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        <name>VTG Tiergesundheit</name>
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    <updated>2026-06-09T22:05:46+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Unangenehme Tiergerüche vermeiden und entfernen</title>
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                                            Unsere Haustiere bringen Gerüche in unser Haus. Nicht alle davon sind angenehm. Besonders in der nasskalten Jahreszeit. Hier finden Sie Informationen zu möglichen Ursachen und wie Sie die unangenehmen Gerüche vermeiden, bzw. bekämpfen können.
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 Fraglos bereichern unsere geliebten Haustiere unser aller Leben jeden Tag und bringen uns so unglaublich viel Freude.  Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu Wohlbefinden und Zufriedenheit . Sie leben zum Teil sehr nah bei uns. Oft teilen wir sogar Bett und Sofa mit ihnen, was nicht immer nur angenehm ist. 
 Gerade in der nasskalten Jahreszeit bringen unsere Haustiere viel Schmutz und unangenehme Gerüche mit in unsere vier Wände. Denn anhaltende Feuchtigkeit bietet den perfekten Nährboden für geruchsbildende Bakterien und Pilze. Egal ob der sprichwörtliche „Nasse Hund“ unangenehm riecht und mit ihm dann die ganze Stube oder wir die Pferdedecke im Stall nicht mehr trocken bekommen und sie daher mit nach Hause nehmen. Tiere bringen Gerüche mit in unser Heim, die nicht unbedingt angenehm sind und insbesondere Gästen, die selbst keine Tiere haben, negativ auffallen können. Aber auch wir selbst fühlen uns doch viel wohler, wenn wir das Hundekörbchen nicht schon beim Betreten unseres Zuhauses riechen. Wie Du die unangenehmen Gerüche in Innenräumen aktiv bekämpfen und ihnen auch vorbeugen kannst, erfährst Du in diesem Artikel. 
 Unangenehme Gerüche bei Pferdehaltung und Reitsport bekämpfen 
 Echte Pferdeleute würden nie behaupten, dass Pferde stinken. Dezent nach Pferd riechen darf man ruhig mal und Pferdehaare auf der Kleidung sind eben Pferde-Konfetti. Trotzdem gibt es Grenzen, bei deren Überschreitung auch eingefleischte Pferdefans Handlungsbedarf sehen. 
 Wer kennt es nicht? Die Sattelkammer ist unbeheizt und schlecht belüftet. Alles fühlt sich im Winter klamm an. Ausrüstung, die unter diesen Bedingungen gelagert wird, fängt sehr schnell an, muffig zu riechen und die Gefahr von  Stock- und Schimmelflecken  ist hoch. Wer nicht die Möglichkeit hat, sein Equipment vor Ort trocken zu lagern, muss andere Wege finden, seine Ausrüstung trocken und Schimmelfrei zu halten. 
 Das Reitsportequipment vor Schimmel schützen und pflegen 
     Das Equipment nach der Nutzung so gut wie möglich zu trocknen und zu reinigen, um Schimmelpilzen nicht unnötig einen Nährboden zu bieten, sollte selbstverständlich sein. Der wohl bekannteste Lifehack sind alte  Kniestrümpfe, gefüllt mit Katzenstreu oder Reis  in den Sattelschrank zu legen, um Feuchtigkeit zu binden. Leider hilft das nur sehr bedingt, da man wirklich sehr regelmäßig daran denken muss, die Socken zum Trocknen mit nach Hause zu nehmen und man sehr viele dieser Socken für einen Schrank braucht. Die typischen  Luftentfeuchter mit Salzklotz , die es jeden Herbst bei den Discountern gibt, in den Schrank zu stellen und regelmäßig das Wasser der Auffangschale zu leeren, ist nur in ausreichend großen Schränken möglich, da man sich sonst bei jedem Sattel, den man aus Schrank holt, die eklige Suppe über sein Equipment kippt. Zudem ist diese Flüssigkeit auch noch giftig für Eure Stallkatzen. 
 Wenn keine Möglichkeit besteht, die Sattelkammer im Winter zu beheizen, nimmt man am besten seine empfindlichste Ausrüstung jedes Mal wieder mit nach Hause. Für die übrige Ausrüstung sollte man eine der beiden vorgenannten Arten der Luftentfeuchtung mit weiteren Hygienemaßnahmen kombinieren.  probiotische Reinigung  ist hier eine sinnvolle Ergänzung, die Deine Ausrüstung aktiv vor Schimmel schützt. Unser  VTG MiefGeist  kann dazu innerhalb des Sattelschranks aufgestellt werden, um auf natürliche Weise Schimmel zu vermeiden.  Die probiotischen Bakterien zersetzen die Nahrungsgrundlage von Schimmelpilzen und neutralisieren unangenehme Gerüche, ohne Dein empfindliches Equipment zu schädigen oder sie mit aufdringlichen Gerüchen zu überdecken . 
 Der Kofferraum der Reiter*innen oder gar der gesamte Fahrzeuginnenraum ist ein vergleichbar ungünstiger und oft mit unangenehmen Gerüchen behafteter Bereich. Nimmt man die nasse Schabracke und anderes Equipment nach dem Training mit nach Hause, weil man es im Stall nicht trocken bekommt, riecht oft nicht nur der Kofferraum, sondern das gesamte Auto nach Pferd. Der Wunderbaum am Rückspiegel, dessen künstliche Duftstoffe sich mit dem Pferdearoma mischen, macht es für sensible Nasen eher schlimmer als besser. Auch hier sind  probiotische Mikroorganismen  eine sinnvolle Ergänzung zu weiteren Maßnahmen. 
 Unangenehme Pferdegerüche im Auto verhindern 
 Neben den für den Sattelschrank beschriebenen Lösungen gibt es noch ein paar sinnvolle Tricks, mit denen man einfach besser durch den Winter kommt. Eine  Gummimatte im Kofferraum  schützt nicht nur den Teppich im Auto vor Schmutz und Geruch, sondern wirkt auch rutschhemmend. So bleiben Deine Stallschuhe an Ihrem Platz und der Schlamm lässt sich ganz leicht ausfegen, sobald er getrocknet ist. Wer Gerüche nach Pferdeschweiß und Ähnlichem keinen Raum im Auto geben möchte, sollte die geruchsintensiven Gegenstände einsperren. Eine  große Plastikbox mit Deckel  im Kofferraum eignet sich hervorragend zum geruchsarmen Transport schmutziger Gummistiefel und mit Pferdeschweiß getränkter Pferdedecken und Schabracken. 
 Unangenehme Gerüche in der Hundehaltung 
 Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen, wenn die Tür zum Garten fast den ganzen Tag geöffnet ist, riecht es drinnen nicht nach Hund. Das ändert sich im Herbst sehr schnell. Beim Gassi gehen lässt es sich kaum vermeiden, dass der Hund durch feuchtes Gras stromert. Und auch bei ausdauerndem Regen muss der Hund mal vor die Tür. Dass nasse Hunde nicht nur dem Sprichwort nach unangenehm riechen, lässt sich kaum schön reden. Gerade Hunde mit dichter Unterwolle trocknen oft nur sehr langsam.  Dadurch entsteht im Hundefell ein feuchtwarmes Klima, in dem sich geruchsbildende Bakterien und Pilze besonders gut vermehren . 
 Selbst in gut beheizten Wohnräumen ist der Boden, auf dem der nasse Hund oft liegt, eher kühl und daher wenig hilfreich bei der Trocknung von Hund und Hundekissen. Es sei denn, man genießt den Luxus einer Fußbodenheizung. Wobei das auch nur dann hilfreich ist, wenn das Hundebett nicht zu dick ist oder eine Luftzirkulation gewährleistet ist. Sonst bildet sich auch hier das beschriebene feuchtwarme Traumklima für ungesunde Keime. Der nasse Hund, der sich zum Trocknen gemütlich auf seine Decke am Ofen legt, gibt den Mikroorganismen, die in seinem Fell und seiner Decke leben, beste Lebensbedingungen. Viele Hunde neigen ohnehin zu einer  ungünstigen Zusammensetzung der Hautflora . Da diese Hautflora zusammen mit weiteren Faktoren für den Körpergeruch des Hundes verantwortlich ist, kann man hier auch bei der Geruchskontrolle ansetzen. 
 Mit Konsequenz unangenehmem Hundegeruch begegnen 
 Die wichtigsten Faktoren, die helfen, unangenehmen Gerüchen vorzubeugen, erfordern ein wenig Konsequenz.  Nach jedem Spaziergang sollte der Hund gründlich mit einem Handtuch trocken gerieben werden . Sollte auch die Unterwolle nass geworden sein, ist das Trocknen per Föhn durchaus sinnvoll. Dabei wird Matsch dann auch schnell so trocken, dass er leicht ausgebürstet werden kann. Ein leichter Hunderegenmantel erspart einem hier viel Arbeit. Wenn der Hund trotzdem einen unangenehmen Geruch verbreitet, kann dieser durch  probiotische Bakterien , die in die Raumluft vernebelt werden, aktiv neutralisiert werden. Zusätzlich kann man die Mikroflora der Hundehaut durch  probiotische Pflegemittel  und sogar von innen durch  probiotische Futtermittel  optimieren, wodurch geruchsbildende Bakterien und Pilze verdrängt werden. 
     Nach einem ausgiebigen Herbstspaziergang hüpft der vierbeinige Liebling ins Auto und die Kofferraumklappe geht herunter. Die Fahrt geht los und schon kommen die Gerüche vom nassen Hund auch vorne an. Scheiben beschlagen und das ganze Auto wird von innen klamm und feucht. Die Gefahr der Schimmelbildung wächst. Die Klimaanlage läuft auf Hochtouren, um die Feuchtigkeit aus der Raumluft zu entfernen. Zusammen mit der Feuchtigkeit gelangen auch Bakterien und Schimmelpilzsporen in die Anlage.  Daher ist eine regelmäßige Wartung und Desinfektion der Klimaanlage ein wichtiger Baustein für gesunde und geruchsarme Luft im Fahrzeug . Die Gefahr, dass schädlichen Mikroorganismen in der Klimaanlage keimen, kann durch den regelmäßigen Einsatz von  probiotischer Reinigung  und die Vermeidung unnötiger Feuchtigkeit im Fahrzeug reduziert werden. 
 Eine dicke Gummimatte im Kofferraum bietet dem Hund nicht nur mehr Halt, sondern schützt den Kofferraumteppich vor Schmutz und Nässe. Außerdem kann der Kofferraum so viel leichter gereinigt werden. Dennoch sollten im Kofferraum nach einem Spaziergang immer saubere und trockene Handtücher für den Hund bereit liegen. Zumindest eine grobe Trocknung von Fell und Pfoten sollte immer schon vor der Heimfahrt erfolgen. Die nassen Handtücher finden dann am besten in einer gut schließenden Plastikbox ihren Platz. Nicht vergessen: Die Handtücher auf keinen Fall im nassen Zustand in der Box lassen und womöglich nach dem nächsten Spaziergang eine stinkende Überraschung vorfinden. 
 Unangenehme Gerüche bei alten Hunden und Welpen unter Kontrolle haben 
 Jahreszeitunabhängige Gerüche, die zum Beispiel durch Krankheiten oder bei noch nicht stubenreinen Welpen entstehen, können zu einer großen Belastung für die menschlichen Mitbewohner der Hunde werden. Ob krankheitsbedingt, nach Kastration oder durch ein hohes Alter kann es bei unseren Haustieren zu einer Inkontinenz kommen.  Der Hund verliert Tröpfchen von Harn in seinem Schlafkörbchen, dem Teppich oder auf dem Sofa . Manchmal auch deutlich mehr als nur ein paar Tröpfchen. Unangenehme Gerüche lassen sich kaum vermeiden und werden besonders wenn der Besuch kommt, noch unangenehmer. Mit ein paar Anpassungen der Lebensbedingungen für den Hund kann man der Lage aber Herr werden und muss nicht auf Besuch verzichten. 
 Waschbare Hundewindeln oder Inkontinenzhosen für Hunde schützen vor unkontrolliertem Harnverlust. Diese müssen natürlich oft genug gewechselt werden, damit sie nicht selbst zur Geruchsquelle werden. Der Fußboden der vom Hund genutzten Räume sollte abwaschbar sein. Um gerade alten Hunden, die nicht mehr so gut laufen, besseren Halt zu geben, kann man dann zusätzlich auf waschbare Läufer zurückgreifen. Zudem sollte das Hundebett unbedingt waschbar sein. Um Gerüche aus Polstermöbeln zu beseitigen, sind  probiotische Reiniger  am effektivsten. Die Raumluft kann mit vernebelten Probiotika deutlich verbessert werden. 
 Unangenehme Gerüche in Verbindung mit Katzenhaltung 
 Unsere Samtpfoten selbst legen ja normalerweise größten Wert auf Sauberkeit und rümpfen schnell die Nase, wenn das Personal ihre Kiste nicht ordentlich reinigt. Dennoch gibt es Situationen, in denen auch die pingeligste Katze für reichlich Geruchsbildung sorgen kann. 
 Unsauberkeit bei Katzen kann vielfältige Ursachen haben. Die falsche Katzenstreu musste gekauft werden, da die gewohnte Marke ausverkauft war oder die bevorzugte Katzentoilette steht nicht zur Verfügung, weil das Partnertier schon auf dieser ihr Geschäft verrichtet hat, aber auch Veränderungen in der gewohnten Umgebung, durch einen Umzug, der Geburt eines Kindes oder durch den Einzug eines neuen Partners können Unsauberkeit auslösen. Natürlich muss ein krankhaftes Geschehen ebenfalls in Betracht gezogen werden. Es gilt dabei unbedingt auch darauf zu achten, ob es eher Markierverhalten darstellt oder jeweils besondere Stressauslöser vorlagen. Bei unerklärlicher Unsauberkeit sollte die Katze immer tierärztlich untersucht werden. Sollte eine organische Ursache ausgeschlossen werden können, kann der behandelnde Haustierarzt eine auf Verhaltenstherapie spezialisierte fachtierärztliche Praxis empfehlen. 
 Gründe für Unsauberkeit bei Katzen - was Halter tun können 
 Bei durch Umzug oder andere Veränderungen im Leben der Katze gestressten Stubentigern kann ein  Anti-Stress-Verdampfer  mit Pheromonen oder ein Pheromonspray für Entspannung sorgen. Die Pheromone gleichen denen, mit denen Katzen selbst ihr Revier kennzeichnen. Das gibt ihnen Sicherheit.  Das Raumklima kann zusätzlich durch das Vernebeln probiotischer Bakterien deutlich verbessert werden , denn die Probiotika neutralisieren Gerüche. Uringeruch von vergangenen Missgeschicken einer Katze kann Katzen zu wiederholtem Markierverhalten an der gleichen Stelle animieren. Deshalb sollten solche Bereiche immer mit einem  Enzymreiniger  behandelt werden. 
 Ein nicht zu unterschätzender Faktor für Unsauberkeit bei Katzen stellt die  Katzentoilette  dar. Nicht jedes Modell eignet sich für jede Katze. Die Vorlieben können sehr unterschiedlich sein. Daher sollten bei unsauberen Katzen unterschiedliche Modelle, insbesondere auch ohne Haube, zur Verfügung gestellt werden, um den Favoriten Ihrer Katze zu ermitteln. Das gilt analog genauso für die Katzenstreusorten. Lassen Sie Ihre Katze entscheiden. Auch die Platzierung spielt eine wichtige Rolle. Das stille Örtchen sollte tatsächlich an einem ruhigen und immer frei zugänglichen Ort aufgestellt werden. Da einige Katzen nur unbenutzte Toiletten nutzen oder zumindest keine, die schon von einer anderen Katze genutzt wurde, sollte es in jedem Katzenhaushalt immer mindestens eine Toilette mehr geben, als Katzen im Haushalt leben, zumindest bei reiner Wohnungshaltung. 
 Geruchsbelästigung durch Katzentoiletten vermeiden 
 Wo stellt man die Katzentoilette am besten hin? Wo stören die Gerüche der Toilette am wenigsten? Jede Katzentoilette fängt mit der Zeit an, etwas unangenehm zu riechen. Im großen Haus mit genug Platz kommt sie an einen Ort, wo man sich seltener aufhält, der Besuch nicht sitzt, doch was macht man in einer kleinen Wohnung. Es gibt Katzentoiletten mit Deckel und Katzenklappe. Das reduziert den Geruch in der Umgebung, aber konzentriert ihn in der Toilette. Daher werden diese Art Toiletten von den Katzen oft nicht mehrmals aufgesucht und müssen daher in höherer Frequenz gereinigt werden. Allerdings gibt es Katzen, die diese gar nicht akzeptieren. Die mindestens einmal tägliche Entfernung von Fäkalien und regelmäßige Erneuerung der gesamten Streu sollte selbstverständlich sein. Nicht zu vergessen ist die regelmäßige Reinigung der Schale mit heißem Wasser und milden Reinigern. Auch hier ist ein Enzymreiniger von Vorteil. Stark riechende oder ätzende Reiniger sollten nicht eingesetzt werden. Wenn die Toilette in Wohnräumen platziert werden muss und eine Geruchsbelästigung unvermeidbar ist, kann der  VTG MiefGeist  in diesen Räumen aufgestellt werden, um den Geruch vor Ort zu bekämpfen, ohne ihn künstlich zu überdecken. 
 Gerüche durch Heimtiergehege in Wohnräumen 
 Ob Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen oder Ratte, das geliebte Heimtier kann durchaus zu unangenehmen Gerüchen im Wohnraum führen. Die Einstreu nimmt Urin gut auf, riecht daher jedoch sehr schnell streng.  Weshalb nasse Einstreu täglich aus dem Käfig genommen werden sollte, um den geruchsbildenden Mikroorganismen möglichst wenig Nahrung zu bieten . Die wasserfesten Teile von Käfig und Käfigeinrichtung müssen  regelmäßig gründlich gereinigt werden . Auch hier sollten, ähnlich wie bei Katzentoiletten, keine scharfen Reiniger eingesetzt werden, sondern bevorzugt auf  probiotische Enzymreiniger  gesetzt werden. Hitzebeständige Teile können im Backofen sterilisiert werden. Anschließend kann eine dünne Schicht Probiotika aufgetragen werden, um eine positive Mikroflora für die Bewohner des Geheges zu schaffen und Geruchsbildung vorzubeugen. Probiotische Reiniger und Lufterfrischer wie der VTG MiefGeist beseitigen die Gerüche, ohne sie mit Duftstoffen zu überdecken und sind ungefährlich für Tiere, im Gegensatz zu parfümierten Raumsprays. Bei Freilauf in Wohnräumen sollte der Boden leicht zu reinigen sein. 
 Gerüche und Keimbelastung in der Tierarztpraxis reduzieren 
     Wenn mehrere Tierhalter und Tiere im Wartebereich der Tierarztpraxis zusammen kommen, sollte nicht nur wegen der möglichen Geruchsbelästigung für eine möglichst saubere Umgebung geachtet werden. Es befinden sich im Wartebereich kranke Tiere mit ihren Besitzern, viele der Tiere sind durchaus alt und einige hinterlassen vor Angst ihr Geschäft im Katzenkorb oder auf der Türmatte. Intakte Rüden markieren womöglich noch den ein oder anderen Stuhl, um für die Damenwelt interessant zu sein. Jeder kann sich vorstellen, wie unangenehm so ein Wartezimmer riechen kann. 
 Neben Selbstverständlichkeiten wie  gutem und ausgiebigem Lüften , regelmäßigem Feudeln des Wartebereichs mit  Tier-Geruchsentferner  und  Enzymreiniger  gibt es noch ein paar Optimierungsmöglichkeiten. So kann ein Pheromon-Stecker in der Steckdose den Katzen etwas den Stress nehmen. Probiotische Reiniger und Lufterfrischer beseitigen die Gerüche, ohne sie mit Duftstoffen zu überdecken. Außerdem sorgen regelmäßig vernebelte Probiotika für eine gesunde Mikroflora im Raum und geben Schadkeimen wenig Raum. 
 Für die Behandlungsräume und die Station mit Tierställen gelten vergleichbare Bedingungen. Zu den unterschiedlichen Tieren und deren Ausscheidungen kommen weitere Substanzen wie Analdrüsensekret, unterschiedliche Medikamente und sterilisierte Instrumente. Es riecht nach Reiniger und Chemie. Auf Station befinden sich oft viele Tiere auf engem Raum, meist handelt es sich um kranke Tiere, Tiere, die aus der Narkose erwachen oder einer intensiven Behandlung benötigen. Dass es bei vielen Tieren auf engem Raum zu Gerüchen kommt, ist durchaus üblich. 
 Hundebesitzer kennen den Geruch, ein Hund zum Analdrüsen ausleeren war gerade noch im Raum. Diese Duftdrüsen haben es in sich. Getoppt wird so etwas nur durch Durchfall und Eiter. Gutes und ausgiebiges Lüften bringt Erleichterung, ist aber nicht in jeder Situation ausreichend möglich. Desinfektionsmittel großzügig auf dem Tisch zu verteilen, gibt ein Gefühl von Sauberkeit, aber ist für die tierischen Patienten sehr unangenehm in der Nase und sollte nicht übertrieben werden. Bei Bedarf sollte der Mülleimer auch entleert werden, bevor er voll ist. Hauptsache der Geruch verschwindet aus den Räumen. Lufterfrischer wie den VTG MiefGeist aufzustellen verbessert das Raumklima nachhaltig, ohne weitere Gerüche hinzuzufügen. Enzymreiniger hilft, Gerüche zu neutralisieren, um die Tierställe nicht nur zu säubern, sondern auch für den nächsten Patienten möglichst angenehm zu gestalten. Krankenunterlagen sollten bei Verschmutzung umgehend ausgetauscht werden und als Schmutzwäsche in einem gut schließenden Behälter oder draußen gesammelt werden. Alternativ können Einwegartikel genutzt und entsorgt werden. 
 
 Gut zu wissen:  Probiotische Bakterien können Allergene, wie sie im Tierspeichel vorkommen und zur Tierhaarallergie führen, neutralisieren und so zu einer allergikerfreundlichen Umgebung beitragen.  
 
  Die 7 wichtigsten Maßnahmen gegen unangenehme Gerüche  
 
 Feuchtigkeit vermeiden oder effektiv binden. 
 Nasse Textilien immer gut trocknen und regelmäßig waschen. 
 Nicht waschbare Textilien und Oberflächen mit probiotischem Enzymreiniger behandeln. 
 Ausscheidungen von Tieren zeitnah entfernen. 
 Regelmäßig gut Stoßlüften, ohne den Raum auskühlen zu lassen. 
 Probiotische Lufterfrischer aufstellen. 
 Luftentfeuchter oder Klimaanlagen nutzen. 
 
 
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            <title type="text">Warum Hunde schlingen - 3 Tipps für langsameres Fressen</title>
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                                            Viele Hunde schlingen ihr Futter hastig hinunter, dies kann jedoch zu gesundheitlichen Problemen führen. Hier finden Sie Ursachen für das hastige Schlingen und Tipps, wie sie ihren Hund an langsameres Fressen heranführen.
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 Wer kennt das nicht, man setzt dem Hund sein Futter vor und nach gefühlten zehn Sekunden ist es bereits verschlungen. Dieses Phänomen tritt bei vielen Hunden auf und ist nicht unbedenklich. Es kann zu Problemen mit der Verdauung und im schlimmsten Fall zu einer Magendrehung kommen. 
 In diesem Artikel erfährst du, warum es gefährlich sein kann, wenn Hunde ihr Futter herunterschlingen und welche gesundheitlichen Probleme dadurch auftreten können. Außerdem bekommst du wertvolle Tipps, um deinen Hund daran zu gewöhnen, langsamer zu fressen. So wird der Hund mit der Zeit entspannter beim Fressen und hört mit dem hastigen Schlingen auf, was auch seiner Gesundheit zugutekommt. 
 Warum manche Hunde schlingen 
 Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass manche Hunde dazu neigen, ihr Futter schnell hinunterzuschlingen, statt in aller Ruhe zu fressen. Wenn du herausgefunden hast, was bei deinem Hund der Auslöser für das Schlingen ist, bist du schon einen ganzen Schritt weiter und kannst gezielt an dem Problem ansetzen. 
 Der Hund hat zu wenig Ablenkung 
 Hat der Hund  zu wenig Beschäftigung und Ablenkung , dann wird das Futter im Napf für ihn manchmal zur Hauptattraktion des Tages. Der Hund schlingt diese Hauptattraktion dann hinunter, weil ihm die Auslastung anderweitig fehlt. 
 Hunde, die regelmäßig über zu lange Zeit allein bleiben müssen, tendieren manchmal zum Herunterschlingen des Futters. 
 In diesem Fall solltest du auf jeden Fall  mehr Beschäftigung  für und mit dem Hund einplanen, sodass das Futter für ihn mit der Zeit gar nicht mehr so reizvoll ist. 
 Futterneid 
  Futterneid  ist auch ein Auslöser für das zu schnelle Fressen. Wenn es mehrere Hunde oder Tiere im Haushalt gibt, hat dein Hund eventuell das Gefühl, beim Füttern leer auszugehen und schlingt deshalb alles hastig hinunter. Auch Hunde, die lange Zeit im Tierheim verbracht haben, zeigen oft dieses Verhalten. 
 
 Achte in diesem Fall darauf,  dass jeder Hund im Haushalt seinen eigenen Futternapf hat  und der Hund beim Fressen auf keinen Fall gestört wird. 
 
 Instinkt 
 Der  Wolfsinstinkt , der noch in unseren Hunden schlummert, sagt ihnen, dass es sinnvoll ist, so viel zu fressen, wie sie können, so lange noch etwas da ist. In der Natur finden Wölfe oft mehrere Tage kein Wild und zehren in dieser Zeit von ihren Reserven. 
 Daher erscheint es auch manchen Hunden logisch, ihr Futter möglichst rasch in sich hineinzubefördern. Man weiß ja nie, wann wieder etwas kommt. Es ist leider sehr schwierig, deinem Hund klar zu machen, dass du ihn jeden Tag fütterst und er immer genug bekommt. 
 Risiken, die das Schlingen mit sich bringt 
  Das Schlingen birgt für Hunde einige Risiken  und sollte deshalb nach Möglichkeit mit geduldigem Training in ruhigeres Fressen übergeleitet werden. Durch das hastige Schlingen kann Luft in den Magen gelangen, die beim Hund unangenehme  Bauchschmerzen  verursacht. Manche Hunde erbrechen das zuvor hastig verschlungene Futter wieder, da der Magen die großen Mengen nicht so schnell verarbeiten kann. Außerdem kann es zu einer gefährlichen  Magendrehung  kommen, bei der dann die sofortige Hilfe eines Tierarztes nötig ist. 
 3 Tipps für langsameres Essen 
 Um gesundheitliche Risiken für deinen Hund zu vermeiden, solltest du versuchen, ihm das  Schlingen abzutrainieren . Probiere die verschiedenen Tipps aus und schau, welcher bei deinem Hund am besten funktioniert. 
 
      Tipp 1: Antischlingnapf oder spezielle Spielzeuge einsetzen  
 Möchtest du deinen Hund davon abhalten, sein Futter zu schlingen, ist ein spezieller Napf sehr hilfreich, der sogenannte  Antischlingnapf . Hierbei handelt es sich um Näpfe, bei denen kleine Ausbuchtungen in der Mitte verhindern, dass der Hund zu viel Futter auf einmal ins Maul nehmen kann. Diese Methode ist oft sehr effektiv. Der Hund begreift in der Regel schnell, dass er nicht an das ganze Futter auf einmal herankommt und fährt sein Fresstempo mit der Zeit merklich herunter. 
 Auch besondere Spielzeuge wie zum Beispiel  Kongs  können dabei helfen, dass dein Hund sich das Schlingen abgewöhnt. Hier kommt immer nur ein kleiner Teil des Futters durch die Öffnung des Spielzeugs, wodurch der Hund gar nicht erst zum Schlingen verleitet wird. Ähnlich wie der Antischlingnapf funktionieren auch Kongs bei den meisten Hunden sehr gut, wenn man hastiges Schlingen unterbinden möchte. 
 
 
  Tipp 2: Hundefutter im Haus oder Garten verteilen  
 Es kann auch hilfreich sein, deinem Hund sein tägliches Futter nicht wie gewohnt in seinem Napf zu geben, sondern es im Haus oder Garten zu verteilen. Hierfür eignet sich natürlich nur Trockenfutter. Achte darauf, dass du immer nur  einzelne Futterbrocken  verteilst. So besteht nicht die Gefahr, dass dein Hund größere Mengen direkt hinunterschlingt. Außerdem muss der Hund auf diese Weise auch seine Nase anstrengen und hat somit gleichzeitig noch ein wenig extra Beschäftigung. 
 
 
  Tipp 3: Etwas Wasser ins Futter geben  
  Das Wasser im Futter führt dazu, dass der Hund das Fressen nicht mehr hastig hinunterschlucken kann . Außerdem kann beim Fressen so keine Luft mehr in den Bauch kommen. 
 Achte aber darauf, dass Wasser und Futter gut vermischt sind. Manche Hunde versuchen sonst, das Wasser aus dem Napf abzutrinken und das Futter schnell hinunterzuschlingen. 
 
 Fazit 
 Wenn dein Hund dazu neigt, sein Futter zu schlingen, dann versuche zuerst herauszufinden, wo bei ihm die Gründe für das Verhalten liegen. Manchmal kann man Futterneid schon durch einen  separaten Napf  beseitigen und der Hund frisst wieder völlig entspannt. 
 Mit Geduld, genug Training für den Hund und entsprechenden Fütterungsalternativen wird es dir bestimmt gelingen, aus deinem Hund einen entspannten Esser zu machen. 
  Autorin dieses Artikels:  Jesse Reimann von  Happyhunde  
 
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            <title type="text">Der neue Online-Shop ist endlich da - VTG Tiergesundheit in neuem Gewand</title>
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                                            Wir haben in den letzten Monaten im Hintergrund hart für diesen Tag gearbeitet. Wir haben geplant, strukturiert, recherchiert und getextet. Alle unsere bestehenden Beiträge haben wir überarbeitet und erheblich erweitert.
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 Endlich ist es so weit. Wir haben in den letzten Monaten im Hintergrund hart für diesen Tag gearbeitet. Wir haben geplant, strukturiert, recherchiert und getextet. Alle unsere bestehenden Beiträge haben wir überarbeitet und zum Teil erheblich erweitert. Wir haben hübsche neue Produktfotos erstellt und uns viele neue Extras ausgedacht. Ein neues Produkt hat auch den Weg in unseren Shop gefunden, wir sind gespannt auf das Feedback. 
 Unser neuer Online-Shop bietet unseren Kunden nun viele neue Funktionen, verbesserte Übersichtlichkeit und einige richtig gute Schnäppchen zum Neustart. Außerdem natürlich wie gewohnt, viele informative Beiträge zur Tiergesundheit und unsere bereits bekannten Produkte. Einen Gutscheincode zum Neustart gibts auch noch. 
 Die Neuerungen im Überblick 
 
 Auch auf Mobilgeräten leicht zu bedienen. 
 Alle Pflegeprodukte kompakt in einer Übersicht. 
 Produktfilter für Tierart, Symptome/Krankheiten und Pflegeserie. 
 Integrierter Ratgeber in den Produktdetails. 
 Produktbewertungen und Shopbewertungen unserer Kunden. 
 Produktbezogene FAQ in der Produktbeschreibung. 
 Zusätzliche Zahlweisen über Klarna. 
 Übersichtlich strukturiertes Magazin. 
 Separate Händlerregistrierung für Tierärzte und Reseller. 
 
 Leider ist eine neue Registrierung erforderlich 
    
 Aus datenschutzrechtlichen und technischen Gründen war es uns leider nicht möglich, die bestehenden Kundenkonten mit den dazugehörigen Passwörtern in den neuen Shop zu übernehmen. Daher müssen sich nicht nur die Neukunden, sondern auch unsere Bestandskunden im Shop neu registrieren. 
 Es entstehen Ihnen keine Nachteile, außer der erneuten Registrierung. Die bei uns in der Buchhaltung hinterlegten Kundeninformationen wie Rechnungsadresse und Bestellhistorie, werden dann wieder mit Ihrem neuen Kundenkonto verknüpft. 
 Als Ausgleich für diese kleine Unannehmlichkeit haben wir einen Launch-Rabatt von 5 % für die Startphase unseres neuen Online-Shops eingerichtet. 
 
 Alle Neuerungen im Detail 
 Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Dieser Tatsache sind wir uns sehr bewusst. Damit sich unsere Kunden dennoch schnell wieder auf unserer Seite zu Hause fühlen können, haben wir in diesem Beitrag alle zur Orientierung wichtigen Neuerungen anschaulich aufbereitet und hoffen, unsere Kunden haben Lust auf eine Entdeckungstour. 
 Schwerpunkt mobile Endgeräte 
 Shopping via Smartphone und Tablet sind heute eine Selbstverständlichkeit. Gerade dann, wenn man als Firma so wie wir, viele Follower im Bereich der sozialen Medien hat, muss davon ausgegangen werden, dass ein erheblicher Anteil der Kunden unsere Seite mobil nutzen wollen. Daher wurde die gesamte Seite zusätzlich zur PC-Oberfläche, auf die verschiedenen Auflösungen mobiler Endgeräte optimiert. 
 Aus diesem Grund und für möglichst schnelle Ladezeiten, auch bei nicht optimalem Mobilfunknetz, haben wir die Seite etwas schlichter gestaltet. Dafür bietet sie jetzt deutlich mehr Komfort, gerade auch unterwegs oder am Stall. 
 Alle Pflegeprodukte kompakt in einer Übersicht 
   
 Gerade für Neukunden wirkte unser Sortiment bisher eher unstrukturiert. Um in diesem Bereich einen schnelleren Überblick und klare Strukturen zu bieten, befinden sich jetzt alle Produkte auf einer Seite. 
  Produktfilter – Auswahl verfeinern  
 Um Auswahl und Recherche auf der Pflegeproduktseite zu erleichtern, haben wir uns passende Filtermöglichkeiten überlegt. 
 So kann man jetzt nicht mehr nur nach der Zieltierart filtern, sondern auch nach Pflegeserie und, was sonst kaum jemand bietet, nach Krankheiten und Symptomen. 
 Ratgeber zur Tiergesundheit 
     Wir haben alle unsere Gesundheitsthemen überarbeitet und in einem übersichtlich strukturierten Ratgeber zusammengestellt. Einige Beiträge wurden mit anderen ähnlichen Beiträgen zusammengefasst, andere wurden durch unsere Fachberater umfangreich erweitert oder auch auf den aktuellen Stand des Wissens gebracht. 
 Durch die nun klare Struktur findet jetzt jeder genau die benötigten Informationen. Der Clou an unserem neuen Ratgeber, er ist, wie ein Fachwörterlexikon, mit den Texten der Produktdetailseiten verknüpft und dadurch viel hilfreicher als bisher. Die nach aktuellen Standards und für die komfortable mobile Nutzung optimierten Produktbeschreibungen bieten so direkten Zugriff auf alle themenbezogenen Informationen unserer Webseite. 
 Das heißt, in den Produktbeschreibungen sind wichtige Wörter farbig dargestellt. Werden diese Wörter (Web-Links) angeklickt, öffnet sich der dazugehörige, das Wort erklärende Ratgeberbeitrag in einem kleinen Fenster, ohne dass die Seite verlassen wird. Der Ratgeber kann also von den Produkten aus wie ein Lexikon zum Nachschlagen genutzt werden. Damit wird also das Einkaufserlebnis gleichzeitig auch noch informativ. Selbstverständlich kann auch jenseits der Produkte einfach direkt im Ratgeber gestöbert werden. 
 Produktbezogene FAQ in der Produktbeschreibung 
     Da uns zu einigen unserer beliebtesten Produkte regelmäßig dieselben oder einander sehr stark ähnelnde Fragen gestellt werden, haben wir diese über einen längeren Zeitraum gesammelt und als produktspezifische FAQ am Ende der Produktbeschreibungen integriert. 
 Wir hoffen, mit unseren Antworten auf diese häufig gestellten Fragen, dem Informationsbedürfnis unserer Kunden möglichst umfassend gerecht zu werden. Wir werden diese speziellen FAQs selbstverständlich laufend um weitere aufkommende Fragen erweitern. 
 Natürlich sind wir aber wie gewohnt für unsere Kunden und interessierte Leser unserer Beiträge da und beantworten auch individuelle Fragen. Um die Kontaktaufnahme für unsere Kunden und Interessenten so komfortabel wie möglich zu gestalten, befindet sich nun am Ende jeder einzelnen Produktbeschreibung ein Button für Fragen zum Produkt. Über diesen Button gelangt man jederzeit zum Kontaktformular. 
 Übersichtliches Magazin 
     Auch unser neues Magazin, früher unser Blog, hat eine neue Struktur erhalten. Damit jeder schnell finden kann, was einen persönlich interessiert, haben wir uns viel Mühe bei der Strukturierung gegeben. Hier gibt es jetzt neben einer Suchfunktion, eine Sortiermöglichkeit nach Kategorien, Autoren und Themenbereichen. 
 Deshalb ist unser Blog jetzt auch mehr wie ein Magazin und heißt auch so. 
 In einem analogen Magazin kann man schließlich auch gezielt die Artikel aufschlagen, die man wirklich lesen will, ohne jede Seite durchblättern zu müssen. Denn auch dort bietet bereits das Deckblatt (Hauptseite des Blogs) und das Inhaltsverzeichnis Orientierung für den Leser. 
 Zusätzliche Zahlweisen 
 Nachdem einige unserer Kunden mit den angebotenen Zahlweisen via PayPal und Amazon Pay nicht warm wurden, bieten wir jetzt zusätzlich Klarna als Zahlungsdienstleister an. Über Klarna bieten wir jetzt Kauf auf Rechnung, Lastschrift und Sofortüberweisung an. 
 Damit bieten wir jetzt maximale Vielfalt mit maximaler Sicherheit für unsere Kunden an. Mehr zu den bei uns möglichen Zahlungsarten finden sie  hier . 
 Händlerregistrierung für Tierärzte und Reseller 
 Endlich konnten wir es möglich machen. Wir haben jetzt eine separate Händlerregistrierung für Tierärzte und Reseller. 
 Das heißt, kein umständliches Bestellen via E-Mail oder Telefon mehr, um die besonderen Händlerkonditionen nutzen zu können. Nach erbrachtem Nachweis (bei neuen Resellern) und manueller Freischaltung des registrierten Händlerkontos durch unsere Fachberater, sehen Tierärzte und Reseller dann ihre Nettopreise und können ganz bequem und unabhängig von unseren Telefon- und Bürozeiten bestellen. So geht die Ware dann noch schneller in den Versand. 
 
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            <title type="text">Die richtige Fellpflege für gesundes und glänzendes Katzenfell</title>
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                                            Katzen sind sehr reinlich und verbringen mehrere Stunden am Tag damit, sich zu putzen. Das dichte und glänzende Fell gilt bei Katzen als Zeichen für Gesundheit. Schönes Fell durch Fellpflege und gute Fütterung unterstützen.
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 Katzen sind für ihren Sauberkeitssinn bekannt. Sie verbringen mehrere Stunden am Tag damit sich zu putzen. Das dichte und glänzende Fell gilt als Zeichen für Gesundheit. Damit das Fell der Katze so schön bleibt, kann durch Fellpflege und gute Fütterung unterstützt werden. 
 Die Katze bei der Fellpflege unterstützen 
 Durch regelmäßiges Bürsten, kann man die Katze bei der Fellpflege unterstützen. Lose Haare können so entfernt werden bevor die Katze sie beim Putzen über die Zunge aufnimmt und abschluckt. Das reduziert die Menge an Haarballen im Verdauungstrakt. Gleichzeitig wird die  Durchblutung der Haut angeregt .  Daher wird besonders während des Fellwechsels das Bürsten und Kämmen empfohlen . 
 Für jede Fellbeschaffenheit gibt es passende Kämme und Bürsten. Wichtig ist vor allem, dass diese Utensilien über abgerundete Zinken verfügen, damit die empfindliche Haut nicht gereizt wird. Durch einen speziellen Zinkenabstand, wie bei unserer  Auskämmhilfe , können sogar  Hautschuppen  und  Ektoparasiten  ausgebürstet werden. 
 Einen speziellen „Haarschutz“ produziert die Katze sogar selbst.  Talgdrüsen  in der Haut sondern eine fettige Substanz ( Talg ) ab. Dieser wird beim Bürsten verteilt und sorgt für Geschmeidigkeit und Glanz von Haut und Haar. Außerdem bekommt die Katze durch den Talg ein  leicht wasserabweisendes Fell . 
 Häufiges Baden schadet dem Katzenfell 
 Mit „ Katzenwäsche “ ist umgangssprachlich zwar eine sehr kurze, ungenügende Körperreinigung gemeint, in Wahrheit sind Katzen jedoch sehr reinliche Tiere. Sie verbringen mehrere Stunden am Tag damit sich zu putzen. Dazu verwenden sie zwar kein Wasser, haben dank ihrer Zunge aber ein hervorragendes Werkzeug zum Putzen zur Verfügung. 
 
 Grundsätzlich müssen Katzen nicht gebadet werden. Die Prozedur bedeutet für die meisten Katzen großen Stress. Daher sollte das Baden der Katze nur in Ausnahmefällen erfolgen. 
 
 Viele Verunreinigungen im Katzenfell lassen sich auch  durch Bürsten  oder mit einem  feuchten Tuch  entfernen. 
 Parasiten im Katzenfell 
 Ein Befall mit Ektoparasiten, wie zum Beispiel Milben und  Haarlinge , können die Beschaffenheit des Fells verschlechtern. Durch den starken  Juckreiz  und die  gereizte Haut  beginnen die Katzen sich vermehrt zu kratzen und zu benagen.  Kahle Stellen  und  stumpfes Fell  können die Folge sein. Durch eine milde Hautpflege, zum Beispiel mit  noJuck noSchupp - milde Hautformel , kann der Juckreiz gelindert und gleichzeitig Hautschuppen und Verkrustungen sanft abgelöst werden. 
 Das Fell durch bedarfsgerechte Fütterung unterstützen 
 Ein Mangel an Nährstoffen kann zu einem stumpfen Haarkleid der Katze führen. Eine  ausgewogene und bedarfsgerechte Fütterung  trägt maßgeblich zu einem glänzenden Fell bei. 
 Auch ein  Wassermangel  kann sich negativ auf Haut- und Fellbeschaffenheit auswirken. Die Haut wird trocken und schuppig, das Fell wird spröde. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Katze jederzeit Zugang zu sauberem Trinkwasser hat. 
  Weitere interessante Artikel in unserem Magazin/Ratgeber:  
 
  Haarlinge bei Katzen  
  Fellwechsel bei Katzen – eine haarige Angelegenheit  
  Die richtige Fellpflege bei Langhaarkatzen - Ein Erfahrungsbericht  
 
 
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                            <updated>2020-06-15T08:42:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Erbrechen bei Katzen - Ursachen und was dagegen getan werden kann</title>
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                                            Die Gründe für das Hochwürgen des Mageninhaltes können bei Katzen vielseitig und unterschiedlich schwerwiegend sein. Mögliche Ursachen dafür, dass die Katze erbricht und was dagegen getan werden kann.
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 Auch wenn es manchmal eine etwas eklige Angelegenheit ist, wenn sich die Katze in der Wohnung übergibt, so ist es für das Tier doch häufig eine Erleichterung. Wie Husten und Niesen gehört das Erbrechen grundsätzlich zu den  Schutzreaktionen des Körpers  um Fremdkörper oder Krankheitserreger loszuwerden, diese Reflexhandlung kann die Katze deshalb nicht kontrollieren. 
 Gründe für das Erbrechen bei Katzen 
 Gründe für das Hochwürgen des Mageninhaltes gibt es viele, einige sind eher harmlos, andere können jedoch auch schwerwiegendere Ursachen haben, auf die der Halter entsprechend reagieren sollte. 
 Ist sich der Halter nich sicher, was die Ursache des Erbrechens der Katze ist, sollte immer der Weg zum Tierarzt gewählt werden, um die schwerwiegenderen Ursachen auszuschließen. 
 
  Haarballen nach dem Putzen des Fells  
 Eine der eher harmlosen Gründe für Erbrechen bei Katzen ist das  Hochwürgen von Haarballen . Katzen verwenden täglich viel Zeit für ihre Fellpflege und verschlucken dabei sehr viele Haare, welche sich im Magen zusammenballen und anschließend wieder ausgespuckt werden. Zu große Mengen verschluckter Haare können jedoch zu  Verstopfungen  führen und die  Tätigkeit des Verdauungstraktes einschränken . Um die Menge an verschluckten Haaren zu reduzieren, ist es hilfreich, die Katze besonders während des Fellwechsels regelmäßig zu bürsten und sie so gleichzeitig bei der Fellpflege zu unterstützen. 
 
 
  Unverdauliche Überreste eines Beutetieres  
 Katzen verschlingen ihre Beutetiere meistens im Ganzen.  Die unverdaulichen Bestandteile wie Haare, Federn und Knochen werden anschließend wieder hochgewürgt und ausgespuckt . Auch diese Form des Erbrechens ist bei Katzen im Grunde ein natürliches Verhalten und daher meist harmlos. 
 
 
  Zu schnelles Fressen von großen Futterportionen  
 Schlingt eine Katze ihr Futter zu schnell herunter oder frisst zu viel auf einmal, kann dies zum Erbrechen der Futterportion führen. Meist geschieht dies dann einmalig unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme. 
 Um eine zu schnelle Aufnahme des Futters zu vermeiden, können  Anti-Schling-Näpfe  genutzt werden, welche der Katze das hastige Fressen erschweren. Durch eine  Verteilung der Tagesration auf mehrere kleine Mahlzeiten  am Tag kann verhindert werden, dass die Katze sich überfrisst und deshalb erbricht. 
 Ist  Futterneid  die Ursache für das Herunterschlingen der Nahrung, sollten die Tiere in einem Mehrkatzenhaushalt bei der Fütterung in verschiedene Räume gebracht und die Türen geschlossen werden, bis jede Katze ihre Portion in Ruhe aufgefressen hat. Auf diese Weise geraten die Tiere nicht unter Stress, weil sie fürchten müssen, dass die andere Katze das Futter wegschnappt. 
 
 
  Futtermittelallergie oder Futterumstellung  
 Auch eine Allergie gegenüber einiger Bestandteile der Futterration oder eine plötzliche Futterumstellung kann bei Katzen zu Erbrechen führen. Besteht der Verdacht auf eine Futtermittelallergie, sollte mit dem Tierarzt eine  Anpassung der Futterration  besprochen werden. 
 Erbrechen durch eine Futterumstellung kann meist durch ein  langsames Untermischen des neuen Futters  unter das Alte vermieden werden. Der Anteil des neuen Futters an der Tagesration wird dabei nur langsam erhöht, sodass die Umstellung weniger abrupt und somit  schonender für die Verdauung  der Katze verläuft. 
 
 
  Vergiftung  
 Erbrechen kann auch ein Hinweis auf eine Vergiftung sein. Neben Erbrechen können bei einer Vergiftung auch weitere Symptome wie Durchfall, Benommenheit, Zittern, Krämpfe oder Lähmungen auftreten. 
 Es gibt unter anderem viele Pflanzen, die für Katzen zu Vergiftungserscheinungen führen können. Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung, sollte unbedingt sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. 
 
 
  Erkrankung  
 Unter anderem können beispielsweise auch eine  Infektion, Störungen des Magen-Darm-Traktes, Nierenleiden, Leberkrankheiten oder eine Schilddrüsenerkrankung  die Ursache für Erbrechen bei Katzen sein. Nicht selten kommt auch ein Befall mit  Würmern  als Ursache infrage. Ist das Erbrochene weiß und schaumig, ist dies oft ein Anzeichen für einen Befall mit  Band- oder Spulwürmern . 
 
 
  Psychische Ursachen  
  Stress  kann Katzen sprichwörtlich auf den Magen schlagen. So kann ein  seelisches Ungleichgewicht  zu Erbrechen führen. Mögliche Ursachen für Stress bei Katzen können ein kürzlicher Umzug, der Verlust eines tierischen Partners oder auch Einsamkeit sein. 
 
 Was tun wenn die Katze erbricht? 
 Auch wenn Erbrechen bei Katzen teilweise harmlose Gründe haben kann, sollte das  Tier danach genau beobachtet werden, um gesundheitliche Probleme rechtzeitig zu erkennen . Besonders wenn sich das Verhalten der Katze plötzlich ändert, indem sie beispielsweise mehr als sonst schläft, nicht mehr trinkt, nicht mehr frisst, nervös und unruhig ist, sie anders läuft oder sich der Stuhlgang verändert hat, kann dies ein Hinweis auf ein ernst zu nehmendes Problem sein. 
  Bei Unsicherheit über den Grund des Erbrechens sollte deshalb immer ein Tierarzt aufgesucht werden . Spätestens wenn unter anderem folgende Symptome auftreten, wird dringend empfohlen, den Rat eines Tierarztes einzuholen: 
 
 Glasige Augen, Fieber oder Schmerzen. 
 Austrocknung oder Entkräftung. 
 Teilnahmslosigkeit oder Bewusstseinstrübung. 
 Blut im Erbrochenem oder mehrmaliges Erbrechen. 
 Blasses oder gelbliches Zahnfleisch. 
 Die Katze versucht vergeblich zu Erbrechen oder das Erbrochene riecht nach Fäkalien. 
 Es besteht der Verdacht, dass eine giftige Substanz gefressen, oder einen Fremdkörper verschluckt wurde. 
 
 Futterentzug nach Erbrechen 
 Häufig wird empfohlen eine Katze, nachdem sie erbrochen hat  24 Stunden nicht zu füttern , damit sich die  Magenschleimhaut beruhigen  kann. Ist diese gereizt, kann sich zudem durch die zu frühe Aufnahme von Futter eine Unverträglichkeit gegenüber des Futtermittels ausbilden. Wasser sollte bei einem Futterentzug jedoch immer zur Verfügung stehen. 
 Für sehr junge oder besonders alte Katzen kann es jedoch gefährlich sein, wenn das Futter über längere Zeit entzogen wird.  Auch bei chronisch kranken Tieren ist ein Futterentzug unter Umständen problematisch . Bei übergewichtigen Tieren besteht zudem die Gefahr einer lebensbedrohlichen hepatischen Lipidose. Daher sollte ein  Futterentzug nur nach Rücksprache mit einem Tierarzt  erfolgen. Dieser wird unter Umständen statt eines Futterentzuges eine  magenschonende Kost  für die Katze empfehlen und den Tierhalter entsprechend beraten. 
 
  Hinweis  
 Dieser Beitrag stellt lediglich eine kleine Übersicht über die Thematik dar. Da Erbrechen bei Katzen ein Anzeichen für eine lebensbedrohliche Situation sein kann, ist immer der Rat eines Tierarztes einzuholen! Die hier bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die Beratung und Behandlung der Katze durch einen Tierarzt! Dieser Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und alle Angaben werden ohne Gewähr gemacht. 
 
 
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                            <updated>2020-04-09T10:31:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Das alte Pferd - Veränderungen und Bedürfnisse von Senior-Pferden</title>
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                                            Wie alt werden Pferde eigentlich und welche Bedürfnisse ändern sich bei Pferden im Alter. Veränderungen, die mit fortschreitendem Alter einhergehen und auf welche Weise ein Senior-Pferd unterstützt werden kann.
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 Der  Alterungsprozess  eines Pferdes beginnt im Grunde genommen bereits ab dem Zeitpunkt der Geburt. In den ersten Lebensjahren ist dieser Prozess eine „positive Weiterentwicklung“ der körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Irgendwann endet diese Phase und der „negative“ Abschnitt dieses Prozesses beginnt, wenn sich die ersten  degenerativen Erscheinungen beim Pferd  bemerkbar machen. 
 Die degenerativen Erscheinungen im Alter können bei jedem Pferd unterschiedlich ausfallen. Beschwerden, welche bei einem Pferd auftreten, machen sich vielleicht bei einem anderen gar nicht, oder kaum bemerkbar. Wichtig ist, das die Pferdebesitzer auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Tiere individuell eingehen, denn es gibt immer einiges was man tun kann, um die  Altersbeschwerden  bei Pferden zu reduzieren und ihnen auch im Alter ein schönes, angenehmes Leben zu bereiten. 
 Wie alt werden Pferde? 
 Im Durchschnitt wird die  Lebenserwartung eines Pferdes mit ca. 20 bis 30 Jahren angegeben . Der Leistungshöhepunkt eines Pferdes wird im Alter von etwa 12 bis 16 Jahren erreicht. Ab einem Alter von 20 Jahren wird bereits von einem alten Pferd gesprochen. Zur groben Veranschaulichung kann man das Alter eines Pferdes grob in Menschenjahre umrechnen. 20 Pferdejahre würden demnach ungefähr 60 Menschenjahren entsprechen. Die Sinnhaftigkeit dieser Umrechnung wird jedoch kontrovers diskutiert. Je nach Größe des Tieres kann die Lebensdauer variieren. Kleinere Tiere werden häufig älter als Große. Auch  Unterschiede zwischen den Pferderassen  sind zu beobachten. So wird beispielsweise bei Arabern und Shettys eine etwas höhere Lebenserwartung angegeben als bei anderen Rassen. 
 Wie alt ein Pferd tatsächlich wird, hängt jedoch auch stark von  Gesundheit, Fütterung, Haltung und Pflege  ab. Bereits im Jungpferdealter wird die Basis für ein langes und gesundes Pferdeleben gelegt. So prägen unter anderem  regelmäßige Bewegung , eine in jedem Lebensabschnitt dem Alter  angepasste Fütterung, frische Luft und Kontakt zu Artgenossen  die Gesundheit eines Pferdes auf seinem Lebensweg. Die  Vermeidung von Übergewicht  und eine  regelmäßige Hufpflege  sind ebenso essenziell, um Fehlstellungen und eine Überlastung von Sehnen und Gelenken zu vermeiden. 
 Was verändert sich bei Pferden im Alter? 
 Alterserscheinungen machen sich beim Pferd äußerlich unter anderem durch eine  veränderte Fellbeschaffenheit  bemerkbar. So sind die Deckhaare häufig sehr lang, der Fellwechsel dauert deutlich länger und sie schieben ihr Winterfell oft früher als junge Tiere. Auch das Abwerfen des Winterfells im Frühjahr dauert deutlich länger, wodurch Seniorpferde meist schlechter mit Hitze umgehen können als junge Tiere und  schnell ins Schwitzen  geraten. Generell werden extreme Wetterwechsel von alten Pferden eher schlechter vertragen, da ihr  Immunsystem  weniger effizient arbeitet und so das  Risiko für Infektionen  ansteigt. 
 Häufig sind die Zähne im hohen Pferdealter so weit abgenutzt, dass das Futter nur unzureichend gekaut wird. Zudem kann die  Darmmotorik schlechter  werden, wodurch die  Anfälligkeit für Koliken  steigt. Es ist sogar möglich, dass ein Pferd erst im Alter zum  Ekzemer  wird. 
 Äußerlich können bei alten Pferden beispielsweise auch folgende Merkmale beobachtet werden: 
 
 eingeschränkte Beweglichkeit. 
 durchhängender Rücken und hervorstehender Widerrist. 
 eingefallenes Gesicht mit tiefen Höhlen über den Augen. 
 Gewichtsverlust durch schlechtere Nährstoffverwertung, geringere Futteraufnahme und fortschreitenden Muskelschwund („knochiges Erscheinungsbild“). 
 graue Haare (besonders um Augen und Ohren, sowie am Maul und auf der Stirn). 
 
 Nicht immer sind die Alterserscheinungen einem Pferd äußerlich anzusehen. Wenn die  Organe im höheren Alter nicht mehr so effizient  arbeiten, ist dies nicht immer sofort erkennbar. Die degenerativen Prozesse einer  Arthrose  in den Gelenken beispielsweise, verlaufen schleichend und führen nicht sofort zu einer Lahmheit. 
 Wie kann ein altes Pferd unterstützt werden? 
 Ein Pferd kann im Alter auf unterschiedliche Weise unterstützt werden.  Krankheitsbedingte Probleme müssen dabei stets individuell berücksichtigt werden . Generell sind jedoch häufig die folgenden Punkte für ein Seniorpferd wichtig: 
 Angepasste Fütterung 
 Ältere Pferde haben einen  höheren Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen , da die Fähigkeit des Körpers Nährstoffe zu speichern nachlässt. Dies sollte bei der Zusammenstellung der Ration berücksichtigt werden. Bei alten Pferden sind unter anderem Vitamin A, B, C &amp;amp; E, sowie Selen und Zink von besonderer Bedeutung. Empfehlenswert sind auch  hochwertige Proteine , sowie  Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren  im Futter, dabei aber immer auf einen  geringen Gehalt an Zucker und Stärke  geachtet werden. 
 Für die optimale Versorgung des Pferdes kann auch auf  spezielles Seniorfutter  zurückgegriffen werden, welches den Bedarf des Tieres in diesem Lebensabschnitt berücksichtigt. Mit einem guten Seniorfutter können so Gewichtsverlust und altersbedingte Stoffwechselprobleme zum Teil kompensiert werden. 
 Für eine  gute Raufutterversorgung  sollte auch den älteren Tieren immer genügend Heu zur Verfügung stehen. Bei Pferden werden mindestens 1,5 kg Heu pro 100 kg Lebendgewicht empfohlen. Sind die Zähne zu stark abgenutzt oder der Kauapparat in seiner Funktion auf andere Art eingeschränkt, kann es sinnvoll sein, auf eingeweichte Heucobs zurückzugreifen, damit das Pferd genügend Rohfaser aufnimmt. 
 Da die Darmmotorik im Alter häufig schlechter wird, sollte das Futter für die Seniorpferde  leicht verdaulich  sein. Mehrere kleine Futterportionen am Tag sorgen zudem für eine Entlastung des Verdauungstraktes. 
 Alte Pferde können außerdem dazu neigen, zu wenig zu trinken. Besonders bei Zahnproblemen kann es dem Tier helfen, das  Wasser in Bottichen  anzubieten, statt aus dem Selbsttränker. Auf diese Weise wird kein Druck auf das Maul ausgeübt. 
 Bewegung &amp;amp; Beschäftigung 
 Um dem Muskelabbau ein Stück entgegenzuwirken ist die  regelmäßige Bewegung  auch für Seniorpferde extrem wichtig.  Sehnen und Gelenke bleiben dadurch länger elastisch, die Muskeln geschmeidig und die Beweglichkeit des Tieres wird besser erhalten . 
  Die Intensität und Dauer der körperlichen Arbeit sollte an das Alter des Pferdes angepasst werden . Zudem brauchen Seniorpferde meist deutlich länger, um nach einer Ruhephase wieder „in die Gänge zu kommen“. 
 Schutz vor der Witterung 
 Die  Thermoregulation  klappt bei einem alten Pferd häufig nicht mehr optimal, weshalb Seniorpferde bei schlechter Witterung  schnell frieren . Ein  wetterfester Unterstand oder eine Regendecke  können in diesen Fällen sinnvoll sein, damit das Fell des Pferdes nicht bis auf die Haut durchnässt wird. Ob das Tier eingedeckt werden muss und wie dick die Decke sein sollte, ist dabei immer eine individuelle Entscheidung. 
 Mehr zum Thema  Thermoregulation und Eindecken . 
 Da der Fellwechsel bei alten Pferden häufig länger dauert, kann bei einigen Tieren das  Scheren des Fells im Frühjahr  sinnvoll sein. Werden die Seniorpferde ihr Winterfell bei warmen Temperaturen nicht los, können sie sonst schnell ins Schwitzen geraten. Meist ist es nicht notwendig das komplette Pferd zu scheren, sondern ein sogenannter „Ralleyschnitt“ bzw. „Streifenschnitt“ reicht aus, um einen  Hitzestau beim Pferd zu  vermeiden. Dabei wird lediglich die Unterseite des Halses, die Brust, die Unterseite des Bauches und ein Teil der Hinterhand geschoren. 
 Zahnkontrolle 
 Die Zähne eines Pferdes nutzen sich im Laufe des Lebens nach und nach ab. Irgendwann sind nur noch die Wurzelreste vorhanden, denen jedoch die Schmelzeinfaltungen fehlen. Ihre Oberfläche ist dadurch nicht mehr rau genug, um das Futter richtig zu zermahlen. Sind einige Zähne irgendwann lose und fallen sogar ganz aus, können sich die umstehenden Zähne verschieben und zur Seite kippen. In den entstehenden Zahnzwischenräumen können sich Futterreste ansammeln und  schmerzhafte Parodontaltaschen  entstehen. 
 Um entstehende Zahnprobleme rechtzeitig zu erkennen, sollte eine  Zahnkontrolle beim Pferd  deshalb regelmäßig erfolgen. Mehr zum Thema  Zahnpflege beim Pferd . 
  Weitere interessante Artikel in unserem Magazin/Ratgeber:  
 
  Equines Cushing Syndrom (ECS/PPID) bei Pferden  
  Hufrehe bei Pferden  
  Das Rentnerpferd - Würdevoll altern und artgerechte Haltungn  
 
 
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                            <updated>2020-02-07T08:28:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Warum getragene Schuhe und Socken für Hunde so anziehend sind</title>
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                                            Viele Hunde lieben es, mit Schuhen und Socken zu spielen. Doch warum besonders getragene Schuhe und Socken so anziehend für Hunde sind und welche Ursachen dieses Verhalten hat, erläutern wir in diesem Beitrag.
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 Viele Hunde lieben es, zum Leidwesen ihrer Besitzer, mit Schuhen und Socken zu spielen, sie zu verstecken und nach Herzenslust darauf herumzukauen. Doch wieso sind besonders getragene Schuhe und Socken so anziehend für Hunde? 
 An den Füßen haben Menschen, im Vergleich zu anderen Körperstellen, besonders  viele Schweißdrüsen . Der menschliche Geruch ist daher an Schuhen und Socken besonders intensiv. Was wir Menschen als Stinkefüße bezeichnen, riecht also für den Hund nach ihrem Lieblingsmenschen. Dies vermittelt ihm ein  besonderes Gefühl der Vertrautheit und Sicherheit  und kann beruhigend wirken. Aus diesem Grund sind Schuhe und Socken bei Hunden manchmal beliebter, als speziell für sie vorgesehenes Hundespielzeug. 
 &amp;nbsp; 
 Gründe weshalb Hunde Schuhe und Socken beknabbern 
 Neben dem&amp;nbsp; einfachen Grund, dass der Geruch der Schuhe und Socken den Hund an sein Herrchen erinnert gibt es jedoch noch weitere Gründe für das Gaunern und Beknabbern. Hier sind einige Ursachen aufgelistet, die sich durch Training und Geduld relativ einfach beheben lassen. 
 Trennungsschmerz 
 Wenn Schuhe und Socken von Hunden nur geklaut werden, wenn sie alleine sind, kann dies ein  Anzeichen für Trennungsschmerz  sein. Der Hund hat Stress und beruhigt er sich in diesem Fall dadurch, dass er sich etwas sucht, was intensiv nach seinem Besitzer riecht, um diesem nahe zu sein. Wenn er zusätzlich noch darauf herumkauen kann, ist das für ihn natürlich doppelt schön, da&amp;nbsp; es gleichzeitig  Beschäftigung und vertrauten Duft  bietet. 
 Handelt es sich um Trennungsangst, kann ein spezielles Training dabei helfen, dass der Hund entspannt bleibt, wenn er alleine gelassen wird. 
 Spielzeugersatz 
 Einige Hunde greifen aus  Langeweile  auf Schuhe und Socken zurück. Wenn sie  nicht genügend ausgelastet  sind oder es  kein anderes Spielzeug  gibt, suchen sich Hunde selbst etwas, was sich zum Zerbeißen und Herumtragen eignet. Schnürsenkel und Laschen sind zudem eine äußerst spannende Angelegenheit für Hunde. 
 Um zu verhindern, dass der Hund die Fußbekleidung als Beschäftigungsobjekt gebraucht, sollte daher  genügend geeignetes Hundespielzeug  zur Verfügung stehen, welche für den Hund attraktiver sind als Schuhe und Socken. Dies kann durch gezielten Einbau der Sachen in das tägliche Training oder die Spielzeit erreicht werden. Wenn der Hund sein eigenes Spielzeug benutzt oder bringt, muss diese Handlung positiv verstärkt werden. 
 Wichtig ist es, die  Aufmerksamkeit des Hundes auf die erlaubten Spielsachen zu lenken  und ihm beizubringen, dass diese Objekte mit etwas Schönem verbunden sind, wie Leckerlis oder einem tollen Spiel. Das Hundespielzeug muss für das Tier viel interessanter werden, es muss für ihn eine echte und viel lohnenswertere Alternative darstellen. Dann wird er Sachen wie Schuhe und Socken wahrscheinlich von sich aus links liegen lassen. 
 Wird der Hund täglich ausreichend gefordert und beschäftigt, kommt Langeweile, wegen der sich der Hund „Blödsinn“ einfallen lässt, gar nicht erst auf. 
 Zu viele Versuchungen 
 Um zu verhindern, dass der Hund überhaupt in Versuchung kommt, sich Schuhe, Socken und Co. zum Spielen zu schnappen, sollte am besten nichts davon in seiner Nähe herumliegen. Schuhe können beispielsweise in ein höher gelegenes Regal gestellt oder in einen abschließbaren Schuhschrank verstaut werden. Socken sollten gar nicht erst auf dem Fußboden liegen gelassen werden, sondern gleich in den Wäschekorb wandern. Denn wenn es in seiner Reichweite viele Dinge gibt, die aus Sicht des Hundes ein gutes Spielzeug abgeben würden, fällt es dem Tier schwer die Pfoten davonzulassen. Auch wenn der Hund eigentlich weiß, dass die Gegenstände für ihn tabu sind, könnte er vielleicht irgendwann der Versuchung nicht widerstehen. 
 Falsche Erziehung 
 Erlaubt man Hunden mit ausrangierten Schuhen und Socken zu spielen, ist es oftmals sehr schwer ihnen deutlich zu machen, dass die neueren, noch in Benutzung befindlichen Schuhe tabu sind. Der Hund wird den Unterschied nicht verstehen.  Daher sollten alte, ausrangierte Schuhe und Socken dem Tier gar nicht erst als Hundespielzeug angeboten werden , sondern lieber etwas, das sich gänzlich von Schuhen und Socken unterscheidet. 
 Apportieren 
 Viele Hunde lieben es, Dinge zu apportieren. Einige Rassen wie beispielsweise Golden Retriever oder Labrador Retriever haben das Apportieren regelrecht im Blut. Bei ihnen werden die Objekte nicht unbedingt zerkaut, sondern sie tragen sie meist vorsichtig mit den Fangzähnen umher und bringen sie zum Menschen oder an einen sicheren Platz. In der Regel geben diese Hunde ihre apportierten Gegenstände auch anstandslos wieder her. 
 Zu wenig Aufmerksamkeit 
 Hunde, die sich nicht genügend beachtet fühlen, versuchen dem Menschen zu gefallen, um  mehr Aufmerksamkeit  zu erlangen. Einige spulen ihr gesamtes Trick-Repertoire ab, andere suchen die Nähe und kuscheln sich an. Gelingt dies nicht, greifen einige Tiere auf Verhaltensweisen zurück, von denen sie wissen, dass sie tabu sind. Durch das Stibitzen und Kauen auf Schuhen, zieht der Hund zwar den Missmut des Menschen auf sich, jedoch ist Schimpfen auch eine Form der Aufmerksamkeit. Versucht man anschließend noch, das Spielzeug aus dem Maul zu ziehen, kann der Hund dies als Aufforderung zum Zieh- und Zerrspiel verstehen, was das Klauen von Schuhen umso attraktiver macht.  Das Tier lernt, dass der Diebstahl von verbotenen Gegenständen zur Beachtung durch den Menschen führt.  
 Natürlich ist es wichtig, dass dem Hund viel Aufmerksamkeit zuteilwird.  Tägliche, Spiel und Kuscheleinheiten  sind für die sozialen Tiere sehr wichtig. Hunde binden sich sehr stark an ihre Menschen und brauchen einen festen Platz in ihrem sozialen Umfeld. Trotzdem kann das Tier nicht ständig im Mittelpunkt stehen und muss daher lernen, sich zu benehmen, wenn es gerade einmal nicht um ihn geht. Hilfreich ist es, dem Hund für diese Situationen einen Platz zuzuweisen, an dem er sich wohlfühlt. Dafür reicht teilweise schon eine einfache  Decke oder ein Hundekorb in einer ruhigen Ecke des Raumes . Viele Hunde lieben es auch, in einer  offenen Hundebox  zu liegen. Sie dunkelt ab und dämpft die Umgebungsgeräusche. 
 Der Hund muss diesen Platz mit etwas positivem verknüpfen und als seinen  Rückzugsort  ansehen und nicht als Strafplatz. Dafür kann am Anfang für jedes Ablegen an dieser Stelle auf Befehl, eine Belohnung gegeben werden. Für Hunde, die gerne Kuscheln, reicht es aus, am Anfang immer an diesem Platz mit ihnen zu schmusen. Andere Hunde kann man mit einem Leckerli für das ruhige Liegenbleiben belohnen. Auch Kauartikel dürfen an diesem Platz gegeben werden. Die Länge der „Ruhezeit“ an diesem Platz wird dann kontinuierlich gesteigert. 
 Damit der Hund an diesem Ort zur Ruhe kommt und im besten Fall sogar schläft oder döst, nachdem er dorthin geschickt wurde, sollte  ihn dort niemals jemand stören . Auch wildes Spielen ist an diesem Platz absolut tabu. Sollten Kinder im Haus wohnen, sollten sie lernen, dass der Hund, sobald er auf diesem Platz liegt, in Ruhe gelassen wird. 
 Krankheiten oder Verhaltensstörungen als Ursache für das Beknabbern und Klauen von Schuhen und Socken 
 Das Beknabbern und Klauen von Schuhen, Socken und anderen Gegenständen kann bei Hunden aber auch Ausdruck schwerwiegenderer Probleme wie  Krankheiten oder Verhaltensstörungen  sein. In diesen Fällen sollten unbedingt Experten wie Tierarzt oder Hundetrainer hinzugezogen werden, um Schaden von Mensch und Tier abzuwenden. 
 Ressourcenverteidigung 
 Bunkert der Hund die eroberten Gegenstände regelrecht, beispielsweise in seinem Körbchen, kann es leicht zu  Aggressionen  kommen, wenn der Besitzer versucht, ihm die Dinge wieder abzunehmen. Beschützt der Hund seine „Beute“ spricht man auch von „ Ressourcenverteidigung “. In diesem Fall wird man dem Tier das Spielzeug nicht so ohne weiteres, wie oben beschrieben, wegnehmen können, da das Tier aggressiv reagieren könnte. Zeigt der Hund das Verhalten der Ressourcenverteidigung, kann man die Situation eventuell sogar noch verschlimmern, indem man ihm die Ressource einfach weggenommen wird. Dadurch wird das Tier darin bestärkt, dass der Mensch eine Gefahr für seine „Beute“ darstellt. 
 Statt dem Hund seine eroberten Gegenstände einfach wegzunehmen ist es daher sinnvoller, ihm  etwas zum Tauschen anzubieten . Damit das Thema Ressourcenverteidigung nicht zum richtigen Problem wird, kann  das Ausgeben eines Gegenstandes auf Kommando  geübt werden. Dies ist vor allem auch dann hilfreich, wenn der Hund Müll findet und ein sofortiges Ausgeben notwendig ist. 
 Um Ressourcenverteidigung bereits im Voraus zu vermeiden, ist es wichtig, dass der Hund lernt, das  Abgeben einer Ressource auf Kommando mit etwas Positivem zu verbinden . Beim gehorsamen Abgeben des Gegenstandes kann das Tier beispielsweise mit einem Leckerli belohnt werden. Er hat also etwas davon, wenn er seine Beute hergibt. Auch wenn ihm ein anderer Gegenstand zum Tausch geboten wird, steht er danach nicht mit leeren Pfoten da. 
 Eine  Ressourcenverknappung , wenn dem Hund keine Spielsachen zur Verfügung stehen, erhöht die Gefahr, dass der Hund, wenn er an eine Ressource kommt, diese auch verteidigt. Deshalb sollte Hunden, die zur Ressourcenverteidigung neigen, lieber mehrere Spielzeuge zur Verfügung stellen, damit sie sich nicht auf eine Ressource fixieren oder gar, um beim Thema Schuhe und Socken zu bleiben, alternativ eine Ressource suchen, die so gar nicht für ihn bestimmt ist. 
 
  Achtung  
 Sollte der Hund bereits deutlich aggressiv seine Ressourcen verteidigen, ist es ratsam, sich für das Training einen erfahrenen Hundetrainer zu suchen, um einen gezielten Trainingsplan zu erarbeiten. Dabei muss vor allem Augenmerk auf das Reduzieren des Verletzungsrisikos gelegt werden, beispielsweise wenn der Hund zuschnappt. 
 
 Zahnschmerzen 
     Besonders Welpen, die sich im  Zahnwechsel  befinden, suchen sich Dinge, auf denen sie herumkauen können. Durch dieses Massieren damit das Zahnfleisch versuchen sie die Schmerzen zu reduzieren und die  lockeren Zähne  los zu werden. Mit geeignetem  Kauspielzeug  kann hier Abhilfe geschaffen werden und die Schuhe bleiben verschont. 
 Zeigen Hunde allgemein Anzeichen von Zahnschmerzen, sollte jedoch der Gang zum Tierarzt erfolgen. Im Folgenden finden Sie mögliche Symptome für  Zahnprobleme  beim Hund. 
 
 Sehr langsames Fressen 
 Futterverweigerung 
 Abnorme Kaubewegungen 
 Futter fällt beim Fressen aus dem Maul 
 Starkes Speicheln 
 
 Verhaltensstörung 
 Wenn Hunde nicht mehr nur auf Schuhen, Socken oder anderen Gegenständen herumkauen, sondern diese auch  verschlucken , ist äußerste Vorsicht geboten. Hier sollte rechtzeitig der Tierarzt aufgesucht werden. Wurde der Gegenstand gerade erst hinuntergeschluckt, besteht manchmal die Möglichkeit den Brechreiz beim Hund auszulösen, damit das Objekt wieder heraus gewürgt wird. Klappt dies nicht kann eine Operation nötig sein, um einen  lebensgefährlichen Darmverschluss  zu vermeiden. 
 Teilweise geschieht das Verschlucken von Gegenständen nicht nur aus Versehen, sondern ist eine Verhaltensstörung ( Pica-Syndrom ). Hunde mit Pica-Syndrom haben das Verlangen danach ungenießbare Stoffe und Gegenstände wie Erde, Steine, Holz oder ähnliches zu fressen. Auch das Fressen von Kot ( Koprophagie ) könnte man dazu zählen. Das Verhalten ist den Hunden nur schwer abzugewöhnen und bedarf viel Geduld und ein sehr strenges Training. 
 
  Hinweis  
 Dieser Artikel stellt nur eine kleine Übersicht über die Thematik dar. Bei Problemen mit dem Verhalten des Hundes und der entsprechenden Erziehung ist dies kein Ersatz für einen professionellen Hundetrainer. 
 
 
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                            <updated>2020-02-05T08:58:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Hunde mögen keine Postboten - Tatsache oder Vorurteil</title>
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                                            Probleme zwischen Hunden und Postboten sind meist ein Resultat von Missverständnissen. Wie Sie diese ausräumen, Konfrontationen künftig vermeiden und ihren Hund trainieren erfahren Sie hier.
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 „Hunde mögen keine Postboten!“ – Diesen Spruch hört man häufig. Doch ist an dem Klischee etwas Wahres dran? 
 Einige Hunde spielen tatsächlich verrückt, sobald sich ein Postbote, Pizzabote oder andere Zusteller dem Grundstück nähern. In einigen Fällen kann das Betreten des Grundstücks für einen Lieferanten sogar gefährlich werden. Doch warum mögen viele Hunde keine Postboten und Zusteller und wie kann man eine Konfrontation der beiden vielleicht vermeiden? 
 Hunde haben im Grunde meist nichts persönlich gegen Brief-, Paket- oder Pizzazusteller. Es ist keine Gruppe von Menschen, denen sie generell feindlich gesinnt sind. Trifft man mit seinem Hund bei einem Spaziergang auf eine Person, die von Beruf Postbote ist, wird der Hund dies wohl nicht erschnüffeln können und deshalb auch nicht aus Prinzip auf den Menschen losgehen. Die besondere Situation, die bei einem Hund Aggressivität gegenüber Postboten auslösen kann, entsteht vielmehr zuhause, wo der Hund sein Revier hat. 
 Gründe für Aggression des Hundes gegenüber Zustellern 
 Hunde sind nicht grundsätzlich aggressiv gegenüber Postboten oder andere Zusteller. Vielmehr entwickeln einige von ihnen diese Aggression aufgrund verschiedener Umstände, Erfahrungen oder Vehlverhaltens seitens ihrer Besitzer und oder der Postboten. Hier haben einige Ursachen aufgelistet und erklären, weshalb diese zu einem aggressiven Verhalten des Hundes führen können. 
 
 
  Revier verteidigen  
 Eine fremde Person, die das Grundstück betritt, ist für den Hund erst einmal ein  Eindringling in sein Revier . Meist stellt sich für den Hund schnell heraus, ob die unbekannte Person willkommen ist oder nicht. Handelt es sich bei der Person um  Besuch für den Hundebesitzer , wird dieser meist freudig an der Tür begrüßt und anschließend herein gebeten. Der Hundebesitzer ist entspannt und signalisiert dem Hund, dass alles in Ordnung ist und die fremde Person keine Bedrohung darstellt. 
 Das Verhalten eines Postboten kann hingegen für einen Hund verwirrend erscheinen. Er betritt auf einmal das Grundstück, das Revier des Hundes, geht zielstrebig zum Haus und verschwindet dann wieder. Dies kann  Misstrauen  beim Hund wecken. Einige Hunde  bellen  dann aus  Unsicherheit , als  Warnung  oder vielleicht auch aus  Angst  gegenüber dem Postboten, weil sie das Verhalten nicht einordnen können. Wird die Person dadurch quasi &quot;in die Flucht geschlagen&quot;, lernt der Hund, dass das Bellen hilft, um den Eindringling loszuwerden. Er versteht nicht, dass der Postbote so oder so wieder gegangen wäre. Kommt die Person am nächsten Tag einfach wieder, denkt das Tier, es muss die Person erneut vertreiben und reagiert vermutlich wieder mit Bellen. Diesmal vielleicht etwas kräftiger, um der Sache mehr Nachdruck zu verleihen. Dies kann sich irgendwann  bis hin zu richtiger Aggressivität steigern . Weiß der Hund sich irgendwann nicht mehr anders zu helfen, weil die fremde Person trotz Bellen einfach immer wiederkommt, kann es passieren, dass er irgendwann womöglich sogar zuschnappt. 
 
 
  Hunde riechen Angst  
 Nicht nur der Hund kann Angst vor der fremden Person haben. Umgekehrt gibt es auch Postboten und Zusteller, die  Angst vor Hunden  haben. Wer vielleicht schon einmal schlechte Erfahrungen mit einem Hund gemacht hat und dann ein Grundstück mit einem bereits bellenden Tier betreten soll, verströmt die  Angst in Form von Duftstoffen , sogenannten „ Pheromonen “. Diese kann der Hund mit seiner feinen Nase tatsächlich wahrnehmen. Eine ängstliche Person, kann einen Hund durch diesen Duft und seine vor Angst  verkrampfte Körperhaltung  verunsichern. Vereinzelte Tiere reagieren dann wiederum aggressiv, um sich zu schützen. 
 Dreht die Person sogar um und versucht vor dem Hund davon zu laufen, kann dies zusätzlich den  Jagdtrieb  des Hundes herausfordern und er wird hinterher rennen. Stehenbleiben und  in die Augen starren , könnte der Hund als  Herausforderung oder Drohung  wahrnehmen. 
 
 
  Verwirrender Geruchsmix  
 Das Postboten-Training 
 Für  das richtige Verhalten beim Zusammentreffen mit einem Hund  erhalten einige Postboten und andere Zusteller teilweise sogar ein  spezielles Training . Ihnen wird beigebracht, wie sie auf einen heranlaufenden Hund reagieren müssen. Ruhe bewahren, stehen bleiben, mit dem Hund sprechen, nicht in die Augen starren und nicht wegrennen, sind einige der Themen, die dort angesprochen werden. 
 Training des Hundes 
 Auch wenn ein Postbote sich einem Hund gegenüber richtig verhält, kann es zu den oben beschriebenen,  negativen Konfrontationen  kommen. Daher ist auch die richtige Erziehung des Hundes ein wichtiger Aspekt für eine  friedliche Koexistenz von Zustellern und Hunden . 
 Hat ein Hund erstmal eine aggressive Haltung gegenüber Postboten und Co. entwickelt, kann es für die Personen richtig gefährlich werden. Aus diesem Grund ist ein frühzeitiges Eingreifen durch den Hundebesitzer wichtig. Hier ist ein gezieltes Training sinnvoll. Je eher einem Hund beigebracht wird, dass Postboten und andere Zusteller keine Bedrohung darstellen, desto besser. Ein Briefträger hat meistens immer den gleichen Bezirk zu bearbeiten. Hier kann es helfen, den Hund mit der Person bekannt zu machen. Durch beispielsweise ein Leckerli, kann der Hund die  Person mit etwas positivem in Verbindung bringen  und reagiert gelassen, wenn sie dann tagtäglich wieder kommt, um die Post zuzustellen. 
 Schwieriger ist die Situation mit Zustellern, die nur einmalig für eine Lieferung vorbeikommen. Hier ist eventuell ein spezielles Training nötig, um dem Hund beizubringen, dass auch von diesen Personen keine Gefahr ausgeht. Das Training muss individuell auf den Hund angepasst werden, da die  Gründe für das aggressive Verhalten verschieden  sein können und die  Vorgeschichte des Tieres berücksichtigt  werden muss. 
 Konfrontationen vermeiden 
 Die einfachste Methode eine Konfrontation zwischen Postboten und Hunden zu verhindern ist sicherlich zu  vermeiden, dass sich deren Wege auf dem Grundstück überhaupt kreuzen . 
 Steht der Briefkasten beispielsweise direkt an der Grundstücksgrenze und außerhalb des Zauns, muss ein Postbote das  Revier des Hundes nicht einmal betreten . Werden Briefe durch den Briefschlitz an der Eingangstür zugestellt, kann es helfen, den Hundekorb, als wichtiger Rückzugsort des Tieres, nicht direkt neben dieser Tür zu positionieren. Auf diese Weise wird er durch das Einwerfen der Post nicht so sehr gestört. 
 Haftung im Schadensfall 
 Jeder Hundebesitzer sollte einem Postzusteller ermöglichen, die Zustellung von Briefen und Paketen gefahrlos zu erledigen. Es ist einfach nicht jeder Mensch begeistert, wenn er auf einen Hund trifft. Sollte jemand sogar Angst vor Hunden haben, ist es nett, wenn darauf Rücksicht genommen wird. Sicherlich ist es auch nicht die Aufgabe eines Zustellers, sich den Weg zum Briefkasten oder der Haustür „frei zu kämpfen“. Soll sich der Hund trotzdem ungehindert auf dem Grundstück bewegen können, sollten deswegen andere Wege gefunden werden,  um ein Aufeinandertreffen zu vermeiden . 
 Kommt es tatsächlich zu einer Verletzung des Zustellers durch den Hund, ist es sogar möglich, dass  der Hundehalter die Verantwortung dafür trägt und für eventuelle Schäden haften muss . Ein weiterer Grund also, warum dafür Sorge getragen werden sollte, dass Zusteller ihre Lieferung abgeben können, ohne von einem Hund belästigt zu werden. Dies bedeutet sicherlich  weniger Stress für beide Seiten , für den Postboten und für den Hund. 
 
 
 
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            <title type="text">Übergewicht oder Fettleibigkeit bei Katzen - wenn Stubentiger auf Diät müssen</title>
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                                            Übergewicht kann auch bei Katzen zu erheblichen gesundheiten Problemen führen und die Lebensqualität &amp; Beweglichkeit einschränken. Wie Sie erkennen, ob Ihre Katze auf Diät muss, erfahren Sie hier.
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 Übergewicht oder gar Fettleibigkeit ( Adipositas ) kann bei einer Katze nicht nur die Beweglichkeit einschränken, sondern auch zu erheblichen Folgeerkrankungen führen. Um die Gesundheit und Lebensqualität von Katzen zu erhalten ist die regelmäßige Kontrolle des Körpergewichtes ein wichtiger Punkt. Katzen leiden heute unter denselben Zivilisationskrankheiten, die durch Über- und Fehlernährung entstehen, wie ihre Halter. 
 Ab wann eine Katze als übergewichtig gilt 
 Eine Katze, deren tatsächliches Körpergewicht 15 bis 20 % über ihrem Idealgewicht liegt, gilt als übergewichtig. Sind es 30 % oder mehr, gilt die Katze als fettleibig ( adipös ). 
 Ob eine Katze Übergewicht hat, hängt demnach davon ab, wie weit ihr tatsächliches Körpergewicht über ihrem Idealgewicht liegt. Derzeit gibt es jedoch  keine verlässliche Formel zur Berechnung des Idealgewichtes  einer Katze. Die vielen verschiedenen Katzenrassen, deren Körperbau von zierlich bis imposant reichen, sowie die individuellen Unterschiede, erschweren die genaue Bestimmung. So darf ein groß gewachsenes Tier, wie beispielsweise eine Maine Coon, deutlich mehr wiegen als eine kleine, zierliche Siamkatze, ohne dass sie als übergewichtig gilt. Deshalb sind Tabellen mit Angaben zu den durchschnittlichen Idealgewichten von verschiedenen Katzenrassen nicht immer hilfreich. 
 Aus diesem Grund findet bei Katzen das System des  Body Condition Score (BCS)  seine Anwendung. Hierbei wird jede Katze individuell betrachtet und in eine der fünf Kategorien eingeordnet: 
 
  BCS 1 (Starkes Untergewicht)   Die Katze ist sehr mager. Rippen, Rückenwirbel und Beckenknochen sind deutlich sichtbar (bei Kurzhaarkatzen) und die Taille ist sehr schmal. Es ist ein deutlicher Verlust der Muskelmasse vorhanden. Auf dem Brustkorb ist keine Fettschicht zu fühlen. Die Bauchlinie ist sehr stark eingezogen. 
  BCS 2 (Untergewicht)   Die Katze ist dünn. Ihre Rippen sind sichtbar (bei Kurzhaarkatzen). Die Taille ist deutlich zu erkennen. Es ist kaum Bauchfett vorhanden und auf dem Brustkorb ist nur eine sehr dünne Fettschicht zu fühlen. 
  BCS 3 (Idealgewicht)   Die Katze hat gute Proportionen. Die Rippen sind nicht sichtbar, aber problemlos unter einer dünnen Fettschicht zu fühlen. Die Katze hat eine sichtbare Taille. Auf dem Brustkorb ist eine dünne Fettschicht zu fühlen. Es ist wenig Bauchfett vorhanden. 
  BCS 4 (Übergewicht)   Die Rippen unter dem Fett sind schwer zu ertasten. Die Taille ist kaum auszumachen. Der Bauchumfang ist vergrößert. Auf dem Brustkorb, dem Rückgrat und am Schwanzansatz ist eine Fettgewebeschicht fühlbar. 
  BCS 5 (Fettleibigkeit)   Die Rippen unter der dicken Fettschicht sind nur noch mit großer Mühe oder gar nicht mehr zu ertasten. Die Katze hat keine erkennbare Taille. Der Bauchumfang ist massiv vergrößert. Es sind umfangreiche Fettablagerungen vorhanden. 
 
 Die Einteilung des Body Condition Scores erfolgt teilweise auch in neun Stufen. Dadurch wird die Unterscheidung der einzelnen Stufen noch etwas feiner. 
 Die Beurteilung des Idealgewichtes einer Katze wird durch die Einteilung des BCS einfacher.  Dennoch handelt es sich um eine subjektive Bewertungsmethode . Aus diesem Grund sollte das Tier möglichst immer von der gleichen Person untersucht werden. Zusätzlich ist das  regelmäßige Wiegen während einer Diät  ein guter Anhaltspunkt zur Kontrolle des Erfolges. 
 Liegt eine ausgewachsene Katze aktuell bei einem BCS von 3, so kann das Gewicht ermittelt und als Idealgewicht festgelegt werden. So kann in Zukunft auch über das einfache Wiegen der Katze festgestellt werden, ob sie zu viel oder zu wenig auf den Rippen hat. Wurde das Gewicht während dieser Phase nie ermittelt, kann über die Stufen zurückgerechnet werden, indem für jede höhere Stufe etwa 15 % Übergewicht veranschlagt werden. Liegt eine Katze beispielsweise mit aktuell 6 kg Körpergewicht 1 Stufe über dem idealen BCS, dann entsprechen die 6 kg 115 % des Idealgewichtes. Dementsprechend ist das Idealgewicht für diese Katze etwa 5,2 kg. 
 Was bei Katzen zu Übergewicht führen kann 
 Übergewicht entsteht vereinfacht gesagt dann, wenn die Katze eine  überhöhte Energieaufnahme bei gleichzeitig ungenügendem Energieverbrauch  hat. Die Katze nimmt mehr Energie auf, als sie verbraucht und lagert die überschüssige Energie in Form von Fett ein. 
 Eine Gewichtszunahme bei Katzen wird durch folgende Faktoren begünstigt 
 
  Alter   Im hohen Alter bewegen sich viele Katzen deutlich weniger als früher, verbrauchen dadurch weniger Energie und legen dadurch an Gewicht zu. Ein speziell an den Stoffwechsel von Seniorkatzen angepasstes Futter kann hier eine Unterstützung sein. 
  Bewegungsmangel   Ein Mangel an Bewegung tritt eher bei  reinen Wohnungskatzen  als bei Freigängern auf. Hier ist es wichtig, den Stubentigern Anreize zu schaffen, sich mehr zu bewegen.  Freigänger  laufen auf ihren Streifzügen meist ausreichend weite Strecken, um körperlich ausgelastet zu sein. 
  Geschlecht   Oft neigen Kater eher zu Übergewicht als weibliche Katzen. 
  Kastration   Durch die Kastration verändert sich der Stoffwechsel einer Katze. Dies kann dazu führen, dass Katzen mehr fressen und Übergewicht entwickeln. 
  Krankheiten   Gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise Gelenkschmerzen, können dazu führen, dass sich die Katze weniger bewegt, dadurch weniger Energie verbraucht und an Gewicht zulegt. Auch  Stoffwechselerkrankungen  oder  Medikamente  können zu einer Zunahme des Körpergewichtes führen. Aus diesem Grund sollte vor einer Diät eine Untersuchung durch einen Tierarzt erfolgen. 
  Rasse   Einige Tiere bestimmter Katzenrassen, wie beispielsweise die Britisch Kurzhaar, können eher zu Übergewicht neigen als andere. 
  Überfütterung   Frisst die Katze zu viel Futter und erhält dadurch mehr Energie als sie verbraucht, nimmt sie an Körpergewicht zu, da die  überschüssige Energie als Körperfett gespeichert  wird. Bei der Abmessung der richtigen Futtermenge müssen vor allem auch die  Leckerlis und Snacks  für zwischendurch berücksichtigt werden, da diese zum Teil  viele Kalorien  enthalten können. 
 
 Als besonders anfällig für Übergewicht gelten demnach ältere, kastrierte Katzen in reiner Wohnungshaltung, die sich wenig bewegen und dabei reichlich gefüttert werden. 
 Die Folgen von Übergewicht bei Katzen 
 Übergewicht kann die Lebensqualität einer Katze einschränken. Durch die Fettpolster sind die Tiere  in ihren Bewegungen eingeschränkt . Laufen, Springen und Klettern fällt ihnen deutlich schwerer. Auch das Putzen des Fells kann zum Problem werden. Besonders der Rücken wird nur noch schwer erreicht. Durch die  mangelnde Fellpflege  können unter anderem  schuppige Haut  und struppiges Fell entstehen. 
 Das zu hohe Körpergewicht kann zudem die  Lebenserwartung einer Katze verkürzen  und die  Entstehung von Krankheiten fördern . Zu diesen gehören beispielsweise folgende: 
 
 Atemwegserkrankungen. 
 Bandscheibenprobleme. 
 Fettlebersyndrom ( hepatische Lipidose ). 
 Harnwegserkrankungen. 
 Herz-Kreislauf-Probleme. 
 Hüftgelenksveränderungen. 
 Gelenkerkrankungen (zum Beispiel Arthrose). 
 Verstopfungen. 
 Zuckerkrankheit ( Diabetes mellitus ). 
 
 Zusätzlich haben übergewichtige Katzen ein  höheres Narkoserisiko  als normalgewichtige Tiere. Sie können außerdem eine  schlechtere Immunabwehr  besitzen und dadurch  anfälliger für Infektionen  sein. Ihre Hitzetoleranz ist durch die Fettpolster schlechter, sodass ihnen besonders im Sommer die Wärme zu schaffen macht. 
 Was gegen Übergewicht der Katze getan werden kann 
 Um die Ursache für das entstandene Übergewicht bei einer Katze herauszufinden und gesundheitliche Probleme auszuschließen, sollte  vor Beginn einer Diät Rücksprache mit einem Tierarzt  gehalten werden. Danach kann gemeinsam mit dem Tierarzt ein  Diätplan zur Gewichtsreduktion  aufgestellt werden. Dieser beinhaltet neben einer Anpassung des Futters und der Futtermenge meist auch ein Bewegungskonzept, um die körperliche Aktivität der Katze zu erhöhen. 
 Wichtig bei der Durchführung einer Diät ist,  dass die Reduktion des Körpergewichtes der Katze langsam erfolgen muss . Hat die Katze auf einmal ein zu großes Energiedefizit, mobilisiert der Körper zu viel Körperfett auf einmal, um dem Stoffwechsel wieder Energie zur Verfügung zu stellen. Ein zusätzlicher Mangel an Proteinen im Futter führt dazu, dass das Fett nicht schnell genug verarbeitet werden kann und sich in der Leber anlagert. Dies führt zu einer  Leberverfettung  ( hepatische Lipidose ), was zu  Leberversagen  führen kann. Aus diesem Grund darf einer übergewichtigen Katze das Futter für eine Diät auch niemals für längere Zeit komplett entzogen werden. 
 Um eine Fettleber bei Katzen zu vermeiden und das Gewicht in einem adäquaten Tempo zu reduzieren, ohne dass die Katze hungern muss, empfiehlt ein Tierarzt häufig  spezielle Diätfuttermittel . Diese zeichnen sich durch einen  hohen Ballaststoffgehalt  aus, der trotz geringerer Energiedichte zu einem gewissen Füllungsgrad im Verdauungstrakt und dadurch zu einem Sättigungsgefühl führt. Auch wenn das Futter einen geringeren Kaloriengehalt hat, muss die Katze jedoch stets mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden, da es sonst zu  Mangelerscheinungen  kommen kann. 
 Die  Umstellung auf ein anderes Katzenfutter  sollte immer langsam erfolgen,  um Verdauungsprobleme zu vermeiden . Deshalb wird das Futter „verschnitten“. Dies bedeutet, dass zunächst eine kleine Menge des neuen Futters unter das alte Futter gemischt wird. Die Gesamtfuttermenge bleibt, wenn vom Tierarzt nicht anders verordnet, dabei immer die gleiche. Der Anteil des neuen Futters an der Ration wird dann Stück für Stück gesteigert, bis das alte Futter irgendwann komplett gegen das Neue ausgetauscht wurde. 
 
  Wichtig  
 Für die Durchführung der gesamten Diät wird empfohlen, besonders bei extrem übergewichtigen Tieren, stets Rücksprache mit einem Tierarzt zu halten, um gesundheitliche Probleme durch die Gewichtsreduktion zu vermeiden. 
 
  Hinweis: Dieser Beitrag stellt lediglich eine kleine Übersicht über die Thematik dar. Die hier bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die Beratung und Behandlung der Katze durch einen Tierarzt. Dieser Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und alle Angaben werden ohne Gewähr gemacht.  
 
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            <title type="text">Tipps &amp; Tricks für ein entspanntes Pferd an Silvester</title>
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                                            Silvesterfeuerwerk kann für Pferdehalter eine echte Herausforderung sein. Um Pferd und Halter den Jahreswechsel zu erleichtern, gibt es hier unsere besten Tipps gegen Stress in der Silvesternacht. 
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 Pferde sind Fluchttiere und reagieren auf unbekannte Situationen daher schnell mit Panik und Flucht. Aus diesem Grund kann Silvester für Pferdehalter eine echte Herausforderung darstellen. Ein in Panik geratenes Pferd kann zur Gefahr für sich und Andere werden. 
 Gerade bei Pferdehaltungen, bei denen in unmittelbarer Umgebung Stroh und Heu lagert, besteht an Silvester  erhöhte Brandgefahr . Es sollte deshalb unbedingt rechtzeitig darauf geachtet werden, dass keine Silvesterrakete oder ähnliches in die Nähe des Raufutterlagers gelangen kann. 
 Da der Verkauf von Silvesterknallern bereits am 28.12. beginnt, sollten die Vorsichtsmaßnahmen spätestens zu diesem Datum schon getroffen werden. 
 Mit diesen Tipps &amp;amp; Tricks sicher durch den Jahreswechsel kommen 
 
  Mit den Nachbarn sprechen   Viele Nicht-Tierleute wissen manchmal gar nicht, welchen Stress die Silvesterknaller bei Pferden (und bei allen anderen Tieren natürlich auch) auslösen können. Aus diesem Grund ist es ratsam mit den Nachbarn zu sprechen und ihnen dieses  Problem bewusst zu machen . Auch wenn sie auf Silvesterraketen und Co. nicht ganz verzichtet wollen, könnte zumindest der  Kompromiss geschlossen  werden, dass die Knaller auf der dem Stall oder Weide abgewandten Seite gezündet werden. Wenn die Raketen nicht direkt über den Pferden explodieren, sind diese schon weit weniger furchteinflösend. 
  Umgebung die Sicherheit vermittelt   Die Umgebung, die einem Pferd Sicherheit vermittelt ist nicht bei allen Tieren die Gleiche. Bei Pferden, die normalerweise ganzjährig draußen im Offenstall leben, ist es nicht immer sinnvoll sie über Silvester Aufzustallen. Ein Stall und die Trennung von ihrer Herde kann manchmal mehr Stress verursachen, als man denkt.  Die  Stallhaltung über Silvester  schützt jedoch davor, dass die Pferde panisch losrennen und im Dunklen den Zaun übersehen und sich verletzen. Ein weiterer Vorteil im Stall zudem, dass die Pferde besser  vor den Geräuschen und Lichtblitzen abgeschottet  werden können.  Bei einigen Pferden bewirkt das Abschotten vor den Lichtblitzen allerdings auch das Gegenteil: Sie können die Knallgeräusche nicht einordnen und die Ursache ausmachen. Manchmal ist es deswegen besser, die Pferde nicht vor den Lichtblitzen zu schützen.  Ob das Aufstallen in der Silvesternacht Sinn macht, ist deshalb nicht einfach zu beantworten, sondern  hängt individuell vom Tier und der sonst gewohnten Haltung ab . 
  Pferde vor Lichtblitzen und Geräuschen abschotten   Stellt man bei Punkt 2 fest, dass das Pferd im Stall besser aufgehoben ist, kann man durch das  Abhängen der Fenster  erreichen, dass die Tiere die Lichtblitze der gezündeten Raketen nicht wahrnehmen. Wenn das  Stalllicht  über Nacht an bleibt, wirken die Lichtblitze ebenfalls weniger grell.  Zum  Übertönen der Knallgeräusche  kann ein  Radio  aufgestellt werden. Eine andere Methode ist die Geräuschunterdrückung durch spezielle, fusselfreie  Ohrenstöpsel für Pferde . Hier ist jedoch am nächsten Morgen auf eine sorgfältige Entfernung zu achten, damit nichts im Pferdeohr verbleibt! 
  Geräusch-Desensibilisierung   Beim  Gelassenheitstraining  werden Pferde mit neuen Situationen konfrontiert und belohnt, wenn sie dabei ruhig bleiben. Dieses Training ist nicht nur mit visuellen Reizen, sondern auch mit Geräuschen möglich.  Damit Pferde sich von Raketen und Co. nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen, kann vor Silvester durch das  Abspielen von Silvestergeräuschen  eine gewisse Desensibilisierung erreicht werden.  Bei dieser Methode wird die Tonaufnahme zunächst nur leise abgespielt und die Lautstärke dann langsam gesteigert. 
  Pferde strategisch zusammenstellen   Im Stall hilft es, besonders nervöse Pferde in der Silvesternacht (und eigentlich auch sonst) neben besonders ruhige Pferde zu stellen. Auch in der Herde auf der Weide  wirken sich gelassene Tiere beruhigend auf die Ängstlichen aus . 
  Ruhe ausstrahlen   Unser Verhalten überträgt sich aufs Pferd! Dies gilt nicht nur an Silvester, wird aber zu diesem Zeitpunkt mal wieder besonders wichtig.  Läuft der Mensch nervös auf und ab, ist hektisch in seinen Bewegungen und tüddelt mehr als sonst am Tier herum, wissen Pferde, dass etwas anders ist als sonst! Dies wiederum kann sich in Stress und Unruhe umwandeln.  Wenn also wie in Punkt 5 kein ruhiges Pferd als „Stresspuffer“ zur Verfügung steht, müssen wenigstens wir gelassen bleiben und dem Pferd so  Sicherheit vermitteln . 
  Futter   Eine sehr erfolgsversprechende Maßnahme ist die Bereitstellung von ausreichend  Raufutter . Die Pferde sind beschäftigt und konzentrieren sich weniger auf das, was um sie herum passiert. Zudem wirken sich auch die Kaubewegungen beruhigend aus.  Auf die Fütterung von Kraftfutter, Äpfeln, Karotten und Co. sollte um Mitternacht allerdings lieber verzichtet werden, um das  Risiko einer Schlundverstopfung  nicht zu erhöhen, wenn sich die Tiere erschrecken sollten. 
  Rutschgefahr minimieren   Zu Silvester sind  Schnee und Eis  keine Seltenheit. Hier ist bei Pferden, die den Jahreswechsel draußen verbringen darauf zu achten, dass keine Rutschgefahr besteht. Laufen die Tiere doch einmal panisch los, wenn die Knallerei losgeht, besteht sonst eine hohe Verletzungsgefahr! 
  Sedierung   In seltenen Fällen kann es bei Pferden mit besonders dünnem Nervenkostüm sinnvoll sein, über eine Sedierung während der Silvesternacht nachzudenken. Dies sollte jedoch  nur nach Absprache mit dem Tierarzt  erfolgen. 
  Stabile Einzäunung   Wenn Pferde in Panik geraten und „kopflos“ werden, suchen sie meist die Flucht und rennen davon. Damit keine Pferde ausreißen, sollte immer (nicht nur an Silvester) auf eine stabile und intakte Umzäunung geachtet werden. Auch im Stall sind stabile Abtrennungen wichtig!    Achtung:  Pferde, die in Panik geraten, sind manchmal unberechenbar! Deshalb sollte auch stets auf die eigene Sicherheit geachtet werden, damit man nicht aus Versehen umgerannt wird!  
 
 Neben all diesen Tipps ist es generell zu empfehlen an Silvester vor Ort zu sein, wenn man Tiere hält. So können die Tiere im Auge behalten werden. 
 
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                            <updated>2019-12-17T08:24:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Warum Hunde heulen - Ursachen und Bedeutung</title>
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                                            Auch unsere Haushunde heulen manchmal. Doch warum tun sie das und was bedeutet es? Erfahren Sie wie Hunde durch Heulen kommunizieren, Reviere markieren, Schmerzen ausrücken und vieles mehr.
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 Nicht nur Wölfe, sondern auch unsere Haushunde heulen manchmal. Der Kopf wird dafür weit in den Nacken gelegt und der „Hunde-Singsang“ beginnt. In einigen Situationen ist das Heulen besonders häufig bei Hunden zu beobachten, oder in diesem Fall zu hören. Ertönt eine Feuerwehrsirene, stimmen viele Hunde mit ein und heulen geradezu um die Wette. Doch warum ist das eigentlich so? 
 Heulen als Bestandteil der Kommunikation 
 Das Heulen ist bei Hunden, genauso wie Bellen, Knurren und Winseln, ein  Teil ihrer Kommunikation . Einige Hunde heulen eher selten, andere wiederum ziemlich oft. Zu den Hunden die häufig in den „Hundegesang“ einstimmen zählen beispielsweise Basset Hounds, Beagle, Dackel und Huskys. 
 Je nach Situation kann das Heulen  unterschiedliche Gründe  haben. 
 
  Kontaktheulen   Eine Feuerwehrsirene, Kirchenglocken oder ein Martinshorn sind typische Auslöser für das Heulen. Bei manchen Hunden sorgen auch die Klänge einiger Musikinstrumente, wie Geige, Trompete oder Mundharmonikas, dafür, dass der Heulgesang beginnt. Als Grund dafür wird angenommen, dass Hunde diese, für uns Menschen teilweise unangenehmen Klänge, als Lautäußerungen von Artgenossen einordnen. Die Tonfrequenzen ähneln denen des Hundegeheuls. Sie stimmen in das vermeintliche Heulen mit ein, um ihre  Zugehörigkeit zum Rudel  zu signalisieren. Gemeinsames Heulen fördert den  sozialen Zusammenhalt  der Tiere. Aus diesem Grund wird Hundehaltern empfohlen auch gerne mal in das Heulen des Hundes mit einzustimmen. Dies kann die Bindung zum Hund stärken, da bei unseren Haushunden der Mensch als Bezugsperson ein Teil seines „Rudels“ ist.  Bei Wölfen wird das Heulen aber auch genutzt, um den anderen Rudelmitgliedern den eigenen  Standort mitzuteilen . Auch als  Warnung des Rudels  vor einer Gefahr kann ein Wolf das Heulen nutzen. 
  Revier markieren   Ein Hund markiert sein Revier nicht nur mit Duftnoten aus Urin, sondern kann auch über das Heulen deutlich machen, dass er der Chef auf dem Grundstück ist. Dieses  Territorialheulen  erfolgt bei Wölfen oft im Rudel, um ihre Macht zu signalisieren und deutlich zu machen „Dies ist unser Revier“. 
  Einsamkeit / Stress   Nicht jeder Hund kommt mit dem Alleinsein Zuhause gut klar. Als Rudeltier liegt es eigentlich nicht in ihrer Natur, ohne Gesellschaft zu sein. Trotzdem ist es manchmal unumgänglich, dass der Hund für einige Zeit alleine zu Hause bleiben muss. Verlässt der Hundebesitzer die Wohnung, bedeutet dies für einige Hunde dann großen  Stress  und sie beginnen zu bellen, zu heulen oder zerstören aus  Frust  sogar Teile der Wohnungseinrichtung. Dies kann durch  Trennungsangst  oder durch den  Kontrollverlust  geschehen, da der Hund nun nicht mehr jeden Schritt seines Besitzers beobachten kann. Ein  gezieltes Training  kann jedoch dabei helfen, dem Hund beizubringen, dass es kein Problem ist, wenn ihr Mensch ab und zu weg ist. Die Situation muss für den Hund stressfrei sein, damit er das Heulen unterlässt. 
  Paarungsbereitschaft   Rüden, die eine läufige Hündin wittern, beginnen mit dem Heulen, um auf sich Aufmerksam zu machen. Sie wollen das  Interesse der Hündin auf sich lenken  und bringen ihr sozusagen ein kleines Ständchen. 
  Schmerzen   Heulen kann manchmal auch ein Hinweis auf ein  gesundheitliches Problem  oder gar Schmerzen sein. Vor allem, wenn der Hund sonst eher von der stillen Sorte ist und auf einmal losheult, ist eventuell eine Untersuchung des Hundes durch einen Tierarzt sinnvoll. 
 
 Hat das Heulen etwas mit dem Mond zu tun? 
     Das typische Bild: Vollmond und ein heulender Wolf. Hängt dies miteinander zusammen? 
 Eigentlich nicht. Da der Wolf beziehungsweise der Hund den Kopf beim Heulen jedoch weit in den Nacken legt, sieht es tatsächlich so aus, als würde er nach oben in den Himmel gucken. Da Wölfe zudem häufig in der Nacht heulen, verfestigte sich das Bild des Wolfes, der den Mond anheult. 
 Tatsächlich ist es wohl aber so, dass die Stille der Nacht eine  bessere Hörbarkeit des Heulens  in der Ferne ermöglicht. Wird der Kopf in den Nacken gelegt, kann die  Reichweite der Schallwellen  zusätzlich erhöht werden. Der Vollmond und das Heulen eines Wolfes hängen daher eigentlich nicht miteinander zusammen. Trotzdem bleibt das Bild von Wolf und Mond im Kopf. In der  nordischen Mythologie  ist sogar die Rede von einem Wolf mit Namen „Hati“, der den Mond verfolgt. Sein Zwillingsbruder „Skalli“ verfolgt hingegen die Sonne. 
 
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                            <updated>2019-11-18T12:58:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Katzenminze - Warum Katzen die Pflanze so lieben</title>
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                                            Katzen haben einen feineren Geruchssinn als wir Menschen und der aromatische Duft der Katzenminze hat eine starke Wirkung auf sie. Welche Wirkung das ist und wie Sie diese nutzen können, erfahren Sie hier.
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 Katzen haben einen feineren Geruchssinn als wir Menschen und nehmen Gerüche dadurch viel intensiver wahr. So kann der Duft einiger Pflanzen auf Katzen eine besondere Wirkung haben. Zu diesen Pflanzen gehört unter anderem die Katzenminze. 
 Der aromatische Duft der Katzenminze wirkt auf Katzen sehr stark und kann verschiedene Auswirkungen auf das Verhalten haben. Er kann beruhigend, entspannend oder gar anregend wirken. Doch nicht jede Katze reagiert gleich auf diesen starken Duft. Viele Katzen lieben ihn, manche Katzen reagieren gar nicht darauf, andere können sogar aggressiv reagieren. 
 Was ist Katzenminze? 
 Katzenminze ( lat. Nepeta cataria ) ist eine krautige Pflanze aus der  Familie der Lippenblütler . Sie wird umgangssprachlich auch als  Katzenkraut, Katzenmelisse oder Steinmelisse  bezeichnet. Im deutschen Sprachgebrauch wird sogar häufig die englische Bezeichnung „ Catnip “ verwendet. 
 Katzenminze erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 100 cm. Am behaarten Stängel sitzen kleine, herz-eiförmige, gezahnte, filzig behaarte Blätter. In der Zeit von Juli bis September trägt die Pflanze lila-blaue, teilweise auch weiße oder rosafarbene Blüten. Die Pflanze ist unter anderem in Europa, Asien und Afrika verbreitet. 
 Der Geruch der Katzenminze kann, aus menschlicher Sicht, als aromatisch und pfefferminzartig beschrieben werden. 
 Katzenminze - Warum und wie sie auf Katzen wirkt 
 
  Warum Katzenminze für Katzen so anziehend ist  
 Katzenminze enthält unter anderem die Stoffe  Actinidin  und  Nepetalacton . Diese sind den Sexuallockstoffen ( Pheromonen ) sehr ähnlich, die eine rollige Katze verströmt. 
 Trotzdem reagieren nur ungefähr 50% der Katzen überhaupt auf den Geruch von Katzenminze. Besonders junge oder sehr alte Katzen zeigen häufig kein Interesse an der Pflanze. Obwohl die Stoffe, denen eine anziehende Wirkung auf unsere Stubentiger nachgesagt wird, mit den Sexuallockstoffen von Katzen vergleichbar sind, zeigen jedoch auch viele  kastrierte Katzen  eine Reaktion auf Katzenminze. 
 
 
  Wirkung der Katzenminze auf Katzen  
 Die genaue Wirkung von Katzenminze auf Katzen konnte wissenschaftlich noch nicht im Detail geklärt werden. Katzenminze scheint jedoch meist eine  beruhigende ,  entspannende , oft auch eine  euphorisierende Wirkung  auf Katzen zu haben. Sie wälzen sich teilweise verträumt darin herum oder reiben ihren Kopf an der Pflanze. 
 Dennoch kann es vorkommen, dass eine Katze auf Katzenminze gar nicht oder sogar mit  aggressiven Verhalten  reagiert. Im letzteren Fall sollte auf die Verwendung von Katzenminze verzichtet werden. 
 
 Wie kann Katzenminze angewendet werden? 
     Aufgrund der beruhigenden Wirkung wird Katzenminze beispielsweise genutzt, um  Stress zu reduzieren . Dies kann ein Vorteil sein, wenn die Gemüter bei einer Katzenzusammenführung beruhigt werden müssen. Der Duft kann für eine entspannte Atmosphäre sorgen. 
 Scheue Katzen sollen durch den Duft von Katzenminze schneller zutraulich werden und die Gewöhnung von Katzen an eine furchteinflößende Transportbox kann mit Katzenminze etwas entspannter vorangehen. 
 Auch zur  Umlenkung der Aufmerksamkeit  wird Katzenminze genutzt. Kratzt die Katze beispielsweise gerne an Möbeln, kann der Kratzbaum für eine Katze durch das Verstreuen von Katzenminze oft wesentlich attraktiver werden, sodass sie das Mobiliar dadurch vermutlich in Zukunft verschont. 
 Ungeliebtes Spielzeug kann durch Katzenminze interessanter gestaltet werden und den  Spieltrieb fördern . 
 Katzenminze ist unter anderem als  Topfpflanze , zum Streuen in getrockneter Form, als Spray oder als Füllung in einem Spielzeug erhältlich. 
 Ob Katzenminze schädlich für Katzen ist 
 Katzenminze wird, genau wie Baldrian, als „ Katzendroge “ bezeichnet. Auch wenn die Verwendung von Katzenminze im Allgemeinen keine gesundheitliche Gefahr darstellt, wird von einer Dauernutzung abgeraten. 
 Wird eine Katze ständig dem betörenden Duft der Pflanze ausgesetzt, kann dies  Stress und Unruhe  auslösen. Zudem kann ein  Gewöhnungseffekt  eintreten, der zu einer Art Entzugserscheinung führt, wenn die Katzenminze zu einem späteren Zeitpunkt doch aus der Umgebung der Katze entfernt wird. Durch den zeitlich begrenzten Einsatz von Katzenminze bleibt die Pflanze hingegen etwas Besonderes. 
 Bei längerer Anwendung von Katzenminze ist es sogar möglich, dass die Katzen in die Wohnung urinieren, um so den Geruch der Pflanze zu überdecken. Sie versuchen so, auf ihre Art, die Wohnung geruchsmäßig wieder in Ordnung zu bringen. 
 Katzenminze ist im Grunde für Katzen  nicht giftig . Das gelegentliche Knabbern an der Pflanze ist deshalb meistens unbedenklich. Die Tiere versuchen selten die Pflanze zu fressen, da der Geruch, nicht aber der Geschmack, für Katzen anziehend ist. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere nicht zu viel davon aufnehmen, sondern es bei einem zeitlich und mengenmäßig, begrenzten „Knabberspaß“ bleibt. Frisst die Katze zu viel Katzenminze, kann es sonst unter Umständen zu  gesundheitlichen Problemen  führen. 
 
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                            <updated>2019-11-05T15:09:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Eine hundesichere Wohnung - Gefahren für Hunde im Haushalt</title>
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                                            Im Haushalt gibt es viele Gefahren für den Hund. Hier erfahren Sie, welche die häufigsten Gefahren sind und wie Sie Ihre Wohnung vor dem Einzug des Tieres hundesicher gestalten können.
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 Autos, Streusalz oder die sommerliche Hitze, sind nur einige der Gefahren, denen ein Hund draußen begegnen kann. Aber auch in der vermeintlich sicheren Umgebung der Wohnung gibt es  viele potenzielle Gefahrenquellen . Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Räume vor dem Einzug eines tierischen Mitbewohners zu kontrollieren und hundesicher zu gestalten. 
 Hunde sind neugierig und untersuchen ihre Umgebung meist sehr genau. Das führt dazu, dass sie nahezu alles ins Maul nehmen. Hat der Hund Langeweile oder ist kein Kauspielzeug als Alternative vorhanden, ist die Gefahr, dass er sich gefährliche Gegenstände zum Knabbern und Spielen sucht umso größer. Zwar lässt sich dem Hund durch gezieltes Training das  Anknabbern von Gegenständen  abgewöhnen, aber es bleibt aber immer ein Restrisiko, dass der Hund doch auf verbotene Gegenstände zurückgreift. Aus diesem Grund sollte alles, was sich in Reichweite des Hundes befindet und eine  potenzielle Gefahr für das Tier  darstellt, entfernt werden. 
 Gefahren für Hunde im Haushalt 
 
  Einige Gegenstände unseres täglichen Lebens sind nicht gut, beziehungsweise sogar gefährlich für Hunde. Es ist wichtig diese zu identifizieren und möglichst außer Reichweite des Tieres zu platzieren.  
 
 Chemikalien und andere giftige Substanzen 
  Putzutensilien, Waschmittel, Geschirrspültabs und Co.  können für Hunde giftig sein. Gleiches gilt meistens auch für  Pflanzenschutzmittel, Dünger oder Frostschutzmittel . Aus diesem Grund sollten diese Substanzen für Hunde unzugänglich aufbewahrt werden. Sind die Behälter in einem bodennahem Schrank untergebracht ist auf eine entsprechende  Verriegelung  zu achten, da einige Hunde in der Lage sind, mit ihrer Nase oder der Pfote eine Schranktür aufzustoßen. Im Zweifel sollten giftige Chemikalien und andere für Hunde giftige Substanzen an einer höher gelegenen Stelle gelagert werden, die der Hund auch durch Hochspringen nicht erreichen kann. 
 
 Der Warnhinweis „Außer Reichweite von Kindern aufbewahren“ auf vielen Verpackungen von Reinigungsmittel und Co. lässt sich um Grunde auch auf Hunde übertragen. Alle Gegenstände die für Kinder im Haushalt gefährlich werden können, sind häufig auch für Hunde eine potenzielle Gefahr. 
 
 Halsband 
 Hunde können mit ihrem Halsband schnell irgendwo hängen bleiben. Um das Risiko zu minimieren, dass der Hund sich mit seinem Halsband stranguliert, ist es ratsam, ihn niemals ohne Aufsicht in der Wohnung zu lassen, während er das Halsband trägt. 
 Kleine Gegenstände 
 Kleine, herumliegende Gegenstände verleiten einige Hunde dazu, sie ins Maul zu nehmen. Hier droht bei Verschlucken sowohl  Erstickungsgefahr  also auch die  Gefahr für innere Verletzungen , besonders wenn die Gegenstände sehr spitz sind. Deshalb sollten  Nadeln, Knöpfe, Plastikteile und Ähnliches  nicht in der Nähe des Hundes liegen gelassen werden. 
 Bei  Plastiktüten  besteht zudem die Gefahr, dass der Hund erstickt, wenn er den Kopf in die Tüte steckt und nicht wieder herausbekommt. 
 Lebensmittel 
  Viele für uns Menschen sehr bekömmliche und gesunde Lebensmittel sind für unsere Hunde stark giftig.  Zu den für Hunde giftigen Lebensmittel zählen beispielsweise: 
 
 Avocados 
 Kakao 
 Knoblauch 
 koffeinhaltige Speisen und Getränke 
 Nüsse 
 Rosinen 
 Schokolade 
 Steinobst (Aprikose, Kirsche, Pflaume) 
 Weintrauben 
 Zwiebeln 
 
 Auch  Alkohol und Energiedrinks  gehören nicht in einen Hundemagen. 
 Ein gezieltes  Training um Hunden das Betteln und Klauen am Tisch abzugewöhnen  kann unter Umständen verhindern, dass sich der Hund an den für den menschlichen Verzehr bestimmten Lebensmitteln bedient. Um ein Restrisiko zu verhindern ist das gänzliche Fernhalten des Hundes von den für ihn giftigen Lebensmitteln unabdingbar. 
 Pflanzen 
 Nicht nur Lebensmittel und Chemikalien, die im Haushalt gelagert werden können zu  Vergiftungserscheinungen bei Hunden  führen. Auch einige  Zimmerpflanzen und Blumensträuße  die zur Dekoration in der Wohnung stehen können für Hunde gefährlich sein. 
 Zu diesen Pflanzen zählen beispielsweise folgende: 
 
 Amaryllis 
 Begonie 
 Birkenfeige 
 Efeu 
 Geranien 
 Gummibaum 
 Narzissen 
 Tulpen 
 Weihnachtsstern 
 
 Häufige Symptome einer Vergiftung sind beispielsweise Erbrechen, Durchfall, Krämpfe. 
 
 Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung, ist sofort ein Tierarzt aufzusuchen 
 
 Stromkabel 
 Stromkabel haben auf einige Hunde eine magische Anziehungskraft. So wird ein Kabel schnell durch die Bearbeitung mit den spitzen Hundezähnen ruiniert. Doch viel schlimmer ist die Gefahr, dass beim Herumkauen auf den Kabeln ein  tödlicher Stromschlag  die Folge sein kann. Aus diesem Grund sollten nicht nur zur Materialschonung, sondern vielmehr zur Sicherheit des Hundes,  alle Kabel außer Reichweite des Hundes verlaufen  oder hinter Kabelschutzleisten verborgen werden. Steckdosen können mit speziellen  Kindersicherungen  ausgestattet werden. 
 Auch die blinkenden elektronischen Geräte locken so manchen Hund an und verleiten ihn dazu damit zu spielen. Deshalb sind auch Musikboxen, Spielekonsolen und Co. besser an höher gelegenen Orten aufzubewahren. 
 Treppe und Balkon 
 Um zu verhindern, dass der Hund durch das Treppengeländer oder gar vom Balkon fällt, sollten die Abstände der Streben überprüft werden. Sind die Zwischenräume zu groß kann ein Sicherheitsnetz, Schutzgitter oder Ähnliches angebracht werden, um zu verhindern, dass der Hund hindurch gelangen oder mit dem Kopf dazwischen stecken bleiben kann. 
 Bei der Treppe ist zudem auf eine  rutschfeste Oberfläche  zu achten, damit der Hund auf den Stufen nicht den Halt verliert und die Treppe herunterfällt. 
 Zigaretten 
 Zigarettenfilter und Papier gehören nicht in den Hundemagen. Besonders schlimm für den Hund ist jedoch das im Tabak enthaltene Nikotin. Schon ab einer geringen Dosis können beim Hund Symptome einer  Nikotinvergiftung  auftreten. Diese kann sich beispielsweise durch Muskelzittern, Anstieg der Körpertemperatur, Speicheln, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen oder durch Unsicherheit beim Laufen äußern. Eine Nikotinvergiftung kann sogar zu Herz-Kreislauf-Versagen führen und somit eine  lebensbedrohliche Situation  für den Hund sein. 
 
 Hat der Hund eine Zigarette gefressen oder aus einer Pfütze voller Zigarettenstummel getrunken, ist es deshalb ratsam, sofort einen Tierarzt aufzusuchen. 
 
 
  Hinweis  
 Dies ist lediglich eine kleine Übersicht über die möglichen Gefahrenquellen für einen Hund in der Wohnung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 
 
 
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                            <updated>2019-10-14T09:10:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Seniorkatzen - Alterserscheinungen und mögliche Unterstützung</title>
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                                            Ab wann gilt eine Katze als Seniorkatze? Hier finden Sie Informationen darüber, wie alt Katzen eigentlich werden, welche Bedürfnisse im Alter ändern und wie Sie Ihre Seniorenkatze unterstützen können.
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 Mit zunehmendem Alter verändern sich bei einigen Katzen das Verhalten, die körperlichen Fähigkeiten und dadurch auch die Bedürfnisse. Um der Katze das Leben als Senior zu erleichtern, kann der Mensch manchmal schon durch kleine Maßnahmen den vierbeinigen Mitbewohner unterstützen. 
 Ob, wann, wie stark und welche Alterserscheinungen bei Seniorkatzen auftreten sind bei jeder Katze unterschiedlich. Daher sollte natürlich auch die Art der Unterstützung auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres abgestimmt werden. Wir können hier lediglich einige der häufigsten Alterserscheinungen auflisten und einige Maßnahmen nennen, mit denen sie ihre Katze unterstützen können. 
 Ab wann eine Katze als Seniorkatze gilt 
 Eine alte Faustregel besagt, dass ein Katzenjahr sieben Menschenjahren entspricht. Diese Umrechnung des Katzenalters in Menschenjahre gilt mittlerweile als veraltet und wurde durch ein anderes Modell ersetzt. 
 
 1-jährige Katze = 15 Menschenjahre 
 2-jährige Katze = 24 Menschenjahre 
 4-jährige Katze = 32 Menschenjahre 
 7-jährige Katze = 44 Menschenjahre 
 10-jährige Katze = 56 Menschenjahre 
 12-jährige Katze = 64 Menschenjahre 
 14-jährige Katze = 72 Menschenjahre 
 16-jährige Katze = 80 Menschenjahre 
 18-jährige Katze = 88 Menschenjahre 
 20-jährige Katze = 96 Menschenjahre 
 
  Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Katze liegt bei ca. 15 Jahren . In Einzelfällen wird auch ein höheres Alter erreicht. Bei Freigängern hingegen wird, zumindest statistisch gesehen, von einer kürzeren Lebenserwartung ausgegangen, da das Risiko für einen Unfall deutlich höher ist. 
 Allgemein gilt eine Katze im Alter zwischen 1 bis 7 Jahren als ausgewachsene Katze. Ab 7 Jahren wird sie als „ ältere Katze “ betitelt und ab 12 Jahren wird der Begriff „ Seniorkatze “ verwendet. 
 Auch wenn dieses Modell nicht immer zutreffen mag und jede Katze individuell betrachtet werden muss, so können wir dadurch jedoch vielleicht etwas besser einschätzen, in welcher Lebensphase sich unsere Katze gerade befindet. Wenn sich 12 Jahre erstmal nicht alt anhören, man die Katze dann jedoch mit einem etwa 64-jährigen Menschen vergleicht, wird es einem eher bewusst, warum sich die Bedürfnisse der Katze nun verändern. 
 Wie Katzen sich im Alter verändern 
     Ab einem Alter von ca. 7 Jahren setzen bei einer Katze die  ersten Alterserscheinungen  ein. Diese können sich von Tier zu Tier unterscheiden und sind auch nicht immer sofort durch den Tierhalter zu erkennen. Viele dieser Veränderungen schleichen sich über Jahre hinweg langsam ein. 
 Es treten nicht nur körperliche Veränderungen auf. Auch das Verhalten der älteren Katzen kann sich deutlich von dem Verhalten in jüngeren Jahren unterscheiden. Was die Katze als Jungtier zu ausgelassenem herumrennen und jagen veranlasst hat, kann die gleiche Katze in späteren Jahren beispielsweise völlig kalt lassen. 
 Hier finden sie einige Dinge, die sich bei vielen Katzen mit höherem Alter verändern. 
 
  Aktivität  
 Mit höherem Alter lässt oft der Bewegungsdrang einer Katze nach. Sie wird verschmuster und sucht vermehrt die Nähe des Menschen. Spielphasen und die Streifzüge durch ihr Revier fallen nun kürzer aus. Seniorkatzen  schlafen häufig mehr  als junge Tiere. Sie bevorzugen dafür einen  warmen, weichen und erhöhten Schlafplatz , von dem aus sie ihre Umgebung im Blick haben. 
 
 
  Allgemeines Verhalten  
  Altersstarrsinn  und eine gewisse  Verwirrtheit  können bei Seniorkatzen auftreten. Sie kommen mit einer veränderten Tagesroutine weniger gut zurecht, als in jungen Jahren. 
 
 
  Beweglichkeit  
 Alte Katzen sind meist  nicht mehr so agil und beweglich  wie ihre jüngeren Artgenossen. Ihnen fällt beispielsweise das Springen auf Fensterbänke deutlich schwerer und beim Putzen des Fells erreichen sie nicht mehr alle Stellen so problemlos wie früher. Das Fell kann dadurch etwas struppiger wirken und die Haut neigt dazu  trocken und schuppig  zu sein. 
 
 
  Fress- und Trinkverhalten  
 Wird der Geruchssinn schlechter, können Katzen ihr Futter nicht mehr so gut zuordnen. Da auch  Zahnprobleme  und eine generell  empfindlichere Maulhöhle  im Alter nicht selten sind, fressen sie infolgedessen häufig weniger. Seniorkatzen trinken zudem oft sehr wenig. 
 
 
  Gesundheit  
 Häufige Krankheiten, die besonders bei alten Katzen auftreten können, sind beispielsweise  Arthrose , eine gestörte Nierenfunktion, Herzerkrankungen,  Diabetes mellitus  oder Schilddrüsenfehlfunktionen. 
 
 
  Sinnesorgane  
 Die Leistung der Sinnesorgane nimmt im Alter ab. So können Katzen teilweise  schlechter Sehen, Hören oder Riechen . 
 
 So kann man eine alte Katze unterstützen 
 Nicht bei allen Tieren treten die oben genannten Punkte ein. Jede Katze ist individuell. Einige bleiben bis ins hohe Alter körperlich sehr fit und haben kaum gesundheitliche Probleme. 
 Sollte man bei seiner Katze  Anzeichen von Alterserscheinungen  feststellen, gibt es  verschiedene Maßnahmen , mit denen das Tier unterstützt werden kann. Einige davon können beispielsweise die Folgenden sein. 
 
 Auch wenn die Beweglichkeit und Kondition von Seniorkatzen sinkt, brauchen sie  Abwechslung und Bewegung  um die  geistige und körperliche Fitness  zu fördern. Tägliche Spieleinheiten sind daher immer noch wichtig und sollten nicht gänzlich wegfallen, jedoch  der gesundheitlichen Verfassung angepasst  werden. Statt wildem Jagdspiel mit der Katzenangel können beispielsweise Fummelbretter zur Beschäftigung der Katze genutzt werden. 
 Sollte die Katze Anzeichen von Altersstarrsinn oder Verwirrtheit zeigen, kann sich die  Einhaltung einer Tagesroutine  oft positiv auswirken. Ältere Katzen kommen manchmal weniger gut mit Veränderungen klar. Aus diesem Grund sollte zudem in der Wohnung so wenig wie möglich verändert werden. 
 Ist die Beweglichkeit so eingeschränkt, dass der Katze das Putzen ihres Fells schwerfällt, kann mit einem  feuchten Lappen  (nicht nass) etwas nachgeholfen werden. Das Erklimmen von Kratzbäumen, Fensterbänken und Co. kann mit einer  Aufstiegshilfe  erleichtert werden. Eine  Katzentreppe oder mehrere Hocker , damit aus einem großen Sprung mehrere kleine werden, werden besonders von  Katzen mit Arthrose  gerne angenommen. Auch ein kleiner Schemel vor dem Katzenklo oder das Wegschneiden der Umrandung des Katzenklos an einer Stelle, kann bei einigen Katzen nötig sein, damit sie ihr Geschäft noch im Katzenklo verrichten können. 
 Da sich das Muskel-Fett-Verhältnis im hohen Katzenalter verschiebt und der Energiebedarf sinkt, während gleichzeitig der Bedarf an Proteinen und Vitaminen steigt, kann ein  spezielles Seniorfutter für Katzen  die Gesundheit des Tieres unterstützen. Das Futter für ältere Katzen ist zudem meist intensiver im Geruch, damit bei den Tieren trotz schlechterem Geruchssinn der Appetit angeregt wird. 
 Da alte Katzen häufig  zu wenig trinken , ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Durch beispielsweise das Aufstellen von mehreren Trinkschalen, einem Katzenbrunnen oder das Anreichern des Trinkwassers mit Fleischsud, kann die Katze  zum Trinken animiert  werden. 
  Regelmäßige veterinärmedizinische Untersuchungen  zur Kontrolle der Gesundheit werden für alle Katzen empfohlen. Bei Seniorkatzen kommt diesem Punkt durch das  erhöhte Risiko für altersbedingter Erkrankungen  eine noch größere Bedeutung zu. Da das Immunsystem bei älteren Katzen zudem geschwächt sein kann, sind Impfungen und die Kontrolle auf Parasiten, wie beispielsweise Würmer,  Haarlinge oder Milben , ein wichtiges Thema, welches mit dem Tierarzt besprochen werden sollte. 
 Leidet die Seniorkatze unter schlechter werdenden Sehvermögen ist es, ähnlich wie bei auftretender Verwirrtheit, für das Tier hilfreich, wenn sich ihre  Umgebung nicht verändert , das Umstellen von Möbeln beispielsweise kann die Katze in dieser Situation verunsichern. Ein kleines  Nachtlicht  kann der Katze in der Dunkelheit helfen, sich trotz eingeschränkter Sehkraft besser zurechtzufinden. 
 
 
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                            <updated>2019-09-16T09:13:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Atypische Weidemyopathie - der plötzliche Weidetod des Pferdes</title>
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                                            Was ist die Atypische Weidemyopathie? Lesen Sie hier, welche Symptome auftreten, was der Auslöser ist und wie diese Muskelerkrankung beim Pferd behandelt oder im besten Fall verhindert werden kann.
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 Lange war die Ursache für den plötzlichen Weidetod eines Pferdes nicht bekannt. Mittlerweile ist die auch als „Atypische Weidemyopathie“ bekannte Muskelerkrankung beim Pferd näher untersucht worden. Doch es besteht immer noch Bedarf an weiteren Forschungen, um ein noch wirksameres Präventionsprogramm zu erarbeiten. 
 Im Folgenden erklären wir, was die atypische Weidemyopathie ist, wie sie sich auf den Pferdekörper auswirkt und welches die Auslöser für diese Muskelerkrankung sind. Des Weiteren erläutern wir einige Behandlungsmöglichkeiten und zeigen Möglichkeiten und Maßnahmen auf, die Sie ergreifen können, um Ihre Pferde wirksam vor dieser Krankheit schützen. 
 Atypische Weidemyopathie – Erklärung 
 Bei der Atypischen Weidemyopathie ( engl. Equine atypical myopathy ) handelt es sich um eine  Muskelerkrankung  ( =Myopathie ), die als Folge einer Vergiftung und dadurch Störung der Fettsäure-Oxidation entsteht. Die Erkrankung wird teilweise auch nur kurz  Atypische Myopathie  ( AM ) genannt oder als  plötzlicher Weidetod  bezeichnet. 
 Als Auslöser für die Atypische Weidemyopathie wurde die für Pferde toxische Aminosäure Hypoglycin A (HGA) beziehungsweise dessen Metaboliten ausgemacht. Diese ist vor allem in den  Samen und Keimlingen des Bergahorns  ( Acer pseudoplantanus ) und des  Eschen-Ahorns  ( Acer negundo ) zu finden. Ob auch eine Gefahr von Feldahorn (Acer campestre) und Spitzahorn (Acer platanoides) ausgeht, ist noch unklar. 
 
 Da die Samen des Ahorns im Herbst herabfallen und im Frühling die Keimlinge aus dem Boden schießen, ist zu dieser Zeit das Risiko für eine Vergiftung mit HGA besonders hoch. 
 
 Das bewirkt Hypoglycin A im Körper des Pferdes 
 Die Samen des Ahorns werden im Verdauungstrakt des Pferdes aufgespalten und das Hypoglycin A freigesetzt. Durch weitere Verdauungsvorgänge wird Hypoglycin A in seine Metaboliten, darunter das  toxische Stoffwechselprodukt MCPA  ( Methylene cyclopropyl acetic acid ), umgewandelt. Diese nehmen im Körper des Pferdes Einfluss auf die Fettsäure-Oxidation. Die Acyl-CoA-Dehydrogenasen (Enzyme), mit dessen Hilfe in den Muskelzellen Energie durch den Abbau von Fettsäuren gewonnen wird, werden gehemmt. Infolgedessen steht den Muskelzellen  nicht mehr genug Energie  zur Verfügung. Um dies auszugleichen, überwiegt nun die anaerobe Energiegewinnung. Dies führt jedoch dazu, dass die Glykogenspeicher geleert werden und die Muskulatur durch die Bildung von Lactat übersäuern. Durch die gehemmte Fettsäure-Oxidation kommt es zusätzlich zu einer exzessiven Fettspeicherung in den Muskelzellen, welche daraufhin absterben. 
 Ist das Pferd überwiegend auf die Energiegewinnung aus dem körpereigenen Fett angewiesen, da es nicht genügend Energie über das Futter erhält (Energiedefizit), ist die Gefahr für AM besonders hoch. Aus diesem Grund sind unter anderem häufig auch junge Pferde, die ganzjährig auf abgegrasten Weiden in einem feuchten Gebiet stehen und nicht zusätzlich gefüttert werden, betroffen. 
 Unklar ist bisher, warum bei einigen klinisch unauffälligen Tieren, trotzdem HGA im Blutserum nachgewiesen werden konnte.  Es scheint, als seien einige Pferde resistent gegenüber des Toxins . Es wird vermutet, dass die scheinbar resistenten Tiere das HGA im Verdauungstrakt nicht zu den toxischen Metaboliten umwandeln und es daher nicht zu einer Vergiftung kommt. 
 Symptome der Atypischen Weidemyopathie 
 Besonders für die Muskulatur, die kontinuierlich Energie verbraucht, ist ein Energiemangel fatal. Dazu gehört sowohl die  Herz- und Atemmuskulatur , als auch die Teile der  Skelettmuskulatur , welche beim Stehen genutzt werden. 
 Nach der Aufnahme der Samen oder Keimlinge dauert es meist 12 bis 48 Stunden, bevor das Gift seine Wirkung entfaltet. Viele Pferde sterben innerhalb von 72 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome. Die Symptome von Atypischer Weidemyopathie sind vielseitig, wodurch die Erkrankung im Anfangsstadium nicht immer gleich eindeutig zu erkennen ist. Sie können ähnlich wie bei einem Kreuzverschlag ausfallen und zum Teil sind auch kolikartige Symptome zu beobachten. 
 Ein häufig auftretendes Symptom bei der Atypischen Weidemyopathie ist ein  dunkler, rot-schwarzer Urin . Durch das Absterben der Muskelzellen wird der Farbstoff Myoglobin frei und färbt den Urin ein (Myoglobinurie). 
 Mögliche Symptome, die bei Atypischer Weidemyopathie auftreten können, sind außerdem: 
 
 Apathie 
 Schwitzen 
 Mattigkeit 
 forcierte Atmung 
 erhöhter Puls 
 Muskelzittern 
 schwankender Gang 
 steife Glieder 
 blasse Schleimhäute 
 Stürzen, Festliegen 
 Kaumuskulatur versagt 
 stark gefüllte Blase 
 
 Die  Sterblichkeit  ( Letalität ) bei Atypischer Weidemyopathie wird mit  mindestens 75%  angegeben, sie verläuft also in mindestens 75% der Fälle tödlich. 
 Behandlungsmöglichkeiten bei Atypischer Weidemyopathie 
 
 Da Atypische Weidemyopathie in den meisten Fällen einen tödlichen Verlauf nimmt, sollte bei auftretenden Symptomen sofort ein Tierarzt gerufen werden. Nur ein frühes Erkennen der Erkrankung und ein schnelles Eingreifen durch einen Tierarzt, kann dies eventuell noch verhindern. 
 
 Derzeit gibt es noch kein Medikament zur gezielten Behandlung von Atypischer Weidemyopathie.  Die Behandlung erfolgt daher nicht kurativ, sondern nur symptomatisch.  Ziel ist es unter anderem die Muskelzerstörung zu hemmen, eine ausreichende Hydratation wiederherzustellen, den gestörten Säure-Base-Elektrolythaushalt zu korrigieren, den Zellen nutzbare Energie zu liefern und die Ausscheidung der Toxine zu unterstützen. 
 Zunächst sollte eine  weitere Aufnahme von Samen oder Keimlingen verhindert  und jeglicher Stress für das Pferd vermieden werden. Je nach Zustand des Pferdes kommen bei der Behandlung durch den Tierarzt beispielsweise  Infusionen  zum Einsatz, die den Flüssigkeitsverlust ausgleichen, die Nierenfunktion aufrechterhalten und auf diesem Wege die Ausscheidung der Toxine über den Urin fördern sollen. Auch  entzündungshemmende Mittel  werden manchmal verwendet. Nach wiederhergestelltem Harnabsatz werden zum Teil auch  Schmerzmittel  verabreicht. Die Gabe von  Vitamin E und Selen  kann sich zudem in einigen Fällen positiv auswirken. 
 Durch das Eindecken wird die Muskulatur des Pferdes warm gehalten. Da der Fettsäuremetabolismus gestört ist, kann stattdessen über eine  Glukoseinfusion  oder über  kohlenhydratreiches Futter  den Zellen nutzbare Energie zur Verfügung gestellt werden. 
 Bei schwerem Krankheitsverlauf ist es häufig trotz sofortiger, intensiver Behandlung nötig, das Pferd einzuschläfern, um ein unnötiges Leiden zu verhindern. 
 Sollte das Pferd die Erkrankung überstehen, sind die  Folgen einer Atypischen Weidemyopathie meist irreversibel . So können beispielsweise eine  Niereninsuffizienz  oder  Muskelschäden  aus der zeitweise gehemmten Fettsäure-Oxidation resultieren. 
 Pferde vor der Atypischen Weidemyopathie schützen 
     Um das Risiko für das Auftreten von Atypischer Weidemyopathie zu reduzieren, sollte der  Baumbestand auf und um die Weiden herum überprüft  werden. Da die Samen des Ahorns durch den Wind über eine große Distanz verbreitet werden können, sind auch die etwas entfernt stehenden Bäume zu beachten. Befinden sich unter diesen Bäumen Berg- und Eschenahorn, sollten die Pferde besonders in den gefährdeten Monaten nicht auf diese Weiden gebracht werden. 
 Als Mindestmaßnahme sollten Laub und Samen von den Weiden entfernt oder ausgezäunt werden. Im Frühling gilt dies auch für die Keimlinge. 
 Auf abgefressenen Weiden können zudem eine  Zufütterung  mit Heu und die Gabe eines Mineralfutters sinnvoll sein, damit die Tiere nicht auf die Bestandteile des Ahorns als Nahrungsquelle angewiesen sind oder sie durch die kurze Grasnarbe versehentlich als  Beifraß  aufnehmen. 
 Forschungsarbeit zur Atypische Weidemyopathie 
 Auch wenn Hypoglycin A als Ursache für die Atypische Weidemyopathie ausgemacht wurde, sind weitere Untersuchungen der Krankheit erforderlich. Es ist beispielsweise bislang noch nicht geklärt worden, ob das Toxin aus den Samen und Keimlingen auch die  Umgebung und das Wasser kontaminieren  kann. Weiterhin stellt sich auch die Frage warum bei Weidepartnern von erkrankten Pferden teilweise höhere Konzentrationen des Toxins im Blut gefunden werden, als beim erkrankten Tier selbst. Mit den gesammelten Daten soll ein  Präventionsprogramm  erarbeitet werden. 
 
  Hinweis  
 Dieser Beitrag stellt lediglich eine kleine Übersicht über die Thematik dar. Da die Atypische Weidemyopathie für ein Pferd eine lebensbedrohliche Situation sein kann, ist immer der Rat eines Tierarztes einzuholen. Die hier bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die Beratung und Behandlung des Pferdes durch einen Experten. Dieser Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und alle Angaben sind ohne Gewähr. 
 
 
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                            <updated>2019-08-29T14:42:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Koprophagie - Warum Hunde den eigenen oder fremden Kot fressen</title>
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                                            Warum fressen Hunde manchmal Kot? Hier erfahren Sie ob es sich dabei um ein natürliches Verhalten handelt, welches die Ursachen sind und ob und wie dieses Verhalten korrigiert werden sollte.
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 Bei Koprophagie handelt es sich um den Fachbegriff, der das  Fressen von eigenem oder fremdem Kot  beschreibt. Bei Hunden wird dieses Verhalten nicht selten beobachtet, sollte aber trotzdem nicht grundsätzlich als natürliches Verhalten abgetan werden. Es gibt viele Gründe, weshalb ein Hund anfängt Kot zu fressen, diese sind jedoch nicht immer harmlos. 
 Der Kot ihrer Artgenossen ist für Hunde keineswegs so ekelerregend wie für uns Menschen. Durch die  flüchtigen Fettsäuren im Kot  sollen Hunde diese sogar als  wohlriechend  oder zumindest als äußerst  interessant  empfinden. Hin und wieder fressen Hunde nicht nur den Kot ihrer eigenen Artgenossen, sondern sogar auch den von anderen Tieren. 
 Koprophagie – natürliches Verhalten oder nicht 
     Ob das Fressen von Kot bei Hunden zum natürlichen Verhalten gezählt werden kann, ist umstritten. Bei Hündinnen, die geworfen haben, lässt sich häufig beobachten, dass sie den Kot ihrer Welpen fressen. Dieses Verhalten soll darin begründet sein, dass die Hündin früher die  Duftspur der Welpen vernichtet  hat, damit Raubtiere den Unterschlupf und ihre Nachkommen nicht finden. Heutzutage muss eine Hündin sich und ihre Welpen in der Obhut des Menschen zwar nicht mehr vor Raubtieren schützen, trotzdem verleitet sie ihr  Instinkt  dazu, den Kot zu entfernen. Wenn Welpen Kot fressen, scheint dies dem  Aufbau der eigenen Darmflora  zu dienen. 
 Man könnte daher in diesen beiden Fällen vielleicht von einem  natürlichen Verhalten  sprechen. Es gibt aber auch viele andere Situationen, in denen das Kotfressen nicht normal ist. Die Gründe für Koprophagie sind vielfältig. 
 Gründe für Koprophagie bei Hunden 
 Die Gründe für das Kotfressen bei Hunden sind vielfältig. Hier haben wir ihnen einige der häufigsten Gründe aufgelistet. 
 
  Mangelerscheinung  
 Wenn die Ernährung nicht zum Bedarf des Hundes passt, können Mangelerscheinungen auftreten. Dies kann sich unter Umständen dadurch äußern, dass der Hund den Kot seiner Artgenossen frisst, um das Defizit auszugleichen. 
 
 
  Hunger  
 Bei schlechter Ernährung oder einer zu geringen Futtermenge, greifen einige Hunde auf Kot als Nahrung zurück, um ihren Hunger zu stillen. 
 
 
  Überfütterung  
 Auch ein Zuviel an Futteraufnahme kann Koprophagie auslösen. Eine Überfütterung kann zu Verdauungsstörungen durch die Vermehrung von Bakterien im Dickdarm führen. Im Kot sind dann  unverdaute Nahrungsbestandteile  enthalten, die diesen noch attraktiver für Hunde macht. 
 
 
  Leben in schlechten Hygieneverhältnissen  
 Auch einige Hunde, die in  Zwingerhaltung  mit schlechten Hygieneverhältnissen leben fressen teilweise ihren eigenen Kot. Vermutlich tun sie dies aus einem  Reinigungszwang  heraus oder aus  Frust  über die gegebenen Lebensumstände. 
 
 
  Aufmerksamkeit  
 Sind Hunde sich ihrer sozialen Stellung im Familienverbund nicht bewusst oder fühlen sich zu wenig beachtet, greifen sie manchmal auf etwas zurück, von dem sie wissen, dass es ihnen eigentlich verboten ist, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Dies kann, wenn sich die Gelegenheit bietet, auch das Fressen von Kot sein. Der Hund erzeugt dadurch Ärger beim Menschen, was auch eine Form der Aufmerksamkeit ist. 
 
 
  Krankheit  
 Auch einige Krankheiten können dazu führen, dass der Hund mit dem Kotfressen beginnt. Dazu zählt zum Beispiel die  Pankreasinsuffizienz . Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Bauchspeicheldrüsen-Unterfunktion. Es sind zu wenig Verdauungsenzyme vorhanden, was zu Abmagerung durch Nährstoffmangel und gleichzeitigen  Heißhungerattacken  führen kann. Ist nichts Essbares in der Nähe, greifen Hunde dann unter Umständen auf Kot zurück. 
 
 
  Parasiten  
 Würmer können zu erheblichen Verdauungsstörungen führen und den Hund dazu veranlassen, Kot zu fressen. 
 
 
  Schlechte Angewohnheit  
 Hunde, denen das Kotfressen nie untersagt wurde, sehen Kot teilweise als  ganz normale Nahrungsquelle  an. Sie sind neugierig und untersuchen alles in ihrer Umgebung. Da Kot für Hunde nicht abschreckend, sondern interessant riecht, neigen besonders Welpen, für die alles und jeder auf der Welt hochinteressant erscheint, dazu, sich mit Kot zu beschäftigen. Auch Welpen, die im Wurf zu wenig Nahrung abbekommen und deshalb wegen Hunger auf Kot zurückgreifen, werden so  früh auf Kot als Nahrung geprägt . Das Verhalten setzt sich im Alter fort, wenn es nicht unterbunden wird und ist nur schwer wieder abzutrainieren. 
 
 Wie der Hundehalter das Kotfressen verhindern kann 
     Die effektivste Methode ist sicherlich das  sofortige Beseitigen des Kots . So wird der Hund gar nicht erst in Versuchung geführt. Neben viel genutzten „Hunde-Gassi-Wegen“ sind dafür oft sogar extra Tütenspender aufgestellt. Verantwortungsbewusste Hundehalter sollten  Kotbeutel  aber sowieso immer dabei haben. Das Beseitigen der Hinterlassenschaften beugt nicht nur Kotfressen vor, sondern erfreut auch andere Mitmenschen, die auf diese Weise nicht in die „Tretminen“ hineinlaufen. 
 Wenn  krankheitsbedingtes Kotfressen  und  Mangelernährung  ausgeschlossen werden kann, ist Koprophagie sehr oft ein Verhalten, welches der Hund anwendet, um  Aufmerksamkeit  zu bekommen. Da es uns Menschen innerlich schüttelt, wenn wir unseren Hund sehen, wie er Kot frisst, greifen wir oftmals übereilt und hektisch ein. Der Hund hat in diesem Fall jedoch erreicht was er wollte und wird in seinem Verhalten bestärkt. Für ihn ist  Kotfressen = Garantierte Aufmerksamkeit durch den Menschen . 
 Eigentlich wäre es aus diesem Grund besser, den Hund zu  ignorieren , wenn er Kot frisst. Dies ist für uns Menschen jedoch nur schwer zu ertragen. Da durch den Kot auch  Parasiten übertragen  werden können ist es zudem auch nicht empfehlenswert, den Hund gewähren zu lassen. 
 Eine wirksame Maßnahme ist bei Spaziergängen daher die Ausgestaltung der Gassi-Runde. Wenn der Hund nicht nur unbeachtet neben einem herläuft, sondern zwischendurch  spannende Aufgaben  erledigen muss, bleibt er während des Spaziergangs stets auf seinen Besitzer fokussiert. Es kommt  keine Langeweile  auf, die den Hund dazu verleitet Kot aufzustöbern und zu verspeisen.  Apportierspiele oder Futtersuche  sind beispielsweise ideale Aufgaben, die sich in die Gassi-Runde einbauen lassen. Wird dem Hund eine spannendere und aus seiner Sicht erstrebenswertere Alternative zum Kot geboten, wird er sich leichter davon abbringen lassen. 
 Diese Methode ist sogar auf Dauer effektiver als das Korrigieren des Hundes, wenn er schon einen Haufen entdeckt hat. Er wird wahrscheinlich in diesem Moment davon ablassen, wird jedoch nicht davon abgehalten, sich den nächsten Kothaufen zu suchen. Dadurch ist eine  permanente Aufmerksamkeit  des Hundehalters gefordert, da er bei jedem Versuch, Kot zu fressen, wieder eingreifen muss. 
 
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                            <updated>2019-08-06T09:10:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Warum Katzen hecheln - Ursachen und Erklärungen</title>
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                                            Hecheln kann bei Katzen verschiedene Ursachen haben. Meistens ist es harmlos. Es kann aber manchmal auch Anzeichen für ernstere gesundheitliche Problme sein.
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 Katzen hecheln, im Vergleich zu Hunden, sehr selten. Wenn sie es doch einmal tun, werden viele Katzenbesitzer schnell nervös. Ist die Katze krank? Muss ich sofort mit ihr zum Tierarzt? 
 In den meisten Fällen ist kurzzeitiges Hecheln bei Katzen kein Anzeichen für ein gesundheitliches Problem, sondern hat ganz einfache, natürliche Gründe. Ist dies der Fall, beruhigt sich die Atmung nach kurzer Zeit wieder und die Katze hört auf zu hecheln. 
 Hecheln kann jedoch auch ein Hinweis beziehungsweise ein  Symptom für eine Erkrankung  sein. Daher ist Hecheln bei Katzen nicht grundsätzlich auf die leichte Schulter zu nehmen. Besteht der Verdacht auf eine Erkrankung oder hat die Katze gar richtige Atemnot, sollte schnellstmöglich tierärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. 
 Harmlose Ursachen für das Hecheln bei Katzen 
 Auch wenn Katzen, im Gegensatz zu Hunden, nur selten Hecheln, ist dies nicht unbedingt ein Zeichen für eine Krankheit oder ein anderes gesundheitliches Problem. Wenn die Katze nur über einen kurzen Zeitraum hinweg hechelt und sich schnell wieder beruhigt liegen meist ganz harmlose Gründe, wie körperliche Anstrengung oder Aufregung vor. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für harmloses Hecheln bei Katzen und deren Ursachen. 
  Körperliche Anstrengung  
    Bei starker körperlicher Anstrengung hängt auch einer Katze sprichwörtlich die „Zunge zum Hals heraus“. Nach ausgiebigem Toben oder einem anstrengenden Sprint auf der Jagd nach einer Maus gerät auch sie außer Atem. Durch das Hecheln, also der schnelleren Atemfrequenz, wird bei körperlicher Anstrengung  mehr Sauerstoff ins Blut  aufgenommen. 
 Sobald die Katze sich wieder erholt hat, sollte die  Atemfrequenz schnell wieder sinken . Im Ruhezustand sind  20 bis 40 Atemzüge pro Minute  normal. Bei Belastung steigt die Zahl der Atemzüge pro Minute um ein Vielfaches an. 
 Sollte die Katze nach nur sehr leichter, körperlicher Belastung bereits anfangen zu hecheln, kann dies jedoch ein  Anzeichen für ein gesundheitliches Problem  sein, welches von einem Tierarzt abgeklärt werden sollte. 
 Besonders  übergewichtige Katzen , neigen dazu, schnell „außer Atem“ zu sein. Übergewicht kann jedoch nicht nur zu  Kurzatmigkeit  führen, sondern kann auch viele weitere gesundheitliche Folgen haben. Hier wäre ein mit dem Tierarzt abgestimmtes  Futter- und Bewegungsmanagement  ratsam. 
  Angst und Stress  
 Auch Angst oder Stress ist eine  Form der Belastung  für den Körper. Aus diesem Grund hecheln viele Katzen, wenn sie sich in einer unbekannten oder unangenehmen Situation befinden. Diese können beispielsweise folgende sein. 
 
 Autofahrt 
 Umzug 
 Tierarztbesuch 
 Eingesperrtsein in einer Transportbox 
 Fremde Menschen oder Tiere im Haus 
 Ärger mit einer anderen Katze im Revier (Revierkampf) 
 
 Nicht jede Katze reagiert auf diese Situationen gleich. Das Angst- oder Stresslevel ist bei jeder Katze und je nach Situation unterschiedlich hoch. 
 Durch Angst oder Stress wird der Körper in  erhöhte Alarmbereitschaft  versetzt. Muskeln werden vermehrt mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, um bei Gefahr schneller flüchten oder angreifen zu können. Dies hat nicht nur eine  erhöhte Herzschlagfrequenz  zur Folge, sondern auch eine  erhöhte Atemfrequenz , sodass genügend Sauerstoff an das Blut abgeben werden kann. Dadurch beginnen Katzen zu hecheln. 
 Wie auch bei der körperlichen Anstrengung in Form von Bewegung, sollte sich die Atmung der Katze nach kurzer Zeit wieder beruhigen, spätestens dann, wenn der Stress vorüber ist oder die Katze sich an die Situation gewöhnt hat. 
  Hitze  
 Katzen haben fast ausschließlich zwischen den Zehen- und Sohlenballen Schweißdrüsen. Diese dienen jedoch weniger der  Thermoregulation , sondern viel mehr als Möglichkeit eine Duftbotschaft für Artgenossen beim Laufen zu hinterlassen. 
 Die Thermoregulation bei Hitze erfolgt bei Katzen einerseits durch das  Belecken des Fells  und andererseits durch Hecheln. Beim Belecken des Fells werden die Haare befeuchtet. Wenn die Feuchtigkeit dann verdunstet, kühlt dies den Körper der Katze ab. Beim Hecheln sorgt die  Verdunstung des Speichels  auf der Zunge für Kühlung. 
 Um Katzen bei Hitze zu unterstützen, können Katzenhalter ihren Tieren  feuchte Handtücher  hinlegen. Diese bieten einen angenehmen  Kühleffekt , wenn die Katze sich darauf legt. Falls die Katze es zulässt, kann das Fell auch direkt mit einem feuchten Tuch befeuchtet werden. Zusätzlich sollten immer  Schattenplätze  und ausreichend  frisches Wasser  zur Verfügung gestellt werden. 
  Flehmen  
 Das Hecheln der Katze ist vom Flehmen zu unterscheiden. Katzen besitzen in der Maulhöhle ein zusätzliches Riechorgan – das  Jacobson´sche Organ . Dieses dient der Analyse von Geruchsstoffen, die über die Zunge aus der Luft oder der Nahrung aufgenommen werden. Beim Flehmen öffnet die Katze das Maul leicht, rümpft die Nase, zieht die Oberlippe hoch und zieht den Maulwinkel nach hinten. So sitzt oder steht sie regungslos da und macht einen leicht abwesenden Eindruck. Es wird angenommen, dass das Jacobson´sche Organ vor allem der Wahrnehmung von Pheromonen dient. Durch intensive Bewegungen mit der Zunge kann die Katze die Geruchswahrnehmung noch verstärken, da die Duftstoffe dadurch besser das Sinnepithel im Jacobson´schen Organ erreichen. 
  Geburt  
 Wenn Katzen Junge zur Welt bringen, ist dies immer eine sehr große  körperliche Anstrengung . Zusätzlich kommt teilweise auch noch  Stress , verursacht durch die Geburtsschmerzen und die unbekannte Situation, dazu. Auch hier beginnen einige Katzenmütter dann zu hecheln, um ihr Blut mit mehr Sauerstoff anzureichern. 
 Hecheln als Anzeichen für Krankheiten 
 Hecheln kann in einigen Fällen auch ein  Symptom für eine Erkrankung  sein. Die Atemfrequenz sinkt dann meist nicht nach kurzer Zeit wieder ab, sondern bleibt erhöht. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Ursache für das Hecheln genau zu ermitteln. 
 Einige Erkrankungen, bei denen Hecheln als Symptom auftreten kann, sind unter anderem Folgende 
 
  Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)  
 Der Überschuss an Schilddrüsenhormonen bringt den Stoffwechsel auf Hochtouren. Mögliche Symptome dafür können Ruhelosigkeit, Heißhunger bei gleichzeitigem Gewichtsverlust, starker Durst, häufiger Urinabsatz, Fellveränderungen, Erbrechen, Durchfall, Aggressivität, Schwäche oder Appetitlosigkeit sein. Der erhöhte Energieumsatz führt zu einer Erhöhung der Körperwärme, was dann wiederum zu hecheln führen kann. 
 
 
  Herzerkrankungen  
 Es gibt viele verschiedene Herzerkrankungen, die zu Hecheln führen können. Eine dieser Krankheiten ist die  Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) . Hierbei handelt es sich um eine Herzmuskelerkrankung, bei der sich der Herzmuskel verdickt. Das Herz wird nicht mehr mit ausreichend Blut gefüllt, wodurch zu wenig Blut durch den Körper gepumpt wird. Wasseransammlungen in der Lunge (Lungenödem) und in der Brusthöhle (Thoraxerguss) sind möglich. Katzen mit HCM beginnen meist schon nach geringer Anstrengung zu hecheln (Maulatmung). Weitere Symptome für HCM können beschleunigte Atmung, Appetitlosigkeit, Apathie, Ohnmachtsanfälle, Atemnot oder bläulich verfärbe Schleimhäute sein. 
 
 
  Bauchfellentzündung (FIP)  
 Die  Feline Infektiöse Peritonitis  (FIP) ist eine Viruserkrankung. Katzen die unter dieser Krankheit leiden, hecheln aufgrund von Atembeschwerden, die manchmal mit der Infektion einhergehen. Die Symptome sind vielfältig und können je nach Verlauf sehr unterschiedlich ausfallen. Einige dieser Symptome können Niesen, laufende Nase, Durchfall, aufgeblähter Bauch durch Flüssigkeitsansammlung, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Fieber und Müdigkeit sein. 
 
 
  Atemwegserkrankungen  
 Generell führen Erkrankungen der Atemwege meist zu einer erschwerten oder schmerzhaften Atmung, was oft dazu führt, dass Katzen hecheln. Atemwegserkrankungen sind, wie viele andere Krankheiten, vielseitig und immer ernst zu nehmen. 
 
 Vorsicht bei Atemnot 
 Wenn eine Katze hechelt, sollte es, wenn gesundheitliche Probleme nicht ausgeschlossen werden können, immer ein  Alarmsignal  sein. Steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter, kann dies für die Katze lebensbedrohlich werden. Einige Fragen die geklärt werden sollten sind beispielsweise: 
 
 Hechelt die Katze häufig? 
 Führen bereits geringste körperliche Anstrengungen zum Hecheln der Katze? 
 Hört die Katze, nachdem eine bestimmte Situation vorbei ist, nach wenigen Minuten wieder auf zu Hecheln oder beliebt die Atemfrequenz erhöht? 
 Treten neben dem Hecheln noch andere Symptome auf, die vielleicht auf eine Erkrankung hindeuten? 
 
 Bei Atemnot wird die Atmung oft sehr angestrengt ausgeführt. Sie kann sehr schnell und  hektisch  sein,  keuchend ,  flach  oder auch mit  starken Pumpbewegungen  von Bauch und Brust. Die Zungen- und Schleimhautfarbe wird bei mangelnder Sauerstoffzufuhr  bläulich . Teilweise kommt es zu  Hustenanfällen  oder ungewöhnlichen  Atemgeräuschen  wie beispielsweise  Pfeifen, Stöhnen oder Röcheln . Die Tiere zeigen in dieser Situation oft  Symptome der Angst  und reisen die Augen weit auf. Nicht immer ist das Maul bei erhöhter Atemfrequenz oder angestrengter Atmung geöffnet. 
 Spätestens, wenn das Hecheln zur akuten Atemnot wird, ist ein sofortiger Besuch beim Tierarzt dringend erforderlich. 
 
  Achtung:  
 Verschluckte Fremdkörper, ein Insektenstich im Hals oder ein Schockzustand können sehr schnell zum Erstickungstod des Tieres führen. 
 
  Dieser Artikel stellt lediglich eine kleine Übersicht über die Thematik dar. Solltet ihr bei eurem Tier eine abnorme Atmung feststellen oder euch nicht sicher sein, warum die Katze gerade hechelt, keucht oder ähnliches, empfehlen wir euch, die Katze bei einem Tierarzt vorzustellen.  
 
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                            <updated>2019-06-25T08:26:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Knabberspaß für Pferde - Bäume und Sträucher für Pferdekoppeln</title>
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                                            Bäume und Sträucher bieten Pferden nicht nur Schutz vor Sonne, Wind und Regen, Sie können auch eine gute Ergänzung zum Futterplan sein. Hier erfahren Sie, welche Gehölze sich besonders gut für die Pferdekoppel eignen.
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 Bäume und Sträucher an und auf der Weide stellen für Pferde nicht nur Schutz vor Sonne, Regen, Wind und Fliegen dar, sondern sie eignen sich auch gleichzeitig hervorragend als  Ergänzung zum Futterplan . Mit den passenden Gehölzen erhält das Pferd wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Durch das Anpflanzen von bestimmten Bäumen und Sträuchern kann eine „langweilige“, gleichmäßig grüne Weide ganz einfach aufgewertet werden. 
 Leider eignen sich nicht alle Bäume und Sträucher für die Pferdekoppel, manche Pflanzen sind sogar schädlich für unsere Vierbeiner. Vor dem Anpflanzen neuer Gewächse sollten Sie sich daher unbedingt informieren, ob die Pflanzen für Pferde verträglich sind. Im folgenden Artikel finden Sie eine kleine Übersicht über Bäume und Sträucher, die sie bedenkenlos auf einer Pferdekoppel ansiedeln können. 
 Das Benagen von Holz ist ein natürliches Verhalten 
 Pferde lieben es an Holz zu knabbern. Dies ist keineswegs als Unart zu betrachten, sondern gehört zum natürlichen Verhalten eines Pferdes. Ihr Verdauungssystem ist auf die stetige Aufnahme von Futter ausgerichtet. In der freien Wildbahn sind die Steppentiere den Großteil des Tages damit beschäftigt Futter zu suchen. Da energiereiche Weiden in der Steppe nicht vorkommen, können sie keine langen Fresspausen einlegen, sondern müssen stetig Futter aufnehmen. Sie knabbern dabei auch an Gehölzen, um ihren Bedarf an Rohfaser und Nährstoffen zu decken. 
 Damit Pferde nicht damit anfangen an Zäunen oder an den Holzbalken im Stall zu nagen, ist neben der ganztägigen Bereitstellung von Raufutter auch das Angebot von Rinde und Zweigen zu empfehlen.  Das Beknabbern der Äste dient gleichzeitig der Zahnpflege , bietet eine gute Beschäftigungsmöglichkeit und  fördert das Spielverhalten . Auch einige Blätter, Blüten und Knospen werden von vielen Pferden gerne gefressen. 
 Da ein übermäßiger Verzehr von Hölzern aufgrund des schwer verdaulichen Ligninanteils in den Fasern zu Verdauungsstörungen führen kann, sollten  Äste und Zweige jedoch immer nur in Maßen gefüttert werden . Zudem ist es vor allem bei Pferden mit Zahnproblemen möglich, dass die Gehölze nicht ausreichend zerkaut werden und zu einer Schlundverstopfung führen. 
 
 Vorsicht ist auch bei der Auswahl der Gewächse geboten. Nicht jede Pflanze ist für Pferde geeignet. 
 
 Bäume und Sträucher die sich für Pferde eignen 
 Je nach Standort kann die Auswahl der richtigen Gehölze unterschiedlich sinnvoll sein. Einige Bäume bevorzugen feuchte Böden, andere wiederum wachsen an trockenen Standorten besser. 
 Für Pferde unbedenkliche Bäume 
      Obstbäume wie Birne und Apfel  sind gerne genommene Gehölze für Pferde.  Um Verdauungsprobleme (Kolik) durch zu große Mengen gefressene Früchte zu vermeiden, sollte das Fallobst jedoch lieber abgesammelt werden.  Da einige Pferde Obst zu hastig verspeisen, besteht außerdem die Gefahr der Schlundverstopfung oder das versehentliche Verschlucken von Wespen, die durch die süßen Früchte angelockten werden. 
 Alternativ können die Obstbäume deshalb auch außerhalb der Koppel gepflanzt und nur die Äste, die beim Beschnitt abfallen, den Pferden zum Knabbern zur Verfügung gestellt werden. So schützt man gleichzeitig die Rinde des Stammes vor Verbiss und verhindert, dass der Baum beschädigt wird. 
 Bei  Pflaumen und anderem Steinobst  besteht die Gefahr, dass die Pferde die großen Kerne verschlucken, was ebenfalls zu Verdauungsproblemen oder Schlundverstopfung führen kann. 
 Bäume dienen auf der Koppel außerdem als  Schattenspender und Regenschutz . Auch Reithallen und Ställe können mit Bäumen und Sträuchern beschattet und somit im Sommer besser kühl gehalten werden. 
 Weitere Bäume, die sich für die Pferdekoppel eignen sind die folgenden. 
 
 Weide ( Salix sp. ) 
 Pappel ( Populus sp. ) 
 Birke ( Betula sp. ) 
 Linde ( Tilia sp. ) 
 
 Sträucher und Hecken für Pferdekoppel oder Reitplatz 
 Sträucher und Hecken bieten nicht nur den Pferden etwas  Abwechslung auf dem Speiseplan , sie können gleichzeitig auch gut als  optische Aufwertung der Hofanlage  dienen und bieten Insekten, Vögeln und kleinen Nagetieren Unterschlupf und Nahrung. Viele Stallbesitzer pflanzen daher verschiedene Hecken als Umrandung von Koppeln und Reitplätzen. 
 Geeignete Hecken und Sträucher hierfür sind beispielsweise die folgenden. 
 
 Apfelrose ( Rosa rugosa ) 
 Hundsrose ( Rosa canina ) 
 Haselstrauch ( Corylus avellana ) 
 Weißdorn ( Crataegus sp. ) 
 Schlehdorn ( Prunus spinosa ) 
 
 Beerenfrüchte auf der Weide 
 Auch bei der Anpflanzung von Beerenfrüchte auf der Koppel oder dem Reitplatz gilt, dass zu große Mengen davon beim Pferd zu Verdauungsproblemen (Kolik) führen können. Wenn die Pflanzen reichlich Früchte tragen und die Pferde sich problemlos daran bedienen können, sollte der Großteil vorsorglich abgeerntet werden. 
 In Maßen sind die folgenden Beerenfrüchte jedoch unbedenklich für Pferde 
 
 Brombeeren 
 Himbeeren 
 Johannisbeeren 
 
 
  Achtung  
 Um Vergiftungen durch die Auswahl der falschen Gehölze ausschließen zu können, sollte im Zweifel stets ein Experte um Rat gefragt werden. Viele unscheinbar aussehende Pflanzen können für Pferde ungesund oder sogar stark toxisch sein. Diese Übersicht wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ferner werden die Angaben ohne Gewähr gemacht. 
 
 
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                            <updated>2019-06-19T08:44:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wo Hunde sich am wohlsten fühlen - Stadt oder Land</title>
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                                            Menschen haben unterschiedliche Vorstellungen von der idealen Wohngegend. Doch wo fühlt sich ein Hund am wohlsten? Erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile für Hunde in der Stadt oder auf dem Land.
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 Ob das Leben in der Stadt oder auf dem Land besser ist, da gehen die Meinungen der Menschen manchmal weit auseinander. Die einen lieben den Trubel, den eine große Stadt bietet. Andere wiederum bevorzugen die Ruhe eines kleinen Dorfes. Menschen sind verschieden und haben dementsprechend auch unterschiedliche Vorstellungen von der idealen Wohngegend. Doch wo lebt es sich für einen Hund eigentlich besser? 
 Auch Hunde können grundverschieden sein, selbst wenn sie der gleichen Rasse angehören. Versucht man Hunde aus ganz verschiedenen Rassen dann zu vergleichen, gehen die individuellen Bedürfnisse dann noch weiter auseinander. Entsprechend ist es schwierig eine allgemeingültige Aussage darüber zu treffen, wo Hunde sich am wohlsten fühlen. Das kann von Rasse zu Rasse und von Tier zu Tier unterschiedlich sein. Es kommt aber auch stark auf den Halter an und darauf, was er mit dem Hund unternimmt und welche Beschäftigungsmöglichkeiten der Hund zur Verfügung hat. 
 Als allgemeinen Anhaltspunkt finden Sie im Folgenden eine Gegenüberstellung allgemeiner Vor- und Nachteile die das Leben in der Stadt und das Leben auf dem Land mit sich bringen können. 
 Das Leben mit Hund in der Stadt 
 Wie in fast allen anderen Bereichen auch, bietet auch das Leben mit Hund in der Stadt nicht nur Vorteile, aber auch nicht nur Nachteile. Um eine Entscheidung für sich selbst und seinen Hund zu treffen, müssen viele verschiedene Dinge miteinander abgewogen werden. 
 Vorteile für Hunde in der Stadt 
 In der Stadt liegen  Einkaufsmöglichkeiten oder Freizeiteinrichtungen  meist in unmittelbarer Nähe zur Wohnung. Oft sogar so dicht, dass sie sogar  zu Fuß schnell erreichbar  sind. Das bedeutet, der Hund kann einfach mitgenommen und der Weg als Gassi-Einheit genutzt werden. 
 Auch  ein Tierarzt ist in der Stadt oft näher am Zuhause dran . Meist sind sogar mehrere Tierärzte in der Umgebung verfügbar, was die medizinische Versorgung im Notfall manchmal einfacher macht als auf dem Land. Auf Kleintiere spezialisierte Tierärzte findet man in der Stadt zudem häufiger als auf dem Land. Dort werden Kleintiere häufig von Großtierärzten mitbehandelt. 
 Ein weiterer Vorteil in der Stadt ist die Möglichkeit der  Kontaktaufnahme zu anderen Artgenossen . In den  für Hunde freigegebenen Parks  trifft man fast immer andere Halter mit ihren Hunden. Das gemeinsame Spielen fördert die Sozialkompetenz der Hunde und macht den Spaziergang um einiges spannender. 
 Die vielen anderen Hunde und der ständige Trubel in der Stadt lehrt viele Hunde außerdem, in Situationen wo viel Lärm und Hektik herrscht, entspannt zu bleiben. Sie sind an ständig wechselnde Geräusche und Gerüche, sowie an viele Menschen gewöhnt. Neue Situationen nehmen sie dadurch etwas gelassener auf, als andere. 
 Nachteile für Hunde in der Stadt 
 Der angesprochene Trubel in der Stadt kann für einige Hunde auch zum Nachteil sein, bzw. zur  Überforderung  führen. Der ständige  Reizüberfluss bedeutet Stress . Auch wenn Hunde als sehr anpassungsfähig gelten, kommt nicht jedes Tier gleichermaßen gut damit klar. 
 Hunde riechen und hören deutlich besser als wir Menschen. Wenn uns die Geräuschkulisse in der Stadt mal zu laut erscheint, ist sie es für unsere Hunde schon lange. 
 Auch Abgase oder Abfälle auf der Straße, die nicht für den Hundemagen bestimmt sind, können die Gesundheit beeinträchtigen. Der  harte Betonboden  ist in vielen Innenstädten der überwiegende Bodenbelag und kann besonders für Hunde mit Gelenkproblemen eine Belastung darstellen. Der oft starke Verkehr auf den Straßen und Bürgersteigen erhöht das  Unfallrisiko  für unsere Vierbeiner und führt in vielen Bereichen zu  Leinenzwang . Da zu einer Wohnung in der Stadt selten ein Garten gehört, bleibt als Platz für den freien Auslauf in der Innenstadt oft nur ein  eingezäunter Park . 
 Ein weiterer Nachteil ist die teilweise  höhere Hundesteuer in der Stadt . Meist müssen Hundehalter auf dem Land Beträge zwischen 5-20€ jährlich zahlen. In einigen Gemeinden wird sogar gar keine Hundesteuer erhoben. 
 Zum Vergleich einige Beispiele für die Hundesteuer in der Stadt *. 
 
 Hamburg: 90€ 
 Berlin: 120€ 
 Köln: 156€ 
 Mainz: 186€ 
 Kiel: 126€ 
 München: 100€ 
 
  *Die genannten Werte sind ohne Gewähr. Da sich Steuersätze verändern können, können die tatsächlichen Zahlen von diesen Werten abweichen. Für genaue Angaben bitte an die jeweils zuständige Gemeinde wenden!  
 Das Leben mit dem Hund auf dem Land 
 Auch auf dem Land ist nicht alles eitel Sonnenschein. Das Leben mit Hunden hat auch hier seine Vor- und Nachteile. Welche davon überwiegen, muss schlussendlich jeder Hundebesitzer für sich selbst entscheiden. 
 Vorteile für Hunde auf dem Land 
 Zusätzlich zu der meist geringeren Hundesteuer auf dem Land bietet das Leben auf den Dörfern für Hunde vor allem eines –  Platz zum Toben . 
 Statt der Suche nach einem für Hunde freigegebenen Park beginnt der Spaziergang im Grünen teilweise bereits direkt vor der Haustür. Auch auf dem Land gibt es zwar vielerorts eine Leinenpflicht und die Hunde dürfen nicht einfach über jeden Acker rennen, dennoch ist das Platzangebot zum Rennen und Toben wohl deutlich größer als in der Stadt. Wälder und Feldwege sind oft nicht weit entfernt und durch die geringere Bevölkerungsdichte ist es deutlich ruhiger. 
 Besitzt man einen  Garten hinter dem Haus , kann man dem Hund zusätzlich zur Gassi-Runde leicht Bewegung verschaffen. 
 Nachteile für Hunde auf dem Land 
 Die teilweise  große Entfernung  zwischen Wohnung und Geschäften kann auf dem Land von Nachteil sein. Oft ist man hier auf das Auto angewiesen und kann die Strecke nicht zu Fuß mit dem Hund bewältigen, um ihm zusätzliche Bewegung zu verschaffen. 
 Auch die Anzahl der Tierärzte, die sich auf Kleintiere spezialisiert haben, ist auf dem Land geringer als in der Stadt. 
 Hunde, die auf dem Land aufgewachsen und an die Ruhe dort gewöhnt sind, können von einem Ort, an dem Hektik und Trubel herrscht überfordert sein. Auch der plötzliche Kontakt zu Artgenossen kann einige Hunde aus dem Konzept bringen. Was für den Stadthund meist normal ist, wenn man Hunden auf der Gassi-Runde oder im Park trifft, bringt einige „Dorfhunde“ in eine  ungewohnte Situation . In dem weitläufigen Spaziergang-Gebiet auf dem Land trifft man eben deutlich seltener auf andere Hundebesitzer. 
 Fazit 
 Die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile gibt einen kleinen Überblick. Ob das Leben für den Hund in der Stadt oder auf dem Land nun besser ist, ist dennoch schwer zu beurteilen. 
 Die Wahl des idealen Wohnortes für die Hundehaltung sollte auf jeden Fall  stets individuell für jeden Hund  getroffen werden. Die  Rasse des Hundes  und die damit verbundenen  Bedürfnisse  können dabei ein Anhaltspunkt sein. So ist es wahrscheinlich ein schwieriges Unterfangen einen Hütehund wie beispielsweise den Kangal oder einen Polski Owczarek Podhalanski in der Stadt richtig auszulasten oder im hohen Alter die Stufen zur Wohnung im 5. Stock hochzutragen. Auch einige Jagdhunderassen werden sich in der Stadt vielleicht nicht besonders wohlfühlen, wenn sie ihren Jagdtrieb nicht ausleben dürfen. 
 Zusätzlich sind aber auch der  Charakter des Hundes  oder auch  gesundheitliche Einschränkungen  relevant. Ein großer Hund mit Hüftproblemen eignet sich wahrscheinlich nicht für die Wohnung im 10. Stock ohne Fahrstuhl. 
 Generell kann man vielleicht sagen,  dass die Umgewöhnung eines Hundes vom Stadtleben zum Landleben etwas einfacher sein kann , als andersherum. Die Veränderung von Ruhe zu Hektik und Trubel kann viele Hunde leicht verschrecken und die  Anpassung an die neue Umgebung  kann, besonders bei ängstlichen Hunden, länger dauern. 
 In der Regel steht am Anfang auch nicht die Frage nach dem richtigen Wohnort für den Hund, sondern vielmehr, welcher Hund für meine vorhandene Wohnsituation am geeignetsten ist. Auch hier kann eine  Aufstellung der Vor- und Nachteile  dabei helfen, herauszufinden, welche Rasse und welche Charaktereigenschaften der Familienzuwachs haben sollte. Nur weil das Aussehen eines Hundes gefällt, heißt dies leider nicht automatisch, dass er auch zu mir und meiner Umgebung passt. 
 
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                            <updated>2019-05-22T08:48:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Freigängerkatzen - Wichtige Informationen zu Katzen mit Freigang</title>
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                                             Was ist alles zu beachten, wenn die Katze ein Freigänger werden soll? Hier finden Sie wichtige Information zu den Vor- und Nachteilen des Freigangs, sowie zu Impfroutine, Parasitenschutz und vielem mehr.
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 Jeder Katzenbesitzer ist bestrebt, seinem Liebling ein gutes Leben zu ermöglichen. Der  Freigang im Garten  gehört für viele Katzenhalter einfach dazu. Leider ist es jedoch nicht immer möglich, der Katze ein Leben als sogenannter „Freigänger“ zu erlauben. 
 Bei der Entscheidung, ob die Katze ein  Freigänger  werden kann oder darf, müssen oft verschiedene Faktoren miteinander abgewogen werden. Denn sowohl Freigang als auch Wohnungshaltung kann für eine Katze Vor- und Nachteile haben. 
 In manchen Fällen entscheidet schon die Wohnlage oder der Gesundheitszustand der Katze, ob es überhaupt möglich ist, die Katze sicher nach draußen zu lassen. Aber auch viele andere Faktoren können die Entscheidung für oder gegen den Freigang der Katze beeinflussen. 
 Vor- und Nachteile für Katzen mit Freigang 
 
  Pro  
 Der freie Zugang zur Natur ist für viele Katzenbesitzer die  natürlichste Haltungsform . Nur so können die kleinen Tiger ihren  Jagdinstinkt  ausleben, denn Spuren verfolgen, anschleichen und klettern liegt ihnen einfach im Blut. Sie bewegen sich dadurch mehr und neigen weniger zu Übergewicht. Auch soziale Kontakte mit weiteren Artgenossen, die sie auf ihren Streifzügen treffen und interessante Gerüche bieten jede Menge Abwechslung.  Freigänger sollen dadurch geistig und körperlich ausgeglichener und fitter sein als reine Wohnungskatzen . 
 
 
  Kontra  
 Der große Punkt, der den Vorteilen des Freigangs entgegensteht ,  ist die  Gefahr durch Fahrzeuge . Besonders an stark befahrenen Straßen wird die Haltung der Katzen im Haus daher bevorzugt. Die Lebenserwartung ist statistisch gesehen bei Wohnungskatzen deutlich höher. 
 Doch nicht nur Autos können für eine Katze gefährlich werden. Auch andere Tiere wie Hunde, Füchse oder Marder können eine Katze verletzen. Ferner ist die  Infektionsgefahr für einige Katzenkrankheiten  größer, wenn das Tier draußen umherstreift. 
 Weiterhin befürchten viele Katzenbesitzer, dass ihre Samtpfote von anderen Menschen unwissentlich als Streuner wahrgenommen und adoptiert wird. Das regelmäßige Hinstellen von Futter reicht manchmal schon, um eine Katze dazu zu verleiten, nicht mehr zu ihrem richtigen Zuhause zurückzukehren. 
 
 Die Freigängerkatze ans neue Zuhause gewöhnen 
 Nach dem Umzug in ein neues Zuhause oder nach dem Kauf einer neuen Katze ist es sinnvoll, diese erst einmal für einige Wochen im Haus zu behalten. Da Katzen anders als Hunde sehr  umgebungsbezogen  sind, brauchen sie Zeit, ihr neues Heim als ihr Zuhause zu akzeptieren. 
 Lässt man die Katze zu früh aus dem Haus, kann es passieren, dass sie versucht, zu ihrem alten Zuhause zurückzulaufen. Liegt die alte Heimat sehr weit weg, können sich die Tiere schnell verlaufen und haben Probleme zurückzufinden. 
 Als Richtwert werden meist  4-6 Wochen zur Eingewöhnung im neuen Zuhause  empfohlen. Andere Quellen geben sogar bis zu 8 Wochen als Richtwert an. Dies ist vor allem für ganz neue Katzen sinnvoll, die sich nicht nur an die neue Wohnung, sondern auch noch an ihren neuen Besitzer gewöhnen müssen. 
 Am besten ist es wohl, die Katze zu beobachten. Oft kann man gut erkennen, ob sich der vierbeinige Mitbewohner wohlfühlt und die neue Umgebung als Heimatort akzeptiert hat. Solange die Katze nervös und ängstlich erscheint, sollte man mit dem Freigang lieber noch etwas warten. 
 Was bei einer Freigängerkatze zu beachten ist 
 Hat man sich dazu entschlossen, dass die Katze ein Freigänger wird, gibt es einige Dinge, über die ein Katzenhalter sich Gedanken machen sollte, um  Sicherheit  und Gesundheit der Katze zu gewährleisten. 
 Identifikation der Katze ermöglichen 
 Ist die Katze täglich draußen unterwegs, besteht immer die Gefahr, dass sie von einem Streifzug nicht zurückkommt. Wird sie von jemandem gefunden ist es hilfreich, einen  Anhaltspunkt über die Herkunft  des Tieres zu haben. 
 Für die Identifikation von Katzen gibt es drei Möglichkeiten. 
 
 Transponder-Chip 
 Tätowierung im Ohr 
 Halsband mit Adressanhänger 
 
 Am häufigsten wird das  Chippen der Katze  wird empfohlen, da die Identifizierung darüber ein Leben lang möglich ist. Der Katzenhalter kann die  Chipnummer beim Tierregister eintragen  lassen. Wird die Katze gefunden und der Chip ausgelesen, kann der Eigentümer so problemlos ausfindig gemacht werden. 
 Nicht jeder weiß jedoch, dass viele Katzen so einen Chip besitzen. Der Vorteil der  Tätowierung im Ohr  ist daher, dass jeder sie von außen erkennen kann. So können auch Laien feststellen, dass das Tier vermutlich jemandem gehört. 
  Halsbänder mit Adressanhänger  sind eine weitere Variante zur Identifikation. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die Katze in Gebüsch, Zäunen oder ähnlichem mit dem Halsband verhakt und sich so stranguliert. Wenn man ein Halsband wählt, sollte deshalb darauf geachtet werden, dass es einen  Sicherheitsverschluss  hat, der sich öffnet, wenn die Katze damit irgendwo hängenbleibt. Geht das Halsband jedoch verloren, besteht keine Möglichkeit mehr, das Tier und den Besitzer zu identifizieren. 
 Impfroutine und Parasitenschutz 
 In Deutschland besteht für Katzen bisher keine gesetzliche Impfpflicht. Trotzdem wird  eine regelmäßige Impfung gegen einige Krankheiten dringend empfohlen . 
 Bei Freigänger Katzen ist zum Beispiel neben der Impfung gegen  Katzenseuche  und  Katzenschnupfen  eine Impfung gegen  Tollwut  sehr wichtig. In regelmäßigen Abständen müssen diese Impfungen wiederholt werden (Impfroutine). Die  Grundimmunisierung  wird bereits ab der 8. Lebenswoche empfohlen. Die empfohlenen Impfungen und die Impfroutine sprechen Sie am besten mit ihrem Tierarzt ab. 
 Da Freigänger vermehrt Kontakt zu Parasiten haben können, ist ein regelmäßiger  Schutz gegen Parasiten  wie beispielsweise Flöhe, Zecken und Würmer sinnvoll. Auch Haarlinge und Ohrmilben können bei Katzen zum Problem werden. 
 Mehr zum Thema  Haarlinge bei Katzen  und  Milben bei Katzen  finden Sie in unserem Ratgeber. 
 Kastration 
 Es wird dringend empfohlen, jede Freigängerkatze zu kastrieren. Egal ob es sich um ein weibliches oder männliches Tier handelt.  Auf diese Weise wird eine unkontrollierte Vermehrung von Katzen verhindert . 
 Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass kastrierte Katzen weniger ausgedehnte Streifzüge unternehmen und näher am Haus bleiben, da sie nicht mehr jeder Duftspur eines Artgenossen folgen. 
 Rückzugsort bieten 
 Ist die Katze für mehrere Stunden täglich draußen, ist es wichtig, ihr einen  Rückzugsort  zu bieten, der vor Kälte und vor allem aber vor Regen schützt. Hat die Katze einen Mikrochip zur Identifizierung, kann auch eine  spezielle Katzenklappe  die ins Haus führt über diesen Chip gesteuert werden. So wird sichergestellt, dass nur die eigene Katze ins Haus gelangt. Auch der Gartenschuppen kann ein Rückzugsort sein. Ein kleiner Durchschlupf in der Tür und eine warme Decke zum Einkuscheln reichen da meist schön völlig aus. 
 Wenn sie regelmäßig im Freien unterwegs sind, sind die meisten Katzen recht unempfindlich gegenüber Kälte, da Sie sich im Winter ein  dichtes Fell  zulegen. Doch in Verbindung mit Regen wird es für die kleinen Jäger dann doch schwer ihre Körperwärme zu halten. Das durchnässte Fell bietet  keine gute Isolation . 
 Wasser zur Verfügung stellen 
 Wenn die Katze den ganzen Tag über im Freien unterwegs ist, muss vor allem in den heißen Sommermonaten ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Ist kein Gartenteich oder ähnliches vorhanden, wird die Katze für eine Wasserschale an einem schattigen Plätzchen dankbar sein. 
 
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                            <updated>2019-05-15T08:21:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zahnpflege beim Pferd - für gesunde Pferdezähne</title>
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                                            Ein gesundes Pferd braucht gesunde Zähne. Hier zeigen wir, wie das Pferdegebiss aufgebaut ist, welche Zahnprobleme auftreten können und wie sie behandelt oder gleich ganz vermieden werden können.
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 Das Gebiss des Pferdes ist auf permanente Nahrungsaufnahme von faserigen, fast holzigen Pflanzenmaterial ausgelegt. Durch die Domestikation des Pferdes wurden die Lebensumstände auch im Bereich Futter verändert. Die  Zähne werden weniger beansprucht und dadurch anders abgenutzt , als bei ihren wild lebenden Vorfahren. Ohne eine  regelmäßige Kontrolle und Korrektur  der Zähne und der Zahnstellung können deshalb auch Pferde „Zahnschmerzen“ bekommen. 
 Im folgenden Artikel erklären wir, wie das Pferdegebiss aufgebaut ist und welche Zahnprobleme mit der Zeit entstehen können. Außerdem finden Sie hier Informationen darüber, wie diese behandelt oder mithilfe regelmäßiger Kontrollen durch den Tierarzt und die richtige Fütterung bereits im Vorfeld vermieden werden können. 
 Anatomischer Aufbau des Pferdegebisses 
     Pferde kommen mit  12 bis 16 Milchzähnen  zur Welt. Das Milchzahngebiss bleibt ungefähr bis zum 3. Lebensjahr erhalten. Dann beginnt der  Zahnwechsel . Das bleibende Gebiss ist im fünften bis sechsten Lebensjahr vollständig ausgebildet. 
 Ein erwachsenes Pferd besitzt  36 bis 44 Zähne . Die genaue Zahl ist abhängig von der Anzahl der Hengst- und Wolfszähne. 
 Das Gebiss eines Pferdes setzt sich aus folgenden Zähnen zusammen: 
 
 12 Schneidezähne (lat.  Incisivi , engl.  incisors ) 
 0 bis 4 Hengstzähne (Eckzähne, engl.  canine ) 
 0 bis 4 Wolfszähne (engl.  wolftooth ) 
 24 Backenzähne (Mahlzähne, engl.  premolars  und  molars ) 
 
 Die 12 vorderen Backenzähne werden „ Prämolaren “ (engl.  premolars ) genannt, die hinteren 12 sind die „ Molaren “ (engl.  molars ). Das Besondere an den Backenzähnen eines Pferdes ist der Zahnschmelz. Dieser überzieht die Zähne nicht kappenartig, wie bei uns Menschen. Ein Pferdezahn ist außen mit  Zahnzement  umgeben, danach folgt der  Zahnschmelz  und in der Mitte das  Dentin . Diese unterschiedlich harten Substanzen nutzen sich unterschiedlich schnell ab. Dadurch entstehen  Schmelzkanten , die dem Zahn eine  raue Kaufläche  geben, um das Futter besser zu zermahlen. 
  Farbpigmente aus dem Futter können sich in der Oberfläche des Zahns anheften und den Zahn so verfärben . Die dadurch teilweise braun-schwarze Farbe der Pferdezähne ist deshalb  keine krankhafte Veränderung , sondern lediglich eine Verfärbung. 
 Sowohl die Schneide- als auch die Backenzähne eines Pferdes  nutzen sich pro Jahr ca. 2 bis 3 mm ab.  Um den Abrieb auszugleichen werden sie pro Jahr wieder um 2 bis 3 mm aus dem Zahnfach nachgeschoben. Die Zähne wachsen jedoch nur bis zu einem Alter von 7 bis 9 Jahren in ihrer Länge. Danach werden sie nur noch aus dem Kiefer in Richtung Maulhöhle rausgeschoben, werden aber insgesamt immer kürzer, bis sie  im Alter komplett abgenutzt  sind. 
 Eine große Zahnlücke zwischen den Eckzähnen und den ersten Backenzähnen ermöglicht es, dass ein Trensengebiss im Pferdemaul überhaupt Platz findet. 
 Hengstzähne beim Pferd 
  Hengstzähne , auch  Hakenzähne  genannt, liegen in der großen Lücke zwischen den Schneide- und den Backenzähnen. Sie sind, anders als der Name vermuten lässt, nicht ausschließlich bei Hengsten, sondern teilweise  auch bei Stuten  zu finden. Bei Stuten sind diese Zähne jedoch meist kleiner oder sind sogar nur unter dem Zahnfleisch zu ertasten. 
 Für die Futteraufnahme sind Hengstzähne ohne Relevanz.  Sie dienen als „Waffe“ für die Verteidigung bei Rangkämpfen . Der Aufbau dieser Zähne ist denen von Fleisch- oder Allesfressern ähnlich. Sie sind mit Zahnschmelz überzogen und werden, anders als die Backenzähne, nicht nachgeschoben. 
  Damit die spitzen Hengstzähne Zunge und Lippen nicht verletzen, müssen sie manchmal abgerundet werden.  
 Wolfszähne beim Pferd 
  Wolfszähne  sind „verkümmerte Backenzähne“, die vor den ersten richtigen Backenzähnen liegen. Sie sind nicht bei jedem Pferd gleich groß. Der Name „Wolfszahn“ steht in Anlehnung an die sogenannte „Wolfskralle“, eine verkümmerte Zehe an den Hinterläufen von Hunden. 
 Liegen Wolfszähne nicht sichtbar unterhalb der Zahnfleischoberfläche, werden sie „blinde Wolfszähne“ genannt. 
  Bei einigen Pferden, müssen die Wolfszähne im Jungpferdealter gezogen werden , da das Zahnfleisch zwischen ihnen und dem Gebiss eingequetscht werden kann oder sich die Wolfszähne lockern und so im Maul stören. Dies kann zu Rittigkeitsproblemen führen. 
 Zahnprobleme des Pferdes 
 Der Oberkiefer des Pferdes ist breiter als der Unterkiefer. Wird, wie bei unseren domestizierten Pferden, nicht genügend hartes Futtermaterial zermahlen, können im Oberkiefer  scharfe Kanten oder Haken  an der Außenseite der Backenzähne und im Unterkiefer an der Innenseite entstehen, die normalerweise auf natürliche Weise abgerieben werden. Die scharfen Kanten können zu einer Verletzung der Backenschleimhaut und der Zunge führen. 
 Gebissanomalien können zu einer  ungleichmäßigen Abnutzung der Zähne  führen. Wellen und Stufen entstehen, sodass der Druck beim Kauen nicht mehr richtig verteilt wird. Verschieben sich dadurch Zähne aus der Zahnreihe, oder kippt ein Backenzahn, entstehen Zahnzwischenräume ( Diastema ), in denen Futterreste stecken bleiben können. In der Folge kann es zur Ausbildung von schmerzhaften  Parodontaltaschen  kommen. Hierbei handelt es sich um Taschen im Zahnfleisch, die bis tief zum Kiefer reichen können. 
  Fehlen Zähne in der Zahnreihe, wird der entsprechende Gegenspieler nicht abgerieben . Der Zahn wird immer länger und behindert den Mahlvorgang des Pferdes beim Fressen. Solche Zähne werden auch „ Meißelzähne “ genannt. 
 
  Lange Schneidezähne  
 Bei  nicht ausreichender Abnutzung  besteht das Problem, dass viele Pferde wegen zu langen Schneidezähnen behandelt werden müssen, um die Balance wieder herzustellen. Stehen Zähne und Kiefer nicht richtig zueinander, werden die Zähne nicht gleichmäßig belastet und abgenutzt. Zu  lange Schneidezähne  sorgen dafür, dass die oberen und unteren Backenzähne nicht mehr richtig aufeinander liegen. Die Pferde müssen zum Kauen viel Druck ausüben um das Futter zwischen den Zähnen zermahlen zu können. Dies kann zu einer  Überlastung des Kiefergelenks  und einer  Verspannung im Kopf- und Halsbereich  führen. 
 
 
  Milchkappen  
 Beim Zahnwechsel können  festsitzende Milchzahnkappen  das Herausschieben des neuen Zahnes behindern. Sucht sich der neue Zahn deshalb einen anderen Weg durch den Kiefer, können  Entzündungen  entstehen. 
 
 
  Zahnstein  
  Zahnstein  setzt sich häufig an den Hakenzähnen oder den Schneidezähnen an. Einige Pferde neigen mehr als andere zur Zahnsteinbildung. Der Zahnstein muss mechanisch entfernt werden, damit er das Zahnfleisch nicht zurückdrängt oder es zu einer Zahnfleischentzündung kommt. 
 
 
  Karies  
 Das Entstehen von  Karies  ist beim Pferd ebenfalls möglich, wird jedoch durch die stetige Abnutzung und das Nachschieben des Zahns meist daran gehindert, sich weiterzuentwickeln. Eine Beschädigung des Zahnes, die Bildung von Zahnstein oder Futterreste in den Zahnzwischenräumen bieten  Bakterien  jedoch gute Bedingungen, um sich zu vermehren. 
 Eine zahnerhaltende Behandlung durch das  Ausbohren  und anschließende  Füllen  des betroffenen Zahnes ist auch bei Pferden möglich. 
 
 Symptome für Zahnprobleme beim Pferd 
 Einige Pferde leiden sehr lange still vor sich hin, bevor sie zeigen, dass ihnen die Zähne Schmerzen bereiten. Daher sollte eine  Zahnkontrolle regelmäßig  erfolgen, um Probleme rechtzeitig erkennen und behandeln zu können. 
 Sind Zahnprobleme bereits entstanden, können häufig bestimmte Symptome beim Pferd beobachtet werden. 
 Beim Fressen sind es meist die folgenden. 
 
 Gewichtsverlust trotz ausreichender Fütterung. 
 Langsames, vorsichtiges Fressen (bis hin zur Futterverweigerung) oder sehr hastiges Fressen. 
 Abnorme Kaubewegungen. 
 Futter fällt beim Fressen aus dem Maul. 
 Heuwickel werden gebildet. 
 Schmatzgeräusche beim Fressen. 
 Übermäßiges Speicheln. 
 
 Auch beim Reiten können bei Pferden mit Zahnprobleme bestimmte Symptome festgestellt werden. 
 
 Probleme beim Auf- und Abtrensen. 
 Spanniges Pferd beim Reiten. 
 Probleme beim Stellen, Verwerfen im Genick. 
 Pferd wehrt sich gegen den Zügel. 
 Pferd tritt nicht ans Gebiss heran. 
 Bocken, Steigen, Zungenfehler. 
 
 Aber auch andere Symptome bei Pferden auf Zahnprobleme hindeuten. 
 
 Ungenügend zerkleinerte Partikel im Kot. 
 Nasen- oder Tränenausfluss (oft einseitig). 
 Schwellungen im Kopfbereich. 
 Berührungsempfindlichkeit im Kopfbereich. 
 Verstopfungskolik. 
 Schlundverstopfung. 
 Mundgeruch. 
 Headshaking. 
 
 Spätestens jetzt sollte dringend ein Tierarzt zu Rate gezogen werden, um die Zähne zu kontrollieren. 
 Die Arbeit eines „Pferdezahnarztes“ 
     Den Begriff „Pferdezahnarzt“ gibt es eigentlich nicht und ist sogar falsch. Trotzdem wird er umgangssprachlich gerne verwendet. 
 Zahnarztes darf man sich lediglich nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium im Bereich Zahnmedizin nennen. Diese Absolventen sind jedoch nur im Humanbereich tätig. 
 Für die Zahnbehandlung beim Pferd gibt es  keinen separaten Studiengang . Nach einem abgeschlossenen Studium im Bereich Tiermedizin trägt man den Titel  Tierarzt . Anschließend können  Fortbildungen in der Zahnheilkunde  besucht werden. 
 In Deutschland besteht beispielsweise die Möglichkeit eine Prüfung gemäß der IGFP-Prüfungsordnung abzulegen. Tierärzte dürfen sich dann zusätzlich „ PferdeDentalPraktiker nach IGFP “ nennen. 
 Regelmäßige Kontrolle der Pferdezähne 
 Um Zahnproblemen beim Pferd vorzubeugen, ist eine regelmäßige Kontrolle der Zähne durch eine fachkundige Person wichtig. Bei jungen Pferden  bis 2,5 Jahren  wird eine  jährliche Kontrolle  empfohlen, um Fehlstellungen der Zähne frühzeitig erkennen und behandeln zu können. 
 Im Alter von  2,5 bis 4,5 Jahren  ist es ratsam,  zweimal im Jahr  zu kontrollieren, da sich die Pferde im  Zahnwechsel  befinden. Danach findet die Kontrolle meist wieder jährlich statt. 
 Bei alten Pferden kann es unter Umständen sinnvoll sein, wieder häufiger zu überprüfen, ob Zahnprobleme im Anmarsch sind. Bei Pferden über 25 Jahre sind die Zähne teilweise so abgenutzt, dass  kaum noch belastbare Kaufläche  zur Verfügung steht. 
 
 Eine regelmäßige Kontrolle und Korrektur der Zähne spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit des Pferdes. Ein guter Zahnstatus trägt zu einer ausreichenden Futteraufnahme, einer guten Rittigkeit und dem Wohlbefinden des Pferdes bei. 
 
 Die Zahnbehandlung 
 Eine Zahnbehandlung beginnt meist mit dem Spülen des Mauls und einer gründlichen Untersuchung der Maulhöhle. Damit das Pferd ruhig steht, der Stress für das Tier und das Verletzungsrisiko für den Tierarzt reduziert wird, erfolgt in den meisten Fällen eine  Sedierung . Mithilfe eines  Maulgatters  wird das Pferdemaul offen gehalten. Zur Positionierung des Pferdekopfes in der richtigen Höhe gibt es ein sogenanntes  Dentalhalfter . 
 Die weitere Behandlung richtet sich entsprechend der festgestellten Befunde. Werden beispielsweise Haken an den Backenzähnen festgestellt, können diese mit Handraspeln oder auch elektrischen Schleifgeräten entfernt werden. 
 Zähneputzen bei Pferden 
 Anders als bei uns Menschen ist  Zähneputzen bei Pferden nicht nötig . Zum einen würde ein Pferd diese Prozedur wahrscheinlich nicht tolerieren, zum anderen sind die Speichel- und Futterbestandteile bei Pferden nicht so „aggressiv“ gegenüber den Zähnen, da Pferde reine Pflanzenfresser sind. Der  Zahnzement , der die Oberfläche eines Pferdezahns bedeckt, kann zudem eine gewisse „Selbstheilung“ betreiben. Ein weiterer Grund, der Zähneputzen bei Pferden nicht nötig macht, ist die Tatsache, dass ständig neue Zahnsubstanz aus dem Zahnfach nachgeschoben und wieder abgerieben wird, was indirekt einer „ Zahnerneuerung “ gleich kommt. 
 
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                            <updated>2019-03-12T12:49:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Hunde im Frühling - von A wie Allergie bis Z wie Zecke</title>
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                                            Jede Jahreszeit bietet Besonderheiten, auf die sich Hundebesitzer einstellen müssen. Hierbei sind Allergien, Brut- und Setzzeit von Vögeln, giftige Frühblüher oder Zecken nur einige der relevanten Themen.
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 Jede Jahreszeit bietet Besonderheiten, auf die sich Hundebesitzer einstellen müssen. Wie es im Sommer die  Hitze  und im Winter das  Streusalz  ist, birgt auch der Frühling einige „Tücken“. Einige Dinge, die auf Hundehalter im Frühling zukommen, sind im Folgenden kurz erläutert. 
 Allergie 
 Wenn im Frühling die Natur wieder zum Leben erwacht und die ersten Pflanzen blühen, ist der  Pollenflug  für viele Menschen ein Problem. Auch Hunde können im Frühling an einer  Pollenallergie  leiden. Ob und auf was der Hund allergisch reagiert, kann ein Tierarzt mit einem Bluttest herausfinden. 
 Brut- und Setzzeit 
 Die Brut- und Setzzeit geht im Allgemeinen vom  1. April bis zum 15. Juli , kann in einigen Regionen jedoch auch früher beginnen. In diesem Zeitraum brüten viele  Vögel  (Brutzeit) und das sogenannte  Haarwild , wie beispielsweise Rehe, bringen ihre Jungen zur Welt (Setzzeit). Um diese Tiere nicht zu stören, haben Hundehalter während dieser Zeit eine  besondere Aufsichtspflicht  gegenüber ihren eigenen Tieren. Teilweise gibt es sogar  Leinenzwang . 
 Auf jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass Hunde dem tierischen Nachwuchs und den Elterntieren nicht zu nahe kommen. Dieser Grundsatz gilt eigentlich sogar über den Brutzeitraum hinaus. In der Nähe von Gewässern sind im Frühling beispielsweise oft kleine Entenküken anzutreffen. Besonders bei Hunden mit  starkem Jagdtrieb  ist hier dann Vorsicht geboten. 
 Fellwechsel 
 Alle Jahre wieder steht im Frühling bei Hunden der  Fellwechsel  an. Das Ablegen des Winterfells kann schon mal 6-7 Wochen dauern. Haarige Zeiten also für den Hundebesitzer. 
 Durch  ausgiebiges Bürsten und Kämmen des Fells  kann der Hund beim Fellwechsel unterstützt werden, was dabei hilft, die Fell-Flut, die sich in der Wohnung verbreitet, einzudämmen. Gleichzeitig erhält der Hund beim Bürsten eine angenehme  Massage , die die Durchblutung der Haut fördert. 
 Geht der Fellwechsel mit  trockener Haut  und daraus resultierendem  Juckreiz  einher, können Pflegeöle wie&amp;nbsp;  noJuck noSchupp milde Hautformel  eingesetzt werden, um die Haut zu beruhigen und den Juckreiz zu lindern. Auch  Hautschuppen  werden durch das Pflegeöl sanft abgelöst und möglicherweise im Fell befindlichen Ektoparasiten, wie  Haarlingen oder Milben , auf diese Weise gleichzeitig die Nahrungsgrundlage entzogen. 
 Frühlingsgefühle 
     Sonnenlicht und Wärme lässt die Lebensgeister wieder erwachen. Da geht es auch den Hunden nicht anders als uns Menschen. Durch die gesteigerte Zahl der Sonnenstunden wird die Produktion von  Melatonin , das sogenannte „Schlafhormon“, zurückgefahren. Stattdessen wird nun vermehrt das Hormon  Serotonin  gebildet. Dies suggeriert dem Körper, die Aktivität zu steigern. Kreislauf, Stoffwechsel und Durchblutung werden angeregt. Die Hunde werden allgemein wieder wacher, agiler und unternehmungslustiger. 
 Frühling ist aber auch die  Paarungszeit  für Tiere. Wenn die Hündinnen läufig werden, gerät der ein oder andere Rüde schon mal außer Rand und Band. Hier müssen Hundebesitzer verstärkt darauf achten, dass es ihre Hunde nicht andere belästigen oder es sogar zu einer ungewollten Paarung kommt. 
 Frühjahrsmüdigkeit 
 Nicht bei jedem Hund setzen die oben beschriebenen Frühlingsgefühle sofort ein. Bei einigen Tieren ist eher eine Frühjahrsmüdigkeit zu beobachten. Sie sind träge und schläfrig. 
 Wenn der Melatoninspiegel im Organismus noch sehr hoch ist und durch  fehlende Sonnenlichtzufuhr  nicht ausreichend Serotonin gebildet wird, bleibt der Körper im „Ruhemodus“. Nach einem langen und dunklen Winter ist der „Serotoninspeicher“ schon mal leer und wird erst wieder durch einen regelmäßigen Aufenthalt des Körpers in der Sonne wieder „aufgefüllt“. 
 Wird im Winter zusätzlich die körperliche Aktivität herabgesetzt, weil es einen an dunklen, regnerischen Tagen eher rein vor den Kamin zieht als nach draußen, fehlt im Frühling die Kondition. Ein paar Pfunde mehr auf den Rippen, durch die weniger aktive Zeit, machen einen Hund zusätzlich noch ein bisschen träger. Der  Fellwechsel  stellt zudem eine Belastung für den Stoffwechsel dar und „raubt“ dem Hund etwas von seiner Energie. 
 Um der Frühjahrsmüdigkeit entgegenzuwirken, hilft  Bewegung an der frischen Luft , um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Das  Sonnenlicht  vermindert die Produktion vom Hormon Melatonin und fördert die Bildung von Hormon Serotonin, welches wie ein „Stimmungsaufheller“ wirkt. 
 Giftige Pflanzen 
 Viele der sogenannten „Frühblüher“ sind für Hunde giftig. Dazu zählen unter anderem  Tulpen, Narzissen und Maiglöckchen . Daher müssen Hundebesitzer hier besonders gut aufpassen, dass keine dieser Pflanzen gefressen wird. 
 Einige Hunde knabbern auch gerne am frischen  Gras , welches ebenfalls im Frühling wieder zu sprießen beginnt. 
 Insekten 
 Sobald die Temperaturen wieder steigen, sind auch wieder viele Insekten unterwegs. Besonders junge, neugierige Hunde, spielen gerne mit den kleinen, krabbelnden oder fliegenden Wesen. 
  Stechinsekten  wie beispielsweise  Bienen und Wespen  können, wenn sie verschluckt werden und im Rachenraum zustechen, jedoch zur lebensbedrohlichen Gefahr werden. Schwillt die Luftröhre zu, kann  akute Atemnot  die Folge sein und im schlimmsten Fall zum  Ersticken  führen. 
 Aus diesem Grund sind neugierige Hundenasen möglichst von diesen Insekten fernzuhalten. 
 Konditionsaufbau 
 Auch während der kalten Jahreszeit geht es zum Spazierengehen vor die Tür. Vielleicht aber nicht immer so lange und ausgiebig wie an warmen, sonnigen Tagen. 
 Damit der Frühling kein „Kaltstart“ wird, sollte die  körperliche Aktivität langsam gesteigert  werden. Auch wenn die Sonne zu einer langen Radtour gemeinsam mit dem Hund einlädt, sollte die Strecke nicht gleich viel länger sein, als die Strecke die im Winter für gewöhnlich zurückgelegt wurde. Die Kondition des Hundes (und vielleicht auch die des Hundebesitzers) könnte möglicherweise noch nicht ausreichen. 
 Zecken 
 Frühlingszeit ist auch Zeckenzeit. Mit Beginn des Frühlings bis hin in den Spätherbst sind die kleinen Blutsauger unterwegs, da sie ein feuchtwarmes Klima bevorzugen. Zecken halten sich besonders gerne  an Gräsern  auf. Ein Hund streift diese im Vorbeigehen vom Grashalm ab und die Zecke verbeißt sich in der Haut. Da diese Parasiten  Krankheiten übertragen  können, ist Vorsicht geboten. 
 
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                            <updated>2019-02-27T14:55:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Drohung oder Stretching - Die Bedeutung des Katzenbuckels</title>
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                                            Tiere kommunizieren viel mehr über Körpersprache und weniger über Lautäußerungen als wir Menschen. Auch das Aufwölben des Rückens für den typischen Katzenbuckel ist ein wichtiger Bestandteil der Körpersprache von Katzen.
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 Tiere kommunizieren viel mehr über  Körpersprache  und weniger über  Lautäußerungen  als wir Menschen. 
 Um das Verhalten unserer vierbeinigen Stubentiger besser zu verstehen, hilft es sich deswegen die Körpersprache der Tiere genau anzusehen. So kann ein nach oben gewölbter Rücken, genannt „ Katzenbuckel “, nicht nur eine, sondern sogar mehrere Bedeutungen haben. 
 Je nach Situation kann es für den Tierhalter also nützlich sein, diese Körperhaltung richtig zu interpretieren, um besser auf die Bedürfnisse der Katze eingehen zu können. 
 Revier markieren 
 Bei unkastrierten Katern und Katzen kann man das Aufwölben des Rückens beobachten, wenn sie ihr  Revier mit Duftmarken markieren . Sie platzieren ihr Hinterteil vor einem Objekt, recken den Schwanz in die Höhe, machen einen leichten Buckel und setzen ihre  Urinmarkierung  ab. 
 Paarungsbereitschaft 
 Ähnlich wie beim Markieren des Reviers, setzen paarungsbereite Kater und Katzen ihre  Duftspuren aus Urin  ab. Die Körperhaltung ist die gleiche, das Ziel der Markierung ist hier jedoch, die  Aufmerksam von anderen Artgenossen  zu erlangen. 
 Angst / Drohung 
     Der Katzenbuckel kann auch eine  Drohgebärde  sein. 
 Wenn eine Katze z.B. von einem Artgenossen bedroht wird und Angst hat, wölbt sie den Rücken stark nach oben. Gleichzeitig werden die Haare aufgestellt, die Ohren angelegt und manchmal sogar geknurrt. 
 Durch den Buckel und das Aufrichten der Haare versucht die Katze größer und furchteinflößender zu wirken, als sie tatsächlich ist, um damit den  Gegner abzuschrecken  und einen  Kampf zu vermeiden . 
 Katzen fixieren ihren Gegenüber während der Drohgebärde mit ihrem Blick und zeigen ihren Unmut gleichzeitig häufig auch mit  Fauchen  deutlich an. 
 Spielzeit 
 Auch beim Spielen mit der Katze kann man manchmal beobachten, dass der Rücken nach oben gewölbt wird. Je mehr man die Katze, z.B. mit einem  Jagdspielzeug  anstachelt, desto mehr begibt sich die Katze oft in eine ähnliche  Angriffshaltung , wie vor einem richtigen Gegner. Sie droht ihrem Spielzeug spielerisch. 
 Typisch ist auch der  seitliche Gang , den eine Katze im Spielmodus mit aufgerichtetem Buckel an den Tag legt. Vorsichtig wird an das Spielmaus-Opfer herangetippelt, um es dann zu attackieren. 
 Die Katze macht den Buckel hier jedoch  nicht aus Angst . Da sie jedoch auf „Spielzeug-Jagd“ ist, nimmt sie automatisch ihre Körperhaltung ein, die sie auch bei einem Angriff auf einen realen Gegner einnehmen würde. 
 Kuschelzeit 
     Eine Katze, die  Aufmerksamkeit  möchte, streicht gerne um die Beine, um zu signalisieren: „Hey, ich bin hier und ich möchte gestreichelt werden!“ 
 Wenn einer Katze die Streicheleinheiten gefallen reckt sie sogar den Kopf in Richtung Hand und wölbt den Rücken auf, wenn man darüber streichelt. 
 Strecken 
 Nach einem schönen Nickerchen erstmal richtig strecken und dehnen!  Das tun viele Katzen nach dem Aufstehen gern. Hierbei werden nicht nur die Beine lang ausgestreckt, sondern auch der Rücken als Buckel nach oben gewölbt und somit gedehnt. 
 Sogar beim  Yoga  wurde eine Übung nach dem Katzenbuckel benannt.  Sie dient der Dehnung des Rückens, der Stärkung des Wirbelsäulenbereichs und soll gegen Verspannungen im Nacken helfen. 
 Katzen scheinen wohl zu wissen, wie sie sich locker und beweglich halten. 
 
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                            <updated>2019-02-06T10:04:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Der Einfluss von Licht auf die Gesundheit eines Pferdes</title>
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                                            Licht hat auch bei Pferden einen direkten Einfluss auf den Körper. Die Beleuchtungsstärke z.B. im Stall oder in der Reithalle spielt deswegen eine wichtige Rolle. Auch die Lichtfarbe kann einen Einfluss auf das Pferd haben.
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 Licht hat auch bei Pferden einen direkten Einfluss auf den Körper.  Die Beleuchtungsstärke im Stall oder der Reithalle spielt deswegen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden und die Leistungsbereitschaft. 
 Sogar aus therapeutischer Sicht kann Licht, bzw. die verschiedenen Lichtfarben, nützlich sein. 
 Einfluss von Licht auf den Körper des Pferdes 
 Licht spielt eine wichtige Rolle für den Organismus. Es nimmt direkten Einfluss auf die Melatonin-Bildung.  Melatonin  wird umgangssprachlich auch „Schlafhormon“ genannt. Bei Dunkelheit wird vermehrt Melatonin gebildet. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass eine gute Beleuchtung im Stall dazu führt, dass die Pferde allgemein wacher und aktiver sind. 
 Genügend Licht ist zudem wichtig, um die sogenannte „Winterdepression“ zu verhindern. Ähnlich wie wir Menschen sind auch Pferde vom Licht abhängig und neigen bei mangelnder Lichtzufuhr zu  depressionsähnlichen Zuständen . Sie kommen beim Reiten schlechter in Gang und werden allgemein etwas träger. Dies ist eine natürliche Reaktion des Körpers. Eine kürzere Tageslichtlänge im Winter lässt den Organismus herunterfahren, um Energie zu sparen, welche für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur genutzt werden kann. 
 Bei Stuten hat das Licht  Einfluss auf die Fruchtbarkeit . Durch mangelnde Lichtzufuhr im Winter, werden Stuten seltener oder gar nicht rossig. Mit dem richtigen Lichtmanagement lässt sich daher Einfluss auf den Sexualzyklus der Stute nehmen und zum Beispiel der Zeitpunkt der ersten Rosse im Frühjahr vorverlegen. 
 Auch der  Fellwechsel wird vom Licht gesteuert . Steht der Winter vor der Tür, hat weniger die Kälte, sondern mehr die Tageslichtlänge einen Einfluss auf das Zulegen des Winterfells. Durch die nun längeren Dunkelphasen ist der Melatoninspiegel im Körper im Tagesdurchschnitt höher als im Sommer, bei vielen Sonnenstunden. Dem Organismus wird mitgeteilt, dass der Winter vor der Tür steht und das Pferd beginnt mit dem Schieben des Winterfells.  Das Licht steuert somit den Startpunkt des Fellwechsels.  Die Temperatur hingegen soll dafür einen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Fellwechsels und die Dichte des Haarkleides haben. 
 Für die  Vitamin-D-Synthese  im Organismus ist die  UV-B-Strahlung  von Sonnenlicht unverzichtbar. Vitamin D ist im Körper wiederum am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt, unterstützt das Immunsystem und spielt eine Rolle bei der Stressverarbeitung. 
 Sind Pferde lange intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt, können sie jedoch einen Sonnenbrand bekommen. Besonders empfindlich gegenüber Sonne sind beim Pferd schwach pigmentierten Hautareale mit geringer Haardichte. Dazu gehören vor allem die Bereiche rund um die Nüstern und um die Augenpartie, sowie auf der Stirn. 
 Das richtige Lichtsystem Stall und Reithalle 
     In den „Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten“ vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wir als Richtwert für die Beleuchtungsstärke im Pferdestall  mindestens 80 Lux über mindestens 8 Stunden täglich  festgesetzt. 
 In anderen Quellen wird sogar  150 bis 200 Lux  als Minimum für die Beleuchtungsstärke im Stall angegeben. 
 Für Reithallen ist eine noch höhere Beleuchtungsstärke empfehlenswert. Beim alltäglichen Training sollte diese bei 200 bis 300 Lux liegen. Für Springreiten sind mindestens 300 Lux, für den Wettbewerbsbetrieb sogar 400 bis 500 Lux empfohlen. 
 Eine ausreichende Beleuchtung im Stall oder der Reithalle ist in vielerlei Punkten wichtig. Jedes Pferd hat das Bedürfnis nach Sozialkontakt zu Artgenossen. Ist dies nicht möglich, ist zumindest der Sichtkontakt zu erfüllen. Bei Isolation kann dies die Langeweile fördern und zu Verhaltensstörungen führen. 
 In der Reithalle wird durch eine gute Lichtplanung zudem vermieden, dass sich  Schatten und Lichtflecken  bilden, vor denen besonders junge Pferde sich schnell erschrecken. Pferde können zwar in der Dämmerung besser sehen als wir Menschen, brauchen jedoch länger um sich auf den Wechsel von Dunkelheit und Helligkeit einzustellen. Schattenwurf in der Reithalle erhöht dadurch das Risiko, dass die Pferde stolpern, weil sie sich nicht so schnell an die veränderten Lichtverhältnisse anpassen können. 
 Eine Lichtplanung muss immer individuell erfolgen. Je nach Raumaufteilung oder Nutzungsart des Gebäudes oder Reitplatzes sind  unterschiedliche Lichtkonzepte  sinnvoll. 
 Bei einem guten Lichtsystem im Stall spielt jedoch nicht nur die Wahl der richtigen Lampen eine Rolle, sondern auch  Größe, Anzahl und Platzierung von Fenstern . Künstliches Licht kann das natürliche Tageslicht nicht vollständig ersetzen, da es nicht das  gesamte Farbspektrum  enthält. Deswegen sollte auch durch tägliche Bewegung unter freiem Himmel dafür gesorgt werden, dass die Pferde viel  natürlichem Licht  ausgesetzt sind. 
 Farbtherapie bei Pferden 
 Bei der Farbtherapie steht, wie der Name schon vermuten lässt, nicht die Lichtintensität, sondern die Farbwahl im Vordergrund. Hierbei ist es sogar egal, ob das Pferd die Lichtfarbe sieht. Es geht vielmehr darum, dass die  Farbschwingung  auf die Schwingung der Körperzellen wirken soll. 
 Jeder Farbe wird dabei eine unterschiedliche Wirkung auf den Pferdekörper nachgesagt. 
 
  Rot  
 Diese Farbe steht für Stärke / Kraft und Mut. Die Farbschwingung von rotem Licht soll aktivierend, wärmend, durchblutungsfördernd und kreislaufanregend wirken. Sie wird deshalb zur energetischen Behandlung bei Energiemangel eingesetzt. 
 
 
  Blau  
 Diese Farbe steht für Ruhe / Stille. Die Farbschwingung von blauem Licht soll allgemein beruhigend, kühlend und schmerzstillend wirken. 
 
 
  Grün  
 Diese Farbe steht für Balance und Ausgeglichenheit. Die Farbschwingung von grünem Licht soll ausgleichend, harmonisierend und kräftigend wirken. 
 
 Solarium für Pferde 
 Eine mittlerweile häufig angewendete Form der „Lichttherapie“ findet beim Pferdesolarium ihre Anwendung. Das Solarium wird jedoch nicht zum Bräunen der Haut eingesetzt, sondern soll beispielsweise die Muskulatur des Pferdes vor dem Training aufwärmen. Es wird  kurz-, mittel- und langwelliges Infrarotlicht  erzeugt, welche unterschiedlich tief ins Gewebe eindringen. 
 Der Einsatz des Pferdesolariums soll verkrampfte Muskeln entspannen, die Durchblutung fördern, den Stoffwechsel anregen und den Lymphfluss verbessern. 
 Sehsinn des Pferdes 
 Pferde sind in der Lage kurz- und mittelwelliges Licht zu verarbeiten. Für die Verarbeitung von langwelligem Licht fehlen ihnen die entsprechenden Zapfen auf der Netzhaut. Aus diesem Grund können Pferde die Farbe  Rot nicht sehen . Die Farbe Blau können Pferde am besten erkennen. 
 
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