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    <updated>2026-06-19T02:02:13+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Unangenehme Tiergerüche vermeiden und entfernen</title>
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                                            Unsere Haustiere bringen Gerüche in unser Haus. Nicht alle davon sind angenehm. Besonders in der nasskalten Jahreszeit. Hier finden Sie Informationen zu möglichen Ursachen und wie Sie die unangenehmen Gerüche vermeiden, bzw. bekämpfen können.
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 Fraglos bereichern unsere geliebten Haustiere unser aller Leben jeden Tag und bringen uns so unglaublich viel Freude.  Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu Wohlbefinden und Zufriedenheit . Sie leben zum Teil sehr nah bei uns. Oft teilen wir sogar Bett und Sofa mit ihnen, was nicht immer nur angenehm ist. 
 Gerade in der nasskalten Jahreszeit bringen unsere Haustiere viel Schmutz und unangenehme Gerüche mit in unsere vier Wände. Denn anhaltende Feuchtigkeit bietet den perfekten Nährboden für geruchsbildende Bakterien und Pilze. Egal ob der sprichwörtliche „Nasse Hund“ unangenehm riecht und mit ihm dann die ganze Stube oder wir die Pferdedecke im Stall nicht mehr trocken bekommen und sie daher mit nach Hause nehmen. Tiere bringen Gerüche mit in unser Heim, die nicht unbedingt angenehm sind und insbesondere Gästen, die selbst keine Tiere haben, negativ auffallen können. Aber auch wir selbst fühlen uns doch viel wohler, wenn wir das Hundekörbchen nicht schon beim Betreten unseres Zuhauses riechen. Wie Du die unangenehmen Gerüche in Innenräumen aktiv bekämpfen und ihnen auch vorbeugen kannst, erfährst Du in diesem Artikel. 
 Unangenehme Gerüche bei Pferdehaltung und Reitsport bekämpfen 
 Echte Pferdeleute würden nie behaupten, dass Pferde stinken. Dezent nach Pferd riechen darf man ruhig mal und Pferdehaare auf der Kleidung sind eben Pferde-Konfetti. Trotzdem gibt es Grenzen, bei deren Überschreitung auch eingefleischte Pferdefans Handlungsbedarf sehen. 
 Wer kennt es nicht? Die Sattelkammer ist unbeheizt und schlecht belüftet. Alles fühlt sich im Winter klamm an. Ausrüstung, die unter diesen Bedingungen gelagert wird, fängt sehr schnell an, muffig zu riechen und die Gefahr von  Stock- und Schimmelflecken  ist hoch. Wer nicht die Möglichkeit hat, sein Equipment vor Ort trocken zu lagern, muss andere Wege finden, seine Ausrüstung trocken und Schimmelfrei zu halten. 
 Das Reitsportequipment vor Schimmel schützen und pflegen 
     Das Equipment nach der Nutzung so gut wie möglich zu trocknen und zu reinigen, um Schimmelpilzen nicht unnötig einen Nährboden zu bieten, sollte selbstverständlich sein. Der wohl bekannteste Lifehack sind alte  Kniestrümpfe, gefüllt mit Katzenstreu oder Reis  in den Sattelschrank zu legen, um Feuchtigkeit zu binden. Leider hilft das nur sehr bedingt, da man wirklich sehr regelmäßig daran denken muss, die Socken zum Trocknen mit nach Hause zu nehmen und man sehr viele dieser Socken für einen Schrank braucht. Die typischen  Luftentfeuchter mit Salzklotz , die es jeden Herbst bei den Discountern gibt, in den Schrank zu stellen und regelmäßig das Wasser der Auffangschale zu leeren, ist nur in ausreichend großen Schränken möglich, da man sich sonst bei jedem Sattel, den man aus Schrank holt, die eklige Suppe über sein Equipment kippt. Zudem ist diese Flüssigkeit auch noch giftig für Eure Stallkatzen. 
 Wenn keine Möglichkeit besteht, die Sattelkammer im Winter zu beheizen, nimmt man am besten seine empfindlichste Ausrüstung jedes Mal wieder mit nach Hause. Für die übrige Ausrüstung sollte man eine der beiden vorgenannten Arten der Luftentfeuchtung mit weiteren Hygienemaßnahmen kombinieren.  probiotische Reinigung  ist hier eine sinnvolle Ergänzung, die Deine Ausrüstung aktiv vor Schimmel schützt. Unser  VTG MiefGeist  kann dazu innerhalb des Sattelschranks aufgestellt werden, um auf natürliche Weise Schimmel zu vermeiden.  Die probiotischen Bakterien zersetzen die Nahrungsgrundlage von Schimmelpilzen und neutralisieren unangenehme Gerüche, ohne Dein empfindliches Equipment zu schädigen oder sie mit aufdringlichen Gerüchen zu überdecken . 
 Der Kofferraum der Reiter*innen oder gar der gesamte Fahrzeuginnenraum ist ein vergleichbar ungünstiger und oft mit unangenehmen Gerüchen behafteter Bereich. Nimmt man die nasse Schabracke und anderes Equipment nach dem Training mit nach Hause, weil man es im Stall nicht trocken bekommt, riecht oft nicht nur der Kofferraum, sondern das gesamte Auto nach Pferd. Der Wunderbaum am Rückspiegel, dessen künstliche Duftstoffe sich mit dem Pferdearoma mischen, macht es für sensible Nasen eher schlimmer als besser. Auch hier sind  probiotische Mikroorganismen  eine sinnvolle Ergänzung zu weiteren Maßnahmen. 
 Unangenehme Pferdegerüche im Auto verhindern 
 Neben den für den Sattelschrank beschriebenen Lösungen gibt es noch ein paar sinnvolle Tricks, mit denen man einfach besser durch den Winter kommt. Eine  Gummimatte im Kofferraum  schützt nicht nur den Teppich im Auto vor Schmutz und Geruch, sondern wirkt auch rutschhemmend. So bleiben Deine Stallschuhe an Ihrem Platz und der Schlamm lässt sich ganz leicht ausfegen, sobald er getrocknet ist. Wer Gerüche nach Pferdeschweiß und Ähnlichem keinen Raum im Auto geben möchte, sollte die geruchsintensiven Gegenstände einsperren. Eine  große Plastikbox mit Deckel  im Kofferraum eignet sich hervorragend zum geruchsarmen Transport schmutziger Gummistiefel und mit Pferdeschweiß getränkter Pferdedecken und Schabracken. 
 Unangenehme Gerüche in der Hundehaltung 
 Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen, wenn die Tür zum Garten fast den ganzen Tag geöffnet ist, riecht es drinnen nicht nach Hund. Das ändert sich im Herbst sehr schnell. Beim Gassi gehen lässt es sich kaum vermeiden, dass der Hund durch feuchtes Gras stromert. Und auch bei ausdauerndem Regen muss der Hund mal vor die Tür. Dass nasse Hunde nicht nur dem Sprichwort nach unangenehm riechen, lässt sich kaum schön reden. Gerade Hunde mit dichter Unterwolle trocknen oft nur sehr langsam.  Dadurch entsteht im Hundefell ein feuchtwarmes Klima, in dem sich geruchsbildende Bakterien und Pilze besonders gut vermehren . 
 Selbst in gut beheizten Wohnräumen ist der Boden, auf dem der nasse Hund oft liegt, eher kühl und daher wenig hilfreich bei der Trocknung von Hund und Hundekissen. Es sei denn, man genießt den Luxus einer Fußbodenheizung. Wobei das auch nur dann hilfreich ist, wenn das Hundebett nicht zu dick ist oder eine Luftzirkulation gewährleistet ist. Sonst bildet sich auch hier das beschriebene feuchtwarme Traumklima für ungesunde Keime. Der nasse Hund, der sich zum Trocknen gemütlich auf seine Decke am Ofen legt, gibt den Mikroorganismen, die in seinem Fell und seiner Decke leben, beste Lebensbedingungen. Viele Hunde neigen ohnehin zu einer  ungünstigen Zusammensetzung der Hautflora . Da diese Hautflora zusammen mit weiteren Faktoren für den Körpergeruch des Hundes verantwortlich ist, kann man hier auch bei der Geruchskontrolle ansetzen. 
 Mit Konsequenz unangenehmem Hundegeruch begegnen 
 Die wichtigsten Faktoren, die helfen, unangenehmen Gerüchen vorzubeugen, erfordern ein wenig Konsequenz.  Nach jedem Spaziergang sollte der Hund gründlich mit einem Handtuch trocken gerieben werden . Sollte auch die Unterwolle nass geworden sein, ist das Trocknen per Föhn durchaus sinnvoll. Dabei wird Matsch dann auch schnell so trocken, dass er leicht ausgebürstet werden kann. Ein leichter Hunderegenmantel erspart einem hier viel Arbeit. Wenn der Hund trotzdem einen unangenehmen Geruch verbreitet, kann dieser durch  probiotische Bakterien , die in die Raumluft vernebelt werden, aktiv neutralisiert werden. Zusätzlich kann man die Mikroflora der Hundehaut durch  probiotische Pflegemittel  und sogar von innen durch  probiotische Futtermittel  optimieren, wodurch geruchsbildende Bakterien und Pilze verdrängt werden. 
     Nach einem ausgiebigen Herbstspaziergang hüpft der vierbeinige Liebling ins Auto und die Kofferraumklappe geht herunter. Die Fahrt geht los und schon kommen die Gerüche vom nassen Hund auch vorne an. Scheiben beschlagen und das ganze Auto wird von innen klamm und feucht. Die Gefahr der Schimmelbildung wächst. Die Klimaanlage läuft auf Hochtouren, um die Feuchtigkeit aus der Raumluft zu entfernen. Zusammen mit der Feuchtigkeit gelangen auch Bakterien und Schimmelpilzsporen in die Anlage.  Daher ist eine regelmäßige Wartung und Desinfektion der Klimaanlage ein wichtiger Baustein für gesunde und geruchsarme Luft im Fahrzeug . Die Gefahr, dass schädlichen Mikroorganismen in der Klimaanlage keimen, kann durch den regelmäßigen Einsatz von  probiotischer Reinigung  und die Vermeidung unnötiger Feuchtigkeit im Fahrzeug reduziert werden. 
 Eine dicke Gummimatte im Kofferraum bietet dem Hund nicht nur mehr Halt, sondern schützt den Kofferraumteppich vor Schmutz und Nässe. Außerdem kann der Kofferraum so viel leichter gereinigt werden. Dennoch sollten im Kofferraum nach einem Spaziergang immer saubere und trockene Handtücher für den Hund bereit liegen. Zumindest eine grobe Trocknung von Fell und Pfoten sollte immer schon vor der Heimfahrt erfolgen. Die nassen Handtücher finden dann am besten in einer gut schließenden Plastikbox ihren Platz. Nicht vergessen: Die Handtücher auf keinen Fall im nassen Zustand in der Box lassen und womöglich nach dem nächsten Spaziergang eine stinkende Überraschung vorfinden. 
 Unangenehme Gerüche bei alten Hunden und Welpen unter Kontrolle haben 
 Jahreszeitunabhängige Gerüche, die zum Beispiel durch Krankheiten oder bei noch nicht stubenreinen Welpen entstehen, können zu einer großen Belastung für die menschlichen Mitbewohner der Hunde werden. Ob krankheitsbedingt, nach Kastration oder durch ein hohes Alter kann es bei unseren Haustieren zu einer Inkontinenz kommen.  Der Hund verliert Tröpfchen von Harn in seinem Schlafkörbchen, dem Teppich oder auf dem Sofa . Manchmal auch deutlich mehr als nur ein paar Tröpfchen. Unangenehme Gerüche lassen sich kaum vermeiden und werden besonders wenn der Besuch kommt, noch unangenehmer. Mit ein paar Anpassungen der Lebensbedingungen für den Hund kann man der Lage aber Herr werden und muss nicht auf Besuch verzichten. 
 Waschbare Hundewindeln oder Inkontinenzhosen für Hunde schützen vor unkontrolliertem Harnverlust. Diese müssen natürlich oft genug gewechselt werden, damit sie nicht selbst zur Geruchsquelle werden. Der Fußboden der vom Hund genutzten Räume sollte abwaschbar sein. Um gerade alten Hunden, die nicht mehr so gut laufen, besseren Halt zu geben, kann man dann zusätzlich auf waschbare Läufer zurückgreifen. Zudem sollte das Hundebett unbedingt waschbar sein. Um Gerüche aus Polstermöbeln zu beseitigen, sind  probiotische Reiniger  am effektivsten. Die Raumluft kann mit vernebelten Probiotika deutlich verbessert werden. 
 Unangenehme Gerüche in Verbindung mit Katzenhaltung 
 Unsere Samtpfoten selbst legen ja normalerweise größten Wert auf Sauberkeit und rümpfen schnell die Nase, wenn das Personal ihre Kiste nicht ordentlich reinigt. Dennoch gibt es Situationen, in denen auch die pingeligste Katze für reichlich Geruchsbildung sorgen kann. 
 Unsauberkeit bei Katzen kann vielfältige Ursachen haben. Die falsche Katzenstreu musste gekauft werden, da die gewohnte Marke ausverkauft war oder die bevorzugte Katzentoilette steht nicht zur Verfügung, weil das Partnertier schon auf dieser ihr Geschäft verrichtet hat, aber auch Veränderungen in der gewohnten Umgebung, durch einen Umzug, der Geburt eines Kindes oder durch den Einzug eines neuen Partners können Unsauberkeit auslösen. Natürlich muss ein krankhaftes Geschehen ebenfalls in Betracht gezogen werden. Es gilt dabei unbedingt auch darauf zu achten, ob es eher Markierverhalten darstellt oder jeweils besondere Stressauslöser vorlagen. Bei unerklärlicher Unsauberkeit sollte die Katze immer tierärztlich untersucht werden. Sollte eine organische Ursache ausgeschlossen werden können, kann der behandelnde Haustierarzt eine auf Verhaltenstherapie spezialisierte fachtierärztliche Praxis empfehlen. 
 Gründe für Unsauberkeit bei Katzen - was Halter tun können 
 Bei durch Umzug oder andere Veränderungen im Leben der Katze gestressten Stubentigern kann ein  Anti-Stress-Verdampfer  mit Pheromonen oder ein Pheromonspray für Entspannung sorgen. Die Pheromone gleichen denen, mit denen Katzen selbst ihr Revier kennzeichnen. Das gibt ihnen Sicherheit.  Das Raumklima kann zusätzlich durch das Vernebeln probiotischer Bakterien deutlich verbessert werden , denn die Probiotika neutralisieren Gerüche. Uringeruch von vergangenen Missgeschicken einer Katze kann Katzen zu wiederholtem Markierverhalten an der gleichen Stelle animieren. Deshalb sollten solche Bereiche immer mit einem  Enzymreiniger  behandelt werden. 
 Ein nicht zu unterschätzender Faktor für Unsauberkeit bei Katzen stellt die  Katzentoilette  dar. Nicht jedes Modell eignet sich für jede Katze. Die Vorlieben können sehr unterschiedlich sein. Daher sollten bei unsauberen Katzen unterschiedliche Modelle, insbesondere auch ohne Haube, zur Verfügung gestellt werden, um den Favoriten Ihrer Katze zu ermitteln. Das gilt analog genauso für die Katzenstreusorten. Lassen Sie Ihre Katze entscheiden. Auch die Platzierung spielt eine wichtige Rolle. Das stille Örtchen sollte tatsächlich an einem ruhigen und immer frei zugänglichen Ort aufgestellt werden. Da einige Katzen nur unbenutzte Toiletten nutzen oder zumindest keine, die schon von einer anderen Katze genutzt wurde, sollte es in jedem Katzenhaushalt immer mindestens eine Toilette mehr geben, als Katzen im Haushalt leben, zumindest bei reiner Wohnungshaltung. 
 Geruchsbelästigung durch Katzentoiletten vermeiden 
 Wo stellt man die Katzentoilette am besten hin? Wo stören die Gerüche der Toilette am wenigsten? Jede Katzentoilette fängt mit der Zeit an, etwas unangenehm zu riechen. Im großen Haus mit genug Platz kommt sie an einen Ort, wo man sich seltener aufhält, der Besuch nicht sitzt, doch was macht man in einer kleinen Wohnung. Es gibt Katzentoiletten mit Deckel und Katzenklappe. Das reduziert den Geruch in der Umgebung, aber konzentriert ihn in der Toilette. Daher werden diese Art Toiletten von den Katzen oft nicht mehrmals aufgesucht und müssen daher in höherer Frequenz gereinigt werden. Allerdings gibt es Katzen, die diese gar nicht akzeptieren. Die mindestens einmal tägliche Entfernung von Fäkalien und regelmäßige Erneuerung der gesamten Streu sollte selbstverständlich sein. Nicht zu vergessen ist die regelmäßige Reinigung der Schale mit heißem Wasser und milden Reinigern. Auch hier ist ein Enzymreiniger von Vorteil. Stark riechende oder ätzende Reiniger sollten nicht eingesetzt werden. Wenn die Toilette in Wohnräumen platziert werden muss und eine Geruchsbelästigung unvermeidbar ist, kann der  VTG MiefGeist  in diesen Räumen aufgestellt werden, um den Geruch vor Ort zu bekämpfen, ohne ihn künstlich zu überdecken. 
 Gerüche durch Heimtiergehege in Wohnräumen 
 Ob Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen oder Ratte, das geliebte Heimtier kann durchaus zu unangenehmen Gerüchen im Wohnraum führen. Die Einstreu nimmt Urin gut auf, riecht daher jedoch sehr schnell streng.  Weshalb nasse Einstreu täglich aus dem Käfig genommen werden sollte, um den geruchsbildenden Mikroorganismen möglichst wenig Nahrung zu bieten . Die wasserfesten Teile von Käfig und Käfigeinrichtung müssen  regelmäßig gründlich gereinigt werden . Auch hier sollten, ähnlich wie bei Katzentoiletten, keine scharfen Reiniger eingesetzt werden, sondern bevorzugt auf  probiotische Enzymreiniger  gesetzt werden. Hitzebeständige Teile können im Backofen sterilisiert werden. Anschließend kann eine dünne Schicht Probiotika aufgetragen werden, um eine positive Mikroflora für die Bewohner des Geheges zu schaffen und Geruchsbildung vorzubeugen. Probiotische Reiniger und Lufterfrischer wie der VTG MiefGeist beseitigen die Gerüche, ohne sie mit Duftstoffen zu überdecken und sind ungefährlich für Tiere, im Gegensatz zu parfümierten Raumsprays. Bei Freilauf in Wohnräumen sollte der Boden leicht zu reinigen sein. 
 Gerüche und Keimbelastung in der Tierarztpraxis reduzieren 
     Wenn mehrere Tierhalter und Tiere im Wartebereich der Tierarztpraxis zusammen kommen, sollte nicht nur wegen der möglichen Geruchsbelästigung für eine möglichst saubere Umgebung geachtet werden. Es befinden sich im Wartebereich kranke Tiere mit ihren Besitzern, viele der Tiere sind durchaus alt und einige hinterlassen vor Angst ihr Geschäft im Katzenkorb oder auf der Türmatte. Intakte Rüden markieren womöglich noch den ein oder anderen Stuhl, um für die Damenwelt interessant zu sein. Jeder kann sich vorstellen, wie unangenehm so ein Wartezimmer riechen kann. 
 Neben Selbstverständlichkeiten wie  gutem und ausgiebigem Lüften , regelmäßigem Feudeln des Wartebereichs mit  Tier-Geruchsentferner  und  Enzymreiniger  gibt es noch ein paar Optimierungsmöglichkeiten. So kann ein Pheromon-Stecker in der Steckdose den Katzen etwas den Stress nehmen. Probiotische Reiniger und Lufterfrischer beseitigen die Gerüche, ohne sie mit Duftstoffen zu überdecken. Außerdem sorgen regelmäßig vernebelte Probiotika für eine gesunde Mikroflora im Raum und geben Schadkeimen wenig Raum. 
 Für die Behandlungsräume und die Station mit Tierställen gelten vergleichbare Bedingungen. Zu den unterschiedlichen Tieren und deren Ausscheidungen kommen weitere Substanzen wie Analdrüsensekret, unterschiedliche Medikamente und sterilisierte Instrumente. Es riecht nach Reiniger und Chemie. Auf Station befinden sich oft viele Tiere auf engem Raum, meist handelt es sich um kranke Tiere, Tiere, die aus der Narkose erwachen oder einer intensiven Behandlung benötigen. Dass es bei vielen Tieren auf engem Raum zu Gerüchen kommt, ist durchaus üblich. 
 Hundebesitzer kennen den Geruch, ein Hund zum Analdrüsen ausleeren war gerade noch im Raum. Diese Duftdrüsen haben es in sich. Getoppt wird so etwas nur durch Durchfall und Eiter. Gutes und ausgiebiges Lüften bringt Erleichterung, ist aber nicht in jeder Situation ausreichend möglich. Desinfektionsmittel großzügig auf dem Tisch zu verteilen, gibt ein Gefühl von Sauberkeit, aber ist für die tierischen Patienten sehr unangenehm in der Nase und sollte nicht übertrieben werden. Bei Bedarf sollte der Mülleimer auch entleert werden, bevor er voll ist. Hauptsache der Geruch verschwindet aus den Räumen. Lufterfrischer wie den VTG MiefGeist aufzustellen verbessert das Raumklima nachhaltig, ohne weitere Gerüche hinzuzufügen. Enzymreiniger hilft, Gerüche zu neutralisieren, um die Tierställe nicht nur zu säubern, sondern auch für den nächsten Patienten möglichst angenehm zu gestalten. Krankenunterlagen sollten bei Verschmutzung umgehend ausgetauscht werden und als Schmutzwäsche in einem gut schließenden Behälter oder draußen gesammelt werden. Alternativ können Einwegartikel genutzt und entsorgt werden. 
 
 Gut zu wissen:  Probiotische Bakterien können Allergene, wie sie im Tierspeichel vorkommen und zur Tierhaarallergie führen, neutralisieren und so zu einer allergikerfreundlichen Umgebung beitragen.  
 
  Die 7 wichtigsten Maßnahmen gegen unangenehme Gerüche  
 
 Feuchtigkeit vermeiden oder effektiv binden. 
 Nasse Textilien immer gut trocknen und regelmäßig waschen. 
 Nicht waschbare Textilien und Oberflächen mit probiotischem Enzymreiniger behandeln. 
 Ausscheidungen von Tieren zeitnah entfernen. 
 Regelmäßig gut Stoßlüften, ohne den Raum auskühlen zu lassen. 
 Probiotische Lufterfrischer aufstellen. 
 Luftentfeuchter oder Klimaanlagen nutzen. 
 
 
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                            <updated>2021-12-08T08:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Warum Hunde schlingen - 3 Tipps für langsameres Fressen</title>
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                                            Viele Hunde schlingen ihr Futter hastig hinunter, dies kann jedoch zu gesundheitlichen Problemen führen. Hier finden Sie Ursachen für das hastige Schlingen und Tipps, wie sie ihren Hund an langsameres Fressen heranführen.
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 Wer kennt das nicht, man setzt dem Hund sein Futter vor und nach gefühlten zehn Sekunden ist es bereits verschlungen. Dieses Phänomen tritt bei vielen Hunden auf und ist nicht unbedenklich. Es kann zu Problemen mit der Verdauung und im schlimmsten Fall zu einer Magendrehung kommen. 
 In diesem Artikel erfährst du, warum es gefährlich sein kann, wenn Hunde ihr Futter herunterschlingen und welche gesundheitlichen Probleme dadurch auftreten können. Außerdem bekommst du wertvolle Tipps, um deinen Hund daran zu gewöhnen, langsamer zu fressen. So wird der Hund mit der Zeit entspannter beim Fressen und hört mit dem hastigen Schlingen auf, was auch seiner Gesundheit zugutekommt. 
 Warum manche Hunde schlingen 
 Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass manche Hunde dazu neigen, ihr Futter schnell hinunterzuschlingen, statt in aller Ruhe zu fressen. Wenn du herausgefunden hast, was bei deinem Hund der Auslöser für das Schlingen ist, bist du schon einen ganzen Schritt weiter und kannst gezielt an dem Problem ansetzen. 
 Der Hund hat zu wenig Ablenkung 
 Hat der Hund  zu wenig Beschäftigung und Ablenkung , dann wird das Futter im Napf für ihn manchmal zur Hauptattraktion des Tages. Der Hund schlingt diese Hauptattraktion dann hinunter, weil ihm die Auslastung anderweitig fehlt. 
 Hunde, die regelmäßig über zu lange Zeit allein bleiben müssen, tendieren manchmal zum Herunterschlingen des Futters. 
 In diesem Fall solltest du auf jeden Fall  mehr Beschäftigung  für und mit dem Hund einplanen, sodass das Futter für ihn mit der Zeit gar nicht mehr so reizvoll ist. 
 Futterneid 
  Futterneid  ist auch ein Auslöser für das zu schnelle Fressen. Wenn es mehrere Hunde oder Tiere im Haushalt gibt, hat dein Hund eventuell das Gefühl, beim Füttern leer auszugehen und schlingt deshalb alles hastig hinunter. Auch Hunde, die lange Zeit im Tierheim verbracht haben, zeigen oft dieses Verhalten. 
 
 Achte in diesem Fall darauf,  dass jeder Hund im Haushalt seinen eigenen Futternapf hat  und der Hund beim Fressen auf keinen Fall gestört wird. 
 
 Instinkt 
 Der  Wolfsinstinkt , der noch in unseren Hunden schlummert, sagt ihnen, dass es sinnvoll ist, so viel zu fressen, wie sie können, so lange noch etwas da ist. In der Natur finden Wölfe oft mehrere Tage kein Wild und zehren in dieser Zeit von ihren Reserven. 
 Daher erscheint es auch manchen Hunden logisch, ihr Futter möglichst rasch in sich hineinzubefördern. Man weiß ja nie, wann wieder etwas kommt. Es ist leider sehr schwierig, deinem Hund klar zu machen, dass du ihn jeden Tag fütterst und er immer genug bekommt. 
 Risiken, die das Schlingen mit sich bringt 
  Das Schlingen birgt für Hunde einige Risiken  und sollte deshalb nach Möglichkeit mit geduldigem Training in ruhigeres Fressen übergeleitet werden. Durch das hastige Schlingen kann Luft in den Magen gelangen, die beim Hund unangenehme  Bauchschmerzen  verursacht. Manche Hunde erbrechen das zuvor hastig verschlungene Futter wieder, da der Magen die großen Mengen nicht so schnell verarbeiten kann. Außerdem kann es zu einer gefährlichen  Magendrehung  kommen, bei der dann die sofortige Hilfe eines Tierarztes nötig ist. 
 3 Tipps für langsameres Essen 
 Um gesundheitliche Risiken für deinen Hund zu vermeiden, solltest du versuchen, ihm das  Schlingen abzutrainieren . Probiere die verschiedenen Tipps aus und schau, welcher bei deinem Hund am besten funktioniert. 
 
      Tipp 1: Antischlingnapf oder spezielle Spielzeuge einsetzen  
 Möchtest du deinen Hund davon abhalten, sein Futter zu schlingen, ist ein spezieller Napf sehr hilfreich, der sogenannte  Antischlingnapf . Hierbei handelt es sich um Näpfe, bei denen kleine Ausbuchtungen in der Mitte verhindern, dass der Hund zu viel Futter auf einmal ins Maul nehmen kann. Diese Methode ist oft sehr effektiv. Der Hund begreift in der Regel schnell, dass er nicht an das ganze Futter auf einmal herankommt und fährt sein Fresstempo mit der Zeit merklich herunter. 
 Auch besondere Spielzeuge wie zum Beispiel  Kongs  können dabei helfen, dass dein Hund sich das Schlingen abgewöhnt. Hier kommt immer nur ein kleiner Teil des Futters durch die Öffnung des Spielzeugs, wodurch der Hund gar nicht erst zum Schlingen verleitet wird. Ähnlich wie der Antischlingnapf funktionieren auch Kongs bei den meisten Hunden sehr gut, wenn man hastiges Schlingen unterbinden möchte. 
 
 
  Tipp 2: Hundefutter im Haus oder Garten verteilen  
 Es kann auch hilfreich sein, deinem Hund sein tägliches Futter nicht wie gewohnt in seinem Napf zu geben, sondern es im Haus oder Garten zu verteilen. Hierfür eignet sich natürlich nur Trockenfutter. Achte darauf, dass du immer nur  einzelne Futterbrocken  verteilst. So besteht nicht die Gefahr, dass dein Hund größere Mengen direkt hinunterschlingt. Außerdem muss der Hund auf diese Weise auch seine Nase anstrengen und hat somit gleichzeitig noch ein wenig extra Beschäftigung. 
 
 
  Tipp 3: Etwas Wasser ins Futter geben  
  Das Wasser im Futter führt dazu, dass der Hund das Fressen nicht mehr hastig hinunterschlucken kann . Außerdem kann beim Fressen so keine Luft mehr in den Bauch kommen. 
 Achte aber darauf, dass Wasser und Futter gut vermischt sind. Manche Hunde versuchen sonst, das Wasser aus dem Napf abzutrinken und das Futter schnell hinunterzuschlingen. 
 
 Fazit 
 Wenn dein Hund dazu neigt, sein Futter zu schlingen, dann versuche zuerst herauszufinden, wo bei ihm die Gründe für das Verhalten liegen. Manchmal kann man Futterneid schon durch einen  separaten Napf  beseitigen und der Hund frisst wieder völlig entspannt. 
 Mit Geduld, genug Training für den Hund und entsprechenden Fütterungsalternativen wird es dir bestimmt gelingen, aus deinem Hund einen entspannten Esser zu machen. 
  Autorin dieses Artikels:  Jesse Reimann von  Happyhunde  
 
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                            <updated>2021-02-22T08:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Warum getragene Schuhe und Socken für Hunde so anziehend sind</title>
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                                            Viele Hunde lieben es, mit Schuhen und Socken zu spielen. Doch warum besonders getragene Schuhe und Socken so anziehend für Hunde sind und welche Ursachen dieses Verhalten hat, erläutern wir in diesem Beitrag.
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 Viele Hunde lieben es, zum Leidwesen ihrer Besitzer, mit Schuhen und Socken zu spielen, sie zu verstecken und nach Herzenslust darauf herumzukauen. Doch wieso sind besonders getragene Schuhe und Socken so anziehend für Hunde? 
 An den Füßen haben Menschen, im Vergleich zu anderen Körperstellen, besonders  viele Schweißdrüsen . Der menschliche Geruch ist daher an Schuhen und Socken besonders intensiv. Was wir Menschen als Stinkefüße bezeichnen, riecht also für den Hund nach ihrem Lieblingsmenschen. Dies vermittelt ihm ein  besonderes Gefühl der Vertrautheit und Sicherheit  und kann beruhigend wirken. Aus diesem Grund sind Schuhe und Socken bei Hunden manchmal beliebter, als speziell für sie vorgesehenes Hundespielzeug. 
 &amp;nbsp; 
 Gründe weshalb Hunde Schuhe und Socken beknabbern 
 Neben dem&amp;nbsp; einfachen Grund, dass der Geruch der Schuhe und Socken den Hund an sein Herrchen erinnert gibt es jedoch noch weitere Gründe für das Gaunern und Beknabbern. Hier sind einige Ursachen aufgelistet, die sich durch Training und Geduld relativ einfach beheben lassen. 
 Trennungsschmerz 
 Wenn Schuhe und Socken von Hunden nur geklaut werden, wenn sie alleine sind, kann dies ein  Anzeichen für Trennungsschmerz  sein. Der Hund hat Stress und beruhigt er sich in diesem Fall dadurch, dass er sich etwas sucht, was intensiv nach seinem Besitzer riecht, um diesem nahe zu sein. Wenn er zusätzlich noch darauf herumkauen kann, ist das für ihn natürlich doppelt schön, da&amp;nbsp; es gleichzeitig  Beschäftigung und vertrauten Duft  bietet. 
 Handelt es sich um Trennungsangst, kann ein spezielles Training dabei helfen, dass der Hund entspannt bleibt, wenn er alleine gelassen wird. 
 Spielzeugersatz 
 Einige Hunde greifen aus  Langeweile  auf Schuhe und Socken zurück. Wenn sie  nicht genügend ausgelastet  sind oder es  kein anderes Spielzeug  gibt, suchen sich Hunde selbst etwas, was sich zum Zerbeißen und Herumtragen eignet. Schnürsenkel und Laschen sind zudem eine äußerst spannende Angelegenheit für Hunde. 
 Um zu verhindern, dass der Hund die Fußbekleidung als Beschäftigungsobjekt gebraucht, sollte daher  genügend geeignetes Hundespielzeug  zur Verfügung stehen, welche für den Hund attraktiver sind als Schuhe und Socken. Dies kann durch gezielten Einbau der Sachen in das tägliche Training oder die Spielzeit erreicht werden. Wenn der Hund sein eigenes Spielzeug benutzt oder bringt, muss diese Handlung positiv verstärkt werden. 
 Wichtig ist es, die  Aufmerksamkeit des Hundes auf die erlaubten Spielsachen zu lenken  und ihm beizubringen, dass diese Objekte mit etwas Schönem verbunden sind, wie Leckerlis oder einem tollen Spiel. Das Hundespielzeug muss für das Tier viel interessanter werden, es muss für ihn eine echte und viel lohnenswertere Alternative darstellen. Dann wird er Sachen wie Schuhe und Socken wahrscheinlich von sich aus links liegen lassen. 
 Wird der Hund täglich ausreichend gefordert und beschäftigt, kommt Langeweile, wegen der sich der Hund „Blödsinn“ einfallen lässt, gar nicht erst auf. 
 Zu viele Versuchungen 
 Um zu verhindern, dass der Hund überhaupt in Versuchung kommt, sich Schuhe, Socken und Co. zum Spielen zu schnappen, sollte am besten nichts davon in seiner Nähe herumliegen. Schuhe können beispielsweise in ein höher gelegenes Regal gestellt oder in einen abschließbaren Schuhschrank verstaut werden. Socken sollten gar nicht erst auf dem Fußboden liegen gelassen werden, sondern gleich in den Wäschekorb wandern. Denn wenn es in seiner Reichweite viele Dinge gibt, die aus Sicht des Hundes ein gutes Spielzeug abgeben würden, fällt es dem Tier schwer die Pfoten davonzulassen. Auch wenn der Hund eigentlich weiß, dass die Gegenstände für ihn tabu sind, könnte er vielleicht irgendwann der Versuchung nicht widerstehen. 
 Falsche Erziehung 
 Erlaubt man Hunden mit ausrangierten Schuhen und Socken zu spielen, ist es oftmals sehr schwer ihnen deutlich zu machen, dass die neueren, noch in Benutzung befindlichen Schuhe tabu sind. Der Hund wird den Unterschied nicht verstehen.  Daher sollten alte, ausrangierte Schuhe und Socken dem Tier gar nicht erst als Hundespielzeug angeboten werden , sondern lieber etwas, das sich gänzlich von Schuhen und Socken unterscheidet. 
 Apportieren 
 Viele Hunde lieben es, Dinge zu apportieren. Einige Rassen wie beispielsweise Golden Retriever oder Labrador Retriever haben das Apportieren regelrecht im Blut. Bei ihnen werden die Objekte nicht unbedingt zerkaut, sondern sie tragen sie meist vorsichtig mit den Fangzähnen umher und bringen sie zum Menschen oder an einen sicheren Platz. In der Regel geben diese Hunde ihre apportierten Gegenstände auch anstandslos wieder her. 
 Zu wenig Aufmerksamkeit 
 Hunde, die sich nicht genügend beachtet fühlen, versuchen dem Menschen zu gefallen, um  mehr Aufmerksamkeit  zu erlangen. Einige spulen ihr gesamtes Trick-Repertoire ab, andere suchen die Nähe und kuscheln sich an. Gelingt dies nicht, greifen einige Tiere auf Verhaltensweisen zurück, von denen sie wissen, dass sie tabu sind. Durch das Stibitzen und Kauen auf Schuhen, zieht der Hund zwar den Missmut des Menschen auf sich, jedoch ist Schimpfen auch eine Form der Aufmerksamkeit. Versucht man anschließend noch, das Spielzeug aus dem Maul zu ziehen, kann der Hund dies als Aufforderung zum Zieh- und Zerrspiel verstehen, was das Klauen von Schuhen umso attraktiver macht.  Das Tier lernt, dass der Diebstahl von verbotenen Gegenständen zur Beachtung durch den Menschen führt.  
 Natürlich ist es wichtig, dass dem Hund viel Aufmerksamkeit zuteilwird.  Tägliche, Spiel und Kuscheleinheiten  sind für die sozialen Tiere sehr wichtig. Hunde binden sich sehr stark an ihre Menschen und brauchen einen festen Platz in ihrem sozialen Umfeld. Trotzdem kann das Tier nicht ständig im Mittelpunkt stehen und muss daher lernen, sich zu benehmen, wenn es gerade einmal nicht um ihn geht. Hilfreich ist es, dem Hund für diese Situationen einen Platz zuzuweisen, an dem er sich wohlfühlt. Dafür reicht teilweise schon eine einfache  Decke oder ein Hundekorb in einer ruhigen Ecke des Raumes . Viele Hunde lieben es auch, in einer  offenen Hundebox  zu liegen. Sie dunkelt ab und dämpft die Umgebungsgeräusche. 
 Der Hund muss diesen Platz mit etwas positivem verknüpfen und als seinen  Rückzugsort  ansehen und nicht als Strafplatz. Dafür kann am Anfang für jedes Ablegen an dieser Stelle auf Befehl, eine Belohnung gegeben werden. Für Hunde, die gerne Kuscheln, reicht es aus, am Anfang immer an diesem Platz mit ihnen zu schmusen. Andere Hunde kann man mit einem Leckerli für das ruhige Liegenbleiben belohnen. Auch Kauartikel dürfen an diesem Platz gegeben werden. Die Länge der „Ruhezeit“ an diesem Platz wird dann kontinuierlich gesteigert. 
 Damit der Hund an diesem Ort zur Ruhe kommt und im besten Fall sogar schläft oder döst, nachdem er dorthin geschickt wurde, sollte  ihn dort niemals jemand stören . Auch wildes Spielen ist an diesem Platz absolut tabu. Sollten Kinder im Haus wohnen, sollten sie lernen, dass der Hund, sobald er auf diesem Platz liegt, in Ruhe gelassen wird. 
 Krankheiten oder Verhaltensstörungen als Ursache für das Beknabbern und Klauen von Schuhen und Socken 
 Das Beknabbern und Klauen von Schuhen, Socken und anderen Gegenständen kann bei Hunden aber auch Ausdruck schwerwiegenderer Probleme wie  Krankheiten oder Verhaltensstörungen  sein. In diesen Fällen sollten unbedingt Experten wie Tierarzt oder Hundetrainer hinzugezogen werden, um Schaden von Mensch und Tier abzuwenden. 
 Ressourcenverteidigung 
 Bunkert der Hund die eroberten Gegenstände regelrecht, beispielsweise in seinem Körbchen, kann es leicht zu  Aggressionen  kommen, wenn der Besitzer versucht, ihm die Dinge wieder abzunehmen. Beschützt der Hund seine „Beute“ spricht man auch von „ Ressourcenverteidigung “. In diesem Fall wird man dem Tier das Spielzeug nicht so ohne weiteres, wie oben beschrieben, wegnehmen können, da das Tier aggressiv reagieren könnte. Zeigt der Hund das Verhalten der Ressourcenverteidigung, kann man die Situation eventuell sogar noch verschlimmern, indem man ihm die Ressource einfach weggenommen wird. Dadurch wird das Tier darin bestärkt, dass der Mensch eine Gefahr für seine „Beute“ darstellt. 
 Statt dem Hund seine eroberten Gegenstände einfach wegzunehmen ist es daher sinnvoller, ihm  etwas zum Tauschen anzubieten . Damit das Thema Ressourcenverteidigung nicht zum richtigen Problem wird, kann  das Ausgeben eines Gegenstandes auf Kommando  geübt werden. Dies ist vor allem auch dann hilfreich, wenn der Hund Müll findet und ein sofortiges Ausgeben notwendig ist. 
 Um Ressourcenverteidigung bereits im Voraus zu vermeiden, ist es wichtig, dass der Hund lernt, das  Abgeben einer Ressource auf Kommando mit etwas Positivem zu verbinden . Beim gehorsamen Abgeben des Gegenstandes kann das Tier beispielsweise mit einem Leckerli belohnt werden. Er hat also etwas davon, wenn er seine Beute hergibt. Auch wenn ihm ein anderer Gegenstand zum Tausch geboten wird, steht er danach nicht mit leeren Pfoten da. 
 Eine  Ressourcenverknappung , wenn dem Hund keine Spielsachen zur Verfügung stehen, erhöht die Gefahr, dass der Hund, wenn er an eine Ressource kommt, diese auch verteidigt. Deshalb sollte Hunden, die zur Ressourcenverteidigung neigen, lieber mehrere Spielzeuge zur Verfügung stellen, damit sie sich nicht auf eine Ressource fixieren oder gar, um beim Thema Schuhe und Socken zu bleiben, alternativ eine Ressource suchen, die so gar nicht für ihn bestimmt ist. 
 
  Achtung  
 Sollte der Hund bereits deutlich aggressiv seine Ressourcen verteidigen, ist es ratsam, sich für das Training einen erfahrenen Hundetrainer zu suchen, um einen gezielten Trainingsplan zu erarbeiten. Dabei muss vor allem Augenmerk auf das Reduzieren des Verletzungsrisikos gelegt werden, beispielsweise wenn der Hund zuschnappt. 
 
 Zahnschmerzen 
     Besonders Welpen, die sich im  Zahnwechsel  befinden, suchen sich Dinge, auf denen sie herumkauen können. Durch dieses Massieren damit das Zahnfleisch versuchen sie die Schmerzen zu reduzieren und die  lockeren Zähne  los zu werden. Mit geeignetem  Kauspielzeug  kann hier Abhilfe geschaffen werden und die Schuhe bleiben verschont. 
 Zeigen Hunde allgemein Anzeichen von Zahnschmerzen, sollte jedoch der Gang zum Tierarzt erfolgen. Im Folgenden finden Sie mögliche Symptome für  Zahnprobleme  beim Hund. 
 
 Sehr langsames Fressen 
 Futterverweigerung 
 Abnorme Kaubewegungen 
 Futter fällt beim Fressen aus dem Maul 
 Starkes Speicheln 
 
 Verhaltensstörung 
 Wenn Hunde nicht mehr nur auf Schuhen, Socken oder anderen Gegenständen herumkauen, sondern diese auch  verschlucken , ist äußerste Vorsicht geboten. Hier sollte rechtzeitig der Tierarzt aufgesucht werden. Wurde der Gegenstand gerade erst hinuntergeschluckt, besteht manchmal die Möglichkeit den Brechreiz beim Hund auszulösen, damit das Objekt wieder heraus gewürgt wird. Klappt dies nicht kann eine Operation nötig sein, um einen  lebensgefährlichen Darmverschluss  zu vermeiden. 
 Teilweise geschieht das Verschlucken von Gegenständen nicht nur aus Versehen, sondern ist eine Verhaltensstörung ( Pica-Syndrom ). Hunde mit Pica-Syndrom haben das Verlangen danach ungenießbare Stoffe und Gegenstände wie Erde, Steine, Holz oder ähnliches zu fressen. Auch das Fressen von Kot ( Koprophagie ) könnte man dazu zählen. Das Verhalten ist den Hunden nur schwer abzugewöhnen und bedarf viel Geduld und ein sehr strenges Training. 
 
  Hinweis  
 Dieser Artikel stellt nur eine kleine Übersicht über die Thematik dar. Bei Problemen mit dem Verhalten des Hundes und der entsprechenden Erziehung ist dies kein Ersatz für einen professionellen Hundetrainer. 
 
 
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                            <updated>2020-02-05T08:58:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Hunde mögen keine Postboten - Tatsache oder Vorurteil</title>
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                                            Probleme zwischen Hunden und Postboten sind meist ein Resultat von Missverständnissen. Wie Sie diese ausräumen, Konfrontationen künftig vermeiden und ihren Hund trainieren erfahren Sie hier.
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 „Hunde mögen keine Postboten!“ – Diesen Spruch hört man häufig. Doch ist an dem Klischee etwas Wahres dran? 
 Einige Hunde spielen tatsächlich verrückt, sobald sich ein Postbote, Pizzabote oder andere Zusteller dem Grundstück nähern. In einigen Fällen kann das Betreten des Grundstücks für einen Lieferanten sogar gefährlich werden. Doch warum mögen viele Hunde keine Postboten und Zusteller und wie kann man eine Konfrontation der beiden vielleicht vermeiden? 
 Hunde haben im Grunde meist nichts persönlich gegen Brief-, Paket- oder Pizzazusteller. Es ist keine Gruppe von Menschen, denen sie generell feindlich gesinnt sind. Trifft man mit seinem Hund bei einem Spaziergang auf eine Person, die von Beruf Postbote ist, wird der Hund dies wohl nicht erschnüffeln können und deshalb auch nicht aus Prinzip auf den Menschen losgehen. Die besondere Situation, die bei einem Hund Aggressivität gegenüber Postboten auslösen kann, entsteht vielmehr zuhause, wo der Hund sein Revier hat. 
 Gründe für Aggression des Hundes gegenüber Zustellern 
 Hunde sind nicht grundsätzlich aggressiv gegenüber Postboten oder andere Zusteller. Vielmehr entwickeln einige von ihnen diese Aggression aufgrund verschiedener Umstände, Erfahrungen oder Vehlverhaltens seitens ihrer Besitzer und oder der Postboten. Hier haben einige Ursachen aufgelistet und erklären, weshalb diese zu einem aggressiven Verhalten des Hundes führen können. 
 
 
  Revier verteidigen  
 Eine fremde Person, die das Grundstück betritt, ist für den Hund erst einmal ein  Eindringling in sein Revier . Meist stellt sich für den Hund schnell heraus, ob die unbekannte Person willkommen ist oder nicht. Handelt es sich bei der Person um  Besuch für den Hundebesitzer , wird dieser meist freudig an der Tür begrüßt und anschließend herein gebeten. Der Hundebesitzer ist entspannt und signalisiert dem Hund, dass alles in Ordnung ist und die fremde Person keine Bedrohung darstellt. 
 Das Verhalten eines Postboten kann hingegen für einen Hund verwirrend erscheinen. Er betritt auf einmal das Grundstück, das Revier des Hundes, geht zielstrebig zum Haus und verschwindet dann wieder. Dies kann  Misstrauen  beim Hund wecken. Einige Hunde  bellen  dann aus  Unsicherheit , als  Warnung  oder vielleicht auch aus  Angst  gegenüber dem Postboten, weil sie das Verhalten nicht einordnen können. Wird die Person dadurch quasi &quot;in die Flucht geschlagen&quot;, lernt der Hund, dass das Bellen hilft, um den Eindringling loszuwerden. Er versteht nicht, dass der Postbote so oder so wieder gegangen wäre. Kommt die Person am nächsten Tag einfach wieder, denkt das Tier, es muss die Person erneut vertreiben und reagiert vermutlich wieder mit Bellen. Diesmal vielleicht etwas kräftiger, um der Sache mehr Nachdruck zu verleihen. Dies kann sich irgendwann  bis hin zu richtiger Aggressivität steigern . Weiß der Hund sich irgendwann nicht mehr anders zu helfen, weil die fremde Person trotz Bellen einfach immer wiederkommt, kann es passieren, dass er irgendwann womöglich sogar zuschnappt. 
 
 
  Hunde riechen Angst  
 Nicht nur der Hund kann Angst vor der fremden Person haben. Umgekehrt gibt es auch Postboten und Zusteller, die  Angst vor Hunden  haben. Wer vielleicht schon einmal schlechte Erfahrungen mit einem Hund gemacht hat und dann ein Grundstück mit einem bereits bellenden Tier betreten soll, verströmt die  Angst in Form von Duftstoffen , sogenannten „ Pheromonen “. Diese kann der Hund mit seiner feinen Nase tatsächlich wahrnehmen. Eine ängstliche Person, kann einen Hund durch diesen Duft und seine vor Angst  verkrampfte Körperhaltung  verunsichern. Vereinzelte Tiere reagieren dann wiederum aggressiv, um sich zu schützen. 
 Dreht die Person sogar um und versucht vor dem Hund davon zu laufen, kann dies zusätzlich den  Jagdtrieb  des Hundes herausfordern und er wird hinterher rennen. Stehenbleiben und  in die Augen starren , könnte der Hund als  Herausforderung oder Drohung  wahrnehmen. 
 
 
  Verwirrender Geruchsmix  
 Das Postboten-Training 
 Für  das richtige Verhalten beim Zusammentreffen mit einem Hund  erhalten einige Postboten und andere Zusteller teilweise sogar ein  spezielles Training . Ihnen wird beigebracht, wie sie auf einen heranlaufenden Hund reagieren müssen. Ruhe bewahren, stehen bleiben, mit dem Hund sprechen, nicht in die Augen starren und nicht wegrennen, sind einige der Themen, die dort angesprochen werden. 
 Training des Hundes 
 Auch wenn ein Postbote sich einem Hund gegenüber richtig verhält, kann es zu den oben beschriebenen,  negativen Konfrontationen  kommen. Daher ist auch die richtige Erziehung des Hundes ein wichtiger Aspekt für eine  friedliche Koexistenz von Zustellern und Hunden . 
 Hat ein Hund erstmal eine aggressive Haltung gegenüber Postboten und Co. entwickelt, kann es für die Personen richtig gefährlich werden. Aus diesem Grund ist ein frühzeitiges Eingreifen durch den Hundebesitzer wichtig. Hier ist ein gezieltes Training sinnvoll. Je eher einem Hund beigebracht wird, dass Postboten und andere Zusteller keine Bedrohung darstellen, desto besser. Ein Briefträger hat meistens immer den gleichen Bezirk zu bearbeiten. Hier kann es helfen, den Hund mit der Person bekannt zu machen. Durch beispielsweise ein Leckerli, kann der Hund die  Person mit etwas positivem in Verbindung bringen  und reagiert gelassen, wenn sie dann tagtäglich wieder kommt, um die Post zuzustellen. 
 Schwieriger ist die Situation mit Zustellern, die nur einmalig für eine Lieferung vorbeikommen. Hier ist eventuell ein spezielles Training nötig, um dem Hund beizubringen, dass auch von diesen Personen keine Gefahr ausgeht. Das Training muss individuell auf den Hund angepasst werden, da die  Gründe für das aggressive Verhalten verschieden  sein können und die  Vorgeschichte des Tieres berücksichtigt  werden muss. 
 Konfrontationen vermeiden 
 Die einfachste Methode eine Konfrontation zwischen Postboten und Hunden zu verhindern ist sicherlich zu  vermeiden, dass sich deren Wege auf dem Grundstück überhaupt kreuzen . 
 Steht der Briefkasten beispielsweise direkt an der Grundstücksgrenze und außerhalb des Zauns, muss ein Postbote das  Revier des Hundes nicht einmal betreten . Werden Briefe durch den Briefschlitz an der Eingangstür zugestellt, kann es helfen, den Hundekorb, als wichtiger Rückzugsort des Tieres, nicht direkt neben dieser Tür zu positionieren. Auf diese Weise wird er durch das Einwerfen der Post nicht so sehr gestört. 
 Haftung im Schadensfall 
 Jeder Hundebesitzer sollte einem Postzusteller ermöglichen, die Zustellung von Briefen und Paketen gefahrlos zu erledigen. Es ist einfach nicht jeder Mensch begeistert, wenn er auf einen Hund trifft. Sollte jemand sogar Angst vor Hunden haben, ist es nett, wenn darauf Rücksicht genommen wird. Sicherlich ist es auch nicht die Aufgabe eines Zustellers, sich den Weg zum Briefkasten oder der Haustür „frei zu kämpfen“. Soll sich der Hund trotzdem ungehindert auf dem Grundstück bewegen können, sollten deswegen andere Wege gefunden werden,  um ein Aufeinandertreffen zu vermeiden . 
 Kommt es tatsächlich zu einer Verletzung des Zustellers durch den Hund, ist es sogar möglich, dass  der Hundehalter die Verantwortung dafür trägt und für eventuelle Schäden haften muss . Ein weiterer Grund also, warum dafür Sorge getragen werden sollte, dass Zusteller ihre Lieferung abgeben können, ohne von einem Hund belästigt zu werden. Dies bedeutet sicherlich  weniger Stress für beide Seiten , für den Postboten und für den Hund. 
 
 
 
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                            <updated>2020-01-06T13:52:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Warum Hunde heulen - Ursachen und Bedeutung</title>
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                                            Auch unsere Haushunde heulen manchmal. Doch warum tun sie das und was bedeutet es? Erfahren Sie wie Hunde durch Heulen kommunizieren, Reviere markieren, Schmerzen ausrücken und vieles mehr.
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 Nicht nur Wölfe, sondern auch unsere Haushunde heulen manchmal. Der Kopf wird dafür weit in den Nacken gelegt und der „Hunde-Singsang“ beginnt. In einigen Situationen ist das Heulen besonders häufig bei Hunden zu beobachten, oder in diesem Fall zu hören. Ertönt eine Feuerwehrsirene, stimmen viele Hunde mit ein und heulen geradezu um die Wette. Doch warum ist das eigentlich so? 
 Heulen als Bestandteil der Kommunikation 
 Das Heulen ist bei Hunden, genauso wie Bellen, Knurren und Winseln, ein  Teil ihrer Kommunikation . Einige Hunde heulen eher selten, andere wiederum ziemlich oft. Zu den Hunden die häufig in den „Hundegesang“ einstimmen zählen beispielsweise Basset Hounds, Beagle, Dackel und Huskys. 
 Je nach Situation kann das Heulen  unterschiedliche Gründe  haben. 
 
  Kontaktheulen   Eine Feuerwehrsirene, Kirchenglocken oder ein Martinshorn sind typische Auslöser für das Heulen. Bei manchen Hunden sorgen auch die Klänge einiger Musikinstrumente, wie Geige, Trompete oder Mundharmonikas, dafür, dass der Heulgesang beginnt. Als Grund dafür wird angenommen, dass Hunde diese, für uns Menschen teilweise unangenehmen Klänge, als Lautäußerungen von Artgenossen einordnen. Die Tonfrequenzen ähneln denen des Hundegeheuls. Sie stimmen in das vermeintliche Heulen mit ein, um ihre  Zugehörigkeit zum Rudel  zu signalisieren. Gemeinsames Heulen fördert den  sozialen Zusammenhalt  der Tiere. Aus diesem Grund wird Hundehaltern empfohlen auch gerne mal in das Heulen des Hundes mit einzustimmen. Dies kann die Bindung zum Hund stärken, da bei unseren Haushunden der Mensch als Bezugsperson ein Teil seines „Rudels“ ist.  Bei Wölfen wird das Heulen aber auch genutzt, um den anderen Rudelmitgliedern den eigenen  Standort mitzuteilen . Auch als  Warnung des Rudels  vor einer Gefahr kann ein Wolf das Heulen nutzen. 
  Revier markieren   Ein Hund markiert sein Revier nicht nur mit Duftnoten aus Urin, sondern kann auch über das Heulen deutlich machen, dass er der Chef auf dem Grundstück ist. Dieses  Territorialheulen  erfolgt bei Wölfen oft im Rudel, um ihre Macht zu signalisieren und deutlich zu machen „Dies ist unser Revier“. 
  Einsamkeit / Stress   Nicht jeder Hund kommt mit dem Alleinsein Zuhause gut klar. Als Rudeltier liegt es eigentlich nicht in ihrer Natur, ohne Gesellschaft zu sein. Trotzdem ist es manchmal unumgänglich, dass der Hund für einige Zeit alleine zu Hause bleiben muss. Verlässt der Hundebesitzer die Wohnung, bedeutet dies für einige Hunde dann großen  Stress  und sie beginnen zu bellen, zu heulen oder zerstören aus  Frust  sogar Teile der Wohnungseinrichtung. Dies kann durch  Trennungsangst  oder durch den  Kontrollverlust  geschehen, da der Hund nun nicht mehr jeden Schritt seines Besitzers beobachten kann. Ein  gezieltes Training  kann jedoch dabei helfen, dem Hund beizubringen, dass es kein Problem ist, wenn ihr Mensch ab und zu weg ist. Die Situation muss für den Hund stressfrei sein, damit er das Heulen unterlässt. 
  Paarungsbereitschaft   Rüden, die eine läufige Hündin wittern, beginnen mit dem Heulen, um auf sich Aufmerksam zu machen. Sie wollen das  Interesse der Hündin auf sich lenken  und bringen ihr sozusagen ein kleines Ständchen. 
  Schmerzen   Heulen kann manchmal auch ein Hinweis auf ein  gesundheitliches Problem  oder gar Schmerzen sein. Vor allem, wenn der Hund sonst eher von der stillen Sorte ist und auf einmal losheult, ist eventuell eine Untersuchung des Hundes durch einen Tierarzt sinnvoll. 
 
 Hat das Heulen etwas mit dem Mond zu tun? 
     Das typische Bild: Vollmond und ein heulender Wolf. Hängt dies miteinander zusammen? 
 Eigentlich nicht. Da der Wolf beziehungsweise der Hund den Kopf beim Heulen jedoch weit in den Nacken legt, sieht es tatsächlich so aus, als würde er nach oben in den Himmel gucken. Da Wölfe zudem häufig in der Nacht heulen, verfestigte sich das Bild des Wolfes, der den Mond anheult. 
 Tatsächlich ist es wohl aber so, dass die Stille der Nacht eine  bessere Hörbarkeit des Heulens  in der Ferne ermöglicht. Wird der Kopf in den Nacken gelegt, kann die  Reichweite der Schallwellen  zusätzlich erhöht werden. Der Vollmond und das Heulen eines Wolfes hängen daher eigentlich nicht miteinander zusammen. Trotzdem bleibt das Bild von Wolf und Mond im Kopf. In der  nordischen Mythologie  ist sogar die Rede von einem Wolf mit Namen „Hati“, der den Mond verfolgt. Sein Zwillingsbruder „Skalli“ verfolgt hingegen die Sonne. 
 
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                            <updated>2019-11-18T12:58:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Eine hundesichere Wohnung - Gefahren für Hunde im Haushalt</title>
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                                            Im Haushalt gibt es viele Gefahren für den Hund. Hier erfahren Sie, welche die häufigsten Gefahren sind und wie Sie Ihre Wohnung vor dem Einzug des Tieres hundesicher gestalten können.
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 Autos, Streusalz oder die sommerliche Hitze, sind nur einige der Gefahren, denen ein Hund draußen begegnen kann. Aber auch in der vermeintlich sicheren Umgebung der Wohnung gibt es  viele potenzielle Gefahrenquellen . Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Räume vor dem Einzug eines tierischen Mitbewohners zu kontrollieren und hundesicher zu gestalten. 
 Hunde sind neugierig und untersuchen ihre Umgebung meist sehr genau. Das führt dazu, dass sie nahezu alles ins Maul nehmen. Hat der Hund Langeweile oder ist kein Kauspielzeug als Alternative vorhanden, ist die Gefahr, dass er sich gefährliche Gegenstände zum Knabbern und Spielen sucht umso größer. Zwar lässt sich dem Hund durch gezieltes Training das  Anknabbern von Gegenständen  abgewöhnen, aber es bleibt aber immer ein Restrisiko, dass der Hund doch auf verbotene Gegenstände zurückgreift. Aus diesem Grund sollte alles, was sich in Reichweite des Hundes befindet und eine  potenzielle Gefahr für das Tier  darstellt, entfernt werden. 
 Gefahren für Hunde im Haushalt 
 
  Einige Gegenstände unseres täglichen Lebens sind nicht gut, beziehungsweise sogar gefährlich für Hunde. Es ist wichtig diese zu identifizieren und möglichst außer Reichweite des Tieres zu platzieren.  
 
 Chemikalien und andere giftige Substanzen 
  Putzutensilien, Waschmittel, Geschirrspültabs und Co.  können für Hunde giftig sein. Gleiches gilt meistens auch für  Pflanzenschutzmittel, Dünger oder Frostschutzmittel . Aus diesem Grund sollten diese Substanzen für Hunde unzugänglich aufbewahrt werden. Sind die Behälter in einem bodennahem Schrank untergebracht ist auf eine entsprechende  Verriegelung  zu achten, da einige Hunde in der Lage sind, mit ihrer Nase oder der Pfote eine Schranktür aufzustoßen. Im Zweifel sollten giftige Chemikalien und andere für Hunde giftige Substanzen an einer höher gelegenen Stelle gelagert werden, die der Hund auch durch Hochspringen nicht erreichen kann. 
 
 Der Warnhinweis „Außer Reichweite von Kindern aufbewahren“ auf vielen Verpackungen von Reinigungsmittel und Co. lässt sich um Grunde auch auf Hunde übertragen. Alle Gegenstände die für Kinder im Haushalt gefährlich werden können, sind häufig auch für Hunde eine potenzielle Gefahr. 
 
 Halsband 
 Hunde können mit ihrem Halsband schnell irgendwo hängen bleiben. Um das Risiko zu minimieren, dass der Hund sich mit seinem Halsband stranguliert, ist es ratsam, ihn niemals ohne Aufsicht in der Wohnung zu lassen, während er das Halsband trägt. 
 Kleine Gegenstände 
 Kleine, herumliegende Gegenstände verleiten einige Hunde dazu, sie ins Maul zu nehmen. Hier droht bei Verschlucken sowohl  Erstickungsgefahr  also auch die  Gefahr für innere Verletzungen , besonders wenn die Gegenstände sehr spitz sind. Deshalb sollten  Nadeln, Knöpfe, Plastikteile und Ähnliches  nicht in der Nähe des Hundes liegen gelassen werden. 
 Bei  Plastiktüten  besteht zudem die Gefahr, dass der Hund erstickt, wenn er den Kopf in die Tüte steckt und nicht wieder herausbekommt. 
 Lebensmittel 
  Viele für uns Menschen sehr bekömmliche und gesunde Lebensmittel sind für unsere Hunde stark giftig.  Zu den für Hunde giftigen Lebensmittel zählen beispielsweise: 
 
 Avocados 
 Kakao 
 Knoblauch 
 koffeinhaltige Speisen und Getränke 
 Nüsse 
 Rosinen 
 Schokolade 
 Steinobst (Aprikose, Kirsche, Pflaume) 
 Weintrauben 
 Zwiebeln 
 
 Auch  Alkohol und Energiedrinks  gehören nicht in einen Hundemagen. 
 Ein gezieltes  Training um Hunden das Betteln und Klauen am Tisch abzugewöhnen  kann unter Umständen verhindern, dass sich der Hund an den für den menschlichen Verzehr bestimmten Lebensmitteln bedient. Um ein Restrisiko zu verhindern ist das gänzliche Fernhalten des Hundes von den für ihn giftigen Lebensmitteln unabdingbar. 
 Pflanzen 
 Nicht nur Lebensmittel und Chemikalien, die im Haushalt gelagert werden können zu  Vergiftungserscheinungen bei Hunden  führen. Auch einige  Zimmerpflanzen und Blumensträuße  die zur Dekoration in der Wohnung stehen können für Hunde gefährlich sein. 
 Zu diesen Pflanzen zählen beispielsweise folgende: 
 
 Amaryllis 
 Begonie 
 Birkenfeige 
 Efeu 
 Geranien 
 Gummibaum 
 Narzissen 
 Tulpen 
 Weihnachtsstern 
 
 Häufige Symptome einer Vergiftung sind beispielsweise Erbrechen, Durchfall, Krämpfe. 
 
 Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung, ist sofort ein Tierarzt aufzusuchen 
 
 Stromkabel 
 Stromkabel haben auf einige Hunde eine magische Anziehungskraft. So wird ein Kabel schnell durch die Bearbeitung mit den spitzen Hundezähnen ruiniert. Doch viel schlimmer ist die Gefahr, dass beim Herumkauen auf den Kabeln ein  tödlicher Stromschlag  die Folge sein kann. Aus diesem Grund sollten nicht nur zur Materialschonung, sondern vielmehr zur Sicherheit des Hundes,  alle Kabel außer Reichweite des Hundes verlaufen  oder hinter Kabelschutzleisten verborgen werden. Steckdosen können mit speziellen  Kindersicherungen  ausgestattet werden. 
 Auch die blinkenden elektronischen Geräte locken so manchen Hund an und verleiten ihn dazu damit zu spielen. Deshalb sind auch Musikboxen, Spielekonsolen und Co. besser an höher gelegenen Orten aufzubewahren. 
 Treppe und Balkon 
 Um zu verhindern, dass der Hund durch das Treppengeländer oder gar vom Balkon fällt, sollten die Abstände der Streben überprüft werden. Sind die Zwischenräume zu groß kann ein Sicherheitsnetz, Schutzgitter oder Ähnliches angebracht werden, um zu verhindern, dass der Hund hindurch gelangen oder mit dem Kopf dazwischen stecken bleiben kann. 
 Bei der Treppe ist zudem auf eine  rutschfeste Oberfläche  zu achten, damit der Hund auf den Stufen nicht den Halt verliert und die Treppe herunterfällt. 
 Zigaretten 
 Zigarettenfilter und Papier gehören nicht in den Hundemagen. Besonders schlimm für den Hund ist jedoch das im Tabak enthaltene Nikotin. Schon ab einer geringen Dosis können beim Hund Symptome einer  Nikotinvergiftung  auftreten. Diese kann sich beispielsweise durch Muskelzittern, Anstieg der Körpertemperatur, Speicheln, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen oder durch Unsicherheit beim Laufen äußern. Eine Nikotinvergiftung kann sogar zu Herz-Kreislauf-Versagen führen und somit eine  lebensbedrohliche Situation  für den Hund sein. 
 
 Hat der Hund eine Zigarette gefressen oder aus einer Pfütze voller Zigarettenstummel getrunken, ist es deshalb ratsam, sofort einen Tierarzt aufzusuchen. 
 
 
  Hinweis  
 Dies ist lediglich eine kleine Übersicht über die möglichen Gefahrenquellen für einen Hund in der Wohnung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 
 
 
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                            <updated>2019-10-14T09:10:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Koprophagie - Warum Hunde den eigenen oder fremden Kot fressen</title>
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                                            Warum fressen Hunde manchmal Kot? Hier erfahren Sie ob es sich dabei um ein natürliches Verhalten handelt, welches die Ursachen sind und ob und wie dieses Verhalten korrigiert werden sollte.
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 Bei Koprophagie handelt es sich um den Fachbegriff, der das  Fressen von eigenem oder fremdem Kot  beschreibt. Bei Hunden wird dieses Verhalten nicht selten beobachtet, sollte aber trotzdem nicht grundsätzlich als natürliches Verhalten abgetan werden. Es gibt viele Gründe, weshalb ein Hund anfängt Kot zu fressen, diese sind jedoch nicht immer harmlos. 
 Der Kot ihrer Artgenossen ist für Hunde keineswegs so ekelerregend wie für uns Menschen. Durch die  flüchtigen Fettsäuren im Kot  sollen Hunde diese sogar als  wohlriechend  oder zumindest als äußerst  interessant  empfinden. Hin und wieder fressen Hunde nicht nur den Kot ihrer eigenen Artgenossen, sondern sogar auch den von anderen Tieren. 
 Koprophagie – natürliches Verhalten oder nicht 
     Ob das Fressen von Kot bei Hunden zum natürlichen Verhalten gezählt werden kann, ist umstritten. Bei Hündinnen, die geworfen haben, lässt sich häufig beobachten, dass sie den Kot ihrer Welpen fressen. Dieses Verhalten soll darin begründet sein, dass die Hündin früher die  Duftspur der Welpen vernichtet  hat, damit Raubtiere den Unterschlupf und ihre Nachkommen nicht finden. Heutzutage muss eine Hündin sich und ihre Welpen in der Obhut des Menschen zwar nicht mehr vor Raubtieren schützen, trotzdem verleitet sie ihr  Instinkt  dazu, den Kot zu entfernen. Wenn Welpen Kot fressen, scheint dies dem  Aufbau der eigenen Darmflora  zu dienen. 
 Man könnte daher in diesen beiden Fällen vielleicht von einem  natürlichen Verhalten  sprechen. Es gibt aber auch viele andere Situationen, in denen das Kotfressen nicht normal ist. Die Gründe für Koprophagie sind vielfältig. 
 Gründe für Koprophagie bei Hunden 
 Die Gründe für das Kotfressen bei Hunden sind vielfältig. Hier haben wir ihnen einige der häufigsten Gründe aufgelistet. 
 
  Mangelerscheinung  
 Wenn die Ernährung nicht zum Bedarf des Hundes passt, können Mangelerscheinungen auftreten. Dies kann sich unter Umständen dadurch äußern, dass der Hund den Kot seiner Artgenossen frisst, um das Defizit auszugleichen. 
 
 
  Hunger  
 Bei schlechter Ernährung oder einer zu geringen Futtermenge, greifen einige Hunde auf Kot als Nahrung zurück, um ihren Hunger zu stillen. 
 
 
  Überfütterung  
 Auch ein Zuviel an Futteraufnahme kann Koprophagie auslösen. Eine Überfütterung kann zu Verdauungsstörungen durch die Vermehrung von Bakterien im Dickdarm führen. Im Kot sind dann  unverdaute Nahrungsbestandteile  enthalten, die diesen noch attraktiver für Hunde macht. 
 
 
  Leben in schlechten Hygieneverhältnissen  
 Auch einige Hunde, die in  Zwingerhaltung  mit schlechten Hygieneverhältnissen leben fressen teilweise ihren eigenen Kot. Vermutlich tun sie dies aus einem  Reinigungszwang  heraus oder aus  Frust  über die gegebenen Lebensumstände. 
 
 
  Aufmerksamkeit  
 Sind Hunde sich ihrer sozialen Stellung im Familienverbund nicht bewusst oder fühlen sich zu wenig beachtet, greifen sie manchmal auf etwas zurück, von dem sie wissen, dass es ihnen eigentlich verboten ist, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Dies kann, wenn sich die Gelegenheit bietet, auch das Fressen von Kot sein. Der Hund erzeugt dadurch Ärger beim Menschen, was auch eine Form der Aufmerksamkeit ist. 
 
 
  Krankheit  
 Auch einige Krankheiten können dazu führen, dass der Hund mit dem Kotfressen beginnt. Dazu zählt zum Beispiel die  Pankreasinsuffizienz . Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Bauchspeicheldrüsen-Unterfunktion. Es sind zu wenig Verdauungsenzyme vorhanden, was zu Abmagerung durch Nährstoffmangel und gleichzeitigen  Heißhungerattacken  führen kann. Ist nichts Essbares in der Nähe, greifen Hunde dann unter Umständen auf Kot zurück. 
 
 
  Parasiten  
 Würmer können zu erheblichen Verdauungsstörungen führen und den Hund dazu veranlassen, Kot zu fressen. 
 
 
  Schlechte Angewohnheit  
 Hunde, denen das Kotfressen nie untersagt wurde, sehen Kot teilweise als  ganz normale Nahrungsquelle  an. Sie sind neugierig und untersuchen alles in ihrer Umgebung. Da Kot für Hunde nicht abschreckend, sondern interessant riecht, neigen besonders Welpen, für die alles und jeder auf der Welt hochinteressant erscheint, dazu, sich mit Kot zu beschäftigen. Auch Welpen, die im Wurf zu wenig Nahrung abbekommen und deshalb wegen Hunger auf Kot zurückgreifen, werden so  früh auf Kot als Nahrung geprägt . Das Verhalten setzt sich im Alter fort, wenn es nicht unterbunden wird und ist nur schwer wieder abzutrainieren. 
 
 Wie der Hundehalter das Kotfressen verhindern kann 
     Die effektivste Methode ist sicherlich das  sofortige Beseitigen des Kots . So wird der Hund gar nicht erst in Versuchung geführt. Neben viel genutzten „Hunde-Gassi-Wegen“ sind dafür oft sogar extra Tütenspender aufgestellt. Verantwortungsbewusste Hundehalter sollten  Kotbeutel  aber sowieso immer dabei haben. Das Beseitigen der Hinterlassenschaften beugt nicht nur Kotfressen vor, sondern erfreut auch andere Mitmenschen, die auf diese Weise nicht in die „Tretminen“ hineinlaufen. 
 Wenn  krankheitsbedingtes Kotfressen  und  Mangelernährung  ausgeschlossen werden kann, ist Koprophagie sehr oft ein Verhalten, welches der Hund anwendet, um  Aufmerksamkeit  zu bekommen. Da es uns Menschen innerlich schüttelt, wenn wir unseren Hund sehen, wie er Kot frisst, greifen wir oftmals übereilt und hektisch ein. Der Hund hat in diesem Fall jedoch erreicht was er wollte und wird in seinem Verhalten bestärkt. Für ihn ist  Kotfressen = Garantierte Aufmerksamkeit durch den Menschen . 
 Eigentlich wäre es aus diesem Grund besser, den Hund zu  ignorieren , wenn er Kot frisst. Dies ist für uns Menschen jedoch nur schwer zu ertragen. Da durch den Kot auch  Parasiten übertragen  werden können ist es zudem auch nicht empfehlenswert, den Hund gewähren zu lassen. 
 Eine wirksame Maßnahme ist bei Spaziergängen daher die Ausgestaltung der Gassi-Runde. Wenn der Hund nicht nur unbeachtet neben einem herläuft, sondern zwischendurch  spannende Aufgaben  erledigen muss, bleibt er während des Spaziergangs stets auf seinen Besitzer fokussiert. Es kommt  keine Langeweile  auf, die den Hund dazu verleitet Kot aufzustöbern und zu verspeisen.  Apportierspiele oder Futtersuche  sind beispielsweise ideale Aufgaben, die sich in die Gassi-Runde einbauen lassen. Wird dem Hund eine spannendere und aus seiner Sicht erstrebenswertere Alternative zum Kot geboten, wird er sich leichter davon abbringen lassen. 
 Diese Methode ist sogar auf Dauer effektiver als das Korrigieren des Hundes, wenn er schon einen Haufen entdeckt hat. Er wird wahrscheinlich in diesem Moment davon ablassen, wird jedoch nicht davon abgehalten, sich den nächsten Kothaufen zu suchen. Dadurch ist eine  permanente Aufmerksamkeit  des Hundehalters gefordert, da er bei jedem Versuch, Kot zu fressen, wieder eingreifen muss. 
 
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            <title type="text">Wo Hunde sich am wohlsten fühlen - Stadt oder Land</title>
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                                            Menschen haben unterschiedliche Vorstellungen von der idealen Wohngegend. Doch wo fühlt sich ein Hund am wohlsten? Erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile für Hunde in der Stadt oder auf dem Land.
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 Ob das Leben in der Stadt oder auf dem Land besser ist, da gehen die Meinungen der Menschen manchmal weit auseinander. Die einen lieben den Trubel, den eine große Stadt bietet. Andere wiederum bevorzugen die Ruhe eines kleinen Dorfes. Menschen sind verschieden und haben dementsprechend auch unterschiedliche Vorstellungen von der idealen Wohngegend. Doch wo lebt es sich für einen Hund eigentlich besser? 
 Auch Hunde können grundverschieden sein, selbst wenn sie der gleichen Rasse angehören. Versucht man Hunde aus ganz verschiedenen Rassen dann zu vergleichen, gehen die individuellen Bedürfnisse dann noch weiter auseinander. Entsprechend ist es schwierig eine allgemeingültige Aussage darüber zu treffen, wo Hunde sich am wohlsten fühlen. Das kann von Rasse zu Rasse und von Tier zu Tier unterschiedlich sein. Es kommt aber auch stark auf den Halter an und darauf, was er mit dem Hund unternimmt und welche Beschäftigungsmöglichkeiten der Hund zur Verfügung hat. 
 Als allgemeinen Anhaltspunkt finden Sie im Folgenden eine Gegenüberstellung allgemeiner Vor- und Nachteile die das Leben in der Stadt und das Leben auf dem Land mit sich bringen können. 
 Das Leben mit Hund in der Stadt 
 Wie in fast allen anderen Bereichen auch, bietet auch das Leben mit Hund in der Stadt nicht nur Vorteile, aber auch nicht nur Nachteile. Um eine Entscheidung für sich selbst und seinen Hund zu treffen, müssen viele verschiedene Dinge miteinander abgewogen werden. 
 Vorteile für Hunde in der Stadt 
 In der Stadt liegen  Einkaufsmöglichkeiten oder Freizeiteinrichtungen  meist in unmittelbarer Nähe zur Wohnung. Oft sogar so dicht, dass sie sogar  zu Fuß schnell erreichbar  sind. Das bedeutet, der Hund kann einfach mitgenommen und der Weg als Gassi-Einheit genutzt werden. 
 Auch  ein Tierarzt ist in der Stadt oft näher am Zuhause dran . Meist sind sogar mehrere Tierärzte in der Umgebung verfügbar, was die medizinische Versorgung im Notfall manchmal einfacher macht als auf dem Land. Auf Kleintiere spezialisierte Tierärzte findet man in der Stadt zudem häufiger als auf dem Land. Dort werden Kleintiere häufig von Großtierärzten mitbehandelt. 
 Ein weiterer Vorteil in der Stadt ist die Möglichkeit der  Kontaktaufnahme zu anderen Artgenossen . In den  für Hunde freigegebenen Parks  trifft man fast immer andere Halter mit ihren Hunden. Das gemeinsame Spielen fördert die Sozialkompetenz der Hunde und macht den Spaziergang um einiges spannender. 
 Die vielen anderen Hunde und der ständige Trubel in der Stadt lehrt viele Hunde außerdem, in Situationen wo viel Lärm und Hektik herrscht, entspannt zu bleiben. Sie sind an ständig wechselnde Geräusche und Gerüche, sowie an viele Menschen gewöhnt. Neue Situationen nehmen sie dadurch etwas gelassener auf, als andere. 
 Nachteile für Hunde in der Stadt 
 Der angesprochene Trubel in der Stadt kann für einige Hunde auch zum Nachteil sein, bzw. zur  Überforderung  führen. Der ständige  Reizüberfluss bedeutet Stress . Auch wenn Hunde als sehr anpassungsfähig gelten, kommt nicht jedes Tier gleichermaßen gut damit klar. 
 Hunde riechen und hören deutlich besser als wir Menschen. Wenn uns die Geräuschkulisse in der Stadt mal zu laut erscheint, ist sie es für unsere Hunde schon lange. 
 Auch Abgase oder Abfälle auf der Straße, die nicht für den Hundemagen bestimmt sind, können die Gesundheit beeinträchtigen. Der  harte Betonboden  ist in vielen Innenstädten der überwiegende Bodenbelag und kann besonders für Hunde mit Gelenkproblemen eine Belastung darstellen. Der oft starke Verkehr auf den Straßen und Bürgersteigen erhöht das  Unfallrisiko  für unsere Vierbeiner und führt in vielen Bereichen zu  Leinenzwang . Da zu einer Wohnung in der Stadt selten ein Garten gehört, bleibt als Platz für den freien Auslauf in der Innenstadt oft nur ein  eingezäunter Park . 
 Ein weiterer Nachteil ist die teilweise  höhere Hundesteuer in der Stadt . Meist müssen Hundehalter auf dem Land Beträge zwischen 5-20€ jährlich zahlen. In einigen Gemeinden wird sogar gar keine Hundesteuer erhoben. 
 Zum Vergleich einige Beispiele für die Hundesteuer in der Stadt *. 
 
 Hamburg: 90€ 
 Berlin: 120€ 
 Köln: 156€ 
 Mainz: 186€ 
 Kiel: 126€ 
 München: 100€ 
 
  *Die genannten Werte sind ohne Gewähr. Da sich Steuersätze verändern können, können die tatsächlichen Zahlen von diesen Werten abweichen. Für genaue Angaben bitte an die jeweils zuständige Gemeinde wenden!  
 Das Leben mit dem Hund auf dem Land 
 Auch auf dem Land ist nicht alles eitel Sonnenschein. Das Leben mit Hunden hat auch hier seine Vor- und Nachteile. Welche davon überwiegen, muss schlussendlich jeder Hundebesitzer für sich selbst entscheiden. 
 Vorteile für Hunde auf dem Land 
 Zusätzlich zu der meist geringeren Hundesteuer auf dem Land bietet das Leben auf den Dörfern für Hunde vor allem eines –  Platz zum Toben . 
 Statt der Suche nach einem für Hunde freigegebenen Park beginnt der Spaziergang im Grünen teilweise bereits direkt vor der Haustür. Auch auf dem Land gibt es zwar vielerorts eine Leinenpflicht und die Hunde dürfen nicht einfach über jeden Acker rennen, dennoch ist das Platzangebot zum Rennen und Toben wohl deutlich größer als in der Stadt. Wälder und Feldwege sind oft nicht weit entfernt und durch die geringere Bevölkerungsdichte ist es deutlich ruhiger. 
 Besitzt man einen  Garten hinter dem Haus , kann man dem Hund zusätzlich zur Gassi-Runde leicht Bewegung verschaffen. 
 Nachteile für Hunde auf dem Land 
 Die teilweise  große Entfernung  zwischen Wohnung und Geschäften kann auf dem Land von Nachteil sein. Oft ist man hier auf das Auto angewiesen und kann die Strecke nicht zu Fuß mit dem Hund bewältigen, um ihm zusätzliche Bewegung zu verschaffen. 
 Auch die Anzahl der Tierärzte, die sich auf Kleintiere spezialisiert haben, ist auf dem Land geringer als in der Stadt. 
 Hunde, die auf dem Land aufgewachsen und an die Ruhe dort gewöhnt sind, können von einem Ort, an dem Hektik und Trubel herrscht überfordert sein. Auch der plötzliche Kontakt zu Artgenossen kann einige Hunde aus dem Konzept bringen. Was für den Stadthund meist normal ist, wenn man Hunden auf der Gassi-Runde oder im Park trifft, bringt einige „Dorfhunde“ in eine  ungewohnte Situation . In dem weitläufigen Spaziergang-Gebiet auf dem Land trifft man eben deutlich seltener auf andere Hundebesitzer. 
 Fazit 
 Die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile gibt einen kleinen Überblick. Ob das Leben für den Hund in der Stadt oder auf dem Land nun besser ist, ist dennoch schwer zu beurteilen. 
 Die Wahl des idealen Wohnortes für die Hundehaltung sollte auf jeden Fall  stets individuell für jeden Hund  getroffen werden. Die  Rasse des Hundes  und die damit verbundenen  Bedürfnisse  können dabei ein Anhaltspunkt sein. So ist es wahrscheinlich ein schwieriges Unterfangen einen Hütehund wie beispielsweise den Kangal oder einen Polski Owczarek Podhalanski in der Stadt richtig auszulasten oder im hohen Alter die Stufen zur Wohnung im 5. Stock hochzutragen. Auch einige Jagdhunderassen werden sich in der Stadt vielleicht nicht besonders wohlfühlen, wenn sie ihren Jagdtrieb nicht ausleben dürfen. 
 Zusätzlich sind aber auch der  Charakter des Hundes  oder auch  gesundheitliche Einschränkungen  relevant. Ein großer Hund mit Hüftproblemen eignet sich wahrscheinlich nicht für die Wohnung im 10. Stock ohne Fahrstuhl. 
 Generell kann man vielleicht sagen,  dass die Umgewöhnung eines Hundes vom Stadtleben zum Landleben etwas einfacher sein kann , als andersherum. Die Veränderung von Ruhe zu Hektik und Trubel kann viele Hunde leicht verschrecken und die  Anpassung an die neue Umgebung  kann, besonders bei ängstlichen Hunden, länger dauern. 
 In der Regel steht am Anfang auch nicht die Frage nach dem richtigen Wohnort für den Hund, sondern vielmehr, welcher Hund für meine vorhandene Wohnsituation am geeignetsten ist. Auch hier kann eine  Aufstellung der Vor- und Nachteile  dabei helfen, herauszufinden, welche Rasse und welche Charaktereigenschaften der Familienzuwachs haben sollte. Nur weil das Aussehen eines Hundes gefällt, heißt dies leider nicht automatisch, dass er auch zu mir und meiner Umgebung passt. 
 
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                            <updated>2019-05-22T08:48:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Hunde im Frühling - von A wie Allergie bis Z wie Zecke</title>
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                                            Jede Jahreszeit bietet Besonderheiten, auf die sich Hundebesitzer einstellen müssen. Hierbei sind Allergien, Brut- und Setzzeit von Vögeln, giftige Frühblüher oder Zecken nur einige der relevanten Themen.
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 Jede Jahreszeit bietet Besonderheiten, auf die sich Hundebesitzer einstellen müssen. Wie es im Sommer die  Hitze  und im Winter das  Streusalz  ist, birgt auch der Frühling einige „Tücken“. Einige Dinge, die auf Hundehalter im Frühling zukommen, sind im Folgenden kurz erläutert. 
 Allergie 
 Wenn im Frühling die Natur wieder zum Leben erwacht und die ersten Pflanzen blühen, ist der  Pollenflug  für viele Menschen ein Problem. Auch Hunde können im Frühling an einer  Pollenallergie  leiden. Ob und auf was der Hund allergisch reagiert, kann ein Tierarzt mit einem Bluttest herausfinden. 
 Brut- und Setzzeit 
 Die Brut- und Setzzeit geht im Allgemeinen vom  1. April bis zum 15. Juli , kann in einigen Regionen jedoch auch früher beginnen. In diesem Zeitraum brüten viele  Vögel  (Brutzeit) und das sogenannte  Haarwild , wie beispielsweise Rehe, bringen ihre Jungen zur Welt (Setzzeit). Um diese Tiere nicht zu stören, haben Hundehalter während dieser Zeit eine  besondere Aufsichtspflicht  gegenüber ihren eigenen Tieren. Teilweise gibt es sogar  Leinenzwang . 
 Auf jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass Hunde dem tierischen Nachwuchs und den Elterntieren nicht zu nahe kommen. Dieser Grundsatz gilt eigentlich sogar über den Brutzeitraum hinaus. In der Nähe von Gewässern sind im Frühling beispielsweise oft kleine Entenküken anzutreffen. Besonders bei Hunden mit  starkem Jagdtrieb  ist hier dann Vorsicht geboten. 
 Fellwechsel 
 Alle Jahre wieder steht im Frühling bei Hunden der  Fellwechsel  an. Das Ablegen des Winterfells kann schon mal 6-7 Wochen dauern. Haarige Zeiten also für den Hundebesitzer. 
 Durch  ausgiebiges Bürsten und Kämmen des Fells  kann der Hund beim Fellwechsel unterstützt werden, was dabei hilft, die Fell-Flut, die sich in der Wohnung verbreitet, einzudämmen. Gleichzeitig erhält der Hund beim Bürsten eine angenehme  Massage , die die Durchblutung der Haut fördert. 
 Geht der Fellwechsel mit  trockener Haut  und daraus resultierendem  Juckreiz  einher, können Pflegeöle wie&amp;nbsp;  noJuck noSchupp milde Hautformel  eingesetzt werden, um die Haut zu beruhigen und den Juckreiz zu lindern. Auch  Hautschuppen  werden durch das Pflegeöl sanft abgelöst und möglicherweise im Fell befindlichen Ektoparasiten, wie  Haarlingen oder Milben , auf diese Weise gleichzeitig die Nahrungsgrundlage entzogen. 
 Frühlingsgefühle 
     Sonnenlicht und Wärme lässt die Lebensgeister wieder erwachen. Da geht es auch den Hunden nicht anders als uns Menschen. Durch die gesteigerte Zahl der Sonnenstunden wird die Produktion von  Melatonin , das sogenannte „Schlafhormon“, zurückgefahren. Stattdessen wird nun vermehrt das Hormon  Serotonin  gebildet. Dies suggeriert dem Körper, die Aktivität zu steigern. Kreislauf, Stoffwechsel und Durchblutung werden angeregt. Die Hunde werden allgemein wieder wacher, agiler und unternehmungslustiger. 
 Frühling ist aber auch die  Paarungszeit  für Tiere. Wenn die Hündinnen läufig werden, gerät der ein oder andere Rüde schon mal außer Rand und Band. Hier müssen Hundebesitzer verstärkt darauf achten, dass es ihre Hunde nicht andere belästigen oder es sogar zu einer ungewollten Paarung kommt. 
 Frühjahrsmüdigkeit 
 Nicht bei jedem Hund setzen die oben beschriebenen Frühlingsgefühle sofort ein. Bei einigen Tieren ist eher eine Frühjahrsmüdigkeit zu beobachten. Sie sind träge und schläfrig. 
 Wenn der Melatoninspiegel im Organismus noch sehr hoch ist und durch  fehlende Sonnenlichtzufuhr  nicht ausreichend Serotonin gebildet wird, bleibt der Körper im „Ruhemodus“. Nach einem langen und dunklen Winter ist der „Serotoninspeicher“ schon mal leer und wird erst wieder durch einen regelmäßigen Aufenthalt des Körpers in der Sonne wieder „aufgefüllt“. 
 Wird im Winter zusätzlich die körperliche Aktivität herabgesetzt, weil es einen an dunklen, regnerischen Tagen eher rein vor den Kamin zieht als nach draußen, fehlt im Frühling die Kondition. Ein paar Pfunde mehr auf den Rippen, durch die weniger aktive Zeit, machen einen Hund zusätzlich noch ein bisschen träger. Der  Fellwechsel  stellt zudem eine Belastung für den Stoffwechsel dar und „raubt“ dem Hund etwas von seiner Energie. 
 Um der Frühjahrsmüdigkeit entgegenzuwirken, hilft  Bewegung an der frischen Luft , um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Das  Sonnenlicht  vermindert die Produktion vom Hormon Melatonin und fördert die Bildung von Hormon Serotonin, welches wie ein „Stimmungsaufheller“ wirkt. 
 Giftige Pflanzen 
 Viele der sogenannten „Frühblüher“ sind für Hunde giftig. Dazu zählen unter anderem  Tulpen, Narzissen und Maiglöckchen . Daher müssen Hundebesitzer hier besonders gut aufpassen, dass keine dieser Pflanzen gefressen wird. 
 Einige Hunde knabbern auch gerne am frischen  Gras , welches ebenfalls im Frühling wieder zu sprießen beginnt. 
 Insekten 
 Sobald die Temperaturen wieder steigen, sind auch wieder viele Insekten unterwegs. Besonders junge, neugierige Hunde, spielen gerne mit den kleinen, krabbelnden oder fliegenden Wesen. 
  Stechinsekten  wie beispielsweise  Bienen und Wespen  können, wenn sie verschluckt werden und im Rachenraum zustechen, jedoch zur lebensbedrohlichen Gefahr werden. Schwillt die Luftröhre zu, kann  akute Atemnot  die Folge sein und im schlimmsten Fall zum  Ersticken  führen. 
 Aus diesem Grund sind neugierige Hundenasen möglichst von diesen Insekten fernzuhalten. 
 Konditionsaufbau 
 Auch während der kalten Jahreszeit geht es zum Spazierengehen vor die Tür. Vielleicht aber nicht immer so lange und ausgiebig wie an warmen, sonnigen Tagen. 
 Damit der Frühling kein „Kaltstart“ wird, sollte die  körperliche Aktivität langsam gesteigert  werden. Auch wenn die Sonne zu einer langen Radtour gemeinsam mit dem Hund einlädt, sollte die Strecke nicht gleich viel länger sein, als die Strecke die im Winter für gewöhnlich zurückgelegt wurde. Die Kondition des Hundes (und vielleicht auch die des Hundebesitzers) könnte möglicherweise noch nicht ausreichen. 
 Zecken 
 Frühlingszeit ist auch Zeckenzeit. Mit Beginn des Frühlings bis hin in den Spätherbst sind die kleinen Blutsauger unterwegs, da sie ein feuchtwarmes Klima bevorzugen. Zecken halten sich besonders gerne  an Gräsern  auf. Ein Hund streift diese im Vorbeigehen vom Grashalm ab und die Zecke verbeißt sich in der Haut. Da diese Parasiten  Krankheiten übertragen  können, ist Vorsicht geboten. 
 
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                            <updated>2019-02-27T14:55:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Rassehund oder doch ein Mischling - Vorteile und Nachteile der Hunderassen</title>
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                                            Häufig hört man, dass Mischlingshunde gesünder als Rassehunde seien. Stimmt das überhaupt und gibt es Vor- und Nachteile bei diesen Hunden? Welche Unterschiede es gibt, wird hier näher erläutert.
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 Wenn man über den Kauf eines Hundes nachdenkt, hört man häufig den Satz, dass Mischlingshunde gesünder und robuster als Rassehunde seien. Doch stimmt das überhaupt und gibt es Vor- und Nachteile eines Mischlings und eines Rassehundes? 
 Definition Rassehund und Mischlingshund 
 Ein Rassehund ist ein Hund, der über mehrere Generationen von Vorfahren der gleichen Hunderasse gezüchtet wurde. Das Erscheinungsbild, das Verhalten und der Charakter sind über die verschiedenen Generationen ähnlich und lassen sich dadurch bereits im Voraus erahnen. 
 Die Vorfahren eines Mischlingshunds hingegen, gehören nicht der gleichen Rasse an. Weshalb man keine Sicherheit hat, welche Rassen in einem Mischling vertreten sind. Außerdem sind Mischlingshunde einzigartig denn sie können ihren Eltern vom Erscheinungsbild ähnlich sein, aber trotzdem einen anderen Charakter besitzen. Der Charakter und das Aussehen von Mischlingen ist meist sehr schwierig vorauszusagen, im Gegensatz zu Rassehunden, da man häufig nicht weiß, welche Rassen in einem Mischlingshund vertreten sind und welche Gene vererbt werden. 
 Sind Mischlinge gesünder als Rassehunde? 
 Viele Menschen vertreten die Meinung, dass Rassehunde häufiger an Krankheiten leiden als Mischlinge. 
 Bei manchen Rassehunden gibt es einige Erbkrankheiten, für die sie anfälliger sein können als Hunde aus einer anderen Rasse. Hier ist zum Beispiel die Hüftgelenksdysplasie (HD) zu nennen, unter der einige große Rassen leiden. Zur Reinerhaltung der verschiedenen Rassen werden Zuchtlinien oft nur innerhalb der Rasse miteinander gekreuzt. Dies kann dazu führen, dass mutierte Gene, die zu genetisch bedingten Krankheiten führen, rassespezifisch gehäuft auftreten. 
 Alle Rassehunde werden untersucht, um zur Zucht zugelassen zu werden. Sobald vererbbare Krankheiten oder ähnliches bei einem Hund festgestellt werden, werden diese Tiere von der Zucht ausgeschlossen, um möglichst viele gesunde Hunde der Rasse hervorzubringen. Auch wenn einige Rassehunde dazu neigen, an Erbkrankheiten zu leiden, besagt dies nicht, dass jeder Hund davon betroffen ist. 
 
 Es gibt viele gesunde Rassehunde. 
 
 Bei Mischlingshunden lässt sich das Risiko für Erbkrankheiten nicht voraussagen. Mischlinge haben, durch die Kreuzung von Elterntieren aus verschiedenen Rassen, jedoch eine größere genetische Vielfalt. Viele Mischlinge zeigen dadurch eine sogenannte Kreuzungsvitalität. Die Wahrscheinlichkeit an einer Erbkrankheit zu leiden, kann durch den  größeren Genpool  geringer sein. Trotzdem sind Erbkrankheiten nicht vollständig auszuschließen. Selbst wenn die Elterntiere gesund erscheinen, bedeutet dies nicht, dass ihre Nachkommen es auch sein werden. Einigen Hunden sieht man einen Genfehler äußerlich nicht an. Sie sind lediglich  Anlageträger  und erscheinen gesund. Werden zwei Anlageträger verpaart, kann der Genfehler bei ihren Nachkommen jedoch sichtbar werden. Diese Tiere werden  Merkmalsträger  genannt. 
 Heutzutage kann durch verschiedene genetische Tests festgestellt werden, ob es wahrscheinlich ist, dass ein Hund eine Erbkrankheit entwickelt. 
 Vorteile des Rassehundes 
     Die Vorteile eines Rassehundes sind natürlich, dass das Aussehen vorausgesagt werden kann und auch die Charaktereigenschaften lassen sich erahnen. So kann man bereits vor einem Hundekauf eine grobe Entscheidung treffen, was für ein Hund die Familie in der Zukunft bereichern soll. 
 Vorteile am Beispiel des Australian Shepherd 
 Australian Shepherds wurden beispielsweise für die Hütearbeit gezüchtet, weshalb sie viel Beschäftigung und Auslastung benötigen. Um dieser Hunderasse gerecht zu werden, sollte man eine sehr aktive Familie sein, da ein einfacher Spaziergang in diesem Falle nicht ausreichen würde. Der anspruchsvolle Hundesport Agility wäre hier eine gute Möglichkeit, um den Hund auszulasten. 
 In der Hundeerziehung sollte der Besitzer sehr konsequent sein, da die sensiblen Australian Shepherds sehr intelligent sind, lernen sie sehr schnell die Schwachstellen des Herrchens gekonnt einzusetzen. 
 Man sollte für eine ausgewogene körperliche und geistige Beschäftigung sorgen, um einen zufriedenen Hund zu bekommen. 
 Vorteile am Beispiel des Labrador 
 Labradore gehören zu den beliebtesten Familienhunden. Ideal ist es natürlich, dass sie sehr freundlich im Umgang mit Kindern sind. Hinzukommend bemühen sie sich dem Besitzer zu gefallen und sind im Umgang sehr geduldig und ausgeglichen. 
 Natürlich möchte auch der Labrador mit langen Spaziergängen und Apportierspielen oder ähnlichem beschäftigt werden. 
 Nicht jedoch in dem Umfang wie ein Australian Shepherd. Eine sportlich, aktive Familie könnte für einen Australian Shepherd das richtige Zuhause sein, wenn die einzelnen Familienmitglieder bereit dazu sind viel Zeit mit dem Hund zu verbringen und ihn ebenfalls zu fordern. Wenn die Familie jedoch einen ausgeglichenen Familienhund sucht, wäre der Labrador eventuell die bessere Wahl. 
 Es zeigt sich, dass je nachdem nach welchen Eigenschaften man in einem Hund sucht, die Rasse ein großes Auswahlkriterium sein kann und ein Rassehund der Familie eine etwas  höhere Sicherheit über Charaktereigenschaften und dem Aussehen  bieten kann, gegenüber den Mischlingen. 
 Denn bei diesen kann man sich nicht so sicher sein, wie sich der Charakter und das Aussehen des Hundes entwickelt. 
 Vorteile des Mischlingshundes 
 Das Erscheinungsbild eines Mischlings ist meist einzigartig und das Tier hat ein  einmaliges Aussehen , was es mit hoher Wahrscheinlichkeit kein zweites Mal geben wird. Häufig sind Mischlinge  preislich günstiger  als ein Rassehund, was ebenfalls als Vorteil betrachtet werden könnte. 
 Außerdem können sich die Vorteile von zweier oder mehr Rassen vereinen lassen. So könnte man bei einer Kreuzung des Labradors und des Australian Shepherds einen geduldigen, intelligenten und verspielten Mischling mit einem tollen Aussehen bekommen. 
 Vor einem Hundekauf sollte man sich jedoch vergewissern, ob man lieber einen Rassehund als neues Familienmitglied begrüßen will, wenn man beispielsweise einen bestimmten Hundesport gezielt betreiben möchte, oder doch lieber einen vielfältigen Mischling. 
 Je nach Rasse, können die Anschaffungskosten für einen Rassehund, im Vergleich zum Mischling, teilweise jedoch etwas teurer ausfallen. 
 Es lässt sich nicht verallgemeinern, dass Mischlinge die gesünderen Hunde sind. Sie neigen häufig nur nicht so stark dazu an Erbkrankheiten zu leiden. Jedoch bleiben auch Mischlingshunde nicht vor dem Besuch beim Tierarzt verschont. 
 
  Fazit  
 Letztendlich  ist jeder Hund einzigartig  und kann das Leben von uns Menschen bereichern ganz egal, ob es ein Rassehund oder ein Mischling ist. 
 
 
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                            <updated>2019-01-15T09:11:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Von wasserscheu zu Wasserratte - Schwimmtraining für Hunde</title>
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                                            Viele Hunde stürzen sich im Sommer gerne ins kühle Nass. Es gibt sogar ausgewiesene Hundestrände für die Vierbeiner. Einige Hunde gehen jedoch nicht gerne ins Wasser und müssen erst daran gewöhnt werden.
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 Besonders im Sommer sieht man viele Hunde in Seen baden. Die ausgewiesenen Hundestrände sind gut besucht und die Vierbeiner planschen ausgelassen im Wasser. Doch können alle Hunde von Natur aus schwimmen? Gibt es Hunderassen, die ganz besonders gerne im Wasser sind oder das Wasser sogar meiden? 
 Alle Hunde können schwimmen - aber 
 Grundsätzlich ist die Aussage „Alle Hunde können schwimmen“ nicht falsch. Trotzdem geht längst nicht jeder Hund ins Wasser und nicht jeder Hund ist ein begabter Schwimmer. Viele Hunde sind regelrecht wasserscheu und vermeiden sogar das Spielen am Ufer. Andersherum bedeutet es auch nicht, dass ein Hund, der gerne schwimmt generell alles an Wasser liebt. Diese „wasserscheuen Wasserratten“ springen zwar in jeden See, machen jedoch einen großen Bogen um Pfützen, wollen bei Regen kaum vor die Tür und hassen es gebadet zu werden. 
 Die Bewegungsabläufe beim Schwimmen liegen jedem Hund im Blut. Es gehört zum  Überlebensinstinkt . Viele Hunde fangen bereits an zu paddeln, wenn man sie über die Wasseroberfläche hält. Dennoch gibt es auch Hunde, die keine guten Schwimmer sind oder kein Wasser mögen. 
  Schlechte Schwimmer sind vor allem kurznasige Rassen mit schwerem Körperbau oder kurzen Beinen . Dazu gehören beispielsweise Bulldoggen oder Basset Hounds. 
 Hunde die gerne und gut schwimmen findet man vor allem bei diesen Rassen: 
 
 Labrador 
 Landseer 
 Leonberger 
 Neufundländer 
 Golden Retriever 
 Irischer Wasserspaniel 
 Spanischer Wasserhund 
 Portugiesischer Wasserhund 
 
 Diese Hunde werden teilweise sogar gezielt für die Arbeit im Wasser (beispielsweise zum Apportieren bei der Jagd auf Wasservögel oder für die Wasserrettung) gezüchtet und ausgebildet. 
 Risikofaktoren für den Hund beim Schwimmen 
 Zwar können Hunde von Natur aus schwimmen, trotzdem besteht die Gefahr, dass Hunde ertrinken. Diese Faktoren können ein Risiko für Hunde darstellen: 
 
 Ungewohnte Umgebung und Paniksituationen 
 Fließende Gewässer mit unbekannter Strömung 
 Einbrechen in dünne Eisschicht auf dem Wasser 
 Alte Hunde (eingeschränkte Mobilität, Sehvermögen und Fitness) 
 Junge, unerfahrene Hunde (laufen „blind“ ins tiefe Wasser und werden vom fehlenden Untergrund überrascht) 
 Gewässer aus denen Hunde nicht ohne Hilfe wieder herauskommen (steile Kante am Ufer, Bootsstege, etc.) 
 Schwierigkeiten beim Schwimmen aufgrund des Körperbaus (kurznasig, schwerer Körper, kurze Beine, langes Fell) 
 
 So gewöhne ich meinen Hund ans Wasser 
     Hunde, die nicht sofort in jedes Gewässer springen wollen oder sogar Angst vorm Schwimmen haben, sollten  behutsam und ohne Zwang  an das Wasser gewöhnt werden. Mit viel Geduld kann selbst wasserscheuen Hunden das Schwimmen schmackhaft gemacht werden. 
 1. Das Gewässer 
 Für das Training sollte ein  stilles Gewässer ohne Strömung und Wellengang  gewählt werden.  Breite Sandbänke die sehr langsam ins tiefere Wasser führen sind ideal.  So kann der Hund Stück für Stück an das tiefere Wasser gewöhnt werden und er verliert nicht gleich den Bodenkontakt. Außerdem kann er bei Bedarf selbstständig das Wasser verlassen. 
 Damit der Hund keine Panik bekommt, sollte  das Training lieber in kleinen Abschnitten  erfolgen. Der Hund muss sich erst im flachen Wasser wohlfühlen, bevor der Versuch gewagt wird, ins tiefere Wasser zu gehen, wo der Hund nicht mehr stehen kann. 
 2. Schwimmweste für den Hund 
 Bei besonders ängstlichen Hunden geben  Schwimmwesten  speziell für Hunde Sicherheit. Auch bei Hunden, die keine guten Schwimmer sind und zum Beispiel nur mit den Vorderbeinen paddeln, können Schwimmwesten helfen, damit das Hinterteil nicht absackt. In Bootshäfen werden Schwimmwesten außerdem genutzt, um Hunde an der Rückenschlaufe aus dem Wasser zu fischen, wenn sie vom Boot oder vom Steg gesprungen sind. 
 3. Die Motivation 
 Nun ist das Wichtigste die  geeignete Motivation für den Hund  zu finden. Es muss einen Anreiz geben, warum er das sichere Land verlassen und ins Wasser steigen soll. Ist der Hund auf seinen Besitzer sehr geprägt, kann es helfen, selbst mit in die Fluten zu steigen, damit der Hund folgt. Auch ein schwimmfreudiger Artgenosse kann dafür sorgen, dass der Hund mit ins Wasser möchte, um zu spielen. 
 Viele Hunde lieben es zu Apportieren. Wird ein Spielzeug ins Wasser geworfen, animiert dies den Hund hinterherzulaufen.  Wasserfeste, schwimmende Futterbeutel  bieten meist die größte Motivation. Ein Ball hingegen ist im Wasser für den Hund schwer zu apportieren, da er mit der Schnauze unter Wasser gedrückt und nicht geschnappt werden kann. 
 
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                            <updated>2018-08-08T13:35:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wenn Hunde Gras fressen - mögliche Gründe und Risiken</title>
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                                            Gras gehört eigentlich nicht wirklich zum Speiseplan eines Hunden. Dennoch knabbern einige Hunde manchmal gern an Grashalmen. Warum Hunde dies tun und warum Grasfressen auch ein Warnsignal sein kann, wird hier erläutert.
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 Nicht selten kann man beobachten, dass Hunde an Grashalmen knabbern und diese auch tatsächlich verspeisen. Doch warum tun sie das? Gehören Hunde nicht eigentlich zu den Fleischfressern und Gras gehört gar nicht zu ihrem Speiseplan? Ist es vermutlich sogar ungesund? 
 Warum ein Hund Gras frisst 
 Wenn der Hund an Grashalmen knabbert, muss dies nicht immer gleich ein Grund zur Sorge sein. Vielen Hunden schmeckt es einfach gut und sie kauen gerne darauf herum.  Süßgräser  wie beispielsweise Quecken, werden daher bevorzugt genommen. 
  Die entscheidenden Faktoren sind die Menge und die Häufigkeit des Graskonsums.  Wenn aus vereinzelt verspeisten Halmen ganze Grasbüschel werden und der Hund diese sogar wieder erbricht, sollte man aufmerksam werden. 
 Das Fressen von Gras ist bei Hunden eigentlich ein  natürliches und angeborenes Verhalten , um verschiedene Probleme zu kompensieren. Auch bei Wölfen kann man es beobachten. Ein erhöhter Konsum von Gras geschieht daher nicht grundlos. Die möglichen Ursachen können vielfältig sein. 
 Stress 
 Beim Grasfressen kann der Hund Stress abbauen. Durch die Kaubewegungen werden, wie bei uns Menschen auch,  Endorphine  frei. Gleichzeitig können die enthaltenen Zuckerverbindungen dem niedrigen Blutzuckerspiegel entgegenwirken. So wie wir Menschen auch manchmal etwas Süßes brauchen, um uns wieder besser konzentrieren zu können. 
 Langeweile 
 Ist ein Hund unterfordert und langweilt sich, versucht er auf verschiedene Arten sich selbst zu beschäftigen. Gerne kauen sie dazu auf etwas herum. Dazu greifen sie nicht immer auf ein Kauspielzeug zurück, sondern nutzen dafür manchmal auch Gras. 
 Durst 
 Auch wenn der Hund Durst verspürt und kein Wasser zur Verfügung steht, greift er gerne auf saftige Gräser zurück. Bei längeren Ausflügen sollten daher immer  ausreichend Pausen  gemacht werden, in denen dem Hund Wasser angeboten wird. 
 Nährstoffmangel 
 Oft wird angenommen, dass Hunde Gras fressen, um einen Nährstoffmangel in ihrer Nahrung auszugleichen. Diese Theorie konnte bisher jedoch nicht ausreichend bestätigt werden. 
 Bei Katzen geht man davon aus, dass sie Gras als zusätzliche Quelle für das Vitamin „Folsäure“ nutzen, welches im Saft enthalten ist. Diese Theorie könnte vielleicht auch auf Hunde übertragen werden. 
 Übelkeit oder Magen-Darm-Probleme 
 Auch einem Hund kann schlecht werden, wenn er etwas gefressen hat, was ihm nicht bekommt. Um den  Brechreiz  auszulösen, schlingen einige Hunde eine größere Menge Gras hinunter. 
 Kommt dieses Verhalten nur einmal vor, ist nicht immer gleich von einem Problem auszugehen. Wird das Auslösen des Brechreizes durch hohen Graskonsum jedoch regelmäßig wiederholt, kann es auf ein  Verdauungsproblem  hindeuten und sollte untersucht werden. 
 Wie immer gilt natürlich, im Zweifel sollte immer der Rat eines Tierarztes eingeholt werden 
 Übermäßiges Fressen von Gras kann auch nach dem  Verschlucken eines Fremdkörpers  beobachtet werden. Die geschluckten Grashalme sollen sich um den Fremdkörper wickeln, um ihn besser hochwürgen oder aber auch rektal ausscheiden zu können, ohne dass die Darmwand verletzt wird. 
 Der „Fremdkörper“ kann auch aus  abgeschluckten Haaren  bestehen, die besonders beim Fellwechsel in größerer Menge beim Putzen aufgenommen werden. 
 
  Wichtig  
 Beim Verschlucken eines Fremdkörpers ist natürlich immer Vorsicht geboten und lieber einmal mehr als zu wenig der Tierarzt aufzusuchen. Vor allem, wenn der Fremdkörper scharfkantig ist oder nicht vollständig ausgeschieden wurde. 
 
 Dem Hund das Grasfressen nicht verbieten 
 Wie bereits am Anfang beschrieben, ist das Fressen von Gras ein angeborenes Verhalten um Problemen zum Beispiel bei der Verdauung, entgegenzuwirken. Der Hund hat einen Grund, warum er Gras frisst. Daran sollte man ihn nicht hindern. Wird der Konsum übermäßig hoch, ist es vielmehr wichtig,  die Ursache des Problems ausfindig zu machen . Eine Untersuchung durch einen Tierarzt ist daher ratsam. 
 Welches Gras der Hund fressen kann 
 Hunde bevorzugen meist saftige und süße Gräser. Sollten sie dennoch einmal versuchen an  sehr scharfkantigen Halmen  zu knabbern, sollte man versuchen sie davon abzuhalten, um Schnittwunden im Maulbereich und an der Zunge zu vermeiden. 
 Auch Gras welches direkt an stark befahrenen Straßen wächst oder beispielsweise mit Insektiziden gespritzt wurde, sollte der Hund nicht fressen. 
 Wie Hunde Gras verdauen 
 Hunde gehören zu den Fleischfressern (Karnivoren). Ihr Verdauungssystem ist nicht so gut für die Verarbeitung pflanzlicher Nahrung ausgelegt. 
 Das aufgenommene Gras kommt nahezu unverdaut wieder raus. Aus diesem Grund kann man manchmal Grashalme entdecken, die aus dem After des Hundes hinausragen. Wenn diese nicht von alleine herausfallen, darf mit einem Taschentuch vorsichtig gezogen werden. Auf keinen Fall darf hier aber grob zugepackt werden, da ernsthafte Schnittverletzungen im Darmbereich möglich sind. 
 
  Achtung  
 Wenn sich der Grashalm nicht leicht entfernen lässt, sollte man den Hund besser zu einem Tierarzt bringen. 
 
 
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                            <updated>2018-07-11T12:43:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Supernase – Was die Nase zum besten Sinn des Hundes macht</title>
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                                            Die Nase ist das wichtigste Sinnesorgan für einen Hund. Als sogenannte „Nasentiere“, nehmen sie ihre Umgebung überwiegend über den Geruchssinn wahr. Doch was macht die Nase beim Hund so besonders?
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 Die Nase ist das wichtigste Sinnesorgan für einen Hund. Als sogenannte „ Nasentiere “, nehmen sie ihre Umgebung überwiegend über den Geruchssinn wahr. Sie dient nicht nur der Nahrungssuche, sondern hilft auch beim Aufspüren von Partnern, Feinden und Gefahren wie zum Beispiel Feuer. 
 Besonderheiten der Hundenase 
 Die Riechschleimhaut in der Hundenase ist 150 bis 200 cm2 groß. Zum Vergleich: Die des Menschen misst gerade einmal 5 cm2. Die riesige Schleimhaut besitzt  ca. 200 Millionen Riechzellen  (Mensch ca. 5 Millionen). 
 Durch den einzigartigen Aufbau der Nase kann der Hund Gerüche um ein vielfaches intensivieren und einen einzelnen Geruch aus einer großen Menge an Gerüchen herausfiltern. Die Luft verbleibt beim Einatmen länger in der Nase als bei uns Menschen. Dadurch bleiben die Duftmoleküle länger auf der Riechschleimhaut und können analysiert werden. Ein Hund ist zudem in der Lage bis zu  300-mal pro Minute zu atmen . So werden die Reichzellen ständig mit Duftmolekülen versorgt. Die beiden Nasenöffnungen kann der Hund einzeln und unabhängig voneinander benutzen. Wölfe, die Vorfahren unserer modernen Hunderassen, können ihre  Beute sogar noch aus 3 km Entfernung riechen . 
 Ein weiterer großer Unterschied, der den Geruchssinn des Hundes so viel besser macht als unseren, ist die Größe des  Riechkolbens  (Bulbus olfactorius). Der Riechkolben ist der Teil des Großhirns, welcher die Informationen, die über die Riechnerven eintreffen, verarbeitet und weiterleitet. Er macht beim Hund etwa  10% des Gehirns  aus (beim Menschen nur etwa 1%). 
 Hunde gehören somit zu den  Makrosmatikern . Wir Menschen gehören zu den Mikrosmatikern, da unser Geruchssinn nicht besonders gut ausgeprägt ist und wir uns mehr durch unsere visuelle Wahrnehmung orientieren (über den Sehsinn). 
 Jacobson-Organ 
 Hunde besitzen am Gaumen hinter den Schneidezähnen ein zusätzliches Riechorgan. Das sogenannte Jacobson-Organ (bzw. Jacobson’sche Organ oder auch Vomeronasal Organ) dient der  Wahrnehmung von Pheromonen . So können Hunde die Gemütslage ihres Gegenübers feststellen oder erkennen, ob eine Hündin läufig ist. 
 Je nach Stimmung verströmt ein Lebewesen unterschiedliche Duftstoffe. Angst, Wut, Trauer, Freude oder Aufregung werden so übermittelt ( chemische Kommunikation ). Daher kommt auch der Ausdruck, dass „Hunde Angst riechen können“. 
 Die feine Wahrnehmung von Gefühlen ist aber mit Sicherheit auch auf  die Fähigkeit der guten Beobachtungsgabe  zurückzuführen. Kleinste Bewegungen und veränderte Körperhaltung werden registriert. 
 Einsatzgebiete der Supernasen 
 Wir Menschen machen uns den hervorragenden Geruchssinn des Hundes in vielen Bereichen zunutze. Sie sind uns bei der Jagd auf der Suche nach Wild behilflich, spüren Drogen, defekte Gasleitungen und Sprengstoff auf. Die Rettungshunde beim Katastrophenschutz können vermisste Personen sogar bis zu 3m unter Erde oder Schnee ausfindig machen. Deshalb sind sie bei der Personensuche nach Lawinen und Erdbeben nicht wegzudenken. 
 Welche Hunde am besten riechen können 
 Nicht alle Hunde können gleich gut riechen. Langnasige Rassen haben einen besseren Geruchssinn als Kurznasige. Tiere mit dunkel pigmentierter Nasenhaut sollen besser riechen können als Tiere mit schwach pigmentierter Nasenhaut. 
 Zu den besten Spürnasen mit ca. 225 Millionen Riechzellen zählen unter anderem der Deutsche Schäferhund, der Beagle, der Labrador Retriever, der Malinois oder auch Jagdhunde wie der Deutsch Kurzhaar oder der Pointer. Platz eins belegt jedoch der  Bloodhound  mit rund  300 Millionen Riechzellen ! 
 Ob Hunde Krankheiten riechen können 
 Es existiert sogar die Meinung, dass Hunde „Krankheiten riechen“ können. Wie genau dies funktioniert ist noch nicht geklärt, jedoch werden einige Hunde gezielt darauf trainiert Menschen vor einem  epileptischen Anfall  oder einer  Blutzuckerkriese  zu warnen. 
 Verschiedene Studien haben sogar gezeigt, dass Hunde erkennen können, ob ein Mensch  Krebs  hat. Die Trefferquote bei der Identifizierung von Eierstock-, Lungen-, Darm-, Blasen- und Brustkrebs lag bei über 90%! 
 Verlust des Geruchssinns 
 Verliert ein Hund seinen Geruchssinn ist dies für ihn nicht so leicht zu verarbeiten. Menschen kommen auch ohne Geruchssinn gut zurecht. Für Hunde als „Nasentiere“ ist dieser Form der Wahrnehmung jedoch essentiell. Daher sind häufig starke Wesens- und Charakterveränderungen die Folge. Das Interesse an ihrer Umgebung sinkt, sie werden lustlos und teilweise sogar apathisch. 
 Trockene Hundenase 
 Hundenasen sind im Normalfall kalt und feucht. Eine trockene oder heiße Hundenase muss jedoch  nicht zwangsläufig auf eine schwere Erkrankung hindeuten . Es gibt verschiedene Gründe, warum die Nase eines Hundes zeitweise trocken oder warm sein kann: 
 
 Langer Aufenthalt in der warmen Sonne 
 Trockene Luft (häufig durch Heizungsluft im Winter) 
 Körperliche Anstrengung (Hunde schwitzen über die Pfoten und auch über die Nase, dadurch kann diese mal warm und mal kalt sein) 
 Sonnenbrand auf der Nase 
 Flüssigkeitsmangel 
 
 Wenn die oberen genannten Faktoren nicht zutreffen oder die Nase über längere Zeit trocken und heiß bleibt, kann dies  ein Indiz für eine Erkrankung  sein. Besonders wenn sie eins der folgenden Symptome erkennen, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden: 
 
 Fieber 
 Dickflüssiger, gelber oder dunkler Nasenausfluss (normales Nasensekret ist durchsichtig und dünnflüssig) 
 Schäumender Nasenausfluss 
 Schwäche, Lustlosigkeit, Apathie 
 Schmerzen 
 Appetitlosigkeit 
 
 
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                            <updated>2018-04-11T09:20:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fitness mit Hund - Mein Trainingspartner mit der kalten Schnauze</title>
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                                            Keine Lust mehr auf langweiliges Gassi gehen? Es muss mehr Aktion her und die Fitness soll besser werden? Für Hund und Besitzer gibt es dafür endlose Möglichkeiten. Lesen Sie hier mehr dazu.
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 Keine Lust mehr auf langweiliges Gassi gehen? Es muss mehr Aktion her und die Fitness soll besser werden? Für Hund und Besitzer gibt es dafür endlose Möglichkeiten. Einige davon sollen hier vorgestellt werden. 
 Intervalltraining statt Joggen 
 Die wohl einfachste Lösung gemeinsam mit dem Hund mehr Energie zu verbrennen ist wohl das Joggen. Doch für viele wird dies schnell zu langweilig. Durch ein integriertes Intervalltraining kann die Laufrunde jedoch interessanter gestaltet werden. Dazu werden alle paar Kilometer kleine Stopps eingelegt und jeweils eine  Fitnessübung zusammen mit dem Hund  eingebaut. Hier einige Beispiele, die jeder Hund leicht erlernen kann. 
 
  Kniebeugen (Squats)   Der Hund steht vor oder neben uns. Wenn wir in die Hocke gehen, muss er sich setzen. Stellen wir uns wieder hin, steht auch der Hund mit auf. Alternativ kann der Hund auch zwischen Platz und Sitz wechseln oder sogar Männchen machen. 
  Ausfallschritte (Lunges)   Für diese Übung braucht es vielleicht etwas mehr Übung. Während wir große Ausfallschritte machen, soll der Hund im Slalom durch unsere Beine laufen. 
  Liegestütze   Liegestütze sind bei vielen Menschen nicht besonders beliebt. Gemeinsam mit dem Hund kann diese Übung trotzdem Spaß machen. Wir platzieren unseren Hund direkt vor uns und beginnen mit den Liegestützen. Immer wenn wir uns hochgedrückt haben, strecken wir eine Hand aus und der Hund muss diese kurz mit der Pfote berühren (High Five). Der Hund muss bei dieser Übung nicht körperlich arbeiten, sondern sich konzentrieren. 
 
 Yoga mit Hund 
     Yoga sorgt für Entspannung und bündelt Energie, auch bei Hunden. 
 Beim sogenannten  „Doga“  (=Dog + Yoga) werden verschiedene Yoga-Posen gemeinsam mit dem vierbeinigen Partner ausgeführt. 
 Auch  Pranayama (Atemübungen)  gehören dazu. Hunde die Yoga machen (=„Dogis“) sollen ausgeglichener und ruhiger sein als ihre Artgenossen. 
 Um seinen Hund mit zum Doga zu nehmen, sollte er jedoch einige Standardbefehle wie „Sitz“ und „Platz“ beherrschen und gut sozialisiert sein, da die Übungen meist in einer Gruppe ausgeführt werden. 
 Bikejöring 
 Bikejöring gehört zum Zugsport. Hier kommen  lauffreudige Hunde und sehr aktive Besitzer  auf ihre Kosten. Der Hund wird mit einem speziellen Zuggeschirr an einem Fahrrad befestigt, welches die Zuglast optimal auf die gesamte Brust verteilt. Eine etwa 2,5 m lange Leine mit eingenähtem Gummiband dämpft den Ruck beim Anfahren. Das Fahrrad sollte geländegängig sein und über gute Bremsen verfügen. Während der Fahrt kann sich der Mensch jedoch nicht ausruhen, sondern muss kräftig in die Pedale treten und den Hund immer im Auge behalten. Daher ist der Sport für beide Seiten sehr anstrengend. Ideal um sich ordentlich auszupowern. 
 Der Hund kann auch vor ein Trike oder einen leichten Roller gespannt werden. Dann spricht man von  Dogscooter . 
 Agility /Degility 
 Jetzt wird es rasant,  Agility vereint Hindernisse und Geschwindigkeit.  Diese beliebte Hundesportart ist für lauffreudige Hunde ideal. Doch auch  Konzentration  ist gefragt, denn der Mensch gibt die Reihenfolge der Hindernisse vor und muss bei Renntempo daher stets vom Hund im Auge behalten werden um ja keinen Richtungswechsel zu verpassen. 
    Die Hindernisse beim Agility sind vielfältig. Von großen Hürden, die ordentlich Sprungkraft erfordern, über wackelige Wippen bis hin zu schnellem Slalom ist alles dabei. 
 Da Agility hohe Ausdauer und enorme Fitness erfordert, wurde für ältere oder körperlich beeinträchtigte Hunde  Degility  entworfen. Der Parcours besteht aus einfacheren Hindernissen, bei denen keine großen Sprünge gefordert werden, um die Gelenke zu schonen. Es geht nicht um Zeit, sondern um konzentriertes und ruhiges Arbeiten. Jeder Hund läuft mit seinem Besitzer in seinem eigenen Tempo durch Labyrinthe, über Hängebrücken, Balancierbalken und vieles mehr. 
 Der Fantasie sind bei den Hindernissen keine Grenzen gesetzt. Degility eignet sich  auch für nervöse Hunde , die lernen sollen eine Aufgabe ruhig und konzentriert zu erfüllen. 
 Fitnesstracker für Hunde 
 Fitnesstracker werden immer beliebter. Mittlerweile gibt es sie von verschiedenen Anbietern sogar für unsere Hunde. Die kleinen Geräte sind teilweise sogar  staub- und wasserdicht  und werden am Halsband befestigt, um den Hund in seiner Bewegung nicht zu stören. Die Tracker messen beispielsweise Herz- und Atemfrequenz, Temperatur, Aktivität, Ruhephasen, Kalorienverbrauch, Schritte. Einige Fitnesstracker können sogar den Aufenthaltsort des Tieres bestimmen. 
 Mit einer passenden App können die gesammelten Daten an den Tierarzt gesendet werden, falls sie für eine Behandlung wichtig sind. Einige Apps können sogar Termine für Wurmkuren oder Impfungen speichern und den Hundebesitzer daran erinnern. 
 Allgemeines 
  Nicht jeder Sport ist für jeden Hund gleichermaßen geeignet.  Alter, Gesundheitszustand, Rasse, und Charakter müssen stets individuell betrachtet werden, um Verletzungen und Überforderung zu vermeiden. 
 Vor jeder sportlichen Einheit sollte es auch für Hunde eine  Aufwärmphase  („Warm Up“) geben, um Muskeln, Sehen und Gelenke zu schonen. Nach dem Training folgt dann die  Auslaufphase  („Cool Down“) um den Kreislauf langsam runter zu fahren. 
 Auch wenn der Hund kein Interesse an Aktivitäten und Sport zeigt, sollte man ihn nie zwingen, sondern stets spielerisch an die Sache herangehen und ihn motivieren.  Positive Verstärkung  ist hier das Zauberwort. Zum Erlernen von den oben genannten Fitnessübungen darf auch mal ein Leckerli als Belohnung eigesetzt werden. Ebenso eignet sich das Clicker-Training. 
 Ist der Hund zu dick, sollte auf jeden Fall auch  die Fütterung überprüft und gegebenenfalls angepasst werden , da mangelnde Bewegung meist nicht der einzige Grund für Übergewicht ist. 
 
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            <title type="text">Gassi gehen im Dunkeln: Sicherheit für Hund und Halter</title>
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                                            Wenn die Tage wieder kürzer werden, finden viele Spaziergänge mit dem Hund wieder im Dunkeln statt. Um sicher durch die dunkle Jahreszeit zu kommen, ist die richtigen Ausrüstung und das richtige Verhalten wichtig.
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                <![CDATA[
                 
 Wenn die Tage wieder kürzer werden, findet der abendliche Spaziergang mit dem Hund wieder im Dunkeln statt. Dies ist für Tierhalter und Hunde nicht nur wegen der geringeren Sichtweite lästig, sondern kann sogar gefährlich werden. 
 Nicht selten werden Hunde im Dunkeln von Auto- oder Radfahrern übersehen. Besonders kleine Hunde mit dunklem Fell verschwinden bereits bei einsetzender Dämmerung im grauen Licht. Deshalb ist eine auffällige Ausrüstung von Hund und Halter sehr wichtig, um Unfälle zu vermeiden. 
 Die richtige Ausrüstung fürs Gassi gehen im Dunkeln 
 Die Vielfalt an  Sicherheitsausrüstung für Hunde  hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Von reflektierenden Halsbändern und Leinen bis hin zu richtigen Warnwesten für Hunde ist alles mit dabei. 
 In Sachen Sicherheit heißt es hier wirklich mal  Viel hilft viel . Besonders bei langhaarigen Hunden sind große reflektierende Flächen zu empfehlen, die vom langen Fell nicht so schnell verdeckt werden können. 
 Neben den reflektierenden Produkten gibt es auch eine große Auswahl an selbstleuchtenden Artikeln. Diese sind besonders praktisch, um zu erkennen, wo der Hund sich aufhält, wenn er im Dunkeln frei herumläuft. Hier ist es jedoch ratsam nicht auf blinkende, sondern auf dauerhaft leuchtende Halsbänder oder Anhänger zurückzugreifen. Das blinkende Licht im Sichtfeld des Hundes kann diesen sonst zu stark irritieren. 
 
  Für jeden Hund lässt sich die richtige Ausstattung finden. Wichtig ist vor allem die behutsame Gewöhnung an die vielleicht ungewohnten, leuchtenden Accessoires.  
 
 Natürlich sollte nicht nur der Hund, sondern auch der Hundehalter im Dunkeln gut zu erkennen sein.  Auffallende helle Kleidung und eine Leuchtweste  sind ebenso ratsam, wie eine  Taschenlampe . Mit dieser könnt Ihr nicht nur den eigenen Weg besser erkennen, sondern auch herannahende Fahrzeuge auf Euch aufmerksam machen. Auch zum Einsammeln der Hinterlassenschaften des Hundes erweist sich eine Taschenlampe im Dunkeln als äußerst nützlich. Wenn Ihr beide Hände freihaben möchtet, könnt Ihr auch auf eine praktische Kopflampe zurückgreifen. 
  Sichtbarkeit = Sicherheit  
 Das richtige Verhalten im Dunkeln 
 Die wichtigste Regel beim Gassi gehen im Dunkeln ist wohl die  Leinenpflicht . Sie ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber zumindest in Bereichen mit starkem Verkehr sollte der Hund nicht frei herumlaufen. Autofahrer entwickeln bei wenig Licht einen Tunnelblick und nehmen Personen und Tiere am Wegesrand nur sehr schlecht wahr. 
 Die Leine ist ebenfalls wichtig um zu vermeiden, dass der Hund in der Dunkelheit nicht unbemerkt etwas vom Boden frisst. Auch der  Jagdtrieb  wird so unter Kontrolle gehalten. Zwar sehen auch Hunde im Dunkeln schlechter, ihr Geruchssinn und ihr Gehör sind jedoch nicht eingeschränkt. Wir Menschen bekommen ohne unseren Sehsinn jedoch nicht mit, wenn sich Wild in unserer Nähe aufhält und können vielleicht nicht schnell genug reagieren. 
 Zudem kann sich das  Verhalten eines Hundes bei Dunkelheit  stark verändern und ist nicht mehr so leicht vorherzusehen wie sonst. Mülltonnen oder Fahrräder werfen lange Schatten, die einen Hund verängstigen können oder Fußgänger kommen einem im Winter dick angezogen mit in den Taschen versenkten Händen entgegen und werden als Bedrohung wahrgenommen. Auch Artgenossen, die in der Dunkelheit ebenfalls mit Leuchtausrüstung ausgestattet sind, können von einigen Hunden nicht gleich richtig eingeschätzt werden. 
 Auch wir Menschen sind bei Dunkelheit oft  ängstlicher und wachsamer . Diese innere Nervosität überträgt sich leicht auf den Hund. Sollte dies der Fall sein, ist es ratsam mit anderen Hundehaltern Gassi-Gruppen zu bilden und  gut ausgeleuchtete Strecken  zu wählen. Straßen ohne separaten Gehweg sollten gemieden werden. 
 Unfällen beim Gassi gehen richtig vorbeugen 
 Durch das konsequente Führen des Hundes an der Leine lassen sich viele  Unfälle bei Dunkelheit vorbeugen . Wir können so als Halter dafür Sorge tragen, dass unser Hund nicht unbemerkt auf die Straße läuft. Wenn uns andere Fußgänger begegnen können wir vermeiden, dass diese sich durch den plötzlich in der Dunkelheit auftauchenden Hund erschrecken und stürzen. Sollte es dennoch einmal zu einem Unfall kommen, ist es ratsam eine  Tierhalter-Haftpflichtversicherung  zu haben. Dabei sollte jeder Hundebesitzer darauf achten, dass auch die Absicherung Dritter enthalten ist (Hundesitter, Freunde, Familie). 
 Gassi gehen bei schlechtem Wetter 
    Herbst und Winter bedeuten nicht nur weniger Tageslicht, sondern häufig auch schlechtes Wetter.  Lasst Euch davon nicht abschrecken.  
  Regen und Schnee haben auch ihre Vorteile.  Ihr könnt mit Eurem Hund Orte erkunden, die Ihr sonst vielleicht meidet, weil sie zu stark besucht sind. Überfüllte Stadtparks sind in diesen Monaten meist sehr leer und bieten eine riesige Spielfläche für Euren Liebling. 
 Um Euren Hund zu motivieren auch bei schlechtem Wetter mit raus zu gehen, könnt Ihr ein  Spielzeug mitnehmen , um den Spaziergang interessanter zu gestalten. Wichtig ist, den Ausflug durch das graue Wetter positiv zu gestalten und Spaß zu haben. Als Kinder war das Spielen im Regen und Schnee doch meistens auch das Beste. Hauptsache immer in Bewegung bleiben, um nicht auszukühlen. 
 Wer nun allzu wetterscheu ist, sollte sich eine gute  Regenausrüstung  zulegen. Eigentlich gibt es gar kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Eurem Hund reicht sein dichtes Fell bei schlechtem Wetter meist völlig aus. Für alte oder besonders empfindliche Hunde mit dünnem Fell gibt es jedoch spezielle Hunde-Regenjacken. 
 
  Tipp  
 Rubbelt Euren Hund nach dem Spaziergang gründlich mit einem Handtuch trocken und belohnt Euch nach dem Spaziergang mit einem gemütlichen, warmen Platz im Haus. Vielleicht mit heißem Kakao für Euch und einem Kauknochen für Euren Liebling? 
 
 Checkliste für den Spaziergang bei Dunkelheit 
 
 Reflektierende und leuchtende Ausrüstung für Hund  und  Halter 
 Taschenlampe / Kopflampe 
 Leinenpflicht 
 gut beleuchtete Wege 
 Gassi-Gruppen 
 verändertes Verhalten des Tieres beachten 
 Tierhalter-Haftpflichtversicherung 
 wetterfeste und möglichst helle Kleidung 
 Spaziergänge bei schlechtem Wetter positiv gestalten 
 
 
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                            <updated>2017-10-11T07:05:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zahngesundheit bei Tieren - Tiergesundheit beginnt bei der Maulhygiene</title>
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                                            Auch bei Hunden und Katzen kann sich auf den Zähnen Zahnstein bilden oder eine Parodontitis entstehen. Darum ist die Zahnhygiene und Maulhygiene bei unseren Hunden und Katzen so wichtig.
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  Warum ist die Zahn- und Maulhygiene heute bei unseren Haustieren so wichtig? Früher gab es das doch auch nicht!  
 Das werden viele Tierbesitzer denken und sagen – und sie haben sogar Recht! Früher gab es das tatsächlich nicht, aber früher waren auch die Tiermedizin, die Forschung und die Technik noch nicht so weit, früher wurden unsere Hunde und Katzen noch anders ernährt und auch das Verhältnis zu unseren Vierbeinern war ein anderes. Heute sind sie in der Regel Familienmitglieder und wir Tierbesitzer sind stets und ständig bemüht, dass es Ihnen so gut wie möglich geht. 
 Im Laufe der letzten Jahre war festzustellen, dass sich die  Zahnqualität  unserer Hunde und Katzen tendenziell verschlechtert. Zahnqualität ergibt sich zum einen durch  genetische Veranlagung  und zum anderen kann sie Folge  nicht artgerechter Fütterung  sein. 
 So muss man heute sagen, dass genau wie wir Menschen auch unsere vierbeinigen Lieblinge eine  gute Mund-bzw. Maulhygiene  brauchen, denn sie ist ein existenziell wichtiger Bereich, um den Körper unseres Lieblings gesund zu halten. Denn sind die Zähne krank, greift das schnell auf den ganzen Körper und Organismus über. Wenn die Zähne auch gesund sind, das Zahnfleisch aber krank, kann auch ein gesunder Zahn sich lockern und ausfallen. Und das gilt es auf jeden Fall zu verhindern! 
 Zahnerkrankungen beginnen in der Regel mit der Bildung von Plaque, einem weicheren, gelblichen Belag, der sich auf der Zahnoberfläche ansammelt. Dieser Belag wird jedoch sehr schnell zu hartem  Zahnstein , dessen poröse Struktur die Einlagerung von Bakterien und Futterresten begünstigt. Und jetzt wird die ganze Sache unschön und auch gesundheitsgefährdend! 
 Das Zahnfleisch entzündet sich, und mit jedem weiteren Fortschreiten der Entzündung werden  Zahnfleischtaschen  gebildet, in denen sich Milliarden von Keimen ansiedeln. Leider ist das noch nicht das Ende, denn nun beginnen sich auch die Knochen zurück zu bilden, die eigentlich den Zähnen Stabilität und Halt geben. Dieser Prozess der  Parodontitis  kann im schlimmsten Fall zum Absondern der vielen Keime in den Blutkreislauf führen. Und diese Keime können sich dann in diversen Stellen im Körper Ihres Lieblings einnisten und in Folge entstehen und entwickeln sich Krankheiten, deren Ursache oft nicht erkennbar ist. Im schlimmsten Falle können Organversagen mit anschließendem Tod des Tieres eintreten. 
 
  Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, warum die Zahnhygiene beim Menschen wie auch beim Tier so unsagbar wichtig ist! Es ist nicht nur ein ästhetisches Problem, nein Zahnstein macht richtig krank. Zudem ist Maulgeruch ein unangenehmer Begleiter der Zahnsteinbildung und Parodontose. Das wünscht sich kein Tierbesitzer.  
 
 Für die meisten ist der Gang zum Tierarzt die Lösung des Problems. Doch diese Tierbesitzer müssen danach feststellen, dass es eine harte Lösung ist, die das Problem nicht dauerhaft behebt. Der Tierarzt muss das Tier in Narkose legen, um den Zahnstein mit hartem Ultraschall zu entfernen. Schon dabei können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Weiterhin ist die Narkose eine starke Belastung für jedes Tier, vor allem, wenn es eventuell bereits durch Vorerkrankungen oder eingedrungene Bakterien belastet ist. 
 Eine gesundheitlich unbedenkliche, erfolgreiche und preiswerte Lösung ist die Zahn- und Maulhygiene daheim durch den Tierbesitzer selbst mit einer  Ultraschallzahnbürste , die mit so genanntem weichen Ultraschall und daher komplett ohne Nebenwirkungen (niedrige Wattzahl, hohe Frequenz) arbeitet. Und keine Angst: einen Hund (und auch eine Katze) können Sie sehr leicht an die Benutzung der Ultraschallzahnbürste gewöhnen, denn die arbeitet ohne Vibration, ohne Druck und Bürstenbewegungen. 
 Die Ultraschallzahnbürste finden Sie ausschließlich bei uns unter reinimoser.emmi-ultrasonic.de inkl. einer umfassenden Beratung und Betreuung. Auch das Testen der Bürste ist möglich. 
  Autor dieses Artikels: Reinhard Moser  
  Weitere Informationen und Kontakt:   Reinhard Moser  Tierernährungsberater und Tierphytologe   Telefon:  08562/963001 oder 0175/4607677   Mail:  moser-gesundestier@web.de   Web:  www.gesundestier.info 
 
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                            <updated>2017-08-30T09:24:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Kleiner Hund mit großer Aufgabe - Therapie-Assistenzhund im Einsatz</title>
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                                            &quot;Bommel&quot; ist zwar klein, doch er hat eine wichtige Aufgabe: Als Therapie-Assistenzhund spendet er Menschen Wärme und Trost. Seine Besitzerin Maike Arikan berichtet persöhnlich von ihrer gemeinsamen Arbeit im Seniorenheim.
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 Hallo mein Name ist Maike Arikan und ich habe einen 3 Jahre alten und 2400g leichten Malteser-Shih-Tzu Mix, der auf den Namen Bommel hört. Wir beide haben vor kurzem unsere 1 Jährige zertifizierte Ausbildung zum Therapie/Pädagogik-Assistenzhund-Team mit etwa 180 Stunden in Bad Pyrmont an der m&amp;amp;i Fachklinik beendet. 
 Ich arbeite seit ungefähr 5 Jahren in einem Seniorenheim der Diakonie als Betreuungskraft für Menschen mit Demenz und im palliativen Bereich. Mir macht die Arbeit mit und für Menschen sehr viel Spaß. Aber etwas hat mir dennoch gefehlt. 
 Ich hatte schon länger den Wunsch, einen Hund anzuschaffen. In erster Linie für meine Familie, aber auch mit dem Hintergedanken, diesen einmal zu Therapie-Assistenzhund ausbilden zu lassen, damit ich dieses Glück mit vielen Menschen teilen kann. 
    Mir war klar, dass nur ein kleiner Hund, der möglichst nicht haart, in Betracht kommt. Also machten meine Familie und ich uns auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten und verliebten uns auf Anhieb in das kleine Fellbüschel, weshalb wir auch auf den Namen Bommel kamen. 
  Der kleine Welpe Bommel ahnte damals sicher noch nicht, welche tolle Aufgabe er einmal gemeinsam mit seiner Besitzerin Maike erfüllen würde.  
 Ob mein kleiner Hund überhaupt als Therapiehund in Frage kommen würde, war bei der Anschaffung noch nicht klar. Dass er geeignet für diese Ausbildung war, konnte meine Dozentin erst nach dem persönlichen Kennenlernen vor Ort feststellen. 
 Dann musste ich noch meinen Arbeitgeber überzeugen, mir diese teure Ausbildung zu ermöglichen. Das tat er dann auch, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe, da rund 1600 Euro Ausbildungskosten für mich nicht wenig sind. 
  Mir ist durchaus klar, dass es nicht selbstverständlich ist, dass einem der Arbeitgeber eine so tolle Weiterbildung ermöglicht.  
 Bommels Aufgaben als Therapieassistenzhund 
 Bommel baut viel leichter Kontakt zu den Bewohnern auf, als ein Mensch es je könnte, indem er völlig unvoreingenommen auf sie zugeht. Sie müssen sich keine Sorgen darüber machen, was Bommel von ihnen hält. Er liebt Menschen. Damit hilft er die Ängste abzubauen, die besonders für die Patienten in der palliativen Betreuung sehr belastend sein können. 
    Bommel fördert so auch die Kommunikation, die gerade bei an Demenz erkrankten Bewohnern immer schwieriger wird. Jeder weiß doch, dass man über Tiere oder Kinder immer ins Gespräch kommt. Das klappt fast immer, egal wie massiv die Demenz schon fortgeschritten ist.Kommunikation muss ja nicht immer über das gesprochene Wort stattfinden. 
 Allein seine Anwesenheit wirkt sich oft schon positiv auf Körper, Geist und Seele unserer Bewohner und auch des Teams aus.  Bommel legt sich gern zu Bewohnern mit aufs Bett und lässt sich streicheln  oder er versucht mit der Pfote am Arm hinauf tastend den Bewohner zu aktivieren. Besonders in der palliativen Betreuung spendet Bommel die so dringend benötigte Wärme und Trost. 
 In Gruppen oder Einzelangeboten spielen wir verschiedene Spiele, die die Konzentration, Koordination, Motorik und vieles mehr fördern oder helfen die noch vorhandenen Ressourcen möglichst lange zu erhalten. Wir spielen sehr gerne Fußball, Stadt Land Fluss, Ringwurf und Slalomlauf, aber auch fast alles Andere, worauf die Menschen Lust haben. 
 Wir arbeiten biografiebezogen, sodass die Vergangenheit der Bewohner auf die Gruppe abgestimmt wird. So wird dann in der Männergruppe gerätselt, wie die Werkzeuge heißen, die man zum Tapezieren braucht. In anderen Gruppen wird vielleicht gesungen oder nach den Namen von verschiedenen Pflanzen gesucht. 
  Durch das Ringespiel, dass wir mit den Bewohnern gemeinsam spielen und durch den direkten, körperlichen Kontakt, baut Bommel eine Beziehung zu den Bewohnern auf, die ihm und den Bewohnern Sicherheit gibt.  
    Wir haben ein großes Bettlaken, das mit aufgemalten Aufgaben auf dem Boden liegt und die Bewohner sitzen auf Stühlen oder in Rollstühlen darum herum. Ein Bewohner fängt an und wirft den mit Leckerli gefüllten Beutel auf ein Feld. Dann muss die jeweilige Frage beantwortet werden. War die Antwort richtig (was meistens der Fall ist da ich den Schwierigkeitsgrad anpasse) bringt Bommel den Beutel zurück zum Bewohner und dieser gibt ihm dann ein Leckerli. So geht es dann etwa 30-45 Minuten weiter. 
  Bommel liebt die Aufmerksamkeit der Bewohner und freut sich immer darauf, neue Spiele kennenzulernen.  
 Hygiene und Gesundheit sind wichtige Themen 
 Natürlich steht die Gesundheit meines Hundes und der Bewohner im Vordergrund, deshalb wird viel Wert auf Hygiene gelegt. Besonders im Umgang mit Risikogruppen, wie alten und kranken Menschen, müssen hohe Hygienestandards erfüllt werden. Bommel wird regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt und erfüllt auch sonst alle Vorschriften wie Impfungen, Prophylaxe gegen Haarlinge / Läuse / Flöhe / Würmer und sonstige Parasiten. 
 Ich beobachte meinen Hund immer sehr genau, um mögliche Stressanzeichen rechtzeitig zu bemerken. Sollte Bommel auch einfach mal keine Lust haben zu arbeiten, respektiere ich das und nehme Rücksicht. 
 Er kommt auch ganz oft mit mir mit zur Arbeit. Ich arbeite 4-5h täglich im Seniorenheim. 
     Bommel verbringt den Morgen im Wohnbereich auf seinem festen Platz. Da hat er alles im Blick und auch Futter und Wasser stehen für ihn immer bereit. 
 Dort liegt er dann allerdings angeleint, weil er nicht unbeaufsichtigt umher laufen darf. Das wäre viel zu gefährlich. Er könnte leicht übersehen werden und Bewohner könnten dadurch über ihn stolpern. 
  Aber es ist auch zum Schutz für Bommel. Bewohner könnten sich erschrecken und versuchen, nach ihm zutreten. Manche Patienten sind ja etwas verwirrt und können dadurch unerwrtet aggressiv reagieren.  
 Bommel kommt seit seinem 4. Lebensmonat mit in die Einrichtung und hat gelernt mit den unterschiedlichsten Geräuschen, Gerüchen und Hilfsmitteln umzugehen. Rollstühle, Rollatoren, Gehstöcke, piepsende Hörgeräte – das Alles stört ihn nicht im Geringsten. Auch wenn Bewohner mal besonders intensiv und eng mit ihm kuscheln wollen, lässt er sich das gefallen. 
  Frauchen passt ja schließlich auf. Darauf kann mein Bommel sich immer verlassen und bleibt daher immer ganz ruhig.  
 Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Eindruck verschaffen, von Bommels Arbeit als Therapie-Assistenzhund und auch von meiner Arbeit mit ihm. Vielleicht kann ich damit auch anderen Hund-Mensch-Teams damit Mut machen, den Schritt zu wagen und die Ausbildung zu machen. Diese Tätigkeit bringt allen Beteiligten so viel Freude, dass ich dieses Erlebnis jedem wünsche. 
 
    Diese Arbeit endet aber nicht mit dem Verlassen der Einrichtung. Ich muss regelmäßig üben mit Bommel. Das mache ich immer erst zusammen mit meinen Kindern zu Hause, die natürlich stolz sind daraACn mitwirken zu dürfen, dass Bommel immer neue und interessante Dinge für seine wichtige Arbeit im Seniorenheim lernt. So bringt Bommels Ausbildung sogar noch ein gemeinsames Hobby in unsere Familie, durch das wir alle gemeinsam viel lernen können. 
 Liebe Grüße 
 
 Maike Arikan mit Bommel 
 
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                            <updated>2017-07-19T08:53:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Hundejobs - Viele Fähigkeiten, viele Einsatzbereiche</title>
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                                            Hunde sind uns in vielen Situationen des Alltags und im Job eine große Hilfe. Viele Rassen sind erst durch die geziehlte Zucht für eine bestimmte Aufgabe entstanden. Einige dieser Aufgaben stellen wir hier vor.
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 Nicht nur wir Menschen gehen Tag für Tag zur Arbeit. Auch viele Hunde haben einen festen Job. Durch die große Rassenvielfalt und deren unterschiedliche Fähigkeiten sind sie in vielen Bereichen eine große Unterstützung für uns Menschen. Einige spannende Hundejobs stellen wir hier vor. 
 Blindenhund 
 Ein Blindenhund ist für Menschen mit eingeschränkter oder gar vollständig fehlender Sehkraft eine große Hilfe. Sie unterstützen nicht nur bei der Bewältigung des Alltags, sondern leisten auch Gesellschaft und spenden Wärme und Geborgenheit, auf eine Weise, wie es wohl kein Mensch vermag. Die Ausbildung zum Blindenhund ist sehr komplex und beinhaltet verschiedene Lernfelder. 
 Dazu gehören unter anderem: 
 
 Erkennen, Anzeigen und Überwinden von Höhenhindernissen 
 Suchen von Treppen, Türen oder Parkbänken 
 Benutzung von Zebrastreifen und Ampeln 
 Finden von Haltestellen und Verkehrsmitteln 
 
 Die Ausbildung dauert etwa 6 bis 8 Monate und setzt einen Eignungstest im Welpenalter, sowie einen intensiven Gesundheitscheck voraus. Bevorzugte Rassen sind der Deutsche Schäferhund, der Labrador, der Golden Retriever, aber auch Mischlinge, die eine Schulterhöhe von 50 bis 65 cm aufweisen. Die Hunde müssen fähig sein eine enge Bindung zum Menschen aufzubauen, außerdem sind Gelehrigkeit, Ruhe, Intelligenz und Wesensfestigkeit wichtige Attribute, die ein Blindenhund erfüllen muss. In Kombination mit einer guten Ausbildung verschaffen sie den Menschen nicht nur mehr Mobilität, Lebensqualität und Unabhängigkeit, sondern auch mehr Sicherheit im Straßenverkehr und die Möglichkeit selbstständig und stressfrei den Alltag zu bewältigen. 
 Filmhund 
     Zu den wohl bekanntesten Filmhunden gehören „Lassie“ der Collie aus dem gleichnamigen Film „Lassie“, Beethoven der Bernhardiner aus „Ein Hund namens Beethoven“ oder auch Marley der Labrador aus dem Film „Marley und Ich“. Filme mit Hunden sind sehr beliebt, da Hunde die heimlichen Stars der Filmwelt sind, egal ob sie die Haupt- oder nur die Nebenrolle spielen. Doch das Leben eines Filmhundes erfordert langjähriges Training. Die Hunde müssen nicht nur körperliche Gesundheit aufweisen, sondern auch konzentrationsfähig, belastbar, menschenbezogen und lernwillig sein. Zur Grundausbildung gehört deshalb neben dem Erlernen eines breiten Spektrums an Tricks auch das Gelassenheitstraining. Die Hunde gehorchen meistens nur auf Handzeichen und dürfen sich dabei nicht von Lärm und Scheinwerferlicht ablenken lassen. In der Filmbranche werden häufig Rassehunde bevorzugt, da eine Rolle dann von mehreren Hunden gespielt werden kann, die sich Äußerlich nicht unterscheiden dürfen. Für den Film „Marley und Ich“ sollen sogar 22 Hunde benötigt worden sein. 
 Hütehund 
     Ausdauernd, agil, gehorsam, intelligent, wendig, arbeitswillig und einen Sinn fürs selbstständige Hüten – alles Eigenschaften, die einen guten Hütehund ausmachen. Besonders Border Collies, Deutsche Schäferhunde oder der Austarlian Shepherd werden gerne für diese Arbeit genutzt. Sowohl zum Treiben einer Herde aus Schafen, Rindern oder anderen Nutztieren, als auch für gezieltes Hüten können diese Hunde ausgebildet werden. Sie sind jedoch nicht zu verwechseln mit einem Herdenschutzhund, der das Abwehren von Wölfen oder Bären zur Aufgabe hat. Hütehunde gehorchen auf Tonbefehle durch Pfeifen und Rufen. Für jeden Hund gibt es individuelle Befehle, damit es nicht zu Verwechslungen kommt. Der Besitzer läuft selber nicht. Er gibt von einem festen Punkt am Rand der Fläche die akustischen Kommandos. Mittlerweile gibt es sogar Sportwettkämpfe bis hin zu Weltmeisterschaften für Hütehunde. 
 Jagdhund 
     Schon bei der Domestizierung der Wölfe, spielte wohl die gemeinsame Jagd mit dem Menschen eine wesentliche Rolle. Diese Art der Nutzung von Hunden hat ein riesiges Feld für Spezialisierungen auf verschiedene Jagdtechniken und eine entsprechend vielfältige Rassezucht gebracht. So sind die Jagdhunde heute in Ihrem Erscheinungsbild, entsprechend ihrer unterschiedlichen Arbeitsfelder, sehr divers. Jagdlich geführte Hunde nennt man auch Jagdgebrauchshunde. In vielen Situationen sind sie unverzichtbar für den Jäger, um die Jagd waid- und tierschutzgerecht ausüben zu können. Jagdhunde werden sowohl bei der Jagd auf Feldern und im Wald, als auch im Wasser oder unter der Erde eingesetzt und deshalb ihrem Einsatzgebiet entsprechend in verschiedene Kategorien unterteilt, die wiederum ihrerseits viele sehr stark spezialisierte Rassen hervorgebracht haben. 
 So vielfältig sind Jagdgebrauchshunde 
 
  Apportierhunde   Sie werden für die Arbeit nach dem Schuss bei der Enten- und Niederwildjagd eingesetzt und bringen dem Jäger das erlegte Wild. Typische Rassen für dieses Einsatzgebiet sind Golden Retriever und Labrador Retriever. 
  Erdhunde   Diese Hunde werden bei der Arbeit im Fuchs- oder Dachsbau eingesetzt und müssen sehr wagemutig und selbstbewusst sein. Typische Rassen für dieses Einsatzgebiet sind Foxterrier, Parson Russell Terrier und Teckel(Dackel). 
  Schweißhunde   Hunde dieser Kategorie haben die Aufgabe einer Wundfährte („Schweiß“ bedeutet hier Blut) zu folgen und den Jäger zum verletzten Wild zu führen. Gerade bei der Nachsuche von bei Wildunfällen verletzten Tieren, sind sie unersetzbar. Typisch ist hier zum Beispiel der Hannoversche Schweißhund. 
  Stöberhunde   Sie stöbern Niederwild aus dichter Deckung auf. Dafür müssen diese Hunde selbstständig und ohne Sichtkontakt zum Herrchen arbeiten können. Typische Rassen für dieses Gebiet sind Deutscher Wachtelhund und Cockerspaniel. 
  Vorstehhunde   Sie sind die am häufigsten geführten Jagdhunde und können fast alle Aufgaben der anderen Kategorien erfüllen. Aus diesem Grund können sie auch als „Vollgebrauchshunde“ bezeichnet werden. Wittern diese Hunde eine Fährte, bleiben sie abrupt stehen um es dem Jäger anzuzeigen. Zu diesen Strebern unter den Jagdhunderassen gehören unter anderem deutsch Drahthaar, deutsch Kurzhaar, englischer Setter, kleiner Münsterländer, großer Münsterländer, Pointer und Weimaraner. 
 
 Jagdhunde müssen nicht nur die Fähigkeit besitzen, sich sozial gut einordnen zu können, sondern auch Arbeitsfreude, Belastbarkeit und einen guten Geruchssinn aufweisen. 
 Polizeihund / Diensthund 
     Die dominierende Rasse bei der Polizeihundearbeit ist der Deutsche Schäferhund. Neben ihm werden aber unter anderem auch Rottweiler und Dobermänner eingesetzt. Nicht jeder Hund ist für die Arbeit als Diensthund geeignet. Er muss eine hohe Arbeitsmotivation und Selbstsicherheit haben. Für die Ausbildung als Spezialhund werden weitere Eigenschaften vorausgesetzt. Die Ausbildung beginnt ab dem 1. Lebensjahr, dauert etwa 6-12 Monate und beruht auf drei zentralen Punkten, Nasenarbeit, Gehorsamkeitsübungen und Schutzdienst. Nach der Ausbildung zum Schutzhund kann dann die Weiterbildung zum Spürhund erfolgen. Eine enge Beziehung zum Hundeführer ist Grundvoraussetzung für die Arbeit als Polizeihund. Deshalb werden die Hunde nur einem Hundeführer zugeordnet und leben mit ihm unter einem Dach. 
 Rettungshund 
     Rettungshundestaffeln gehören verschiedenen Hilfs- und Rettungsorganisationen an. Dazu gehören unter anderem der Arbeiter-Samariter-Bund e.V. (ASB), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG), das Deutsche Rote Kreuz e.V. (DRK), die Johanniter, der Malteser Hilfsdienst e.V. oder das Technische Hilfswerk (THW). Die Rettungshunde müssen sehr flexibel einsetzbar sein und enorm resistent gegenüber Stress durch Lärm, Reisen und ungewohnte Umgebung sein. Deshalb werden sie für eine Vielzahl verschiedener Einsätze ausgebildet. Die Ausbildung dieser nervenstarken Alleskönner, dauert sehr lang, ist aufwendig und findet sehr oft im Ehrenamt statt. 
 Ein kleiner Einblick in die vielfältigen Einsatzgebiete der Rettungshunde 
 
  Flächensuche   Die Suche erfolgt in unwegsamen Gelände, im Wald und auf Wiesen nach vermissten Personen. 
  Mantrailing   Dieses Spezialgebiet umfasst die Suche einer Person nicht nach einer Fährte durch Bodenverletzungen, wie bei der Flächensuche, sondern nach dem Individualgeruch einer Person. Dafür wird dem Suchhund beispielsweise ein Kleidungsstück der zu findenden Person vor die Nase gehalten, damit er die Verfolgung aufnehmen kann. 
  Trümmersuche / Lawinensuche   Die Schwierigkeit bei der Trümmersuche besteht darin, dass der Hund die menschliche Witterung zwischen einer Vielzahl anderer Gerüche herausfiltern muss und die vermisste Person sich unter einer großen Schicht von Schutt oder Schnee befinden kann. 
  Wasserortung   Diese speziell ausgebildeten Hunde können die menschliche Witterung aufnehmen, auch wenn sich die Person unter Wasser befindet. Der Geruch steigt an die Wasseroberfläche auf und die hochsensiblen Tiere können den Aufenthaltsort der vermissten Person anzeigen. 
  Wasserrettung   Die Hunde schwimmen mit einem speziellen Geschirr zu dem Opfer und bewahren sie vor dem Ertrinken. Die Person kann sich am Geschirr festhalten und sich an Land ziehen lassen. 
 
 Die Anforderungen an einen Rettungshund und seinen Halter sind sehr hoch. Sie müssen im Team fest zusammenarbeiten und eine lange Grundausbildung durchlaufen. Diese dauert etwa 2 Jahre. Sie setzt körperliche Fitness, Belastbarkeit, Leistungswille, Nervenstärke und Wesensfestigkeit voraus. Oft wird die Tätigkeit ehrenamtlich ausgeführt und erfordert somit eine hohe zeitliche Flexibilität. Häufig genutzte Hunderassen sind mittelgroße Gebrauchshunde wie beispielsweise der Deutsche Schäferhund, Labrador Retriever, Border Collie, Golden Retriever aber auch Mischlinge. 
 Therapiehund 
     Bei den Therapiehunden sind alle Rassen vertreten. Das Wichtigste für dieses Arbeitsgebiet ist Menschenbezogenheit, ein freundliches Wesen, Nervenstärke und Ausgeglichenheit. Die Hunde werden für die tiergestützte medizinische Behandlung genutzt. Sie sollen Ängste lösen, Stress abbauen, Glücksgefühle auslösen, sowie Geborgenheit und Sicherheit vermitteln. Deswegen kommen sie zum Beispiel bei Patienten zum Einsatz die unter Ängsten leiden, Sprach- oder Gleichgewichtsstörungen haben, eine Konzentrationsschwäche aufweisen oder unter ADHS leiden. Die Therapien finden einzeln oder in Gruppen statt und können sowohl in einer Klinik, als auch in gesonderten Einrichtungen durchgeführt werden. Die Hunde durchlaufen vorab einen Eignungstest, einen Gesundheitscheck und eine Grundausbildung, bevor sie ihr Zertifikat als Therapiehund erhalten. 
 
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            <title type="text">Mein Hund und Ich - Die schönsten Hundegeschichten</title>
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                                            Wir haben unsere Community nach ihren schönsten Hundegeschichten gefragt und tolle Einsendungen bekommen. Einige davon möchten wir euch hier in diesem Beitrag einmal vorstellen.
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 Jack und Zhuly - Zwei Boten für die Liebe 
 Jack ist ein Aussi-Rüde und mittlerweile 7 1/2 Jahre alt. Somit ist er durch einige schwere Zeiten mit mir gezogen und hat tatkräftig seinen Rüden gestanden. Leider kam es in meiner Vergangenheit – Da war Jack 2 Jahre alt – dazu, dass ich in eine schlechte Beziehung geraten bin die 3 Jahre lang angedauert hat. In dieser Zeit kam es zu Situationen, die nicht wirklich schön waren, aber Jack merkte sehr schnell, dass etwas mit diesem Mann nicht stimmte und wich mir nicht mehr von der Seite, sobald mein Ex da gewesen ist. Einmal kam es auch zu Handgreiflichkeiten, bei denen Jack sofort zuschnappte und ein Dauergebell wie eine Sirene startete. Damit schaffte er es Nachbarn um Hilfe „zu rufen“, da diese auf das Dauergebell aufmerksam wurden. 
 Nach einer sehr schweren Trennungsphase endete das Ganze im massiven Stalking inklusive Polizeischutz. Eigentlich wollte ich mich von der Außenwelt komplett zurückziehen aber Dank Jack musste ich ja täglich das Haus verlassen schon allein, um Gassi zu gehen. Er spürte die Last, die auf mir lag und spürte genauso meine Ängste, dass er meinem Jack eventuell etwas antun würde. Jack wich mir nicht mehr von der Seite. Nach einem Jahr entspannte sich die Lage so langsam. Es war ein schöner Sommertag und ich fing wieder an meine großen Runden zu drehen. Und dann traf ich meinen Mann mitten auf dem Feld mit seiner Hündin Zhuly (Husky Mischling, 7 Jahre aus Moskau). Eigentlich war Jack an anderen Hunden immer desinteressiert aber Zhuly hat es ihm wohl angetan. Mein Mann sagte damals nur zu mir, dass es komisch sei, da sie unbedingt diesen Weg entlang wollte, den Zhuly sonst nie wählte und zog wie wild zu uns hin. Wir kamen ins Gespräch. Zhuly ist ein Straßenhund und mag eigentlich keine fremden Menschen. Aber zu mir fand sie direkt Anhang und schmeichelte sich ein. Wir fühlten uns alle auf Anhieb geborgen. Die Hunde waren direkt ein eigenes Rudel und sind nun wie Pech und Schwefel. 
 Dank unseren wundervollen Hunden haben wir zueinander gefunden und wussten, dass wir vier zueinander gehören. Mittlerweile sind wir bald schon 1 Jahr verheiratet und Jack und Zhuly stehen ihre Räubertaten zusammen durch und zaubern uns täglich ein Lächeln ins Gesicht. Und dafür danken wir ihnen, da man niemals aufgeben sollte. 
  Jennifer Isabella Wysk  
 Paco - ein Mischling voller Energie 
     Darf ich mich vorstellen: Ich bin Paco 2,5 Jahre Schnauzer-Border-Collie-Mischling und komme aus dem spanischen Tierschutz und mein Lebensmotto ist: „Immer in Bewegung bleiben!“ Deshalb bin ich viel und gerne mit dem Dogscooter unterwegs. An einem Baggersee genieße ich dann das kühle Nass und mit meinem Herrchen mache ich auch gerne jede Menge Quatsch, besonders wenn es um ein Leckerli geht. 
  Viele liebe Grüße sendet Euch Beatrix Keller (Das Frauchen)  
 Ole - mein Lebensretter 
 Ich habe euren Aufruf zu einer besonderen Hundegeschichte gelesen und möchte euch gerne meine erzählen. Im August 2016 bin ich schlimm an Burnout erkrankt. Ich habe nicht nur meinen Job dadurch verloren, sondern auch meinen ganzen Lebensweg. An den schlimmen Tagen kam ich nicht mal mehr aus dem Bett. Ich habe kaum noch am Leben teilgenommen. Im September habe ich dann über eine Fernsehsendung meinen Hund Ole gesehen. Er war gerade 16 Wochen und suchte ein liebevolles Zuhause. Dies hat er dann bei mir gefunden. Es war Liebe auf den ersten Blick. Heute ist Ole 11 Monate und bereichert mein Leben jeden Tag. Er ist mein Lebensretter, denn ohne ihn würde ich noch immer in diesem Kreislauf feststecken. Durch das tägliche Gassi gehen und den Kontakt zu anderen Hundebesitzern nehme ich wieder aktiv am Leben teil. Durch das Training mit ihm und auch die Übernahme der Verantwortung für sein Wohlergehen habe ich wieder eine Aufgabe im Leben. Wir sind ein gutes und eingespieltes Team. Wir beschützen uns gegenseitig und geben uns an nicht so guten Tagen Halt und Geborgenheit. Wenn er merkt, dass es mir schlecht geht, sucht er meine Nähe und kuschelt sich an mich. Genauso gebe ich ihm Sicherheit, wenn er in einer Situation vielleicht noch unsicher ist. Er ist ein ganz besonderer Hund, Begleiter und Freund. Ein Leben ohne meine Fellnase kann ich mir nicht vorstellen. Er hat mir das Leben gerettet. Ein Engel mit Fell. Er ist treu, freundlich, aufmerksam, klug und manchmal ein richtiger Witzbold. Im Training ist er aufmerksam und lernt schnell. Und mit seinem charmanten Blick erobert er alle Herzen im Sturm. 
  C. Grundler  
 Luna - Liebe auf den ersten Blick 
     Das sind Luna und Bodo. Luna kommt aus Polen. Sie hat dort 1 1/2 Jahre auf Straße gelebt, bis ein Tierschutzverein sie nach Deutschland geholt hat. Als ich sie dann sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Sie kam als ängstliche Hündin zu mir. Sie hatte keinen Lebenswillen mehr und hatte sich schon aufgegeben. Heute mit sehr viel Arbeit ist sie eine lebensfrohe Hündin geworden, die ihr Leben endlich in vollen Zügen genießen kann und es auch tut. Sie ist noch hier und da skeptisch, aber das ist in Ordnung. Bodo der kleine gehört meiner Pflegefamilie. 
  Celina Luna und Bodo  
 
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                            <updated>2017-04-26T06:49:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ein fitter und gesunder Hund - Warum Bewegung so wichtig ist</title>
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                                            Bewegung spielt für jeden Hund eine wichtige Rolle, um gesund und geistig fit zu bleiben. Dabei sollte er jedoch weder überfordert, noch unterfordert werden. Hier gilt es also, das richtige Maß zu finden.
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 „ Ein kleiner Hund braucht nicht so viel Bewegung wie ein Großer .“ Diese Aussage hört man leider sehr oft. Sie ist jedoch schlichtweg falsch. Bewegung spielt für jeden Hund eine wichtige Rolle, um gesund und geistig fit zu bleiben. Es regt Kreislauf und Stoffwechsel an, stärkt das Immunsystem und hält Gelenke, Sehnen, Muskeln, Knochen und Nerven intakt. 
 Wie viel Bewegung ein Hund braucht 
 Wie viel Bewegung ein Hund wirklich braucht kann, kaum allgemein festgelegt werden. Das optimale Bewegungsangebot muss stets  individuell auf jeden Hund angepasst  werden. Als Faustzahl spricht man von  mindestens 2 Stunden Bewegung am Tag . Es gibt aber verschiedene Faktoren, von dem der Bewegungsbedarf eines einzelnen Hundes abhängt und die es zu beachten gilt. 
 
  Alter:   Ein junger Hund hat natürlich mehr Energie und einen größeren Bewegungsdrang als ein alter Hund. Doch wann ist mein Hund eigentlich „alt“? Im Allgemeinen gelten kleine Hunde ab einem Alter von 12 Jahren als alt. Bei großen Hunden kann man ab 8 Jahren von einem alten Hund sprechen. Sie bevorzugen ihren Auslauf dann oft in einem gemäßigterem Tempo. Trotzdem ist regelmäßige Bewegung wichtig, um Beweglichkeit und Muskelmasse zu erhalten. 
  Ausdauer / Kondition:   Ein fitter, gut trainierter und ausdauernder Hund verträgt mehr Bewegung als ein Hund, der noch am Anfang des sportlichen Trainings steht. Ausdauer muss langsam und stetig aufgebaut werden, um den Hund nicht zu überlasten. 
  Gesundheit:   Der Gesundheitszustand eines Hundes spielt selbstverständlich eine große Rolle bei der Gestaltung des Auslaufs und der sportlichen Aktivitäten. Körperliche Beeinträchtigungen oder gar Schmerzen schränken jedes Lebewesen in seiner Beweglichkeit und Leistungsbereitschaft stark ein. Wie viel Bewegung diesen Hunden angeboten wird, sollte stets in Absprache mit dem Tierarzt erfolgen. 
  Körperbau:   Ein athletischer Körperbau lässt meist auf einen großen Bewegungsdrang schließen, da die Anlagen des Hundes für Bewegung ausgelegt sind. Als Beispiel sind hier Windhunde oder auch Huskys zu nennen. Huskys sind sogar in der Lage extrem weite Strecken zurückzulegen. Beim härtesten Schlittenhunderennen der Welt, dem „Iditarod“ in Alaska, legen die Hunde bis zu 240 km pro Tag zurück. 
  Rasse:   Man sollte sich immer wieder vor Augen halten, dass alle Hunde vom Wolf abstammen. Dieser läuft in der freien Natur 20 bis 50 km am Tag. Nach der Domestikation der Wölfe wurden im Laufe der Jahre die verschiedensten Hunderassen hervorgebracht. Der Großteil dieser Hunde wurde jedoch als Arbeitstiere gezüchtet. Dazu gehören auch viele kleine Rassen wie beispielsweise der Dackel oder der Jack Russel. Ihnen liegt ein großer Bewegungsdrang in den Genen. Dies wird heute leider oftmals vergessen. Nur die wenigsten Rassen wurden als reine Begleit- und Gesellschaftshunde gezüchtet und weisen einen geringeren Bewegungstrieb auf. 
  Abwechslung:   Es gibt einen großen Unterschied zwischen Bewegung und Auslastung. Ein Hund, der monoton an der Leine neben einem hertraben muss wird zwar bewegt, ist aber weniger ausgelastet als ein Hund, dem ein abwechslungsreiches Bewegungsspektrum geboten wird und auch seine geistige Fitness fördert und fordert. 
 
 Wie ich die Bewegung meines Hundes abwechslungsreich gestalten kann 
 Nicht nur Menschen mögen Abwechslung im Alltag, auch Hunde freuen sich immer über neue Aktivitäten.  Wechselnde Laufstrecken, verschiedene Untergründe oder auch mal Schwimmen statt Laufen.  Es gibt unzählige Möglichkeiten. Auch halte ich es für wichtig, dass allein gehaltenen Hunden regelmäßig die Möglichkeit geboten wird,  mit Ihresgleichen spielen  zu dürfen. Das bringt nicht nur Abwechslung in den Gassi-Alltag, sondern fördert auch die soziale Kompetenz Ihres Tieres im Umgang mit anderen Hunden. Wer es etwas ausgefallener mag, findet vielleicht Gefallen an  Hundesportarten . Schon mal was von Agility, Dogskiing, Dogdancing oder Bikejöring gehört? Hier ist mit Sicherheit für jeden etwas Passendes dabei. Einige Hundesportarten werden beispielsweise hier vorgestellt: www.vdh.de/hundesport/ 
 Mögliche Symptome von Unterforderung und Bewegungsmangel 
  Aggressives Verhalten, Zerstörungswut, übermäßiger Drang zu Kauen und zu Graben, sowie permanente Suche nach Aufmerksamkeit  können Anzeichen auf Unterforderung und Bewegungsmangel sein. Die Verhaltensauffälligkeiten können sich auch in  hyperaktivem Gekläffe und Gejaule  äußern und schwere psychische Probleme nach sich ziehen. 
 Folgen von Bewegungsmangel 
 Ein Mangel an Bewegung kann nicht nur zu  Verhaltensauffälligkeiten , sondern auch zu  gesundheitlichen Problemen  führen. Als Erstes ist hier wahrscheinlich die Gefahr von  Übergewicht  zu nennen. Übergewicht hängt jedoch nicht allein von der sportlichen Betätigung Ihres Hundes ab, sondern wird zum Großteil durch die Fütterung beeinflusst. Weitere Probleme, die durch Bewegungsmangel auftreten können, sind  Verdauungsstörungen, Gelenkentzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Folgeerkrankungen durch ein zu schwaches Herz mit schlechter Pumpleistung . 
 Überforderung und Überanstrengung 
 So wichtig auch ausreichende Bewegung und Beschäftigung ist, so schnell kann aus der Auslastung des Hundes auch eine Überlastung werden. Besonders junge Hunde kennen ihre Grenzen oftmals noch nicht und sind gefährdet, da ihr Knochenbau noch nicht ausgereift ist. Auch bei ausgewachsenen Hunden ist eine  Überanstrengung manchmal schwer zu erkennen , da die Hunde erst spät Symptome zeigen. Sie versuchen auch dann noch zu laufen, wenn sie kaum noch Energiereserven besitzen oder Schmerzen haben. Deswegen ist ein schlapper oder humpelnder Hund immer ernst zu nehmen. Um dem vorzubeugen, sind  Ruhepausen  und ein  ausreichendes Angebot an Wasser  besonders wichtig. 
 
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                            <updated>2017-04-12T11:25:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Flirtfaktor Hund - Ihr Vierbeiner als Liebesbote</title>
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                                            Der Hund ist nicht nur der beste Freund des Menschen, er soll auch bei der Partnersuche hilfreich sein. Doch wie nutze ich den Charme meines Hundes aus und warum flirtet es sich mit einem Hund überhaupt leichter?
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  „Wer einen Hund hat, der ist nicht einsam“  heißt es. Oftmals sehnen sich Hundebesitzer aber dennoch nach einem  menschlichen Partner . Auch wenn Hunde das Leben abwechslungsreicher und bunter gestalten, können sie menschliche Gesellschaft nicht ersetzen. Für zahlreiche alleinstehende Hundebesitzer gibt es jedoch Hoffnung: Der Hund ist nicht nur der beste Freund des Menschen, er soll auch bei der Partnersuche hilfreich sein. Nutzen sie den  Charme Ihres Hundes  aus. 
 Warum es sich mit Hund leichter flirtet 
 Hunde sind die idealen  Eisbrecher zwischen Menschen . Sie gehen offen und unkompliziert auf Menschen zu und lösen meistens ein direktes Lächeln aus. Die Anspannung wir durch die Anwesenheit Ihres Vierbeiners gemindert. So fällt der Erstkontakt leichter. Auch das Finden eines ersten Gesprächsthemas wird durch den Hund vorgegeben. Das Interesse am Hund wird dann oft automatisch ein Interesse am Besitzer. Die Gestaltung des ersten Dates ist deshalb meistens vorgegeben. Beim gemeinsamen Gassi gehen kann man sich problemlos austauschen und näher kennen lernen.  Peinliche Gesprächspausen  bleiben in der Regel aus, da Hunde für genügend Ablenkung sorgen. 
 Welche Rassen sich am besten als Liebesboten eignen 
 Viele Menschen sind der Meinung, dass man  anhand der Rasse des Hundes auf den Charakter des Besitzers schließen  kann. Dies ist natürlich eine sehr pauschale Aussage, aber hinter jeder These steckt bekanntlich ein Funken Wahrheit. Folgende Eigenschaften werden einigen Hundebesitzern nachgesagt: 
 
  Golden Retriever, Labrador, Dalmatiner   Diese Menschen gelten als gesellig, sanftmütig, treu und optimistisch. Sie sind die idealen Familienmenschen. 
  Boxer, Rottweiler, Dobermann, Bulldogge, Schäferhund   Man sagt ihnen nach, dass sie selbstbewusst, eigenständig aber dennoch sehr sensibel sind. Der typische Spruch  „raue Schale, weicher Kern“  soll es hier sehr gut treffen. 
  Chihuahua, Pekinese, Pinscher   Diese Hunde sollen oftmals Menschen gehören, die besonders eitel sind. Zudem sollen sie als sensibel empfunden werden. 
  Jack Russel, Border Collie, Beagle, Pointer, Weimaraner, Münsterländer   Besitzer dieser Tiere gelten als sportlich und aktiv. Sie bewegen sich viel in der freien Natur. 
  Mischlinge   Ihnen wird nachgesagt besonders entspannt, bodenständig, bescheiden und fröhlich zu sein, manchmal auch leicht chaotisch. 
 
 Wie ich den Flirtfaktor Hund am besten einsetzen kann 
 Zuallererst ist es wichtig, sich aus der üblichen Laufroutine zu lösen. Wenn Ihnen auf Ihrer üblichen Laufstrecke bisher nicht der ideale Partner vor die Füße gestolpert ist, sollten Sie in Zukunft andere Strecken wählen. Hotspots für viele Hundeliebhaber sind vor allem  Hundeparks  und  Hundestrände . Der Besuch einer  Hundeschule  oder einer  Hundemesse  kann ebenfalls zu neuen Kontakten führen. 
 Neben der Wahl der richtigen Wege und Orte ist vor allem auch das richtige Ansprechen einer fremden Person essentiell für einen guten ersten Eindruck. 
 
  Tipp:  
 Versuchen Sie simple Fragen wie  „Na, wie heißt er denn?“  zu vermeiden und versuchen Sie es stattdessen lieber mit intelligenteren Fragen wie  „Ich habe meinen Hund nie an das Spielen an der Schleppleine gewöhnen können. Wie haben Sie es geschafft, dass Ihr Hund die Leine akzeptiert?“ . Vermeiden Sie jedoch Besserwisserei und gestalten Sie das Gespräch lieber mit einigen  Komplimenten . 
 
 Um den „Flirtfaktor Hund“ besser ausnutzen zu können, gibt es verschiedene  Accessoires  die Ihren Hund zu einem Blickfang machen können. Ungewöhnliches regt bekanntlich dazu an Fragen zu stellen, die dann zu einem Gespräch führen können. Neben Hundegeschirr mit Aufschrift wie z.B.  „Herrchen ist single“ , gibt es auch weniger direkte Möglichkeiten Aufmerksamkeit zu erregen. Auch ein besonders aufwendig gestaltetes Halsband oder eine bunte Leine kann zu einem Gesprächsstart führen. 
 
  Tipp:  
 Ist Ihr Hund nicht nur optisch ein Hingucker, sondern kann zudem auch noch einige  lustige Tricks ? Dann nutzen Sie diese und imponieren damit Ihrem Gegenüber. 
 
 Welche Schwierigkeiten Hundebesitzer bei der Partnersuche zu überwinden haben 
 Sosehr uns ein Hund auch  beim Schließen von Kontakten unterstützen  kann, sosehr kann er auch eine  Herausforderung  darstellen jemanden passenden zu finden. Hundebesitzer stellen oft besondere  Ansprüche an den neuen Partner . So muss er den Hund als Mitglied der Familie akzeptieren, zeitintensive Beschäftigung mit dem Tier tolerieren und sich im besten Fall auch daran beteiligen. Deshalb kommt für viele Herrchen und Frauchen nur ein Partner in Frage, der ebenfalls einen Hund besitzt oder zumindest die Liebe zum Tier teilt. Ansonsten kann es leicht zu  Eifersucht auf den Vierbeiner  kommen. Das macht die Partnersuche oftmals nicht leicht. 
 
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                            <updated>2017-02-10T09:53:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Stumpfes Fell bei Hunden - Fellpflege für gesundes und glänzendes Hundefell</title>
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                                            Glänzendes Fell bei Hunden steht für Gesundheit und Vitalität. Es schützt die Haut vor Witterungs- und Umwelteinflüssen sowie Verletzungen. Im Gegenzug lässt ein stumpfes Fell darauf schließen, dass etwas nicht stimmt. 
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 Glänzendes und gepflegtes Hundefell sieht nicht nur schön aus, gleichermaßen verbindet man damit, dass sich der Hund auch bester Gesundheit erfreut. Aus diesem Grund wird das Hundefell häufig auch als „ Spiegel der Gesundheit “ bezeichnet. Im Gegenzug lässt ein stumpfes Fell darauf schließen, dass etwas nicht stimmt. Ein gutes Haarkleid ist wichtig für unseren Hund, denn das Fell des Hundes schützt nicht nur vor Verletzungen, Witterungs- und Umwelteinflüssen, es zeigt ebenso  Mängel und Erkrankungen  an. 
  So dient die Haut des Vierbeiners ebenfalls als Entgiftungsorgan und kann somit wertvolle Hinweise auf das Befinden unseres Hundes liefern . Dabei gilt es auch zu zwischen den einzelnen Hunderassen zu unterscheiden, denn es gibt schließlich langhaarige, kurzhaarige, rauhaarige und gelockte Hunde und darüber hinaus spielt auch keine, wenig oder sehr viel Unterwolle eine gewichtige Rolle. 
 Welche typischen Merkmale man also aufgrund von Aussehen und Fellbeschaffenheit beachten sollte und wann der Gang zum Tierarzt notwendig wird, erklären wir im folgenden Beitrag. 
 Ursachen für ein stumpfes und glanzloses Hundefell 
 Ein stumpfes und glanzloses Hundefell oder gar  kahle Hautstellen  weisen darauf hin, das der Hund eventuell an gesundheitlichen Problemen leidet. Auf jeden Fall ist es aber immer ein Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt und als verantwortungsvoller Tierhalter gilt es dann, die Ursache dafür herauszufinden und im Zweifelsfall lieber einmal mehr den Tierarzt um Rat zu fragen. 
 Nicht immer sind die Ursachen für Fellabschürfungen schwerwiegend, manchmal treten Scheuerstellen direkt dort auf, wo beispielsweise das  Geschirr oder Halsband  aufliegt. Eine besser sitzende Größe oder ein anderes Material sollten hier Abhilfe schaffen. 
 Mangelerscheinungen in der Ernährung durch Vitamin- oder Mineralstoffmangel 
     Einer der häufigsten Gründe für stumpfes Fell ist die Ernährung des Hundes, genauer gesagt der Mangel an Nährstoffen.  Unnötige Zusatzstoffe, ein zu hoher Anteil an Getreide, sowie ein zu geringer Fleischanteil können zu Vitamin- oder Mineralstoffmängeln führen . Für eine optimale Vitaminaufnahme wird die zusätzliche Gabe von  hochwertigen Ölen , mit einem hohen Anteil an  Omega-3-Fettsäuren , zur täglichen Futterration empfohlen. Viele Hundebesitzer schwören auch auf die Beimengung eines rohen Eis einmal wöchentlich unter das Futter. Dadurch soll das Fell ganz besonders glänzen. 
 Eine  ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung  des Hundes ist sehr wichtig. Ergänzend dazu muss eine ausreichende Versorgung mit  Wasser  sichergestellt sein. Durch einen Wassermangel kann die Haut nämlich austrocknen und schuppig werden. Dies beeinflusst ebenfalls die Fellqualität negativ. 
 Eine  artgerechte und gesunde Ernährung  liegt daher stets in der Verantwortung des Halters und sollte auch selbständig kontrolliert werden. Vielleicht benötigt der Hund mehr Vitamine wie beispielsweise Biotin, denn so sind besonders  während des Fellwechsels  erhöhte Mengen an  Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen  manchmal sinnvoll. Zur Abklärung bedarf es aber einer kleinen Blutentnahme und der genauen Überprüfung durch den Tierarzt, doch dadurch kann der Hund während des Fellwechsels gezielt unterstützt werden. 
 Fellpflege beim Hund niemals vernachlässigen 
 Die Fellpflege des Vierbeiners ist besonders wichtig. Diese dient weniger der Optik, denn der  Gesunderhaltung des Hundes . Durch die Pflege werden nicht nur  Schmutz, abgestorbene Hautschuppen und Haare entfernt , sondern aufgrund der Massage auch die Durchblutung angeregt. Auch das Vertrauen zwischen Halter und Vierbeiner wird gestärkt und gleichzeitig eine Kontrolle geschaffen, dass mit Fell und Haut alles in Ordnung ist. 
 Häufiges Baden schadet dem Fell unnötig 
     Jeder Hund muss von Zeit zu Zeit gebadet werden. Nach ausgiebigen Suhlen im Schlamm führt daran meist auch kein Weg vorbei. Doch durch häufiges Baden kann der natürliche  Säureschutzmantel  der Haut zerstört werden. Die Haut wird schuppig und trocken. Auch die Haarstruktur kann durch das Baden beschädigt werden. Die Haare werden brüchig. Aus diesem Grund gilt für das Baden des Hundes die einfache Faustregel: „ So oft wie nötig, aber so wenig wie möglich .“ 
 Einige Verschmutzungen lassen sich nach dem Trocknen sogar herausbürsten, sodass auf ein Bad verzichtet werden kann. Sollte ein Bad wirklich nötig sein, können  rückfettende Shampoos  helfen, Haut und Haar nicht übermäßig auszutrocknen. Diese sollten auf den  ph-Wert der Hundehaut  abgestimmt werden. Nach dem Bad sollte der Hund getrocknet oder geföhnt werden oder es bietet sich im Sommer ein Plätzchen in der Sonne zum Trocknen an. 
 Regelmäßiges Bürsten unterstützt den Fellwechsel 
 Das regelmäßige Bürsten des Fells  fördert die Durchblutung der Haut  und entfernt lose Haare.  Besonders während des Fellwechsels sollte der Hund durch regelmäßiges Kämmen und Bürsten unterstützt werden . Wichtig ist hierbei, dass die verwendeten Bürsten abgerundete Spitzen haben, welche die Haut des Hundes nicht verletzen. So wie zum Beispiel unsere Auskämmhilfe. Durch den speziellen Zinkenabstand lassen sich sogar Schuppen und Ektoparasiten, wie Haarlinge, leicht auskämmen. 
 Durch das Kämmen des Hundefells werden nicht nur lose Haare entfernt, sondern gleichzeitig wird auch  Talg gleichmäßig über die Haut und das Fell verteilt . Talg ist eine fettige Substanz und wird von den Talgdrüsen in der Hundehaut produziert. Er verleiht nicht nur Haut und Haaren  Geschmeidigkeit und Glanz , er macht auch  das Fell wasserabweisend . 
 Parasitenbefall oder Bakterien im Hundefell 
 Schuppen, aufgeschürfte und wunde Haut, gepaart mit unerträglichem Juckreiz können auf einen   Parasitenbefall   hinweisen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: 
 
  Ektoparasiten  ( Parasitenbefall von außen ):  Zu den Ektoparasiten zählen beispielsweise  Milben,  Haarlinge  und Flöhe . Hier deutet neben Fellbeschaffenheit und Aussehen, maßgeblich das Verhalten des Tieres auf einen möglichen Befall hin. 
  Endoparasiten  ( Parasitenbefall von innen ):  Zu den Endoparasiten zählen die unterschiedlichsten Arten von  Würmern . Hier wird der Veterinär eine für den Hund geeignete  Wurmkur  empfehlen und das weitere Vorgehen erläutern. 
 
 Grundsätzlich können  stumpfes Fell und erkrankte Haut  immer auch auf  organische Erkrankungen  hinweisen und gehören somit fachärztlich untersucht und behandelt.  Haut- und Fellerkrankungen des Hundes  können beispielsweise auf Hormonstörungen hinweisen, oft nennen Experten hier die  Schilddrüsenunterfunktion . Aber auch Allergien oder Erkrankungen, die eine optimale Futterverwertung unmöglich machen, sind denkbar. Besonders sensible Tiere können auch beispielsweise auf Stress mit Haut- und Fellveränderungen reagieren. 
 
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                            <updated>2017-01-17T12:19:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Mit unseren Vierbeinern gekonnt Schnee und Eis trotzen</title>
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                                            Ernährung, Bewegung, Schutz für Pfoten und Ballenpflege unserer Vierbeiner im Winter. Beispielsweise mit Vaseline zum Schutz der empfindlichen Hundepfoten gegen gestreute Straßen und Wege.
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 Hoffentlich lädt uns bald eine verschneite Winterlandschaft zum Spaziergang ein. Frische, klare Luft begleitet uns und zur Freude unseres Vierbeiners stapfen wir vermutlich in absehbarer Zeit durch den ersten Schnee, welcher nicht nur zum Herumtollen verleitet, sondern doch auch so gut schmeckt. Mit zunehmend fallender Außentemperatur schützen wir uns durch wärmende Mäntel, Handschuhe, Mütze und gefütterte Stiefel. Ingwertee und ausreichend Vitamine sollen unser Immunsystem stärken. 
 Und was ist mit unseren Hunden? Benötigen auch sie heißen Tee und Winterstiefel, um gesund durch die kalte Jahreszeit zu gelangen? Lesen Sie in unserem Beitrag, wie Ihr Vierbeiner gekonnt Schnee und Eis trotzt. 
 Hat uns der Winter erst einmal fest im Griff, wechseln sich Kälte, Schnee und Eis ab. Das Familiensofa ist nun der beliebteste Kuschelplatz für alle im Haus. Ausreichend Bewegung und regelmäßiges Gassigehen gehören auch jetzt mit dazu – je nach Wetterlage kann das traumhaft schön sein oder notwendiges Muss. Und natürlich möchten wir auch unseren Vierbeiner bestens geschützt wissen. 
 
  Hunde lieben Schnee  
 Schnee ist nicht nur zum Herumtollen ganz toll, sondern auch zum Reinbeißen und Fressen besonders beliebt. Egal ob noch unberührt am Feldrand oder schon, mit Salzstreu und anderen Chemikalien durchmengt, auf Gehwegen –  Zuviel ist ungesund  und zudem ist gestreutes Salz nicht zum Verzehr geeignet, auch nicht für Tiere.  Unwohlsein, Durchfall, eine gereizte Rachen- und Magenschleimhaut können die Folge sein . Daher sollte unbedingt  ein übermäßiger Verzehr von Schnee verhindert werden . Fühlt sich der Hund krank, frisst nicht oder zeigt Fieber oder andere Erkältungssymptome, sollte der Tierarzt aufgesucht werden. 
 
 Ernährung, Bewegung und Schutz des Hundes im Winter 
 Experten bestätigen, dass Hunde auch im Winter oder in der kalten Jahreszeit  normalerweise keinen erhöhten Nährstoffbedarf haben , auch wenn dies oft vermutet wird. So benötigen sie  keinesfalls mehr Futter oder gar energiereichere Kost , um gesund durch den Winter zu kommen. Gemeint ist der Familienhund, der nur begrenzte Zeit eisigen Temperaturen ausgesetzt ist und keine Arbeit im Freien verrichten muss. Doch Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Ist Ihr Tier alt oder geschwächt oder hat von Natur aus keine wärmende Unterwolle, so kann es sein, dass es einfach mehr Energie benötigt, um gegen die tiefen Temperaturen ausreichend geschützt zu sein. Um das Immunsystem des Hundes anzukurbeln und zu wappnen ist  eine vitaminreiche, vollwertige Kost, verbunden mit ausreichend Bewegung , vorteilhaft. 
 Pfotenschutz und Ballenpflege 
     Vor den gestreuten Straßen beispielsweise  schützt Vaseline die empfindlichen Hundepfoten . Je nach Belieben gibt es im Fachhandel auch  Hunde-Pfotenschutz-Pflege , ja sogar spezielle Schuhe. Zu langes Fell sollte gekürzt und gefrorener Schnee und Schmutz schnellstmöglich entfernt werden, da dieses für Ihren Vierbeiner schmerzhaft werden könnte. Gefrorene Straßen oder Seen stellen auch für unsere Vierbeiner eine Verletzungsgefahr dar. Daher wird im Zweifelsfall eher zum Anleinen geraten, um auf Nummer sicher zu gehen. 
 Zu Hause angekommen, werden die Pfoten vorsichtig mit warmen Wasser abgewaschen und anschließend begutachtet und getrocknet, gegebenenfalls hilft eine Heilsalbe gegen wunde Hautstellen. 
 Die Notwendigkeit von Hundekleidung zum Schutz vor Schnee und Kälte 
 Hier streiten sich die Geister, es gibt Kritiker und Befürworter von  Hundekleidung .  Von Natur aus braucht der Hund normalerweise keine Schutzkleidung , abgesehen von einigen Ausnahmen. Wird der Hund artgerecht gehalten, so schildert Theo Mantel, Ehrenpräsident der Bundestierärztekammer in einem Interview, dass sich die Fellstruktur entsprechend ändert, der Körper des Hundes sich an die fallenden Temperaturen anpasst und zum Schutz eine dichtere Unterwolle gebildet wird. Dabei sollte jedoch auf ausreichend Bewegung geachtet werden, unser Weggefährte sollte selbstverständlich nicht Nässe und Zugluft ausgesetzt werden. Damit sind nicht nur die eiskalten Fliesen vor dem Supermarkt gemeint, sondern auch das nach kurzer Zeit kalt werdende Auto, denn auch Hunde können eine  Erkältung  oder  Blasenentzündung  bekommen. Sollte das Tier immungeschwächt oder ständiger Zugluft im Nassen ausgesetzt sein, können sich Viren und Bakterien leichter ausbreiten. Zudem erkennt ein Hundebesitzer mit Sicherheit, ob der Vierbeiner friert. 
 Sinnhaftigkeit von Herbst- und Winterkleidung für Hunde 
 Gerade Senioren-Hunde oder Vierbeiner mit kurzem Fell,  bei denen die wärmende Unterwolle fehlt, werden durch Schutzkleidung vor frostigen Temperaturen geschützt . Zudem kühlen sie nicht so schnell aus und der Temperaturunterschied vom gemütlichen und beheizten Zuhause ist nicht ganz so groß. Regenjacken und sogar wind- und wasserdichte Softshell-Bekleidung rundet das Angebot ab. Da unsere Vierbeiner ihren Wärmehaushalt nicht übers Schwitzen regulieren können und somit die Gefahr eines Wärmestaus gegeben ist, wird dem Hinweis  atmungsaktiv  eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Dabei sollte Hundebekleidung nicht nur funktional und von bester Qualität sein, sie sollte ebenso Schutz und Sicherheit vereinen. So gibt es beispielsweise Hundewesten, welche zum Teil mit Lichtreflektoren zur besseren Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit ausgestattet sind und integriertem Geschirr, passend für jede Hunderasse. 
 Hundekleidung schützt auch die sensiblen Gelenke vor beispielsweise Arthrose, besser unter dem Namen  Gelenkverschleiß  bekannt. Diese tritt meist als Folge von Grunderkrankungen des Gelenkes auf. Vielen Hundebesitzern ist die  Ellenbogen- oder Hüftgelenkdysplasie  ein Begriff und hier vollbringen Wärme und Schutz vor Nässe nachweislich wahre Wunder. 
 Checkliste – Mit dem Hund gesund durch die Winterzeit 
  Ernährung im Winter:  
 
 Vitamine und vollwertige Kost. 
 Regelmäßige Entwurmungen und empfohlene Impfungen beachten. 
 
  Bewegung im Winter:  
 
 Ausreichend Bewegung, auch in der kalten Jahreszeit. 
 Zeiten den Witterungsverhältnissen anpassen. 
 Meidung von zu viel Schnee fressen und gefrorenen Gewässern – den Hund gegebenenfalls Anleinen. 
 Friert der Hund? Das Tier beobachten und die Dauer des Gassigehens entsprechend anpassen. 
 
  Schutz von Hunden im Winter:  
 
 Eincremen der Hundepfoten mit Vaseline vor dem Spaziergang. 
 Vermeidung von Nässe und Zugluft. 
 Dafür Sorge tragen, dass der Hund im Warmen trocknet und nicht auf kalten Fliesen oder längere Zeit im kalten Auto liegen muss. 
 Regelmäßige Kontrolle der Hundepfoten beim Winterspaziergang sowie Entfernung von Dreck und Eis. 
 Pflege der Hundepfoten nach dem Spaziergang mit lauwarmen Wasser und Heilcreme. 
 Wirkt der Hund krank, frisst schlecht oder zeigt andere Formen des Unwohlseins, sollte am Besten ein Tierarzt konsultiert werden. 
 
 
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                            <updated>2016-12-06T17:36:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ein Appell für die notwendige Zahnpflege bei Hunden</title>
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                                            Zahnpflege ist ein notwendiges und wichtiges Thema, dem unbedingt mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Dieser Artikel gibt Tipps, um Zahnproblemen beim Hund vorzubeugen und diese rechtzeitig zu erkennen.
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 Auch wenn es zugegebenermaßen schönere oder vielleicht interessantere Themen gibt, der  Zahnpflege und Maulhygiene  unserer vierbeinigen Lieblinge sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Als Hundebesitzer beachten wir so viele Dinge, das richtige Futter, der optimale Zeitpunkt zum Gassi gehen, wann, wie oft, wie viel Bewegung ist artgerecht, wie viel Sonne schadet unserem Hund. Es gibt sogar ein Erstlings-Welpen-Set mit Hinweisen für die Eingewöhnung in der neuen Familie. 
 Kurz gesagt, unendlich viele verschiedene Themen über Themen. Doch die Zahnpflege selbst ist – zumindest nach meinem persönlichen Empfinden, – noch nicht unbedingt zur alltäglichen Routine geworden. Wie viele Hundebesitzer können schon die Frage nach  Hundezahnpasta und Zahnbürste  oder einem  Fingerling  für die Zahnpflege beim Hund mit einem deutlichen „Ja“ beantworten? 
 Ist Zahnpflege bei Hunden notwendig? 
 So oder so ähnlich würde meine Großmutter auf dieses Thema reagieren. Stolze 91 Jahre alt, ihr Leben lang selbst  Hundebesitzerin , ja früher sogar  Züchterin . So gesehen hat sich in den letzten Jahren dann doch einiges getan. 
  Ohne eine regelmäßige Reinigung lagern sich die Speisereste im Maul des Hundes ab . Infolgedessen können sich die  Bakterien  unaufhaltsam vermehren und neben  Mundgeruch , im weiteren Verlauf zu  Zahnfleischentzündungen ,  Parodontose  bis hin zu  freiliegenden Zahnwurzeln  und  geschädigten Kieferknochen  führen. Die bei uns Menschen weit verbreitete Karies hingegen tritt bei Hunden eher selten auf. 
   
  Mit freundlicher Unterstützung von erste-hilfe-beim-hund.de.  
 Zahnprobleme und Schmerzen beim Hund erkennen 
 Unsere Hunde können uns leider nicht verbal mitteilen, dass sie unter  Zahnschmerzen  leiden und so besteht die Gefahr, dass sie lange und still ihre Schmerzen erdulden. Aufmerksame Herrchen und Frauchen beobachten oftmals eine Wesensveränderung ihres Vierbeiners, ohne jedoch die genaue Ursache zu kennen. So sollte die tägliche Kontrolle durch uns ebenso selbstverständlich sein, wie die regelmäßige Inspektion durch den Tierarzt. 
  Erste Symptome für Zahnprobleme beim Hund  
 
 Schlechter Atem. 
 Verändertes Kau- oder Fressverhalten. 
 Zahnfleischrötung und Zahnfleischentzündungen. 
 Verfärbungen beziehungsweise Beläge der Zähne ( Zahnstein ). 
 Zahnausfall. 
 
 Weitere Erkrankungen innerer Organe, wie beispielsweise Niere, Leber und Herz können entstehen, da die  Bakterien  diese über die Blutbahn erreichen. Gleichzeitig wird das gesamte  Immunsystem  geschwächt. 
 Welche Hunderassen besonders anfällig für Zahnprobleme sind 
 In der Literatur werden einige  Hunderassen  wie beispielsweise Malteser oder Dackel als besonders anfällig genannt, also  eher kleinere Hunderassen  mit eng stehenden Zähnen oder der Neigung zu  Zahnfehlstellungen , da sich Futterreste so am ehesten anlagern können. Des Weiteren sprechen Experten auch von  Rassedispositionen , wenn davon ausgegangen wird, dass bestimmte Hunderassen aufgrund ihrer Abstammung eher zu Zahnerkrankungen neigen. Grundsätzlich kann es jedoch jede Rasse unabhängig ihrer Größe treffen und im Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit von Zahnproblemen zu. 
 Mundhygiene mit Zahnbürste und artgerechter Ernährung 
 Sofern unsere Welpen nicht schon von Beginn an mit Zahnbürste und Fingerling vertraut gemacht worden sind, sollte man trotz aller Euphorie behutsam sein und sich dem neuen Ritual vorsichtig nähern. Vorausgehen sollte immer eine  Inspektion des Hundemauls , um zu prüfen, ob alles in Ordnung ist. Denn hat unser Vierbeiner womöglich schon  Entzündungen  oder gar  Zahnschmerzen , wird er dieses mit der Zahnbürste in Verbindung bringen, was dann natürlich alles andere als förderlich ist. 
 Genau wie bei kleinen Kindern klappt es auch beim Hund nicht immer und sofort, so schön es in der Literatur auch dargestellt werden mag. Daher sollte die Atmosphäre stets entspannt und spielerisch sein.  Hier heißt das Zauberwort auch Geduld . 
 Artgerechte Ernährung und Leckerlis für Hunde 
 Die Hunde meiner Oma bekamen natürlich ständig Süßigkeiten. Ist ja so gemütlich, aber natürlich nicht gesund. Momentan wird das  Barfen  wieder viel diskutiert. Die Entscheidung zur Ernährungsauswahl sollte mit dem Haustierarzt besprochen werden. Sie nimmt sicherlich Einfluss auf die Gesunderhaltung der Zähne unseres Hundes. 
 Durch zuckerfreie, naturbelassene Kaumaterialien entsteht in Verbindung mit dem Speichel ein natürlicher Abrieb, ähnlich verhält es sich mit Trockenfutter. Gleichzeitig dienen Kaubewegungen unseren Hunden zur Entspannung, Glückshormone werden ausgeschüttet, was absolut wünschenswert ist. 
 
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