfach ab. 
 Eine unsaubere Katze auf keinen Fall bestrafen 
 Das nachträgliche Bestrafen der Katze, sowie die Unterstellung, das Verhalten sei als gezieltes Ärgern der Besitzer gedacht, sind geläufig, aber komplett sinnlos. Im ersten Fall kann die Katze in der Regel keine Verbindung zwischen dem  Defäkieren  und der Strafe herstellen. Dies führt zu Stress und Stress wiederum kann ein Auslöser für Katzen sein, der sie erst unsauber macht. Ein Teufelskreis. Und auch wenn es oft so scheint, als sei die Mieze ein verständnisvolles Gegenüber, muss jedem Besitzer klar sein,  dass keine Katze oder Hauskatze kognitiv dazu in der Lage ist, einen natürlichen Vorgang wie das Pinkeln, gezielt als Angriff auf das Wohlbefinden der Besitzer zu nutzen . Der in diesem Zusammenhang häufig gehörte Ausdruck „ Protestpinkeln “ ist irreführend, denn die Katze reagiert zwar möglicherweise auf eine ihr unangenehme Situation, aber nicht aufgrund einer bewussten Entscheidung. Sie kann sich einfach nicht anders helfen. Aber wir können es, wenn wir die Ursache richtig identifiziert haben. Dabei beginnen wir mit dem Eindeutigsten. 
 Körperliche Ursachen für unsaubere Katzen 
 Die  Blasenentzündung  ist eine häufige körperliche Ursache für Unsauberkeit. Zum einen muss das Tier einfach öfter und schafft es irgendwann nicht mehr, dies zu kontrollieren. Zum anderen ist das Urinieren schmerzhaft und die Katze verbindet diesen Schmerz möglicherweise mit dem Ort, an dem sie ihn das erste Mal verspürt hat, dem Katzenklo.  Dies kann sogar dazu führen, dass das Katzenklo auch nach Abklingen der Entzündung nicht mehr akzeptiert wird . In diesem Fall am besten einen neuen Platz für das Klo suchen oder die Box selbst tauschen. Ein Erkennungszeichen für die  Blasenentzündung  kann es übrigens sein, wenn viele kleine Klümpchen im Streu liegen, also oft, aber nur in kleinen Mengen gepinkelt wird. 
 Andere körperliche Gründe können  Parasiten  sein, die  Magen-Darm-Probleme  auslösen. Auch Harnsteine oder  Entzündungen im Afterbereich  können zur Unsauberkeit führen. All diese Probleme können, genau wie die Blasenentzündung, vom Tierarzt erkannt und behoben werden. Der erste Schritt bei Unsauberkeit sollte also der Besuch in der Praxis sein. Nehmen Sie am besten gleich Stuhlproben der Katze mit. 
 Eine weitere mögliche Ursache von Unsauberkeit ist, genau wie beim Menschen, das Alter und daraus resultierend  Inkontinenz . Katzen-Senioren können also schlicht inkontinent werden und vergessen, wo das Katzenklo steht oder es aufgrund  körperlicher Beschwerden  nicht mehr nutzen. In diesem Fall kann man nicht wirklich viel machen, außer der Katze den Zugang zum „stillen Örtchen“ möglichst einfach zu gestalten und möglicherweise auf eine Art  Body oder Windel  zurückzugreifen, wie sie von verschiedenen Händlern angeboten werden. 
 Psychische Auslöser für Katzen, unsauber zu werden 
     Unsauberkeit kann grundsätzlich durch Veränderungen ausgelöst werden, beispielsweise einen Umzug. Auch neue Mitglieder im Haushalt, sei es durch die Geburt eines Kindes oder den Einzug eines neuen Partners, können dazu führen, dass die Katze sich zur  Reviermarkierung  genötigt sieht. Gleiches gilt natürlich für die Aufnahme neuer tierischer Gefährten. Auch Veränderungen im erweiterten Umfeld, zum Beispiel durch den Einzug einer neuen dominanten Katze in der Nachbarschaft, können zu solchem Verhalten führen. Da in solchen Fällen die Ursache des Stresses nicht behoben werden kann, ist es wichtig, der Katze  Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten  anzubieten und ihrem Bedürfnis nach Nähe nachzukommen, wenn sie es einfordert. Auf diese Weise kann sich die Katze mit Ihrer Unterstützung langsam an die neuen Umstände gewöhnen. 
 In solchen Fällen handelt es sich auch nicht um klassische Unsauberkeit, sondern Reviermarkierung. Den Unterschied erkennen Sie an der Position, die die Katze beim Urinieren einnimmt: Hockend ist es pinkeln, stehend markieren. Auch wenn Sie Urin an den Wänden finden, handelt es sich um eine Markierung. 
 Ängste, Trauer oder Einsamkeit können hingegen zu klassischer Unsauberkeit führen. Auch hier ist die intensive, liebevolle Beschäftigung mit der Katze das zuverlässigste Mittel der Behandlung. 
 Weitere Ursachen der Unsauberkeit 
 Außer von körperlichen und psychischen Ursachen kann Unsauberkeit mindestens genauso häufig durch beispielsweise Mängel am Katzenklo, dessen Position oder Füllung ausgelöst werden. Darüber hinaus können folgende Punkte die Ursache sein: 
 
  Falsche Raumaufteilung für Hauskatzen  
 Stehen Katzenklo und Futterschale zu nah beieinander, verweigert die Katze möglicherweise die Nutzung des Klos. Das ist nachvollziehbar: Wer möchte schon gerne neben der Toilette essen? In diesem Fall sollte sich das Problem einfach beheben lassen, indem man einen neuen Platz für eines der beiden sucht. 
 
 
  Zuviel Urin und Dreck im Katzenklo  
 Katzen benutzen oft keine schmutzigen Katzenklos oder solche, die zu stark nach Fäkalien riechen. Deswegen ist nicht nur die tägliche Entfernung von Fäkalien wichtig, sondern auch die regelmäßige Erneuerung der gesamten Streu sowie die regelmäßige gründliche Reinigung der kompletten Schale. 
 
 
  Das falsche Katzenklo-Modell  
 Ist das Katzenklo zu klein kann die Katze es ebenfalls ablehnen, oder schlicht nicht in der Lage sein, die Schale zu treffen. Geschlossene Katzenklos sind zwar oft angenehmer für die Besitzer und scheinen der Katze ein geschütztes Umfeld zu bieten, halten aber auch den Geruch deutlich länger, was der Katze wiederum höchst unangenehm ist. 
 
 
  Zu wenige Toiletten für zu viele Hauskatzen  
 Wenn mehrere Hauskatzen in einem Haushalt zusammenleben, empfehlen sich mehrere Katzenklos. Die Faustregel dabei lautet, immer eine Toilette mehr, als Katzen da sind. Die Katzenklos sollten räumlich voneinander entfernt stehen um die nötige „Privatsphäre“ zu ermöglichen und zu verhindern, dass eine Katze die andere beim Toilettengang stört. 
 
 
  Die falsche Katzenstreu  
 Katzen haben deutlich empfindlichere Nasen als wir Menschen und können Streu, die für uns völlig neutral riecht, als unangenehm empfinden. In solchen Fällen hilft vor allem, so lange zu experimentieren, bis man das geeignete Produkt gefunden hat. 
 
 Vielleicht haben Sie beim Lesen dieser Liste an ein oder zwei Stellen gedacht: „Oha, das mache ich auch und das mache ich dafür nicht – und meine Katze benutzt trotzdem das Katzenklo.“  Dann haben Sie zum einen eine benutzerfreundliche Katze, zum anderen haben Sie bisher Ihr Glück ein wenig herausgefordert. Es kann nämlich durchaus sein, dass die Katze einiges hinnimmt und dann plötzlich irgendetwas hinzukommt, aufgrund dessen sie plötzlich doch unsauber wird – und dieses Etwas dann zu identifizieren wird möglicherweise äußerst schwer, da es keinen offensichtlichen Zusammenhang gibt. 
 Hinweis zur Entfernung der Verunreinigungen durch Unsauberkeit 
 Achten Sie bei der Reinigung der betroffenen Stellen unbedingt darauf, ein geeignetes Mittel zu verwenden. Wird der Uringeruch nicht vollständig entfernt, besteht die Gefahr, dass die Katze die Stelle erneut als Klo ansieht. Gewisse Reiniger können aber auch den Markierungsimpuls auslösen. Es gibt für die Beseitigung der unerwünschten Hinterlassenschaften Spezialmittel. 
  Zusammenfassung  
 
 Schnell gegen die Unsauberkeit aktiv werden, bevor die Ausnahme zur Gewohnheit wird. 
 Bei der Reinigung auf den Einsatz geeigneter Putzmittel achten. 
 Die Katze nicht bestrafen und ihr keinen bösen Willen unterstellen. 
 Körperliche Ursachen sollten direkt durch einen Tierarztbesuch erkannt und behandelt werden. 
 Psychische Ursachen hängen oft mit Veränderungen zusammen und äußern sich meist durch Unsauberkeit, die eigentlich ein Markieren darstellt. 
 Häufig lassen sich die Ursachen durch Aufstellung oder Pflege des Katzenklos erklären. 
 
 
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                            <updated>2016-07-05T11:23:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Mit der Katze in den Urlaub verreisen oder zum Tierarzt mitnehmen</title>
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                                            Wer Katzen in den Urlaub oder zum Tierarzt mitnehmen will, der hat eine große Herausforderung vor sich - ebenso wie die Katze. Erfahren Sie in unserem Beitrag nützliche Hinweise und Tipps zum Thema Katzen auf Tour.
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 Erfahrene Katzenfreunde wissen, die Katze mit in den Urlaub, oder auch zum Tierarzt mitnehmen – das ist für Ihr Haustier oft kein Vergnügen. Wenn Sie aber planen, mit der Katze zu verreisen, sei es im Auto, auf der Fähre, in der Bahn oder im Flugzeug, können Sie jedoch darauf achten, es ihnen so angenehm und sicher wie möglich zu machen. Dazu gehört eine äußerst gründliche  Vorbereitung  und rechtzeitige  Gewöhnung der Katze  an die Reisebedingungen und sämtliche Veränderungen, die damit im Zusammenhang stehen. 
 Die Vorbereitungen unterscheiden sich außerdem, je nach verwendetem Verkehrsmittel und Länge der Reise. Um die Vorbereitungen optimal zu unterstützen, haben wir ebenfalls eine   Reise Checkliste für Katzen (PDF)   für Sie erstellt, damit Sie auch nichts vergessen und Ihre Katze einen angenehmen Urlaub mit Ihnen verbringen kann, der nicht schon während der Anreise zur Katastrophe wird.  Grundsätzlich gilt aber, dass Katzen den Transport bzw. die Reise in Bus, Bahn, Auto oder gar Flugzeug niemals wirklich lieben werden . Verreisen Sie also nur mit Ihrer Mieze, wenn Sie keinen anderen Ausweg sehen. Denn eigentlich fühlt Ihr Liebling sich Zuhause am wohlsten. Das sagte auch Sandra Hönisch von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten: 
 
 „Grundsätzlich nein. Katzen sollten nicht mit in den Urlaub genommen werden, denn sie sind stark ortsgebunden und fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung am wohlsten. Eine Ausnahme kann gemacht werden, wenn der Katze das Urlaubsdomizil sehr vertraut ist, wie etwa ein Wochenend- oder Ferienhaus.“   Zitat von Sandra Hönisch  
 
 Wenn Sie aber die folgenden Grundregeln für den Katzentransport beachten, kann nicht viel schiefgehen. Grundsätzlich gilt: 
 
 Mehrere Pausen machen. 
 Katze vorher an Transportbox und, soweit möglich, Transportmittel gewöhnen. 
 Reisebestimmungen für Katzen im Ausland beachten. 
 Katzenausweis mitführen. 
 Reiseapotheke mitführen. 
 Halsband mit Namensschild. 
 Grenzpapiere. 
 
 Transportvorbereitungen – Transportbox Gewöhnung &amp;amp; Reiseroute planen 
 Gerade bei Katzen, die nicht so gerne im Auto gefahren werden, ist sinnvoll, sie vor der Fahrt auf diese einzustimmen. Zu diesem Zweck können Sie die  Transportbox  bereits ein paar Tage vor der Tour offen im Wohnbereich platzieren. Indem das Tier sich an die Box gewöhnen und den Geruch kennenlernen kann, wird die negative Verbindung zwischen der Transportbox und der unangenehmen Erfahrung der Fahrt geschwächt. Dieser Trick kann auch funktionieren, wenn die Katze einen  Tierarztbesuch  vor sich hat.  Lassen Sie die Katze die Box erkunden und platzieren Sie zum Beispiel ihre Lieblingsdecke darin . Die Gewöhnung an die Transportbox kann wahre Wunder bewirken. 
 Außerdem sollte die Box groß genug sein, dass Ihre tierische Begleitung sich darin komplett aufrichten, der Länge und Breite nach hinlegen und zusammenrollen und sich ein bisschen bewegen kann. Sie können außerdem auch  kurze Aufenthalte im parkenden Auto  probieren. Einfach zusammen mit dem Tier eine Weile im Wagen sitzen bleiben, sodass die Katze die ungewohnte Umgebung ein wenig kennenlernen kann. Auf jeden Fall sollte sie sich ausreichend an die  Transportbedingungen  gewöhnen, da sie während der gesamten Autofahrt in der Box bleiben muss. Lässt man die Katze heraus,  erlischt im Schadensfall durch einen Unfall der Versicherungsschutz . 
 Bei längeren Fahrten, beispielsweise in den Urlaub, sollte man die  Pausen auf der Reiseroute exakt planen . Denn nicht in jeder Raststätte wird Ihre vierbeinige Begleitung gerne gesehen sein – Raststätten mit offenem Buffet beispielsweise haben grundsätzlich ein Problem mit Tieren, selbst wenn diese in der Box eingesperrt bleiben. In diesem Fall kann es Sinn ergeben, ein Gasthaus abseits der Autobahn aufzusuchen. Um die Route und die Zwischenstopps bei langen Fahrten optimal planen zu können, sollten Sie eines der Verzeichnisse der Autobahnrestaurants in Deutschland besuchen (zum Beispiel beim ADAC). 
 Bei längeren Fahrten ist es außerdem unbedingt zu empfehlen, vorher Testrunden mit der Katze zu drehen, um die Reaktion schon vor der Urlaubsreise besser einschätzen zu können. Auch sollte in den Stunden vor Fahrtantritt kein Futter mehr angeboten werden, damit es nicht zu unangenehmen Zwischenfällen durch Übelkeit während der Fahrt kommt. 
 Nehmen Sie ein getragenes T-Shirt von sich selbst und lassen Sie die Katze daran schnuppern oder etwas damit spielen. Dieses Shirt kommt mit in die Transportkiste, um die Katze zu beruhigen. Am besten sehen Sie gleich zwei Shirts für diesen Zweck vor – falls es doch zu oben erwähnten unangenehmen Zwischenfällen kommt.  Besonders ängstliche Katzen könnten nun auch mit einem Beruhigungsmittel versorgt werden – dies aber unbedingt erst nach Beratung durch den Arzt . 
 Katzen im Auto transportieren 
     Sicherheit geht vor. Der sicherste Platz für die Transportbox ist der  Fußraum hinter dem Fahrersitz . Es gibt auch Boxen, die an speziellen Halterungen mit dem Sicherheitsgurt verbunden werden können. Es gibt allerdings widersprüchliche Aussagen darüber, inwiefern dies die Sicherheit bei einem Unfall erhöht oder gefährdet. Hinter dem Fahrersitz ist in jedem Fall ein guter Platz für Ihre Katze. 
 Grundsätzlich sollte die Box nicht herumrutschen können. Falls sie also im Kofferraum platziert wird, sollte mittels eines Stücks Teppichboden oder etwas Ähnlichem dafür gesorgt werden, dass der Stand möglichst stabil ist. Die wichtigste Maßnahme, um das herumrutschen oder gar umkippen zu vermeiden, ist aber eine ruhige und vorausschauende Fahrweise. Für manche Katze ist es angenehmer, wenn die Box mit einer Decke oder einem Handtuch abgehängt wird und sie nicht raus sehen können. Falls Sie Ihre Katze auf dem  Beifahrersitz  transportieren, lassen Sie vielleicht einen Bereich frei, damit die Katze Sie sehen kann. 
 Schaffen Sie eine beruhigende Atmosphäre, indem Sie ganz entspannt mit Ihrer Mieze reden. Je nach Katze kann sich auch ruhige Musik positiv auswirken. Auf laute und hektische Musik sollten Sie dagegen lieber verzichten. Die Fenster sollten geschlossen bleiben, um Zugluft zu vermeiden. 
 
  Wichtig:  
 Die Katze niemals frei im Auto laufen lassen. Eine freilaufende Katze im Wagen ist eine Gefahr für sich und andere. Panische Tiere können sich schwer verletzen, wenn sie versuchen, unter die Sitzpolster zu klettern oder durch leicht geöffnete Fenster zu entkommen. Gefährlich ist es auch, die Katze alleine im Wagen zu lassen. Selbst bei leicht geöffneten Fenstern sind die Temperaturen im Auto nicht zu kontrollieren und der Sauerstoffaustausch unzureichend. Bei Stopps also immer die Transportbox mitnehmen. 
 
 Beachten Sie auch, bei  Reisen ins Ausland  müssen Sie sich unbedingt über die gesetzlichen Bestimmungen zur  Ein- und Ausfuhr von Haustieren  informieren. Manche Länder fordern, dass Haustiere zunächst eine  Quarantänezeit  hinter sich bringen, um keine Krankheiten ins Land zu bringen. Auch die Hausordnung des vorgesehenen Hotels sollten Sie auf mögliche Einschränkungen überprüfen.  Dann sollte einem erholsamen Urlaub im Beisein ihrer Liebsten aber nichts mehr im Wege stehen . 
 Checkliste: Katzen im Auto transportieren 
 
 Vor einer Reise ins Ausland die gesetzlichen Bestimmungen zur Ein- und Ausfuhr von Tieren überprüfen und im Hotel zu Vorschriften zur Mitnahme von Tieren erkundigen. 
 Eine Transportbox aus Kunststoff, auf dem Boden hinter dem Fahrersitz verstaut, bietet die größte Sicherheit. 
 Es kann hilfreich sein, die Katzen lange vor Fahrtantritt an die Transportbox und das Auto zu gewöhnen. 
 Für sehr ängstliche Katzen gibt es Beruhigungsmittel. Dies sollte unbedingt mit dem Arzt abgeklärt werden. 
 Laute Musik, Zugluft und unruhige Fahrweise erhöhen den Stress der Katze. 
 Bieten Sie kurz vor der Fahrt kein Futter mehr an. 
 Die Katze niemals frei im Auto laufen lassen. 
 
 Mit Katze auf Schiff oder Fähre verreisen 
 Das wichtigste gleich Vorweg, die Katze für  Kurzstrecken  mit auf eine  Fähre  zu nehmen, auf denen die Fahrt nicht länger als zwei bis drei Stunden dauert, ist bei keiner  Fährlinie  ein Problem. Dies trifft zum Beispiel meistens auf die Fähren zu, die zwischen den Nordseeinseln verkehren. Dabei ist es zulässig, die Katze in der Transportbox im Auto zu lassen, aber besser noch, wenn Sie  die Katze im Transportkorb mit an Deck nehmen . Allerdings muss man die Samtpfote dann in der Regel als Zusatzgepäck anmelden, was sich in Form von Aufschlägen auf die Reisekosten auswirken kann. 
 Deshalb sollten Sie sich vor dem Reiseantritt auf jeden Fall bei der entsprechenden Reederei und dem Reiseanbieter informieren, ob das Mitnehmen von Katzen auf große Fahrt in Ordnung ist und zusätzliche Reisekosten verursacht. 
 Auf Fährüberfahrten, die einer Langstrecke entsprechen, sieht das ganze aber schon ganz anders aus. Mangelhafte oder schlichtweg  fehlende Unterbringungsmöglichkeiten für Tiere und die raue See  können die Überfahrt für die Katze äußerst anstrengend gestalten. Und wie wir alle wissen, zeigen Katzen auch sehr deutlich, wenn Ihnen etwas nicht passt. Deshalb wollen viele  Reedereien und Reiseveranstalter  lieber auf die süßen Matrosen mit Fell verzichten. Es gibt jedoch auch schon einige Anbieter, die Ihre Schiffe und Fähren mit  Tierhalter-Kabinen  ausgerüstet bzw. nachgerüstet haben. Allerdings sind diese begrenzt, weshalb Sie auf jeden Fall rechtzeitig buchen sollten, wenn Sie planen, Ihre Katze mit in den Urlaub zu nehmen. Die Unterbringung auf dem Autodeck, oder in speziellen  Aufenthaltsräumen für Haustiere , ist dagegen weitaus häufiger möglich. Die Versorgung der Katze auf der Überfahrt liegt voll und ganz in der Verantwortung des Besitzers. 
 Nehmen Sie deshalb folgende Dinge auf jeden Fall mit auf die Fähre: 
 
 Decke für die Katze. 
 Das übliche Katzenfutter. 
 Eventuell notwendige Medikamente. 
 Wasser zum Trinken. 
 
 Wir raten übrigens davon ab, die Katzen in speziellen Tierhotels oder Bereiche an Bord unterzubringen, zu denen Sie als Gast nur begrenzt Zutritt haben. Denn die Katze ist damit abgeschottet, worauf viele Miezen mit Stress reagieren. Informieren Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig über die jeweiligen Bedingungen auf Ihrer Fähre. 
 Katze in der Bahn mitnehmen 
 Die  Mitnahme in der Bahn  ist vergleichsweise unkompliziert und einheitlich geregelt. Vorgeschrieben sind eine  wasserdichte Transportbox , die nicht größer als eine normale Reisetasche ist. Diese muss auf den Schoß gestellt oder unter dem Sitz platziert werden können. Außerdem empfehlen wir dringend, die Box zusätzlich zu sichern und den Platz während der Zugfahrt nicht zu verlassen. Auch nicht für einen Gang in den Speisewagen. Nehmen Sie also genug Proviant mit. 
 Bei einer Fahrt von unter fünf Stunden benötigen Sie keinen Wasservorrat für Ihre Katze (außer bei starker Hitze). Die letzte Mahlzeit sollte Ihr Liebling spätestens rund sechs Stunden vor der Abreise erhalten, aber auf keinen Fall später. Diese Grundregeln der  Bahnreise mit Katzen  gelten auch international. Natürlich gibt es aber immer kleine Unterschiede, weshalb Sie die Bahngesellschaft des Ziellandes im Voraus kontaktieren können. 
 Mit der Katze im Flugzeug in den Urlaub reisen 
 Wie beim Reisegepäck für Menschen gelten bei Fluglinien auch die strengsten und unterschiedlichsten  Reisebestimmungen für Katzen . Das rechtzeitige Einholen von Informationen bei den Airlines ist also unverzichtbar. Wir beschränken uns hier auf die Grundlagen, die Sie auf jeden Fall beachten sollten, wenn Sie Ihre Katze mit auf Reise im Flugzeug nehmen möchten. Katzen, die inklusive Transportbox nicht mehr als 8 kg wiegen, können als Handgepäck durchgehen und mit in die Kabine genommen werden. Katzen, die mehr wiegen, müssen im Transportraum verstaut werden. Die Transportbox darf bei Mitnahme in der Kabine die Maße 55 × 40 × 20 cm nicht überschreiten. Die Tiere sollten sich jedoch in natürlicher Haltung aufrichten können, weswegen dies wohl nur für sehr kleine Katzen infrage kommt. Wenn Ihre eigene Transportbox diesen Maßen nicht entspricht, so bietet zum Beispiel der Lufthansa-Check-In sogenannte „ Pet-Boxen “ an. 
 Flugreisen mit Katzen – Wichtige Hinweise 
 
 Es gibt zulässige Höchstzahlen an Haustieren pro Flug, die in der Kabine untergebracht werden dürfen (meistens vier) –  nur die richtige Box und das Gewicht sind also keine Garantie  
 Hunde und Katzen gleichzeitig in der Kabine sind nicht bei jeder Fluggesellschaft erlaubt. 
 Transportkosten variieren je nach Fluggesellschaft. 
 Das Tier zwölf Stunden vor Abflug mit leichtem Futter das letzte Mal füttern. 
 Beruhigungsmittel wirken dreimal stärker in der Luft als am Boden, daher am besten darauf verzichten. 
 Wenn dann doch Beruhigungsmittel, dann vorher testen und mit dem Tierarzt absprechen. 
 
 Die Flug-Transportbox / Kennel muss: 
 
 Wasserdicht sein. 
 Stabil und ausbruchsicher sein. 
 Es dem Tier ermöglichen aufrecht zu stehen. 
 Luftzufuhr von mindestens zwei Seiten gewährleisten. 
 Mit Klopapier oder anderem saugfähigen Material ausgelegt sein. 
 
 Bei langen Reisen, also ab ca. 4 Stunden, müssen die Boxen außerdem Behälter für Nahrung und Wasser enthalten. Solche Transportboxen sind im Zoofachhandel erhältlich, direkt bei den meisten Fluggesellschaften und an großen Flughäfen am Frachtschalter der Lufthansa. Erkundigen Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig. 
 Wichtig: Die Auspolsterung der Box ist auf jeden Fall erforderlich, gerade bei langen Reisen. Dabei erlaubt sind  Kissen, Tücher und Holzwolle . Heu und Stroh sind jedoch verboten. 
 Internationale Reisebestimmungen für Katzen 
     Informieren Sie sich unbedingt über die  Reisebestimmungen im Zielland , da diese stark varriieren, auch innerhalb der Europäischen Union. Verlassen Sie sich dabei nicht auf die Auskünfte Ihres Reisebüros, denn nur Sie alleine sind verantwortlich für die Richtigkeit der eingeholten Informationen. Der  EU-Heimtierausweis  ist Grundvoraussetzung für die gesetzeskonforme Einreise mit Katze und seit Oktober 2004 für Hunde und Katzen Pflicht. Hauptsächlich dient der Ausweis beim Grenzübertritt der Katze als Nachweis für  die jeweils vorgeschriebenen Impfungen , in erster Linie Tollwut. Doch obwohl der Heimtierausweis die vielen Sonderregelungen schon deutlich reduziert wurde, gibt es trotzdem einige Dinge, die Sie beachten sollten. 
 Der Heimtierausweis wird nicht von einer zentralen Stelle, sondern von unterschiedlichen Firmen angeboten. Deshalb sollten Sie unbedingt die Normen kennen, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen. 
 Heimtierausweis Normen 
 
 Individuelle Kennnummer auf dem Einband und jeder Seite mit Informationen. 
 Die Nummer setzt sich aus Abkürzung für Heimatland ( DE ), dem Firmencode des Ausstellers (zum Beispiel  03 ) und einer fortlaufenden Nummer zusammen. 
 Der Inhalt des Dokuments muss zweisprachig sein. 
 
 Die Nummer dient dazu, einem Tier den jeweiligen Ausweis eindeutig zuzuordnen. Dafür ist ein  Mikrochip  erforderlich, weshalb auch nur  Katzen mit Chip  den Ausweis erhalten. Die Kosten dafür tragen Sie komplett selbst. Die Impfung gegen Tollwut ist für jede Reise vorgeschrieben und wird anerkannt, wenn die letzte  Immunisierung  nicht länger zurückliegt als die vom Tierarzt bescheinigte Gültigkeitsdauer oder innerhalb dieser Dauer eine  Auffrischungsimpfung  durchgeführt wurde. Die Immunisierung muss bei Reiseantritt mindestens 21 Tage zurückliegen. 
 Diese Einreisebestimmungen gelten für folgende Länder: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern. 
  Es gelten Sonderbestimmungen* für folgende Länder:  
 
  Schweiz  
 Tollwut-Erstimfpung mindestens 21 Tage vor Einreise. 
  Österreich &amp;amp; Italien  
 Katzen, die jünger als drei Monate sind, dürfen nicht einreisen. 
  Frankreich  
 Höchstens fünf Tiere, die älter als drei Monate sind. 
  England  
 Hier gilt das  Pet Travel Scheme  (PETS). 
  Schweden  
 10 Tage vor Einreise ist eine Entwurmung auf Zwergbandwurm vorgeschrieben. Die Vorbereitungszeit beträgt etwa sechs Monate. 
  Finnland  
 Katzen, die älter als drei Monate sind, benötigen max. 30 Tage vor dem Urlaub eine Bandwurmbehandlung, die der Tierarzt auch bescheinigt. 
  Kroatien  
 Tierärztliche Bescheinigung (Gesundheitszeugnis, zusätzlich zum Heimtierausweis), welche bestätigt, dass das Tier gesund ist und es keinen Verdacht auf meldepflichtige Krankheiten gibt. Außerdem wird sogar eine Bestätigung gefordert, dass im Herkunftsland der Katze derzeit keine meldepflichtigen Krankheiten grassieren. 
  Türkei  
 Gesundheitszeugnis darf bei Einreise nicht älter als 15 Tage sein. 
  USA  
 Tollwutimpfung für Katzen, die älter als 12 Wochen sind. Das Gesundheitszeugnis muss bestätigen, dass die Tiere frei von auf den Menschen übertragbaren Krankheiten sind. 
  Russland  
 Die Tollwutimpfung muss mindestens 30 Tage alt sein und nicht älter als 12 Monate. Das amtstierärztliche Gesundheitszeugnis darf nicht älter als 10 Tage sein. 
 
  *Wir übernehmen kein Gewähr auf Vollständigkeit und Aktualität der Liste. Bitte lesen Sie die aktuell gültigen Bestimmungen jeweils vor Abreise auf den offiziellen Seiten nach  
  Endlich angekommen   Irgendwann ist dann die erste Herausforderung endlich gemeistert und Sie sind mit Ihrer Katze im Urlaub angekommen. Aber vergessen Sie nicht, dass Ihre Katze jetzt weit weg von Zuhause ist. Wenn Sie sich jetzt kurz daran erinnern, wie schon das Verrücken von einzelnen Möbeln auf manche Katzen wirkt, dann können Sie sich bestimmt vorstellen, dass Ihre Katze sich anfangs komisch verhalten könnte, was aber vollkommen normal ist. 
 
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                            <updated>2016-06-15T17:50:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die richtige Fellpflege bei Langhaarkatzen - Ein Erfahrungsbericht</title>
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                                            Ein gut gepflegtes Fell erkennen Sie daran, dass es schön glänzt und keine kahlen Stellen aufweist. Hier erfahren Sie den richtigen Umgang bei der Fellpflege für Langhaarkatzen.
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 Kater Willi, seines Zeichens stolzer Perser, ist ein echter Schmusekater. Er kann sich stundenlang Kopf und Bauch kraulen lassen und vergisst als Dankeschön auch das laute Schnurren nicht. 
 Doch wehe, ich rücke ihm statt mit bloßer Hand mit  Kamm und Bürste  zu Leibe, dann ist er wie ein geölter Blitz unter dem nächsten Möbelstück – und mit dem Schnurren ist es fürs Erste auch vorbei. 
 Dabei ist doch überall zu lesen, wie wichtig die  Fellpflege der Katze  ist. Doch anders als die Kurzhaarkatzen, die mit ihrer Fellpflege im Großen und Ganzen alleine zurechtkommen, fällt die  Pflege der Langhaarkatzen  in die tägliche Pflicht ihrer Besitzer. Schade nur, wenn dieser Service nicht so gut ankommt wie die tägliche Futtergabe. 
 
  Wichtig:  
 Das Fell der Langhaarkatze sollte unter keinen Umständen verfilzen, denn zum einen bilden sich unter solchen  Verfilzungen  schneller  Hauterkrankungen  und zum anderen können schon kleine Knoten ziepen, der Katze also dauerhaft Schmerzen bereiten. Und sind die Katzenhaare erst einmal gründlich verknotet und verfilzt, hilft oft nur noch eine komplette Schur, welche der Tierarzt unter Narkose durchführen muss. 
 
 Besser ist es also,  Langhaarkatzen von klein auf an die Fellpflege durch Menschenhand zu gewöhnen . Ältere und widerspenstige Katzen sind in manchen Fällen noch mit viel Geduld und Belohnungshäppchen an  Kamm  und Bürste zu gewöhnen. So kann beim wohligen Kraulen Schritt für Schritt eine zunächst weiche Bürste ins Spiel kommen, bis irgendwann – im Idealfall – die Fellpflege ohne Kratzen und Fauchen angenommen wird. 
 Die wichtigsten Fellpflege-Werkzeuge im Überblick 
 Zur täglichen Fellpflege der Langhaarkatze gehören das Kämmen und das Bürsten, und zwar vom Kopf bis zur Schwanzspitze, wobei der Schwanz am besten nur gebürstet werden sollte, damit hier nicht zu viele Haare mitgenommen werden. Auch Bauch und Beine dürfen bei dem täglichen Rundum-Programm nicht vergessen werden. Neben verschieden langen und breiten  Kämmen und Bürsten  kann auch ein sogenannter  Furminator  zum Einsatz kommen, eine Art ganz feiner Kamm mit einer verdeckten Schneidekante, mit dem sehr gut die  Unterwolle des Katzenfells  ausgelichtet werden kann. Aber auch hier wieder Achtung, denn ist zu viel der Unterwolle weg, fehlt der Haut der nötige Schutz.&amp;nbsp; 
 Vorhandene Verfilzungen oder Knoten sind vorsichtig (niemals ziehen) auseinander zu zupfen und danach auszukämmen. Ist es dafür schon zu spät, können sie auch vorsichtig herausgeschnitten werden. Da der Übergang zwischen  Unterwolle und Katzenhaut  häufig nicht ganz einfach zu erkennen ist, ist hierbei wirklich größte Vorsicht geboten, und Sie sollten für diesen Zweck unbedingt eine stumpfe Schere mit abgerundeten Spitzen wählen. 
 
 
 
  Pflegemittel  
  Anwendungsgebiete  
 
 
 Langer Kamm mit breiten Zinken: 
 Für das erste grobe Durchkämmen des Langhaarfells. 
 
 
 Kamm mit feinen Zinken: 
 Für das feine Durchkämmen des Langhaarfells. 
 
 
 Weiche Drahtbürste: 
 Zur Pflege des nicht verfilzten, knotenfreien Langhaarfells. 
 
 
 Furminator: 
 Manueller Schneidekamm zum Auslichten der Unterwolle. 
 
 
 Stumpfe, abgerundete Schere: 
 Zum Herausschneiden von Verfilzungen und Knoten. 
 
 
 Schermaschine: 
 Zur Teil- oder Komplettschur von Langhaarkatzen. 
 
 
 
 
 Und so könnte ein tägliches Langhaarkatzen-Pflegeprogramm aussehen 
 
 Das Fell zunächst mit einem grobzinkigen Kamm vorkämmen, dabei auch das Unterfell mit erfassen; den Katzenschwanz nicht kämmen, sondern gleich bürsten. 
 Sind Verfilzungen oder Knoten zu finden, können diese entweder vorsichtig mit den Fingern auseinander gezupft und dann durchgekämmt werden, oder sie werden mit einer stumpfen Schere mit abgerundeten Spitzen vorsichtig (nicht aus Versehen in die Katzenhaut schneiden!) herausgeschnitten. 
 Mit einem feinzinkigen Kamm nacharbeiten (außer Katzenschwanz). 
 Wenn nötig, die Unterwolle mit dem Furminator etwas lichten. 
 Und zum guten Schluss die Katze noch einmal von vorne bis hinten und oben bis unten sorgfältig durchbürsten, wobei Bauch und Rücken auch ruhig einmal gegen den Strich gebürstet werden können. 
 
 Ist das Fell an manchen Stellen allzu verfilzt, dann sollten Langhaarkatzen gar nicht erst mit Kamm und Bürste traktiert, sondern die betroffenen Stellen sogleich mit einer  Schermaschine  geschoren werden. Diese Maschinen können im Tierbedarf erworben werden, oder aber Sie fragen bei Ihrem Tierarzt nach, denn einige verleihen auch eigene Profimaschine .  Eine normale Haarschneidemaschine für Menschenhaare sollten Sie bitte auf keinen Fall verwenden, denn diese sind dem Katzenfell einfach nicht gewachsen und würden deren Haare einfach nur ausreißen, anstatt zu schneiden . Am besten ist es, Sie suchen die für Ihre Katze geeignete Schermaschine mit ihrem Tierarzt zusammen aus. 
 Worauf Sie bei der Schur des Felles achten sollten 
 
 Vor der Schur die Verfilzung zunächst mit einer Schere vorschneiden. 
 Nur Scheren mit runden und stumpfen Spitzen verwenden. 
 Keine Haarschneidemaschinen für Menschen benutzen. 
 Maschine und Aufsätze auf die Länge und Dicke des Katzenfells abstimmen. 
 Die geeignete Maschine mit Ihrem Tierarzt zusammen aussuchen. 
 
 Ein besonderes Augenmerk sollte auch dem  Fell am Po der Katzen  gelten, denn hier können schnell  Kotreste  hängen bleiben und ebenfalls lästige Knoten bilden. Manche Katzenhalter halten diese Fellpartie daher grundsätzlich kurz; aber auch das entbindet natürlich nicht von der täglichen Pflegepflicht. 
 In diesen Fällen ist die Fellpflege Sache des Tierarztes 
 
 Wenn die Katze sich nicht kämmen und bürsten lässt und das Fell mehr und mehr verknotet und verfilzt. 
 Wenn Sie bei der Fellpflege Verkrustungen, Schuppen, entzündete Hautstellen oder andere ungewöhnliche Stellen entdecken. 
 
 Ein gut gepflegtes Fell erkennen Sie daran, dass es schön glänzt und keine kahlen Stellen aufweist. Und vor allem daran, dass sich Ihre Katze in Ihrem Fell rundum wohl fühlt. 
 
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